Wayne's interessiert: agrarheute.com - Strompreise im freien Fall – nur noch 1,3 Cent am Spotmarkt
Ein Glück, dass Strom- und Gaspreisebremse beschlossen wurden. Und dass ihr jetzt alle deutlich mehr bezahlt ab morgen.
Strom- und Gaspreisebremse beschlossen wurden
Das kommt von den dauernden staatlichen Eingriffen in den Markt. Siehe Mietpreisdeckel Berlin, da hätten die Flitzepiepen es eigentlich schon kapieren müssen. Aber was will man von Studienabbrechern und Halbgebildeten erwarten? Dass die ein VWL Buch gelesen hätten? Die Basics der Volkswirtschaftslehre würden schon helfen.
Aber nein. Der Spiegel schreibt darüber ob Marx nicht doch gut wäre und alles andere ist voll Nazi. Läuft für D-Land.
Vollgas ist den grün-bunten Sozialismus 3.0.
(1.0 NationalSOZIALISMUS, 2.0 DDR, 3.0 Bunte Version)
Kannste Dir alles nicht ausdenken, Vollgas Richtung Wahnsinn. Guten Rutsch an der Stelle! 😂
@weip321 Das ist doch so simpel: Wenig Verbrauch zwischen Weihnachten und Neujahr, warmes Wetter und ordentlich Wind: was macht man dann mit der verderblichen Ware? Man verkauft sie zum Minimalpreis.
Ich bin mir sicher, dass das in wenigen Tagen wieder anders ist und wir uns wieder über die Dummheit der Regierung aufregen können, die unseren Strom so knapp hält.
Im Moment ist das pure Marktwirtschaft.
Gemeckert wird immer.
Das ist doch so simpel: Wenig Verbrauch zwischen Weihnachten und Neujahr, warmes Wetter und ordentlich Wind: was macht man dann mit der verderblichen Ware? Man verkauft sie zum Minimalpreis.
Bzgl. dem Verbrauch zwischen Weihnachten und Neujahr kannst du Recht haben. Weniger Abnehmer und mehr Angebot.
Im Moment ist das pure Marktwirtschaft.
Hier bin ich mir nicht so sicher. Wenn es so wäre, dann hätte der Strompreis Anfang / Mitte Dezember mächtig nach oben schiessen müssen (relativ kalt in DE, Endjahresproduktion) Dem war nicht ganz so: energy-charts.info - Stromproduktion und Börsenstrompreise in Deutschland im Dezember 2022
Aufs Jahr gesehen gab es einen sehr grossen Peak im August (klick)
Aber wie ich schon öfter gesagt habe: ich bin nur ein Laie auf dem Gebiet. D.h. das ist eher Trial & Error, um die Sache besser zu verstehen.
Was mir dabei u.a. durch den Kopf geht: warum rufen manche Anbieter Preise von 70 Cent pro kWh auf, während andere "nur" 45 Cent verlangen? Entweder haben sich letztere bereits mit Strom-Futures entsprechend eingedeckt, oder erstere sind Trittbrettfahrer. Wäre nicht das erste Mal, dass dem Staat massiv Geld abgezogen wird (Stichwort: Corona-Hilfe für Scheinfirmen, wo sich die Chefs dann mit Millionen wieder ins Ausland abgesetzt haben)
Würde mich schon interessieren, wie der Staat da gegen Missbrauch vorgehen will. Aber ich denke vermutlich schon wieder zu weit...
Hier bin ich mir nicht so sicher.
Ok. Den nehme ich zurück. Nichts in diesem Land ist pure Marktwirtschaft.
Wenn es so wäre, dann hätte der Strompreis Anfang / Mitte Dezember mächtig nach oben schiessen müssen (relativ kalt in DE, Endjahresproduktion) Dem war nicht ganz so:
Der Strompreis sollte, wenn marktwirtschaftliche Regeln herrschen, sich nach dem teuersten KW, das produziert wird, richten. Das sollte zur Zeit der Strom aus den Gaskraftwerken sein. Dabei ist es eigentlich egal, wie viel von dem Strom gebracht wird - wegen dem Preisbildungsmechanismus.
Und da der Gaspreis ja schon einigermassen niedrig war.
Aber wie ich schon öfter gesagt habe: ich bin nur ein Laie auf dem Gebiet. D.h. das ist eher Trial & Error, um die Sache besser zu verstehen.
