„I have made the tough decisions, always with an eye toward the bottom line. Perhaps it’s time America was run like a business.“
Donald Trump
In den USA läuft die Endphase des US-Wahlkampfs und Donald Trump ist laut internationalen Medien nun vorne. Nur in Deutschland erzählt man den Menschen in den ÖRR Nachrichten irgendwelche erfundenen Geschichten und das hat eben dann auch Folgen, wie unlängst auch Elon Musk schon aufdeckte. Und so denkt man in Deutschland, dass eine unqualifizierte und in vielen TV Sendungen betrunkene und lallende Plagiatsschreiberin Kamala Harris wäre die ideale nächste US-Präsidentin. Einzige Qualifikation ist, dass sie eine POC-Frau ist (solche dümmlichen Priorisierungen kennt man in Berlin). Und der Unternehmer Donald Trump, sicher kein perfekter Mensch, wäre ja so schlecht, weil er als US-Präsident so viel „schlechte Dinge“ getan hätte. Wenn man dann nachfragt welche, kommt keine oder die übliche Gaga-Antwort. Hat man irgendwo gehört, „man“ weiss ja… Nunja, das Land der #Bildungskatastrophe. Die Reindustrialisierung der USA wurde unter Donald Trump in seiner ersten Amtszeit gestartet. Biden hat nichts davon rückgängig gemacht (auch sonst rein gar nichts von Donald Trump’s ach so bösen Maßnahmen) und schon jetzt sieht man die Früchte davon. HIER eine kleine Dokumentation dazu. Für manchen eine böse Überraschung.
Es ist unfassbar, wie sehr die Journaille (in diesem Fall übrigens links wie rechts) in Deutschland die Menschen belügt. Das Ergebnis hieraus ist eine völlig gleichgeschaltete und uninformierte Masse. Und die wenigen, die sich global informieren, gelten als „Schwurbler“ und „Demokratiefeinde“. Deutschland 2024.
Donald Trump – man muss ihn nicht mögen (oder eben doch). Aber der einzige US-Präsident der letzten 100 Jahre, der keinen neuen Krieg angefangen hat, ist sicher keine schlechte Wahl. Er hat nicht alles richtig gemacht, aber im Verhältnis zu anderen US-Präsidenten wenig falsch. Für sein Land. Und das ist sein Job. Auch wenn man den Gedanken, dass Politiker in erster Linie für ihr eigenes Land handeln müssen, in Deutschland offenbar nicht mehr nachvollziehen kann. Und aus diesem Grund ist ein Investment in den S&P 500 keine schlechte Idee. Denn gerade wenn man von einer weiteren Reindustrielisierung der USA und von einem massiven Abstieg der EU ausgeht, sollte man mit dem S&P 500 die nächsten 10 Jahre sehr gut fahren.
Wie ich in einem anderen Artikel schon schrieb, kauft man mit dem S&P 500 aber nicht nur den amerikanischen Aktienmarkt, sondern letztlich „die Welt“. Denn entscheidend ist, wie diese Unternehmen aufgestellt sind, auf welchen Märkten sie ihr Geld verdienen und auch in welchen Währungen. Auch im Jahr 2024 