Geht mir genauso. Ich schau mir Zahlen an und vergleiche, ziehe Schlüsse....aber die können auch komplett daneben sein. Macht aber Spaß....
Würde mich schon interessieren, wie der Staat da gegen Missbrauch vorgehen will.
Er hat sich das ja vorgenommen.
Bei den Tausenden von Tarifen, die es da zu kontrollieren gäbe, wird das aber sicher herausfordernd.
Bei den Tausenden von Tarifen, die es da zu kontrollieren gäbe, wird das aber sicher herausfordernd.
Wir brauchen mehr Beamte und einen grösseren Staatsapparat! Einself!1!?! 😉
Nichts in diesem Land ist pure Marktwirtschaft.
Ich denke man muss weltweit schon eine Weile suchen, bevor man pure Marktwirtschaft findet. Da steht Deutschland sicher nicht allein da, wobei die staatlichen Eingriffe in DE schon seit Langem Tradition haben (Subventionen für Agrarindustrie, KKWs, Automobilindustrie etc.)
Andere Länder machen es ähnlich. Man muss sich nur mal die ganz grossen US-amerikanischen Dickschiffe anschauen (Google, Apple, Amazon, META etc.) Die bezahlen den Grossteil ihrer Steuern in den USA und im Rest der Welt fast nichts (protegiert durch die Regierung des grössten Schulhofschlägers)
D.h. allein dadurch haben diese (weltweit grössten) Firmen schon einen Marktvorteil. Wäre interessant, mal die Steuerzahlungen von Google oder Apple mit einer SAP oder Siemens zu vergleichen. Ich kann hier nur Vermutungen anstellen, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass SAP u.a. auch in den USA einiges an Steuern abdrücken muss.
Ansonsten noch ein paar Links zu Google, die mir gestern über den Weg gelaufen sind: accountancydaily.co - Google revenue hits £1.6bn, pays only £44m in corporation tax (von 2020) + investopedia.com - Google Tax
Ich bin gerade auf diese Statistik gestoßen und frage mich, warum wir fast Schlusslicht sind:
Verkaufte Wärmepumpen pro 1.000 Haushalte im Jahr 2022 pro Land (Haushaltszahlen basieren auf Daten von 2021)
Liegt das an unseren Energiepreisen oder suggeriert uns die deutsche Blase, dass wir Vorreiter bei erneuerbaren Energien sind? Vielleicht sind deutsche Hausbesitzer auch einfach nur schlauer und kennen sich besser mit Physik und Ressourcen aus? Oder es liegt an deutscher Überregulierung?
Verkaufte Wärmepumpen pro 1.000 Haushalte im Jahr 2022 pro Land (Haushaltszahlen basieren auf Daten von 2021)
Liegt das an unseren Energiepreisen oder suggeriert uns die deutsche Blase, dass wir Vorreiter bei erneuerbaren Energien sind? Vielleicht sind deutsche Hausbesitzer auch einfach nur schlauer und kennen sich besser mit Physik und Ressourcen aus? Oder es liegt an deutscher Überregulierung?
Vielschichtige Antwort (zum großen Teil auf persönlicher Erfahrung / Hörensagen)
- bis vor wenigen Jahren war es viel billiger in D eine Gasheizung zu bauen und zu betreiben. Ich selber habe für mich mal den Case vor 10 Jahren gerechnet und da war sowohl die Investition als auch der Betrieb der Gasheizung billiger. Wir hatten näherungsweise die billigsten Gas- und die teuersten Strompreise in Europa.
- Wir waren vielleicht mal Vorreiter bei erneuerbaren Energien, aber das sind wir schon lange nicht mehr. Ich weiss nicht, woher diese Ansicht heute noch seine Rechtfertigung nimmt. Wenn man sich mal auf den https://app.electricitymaps.com/)?lang=de umschaut, stellt man fest, dass wir einen der höchsten CO2 Ausstösse je produzierter kwh in Europa haben. Nicht genügend Erneuerbare gebaut und Atomkraftwrke abgeschaltet.
- Verfügbarkeit der Wärmepumpen (in 2022): Ich kenne eine Menge Freunde, die sich im letzten Jahr eine Wärmepumpe einbauen lassen wollten. Die Lieferzeiten waren grösser als ein Jahr. D.h. es waren einfach nicht mehr Wärmepumpen verfügbar und es dauert einfach seine Zeit, bis die Produktionskapazitäten aufgebaut sind.



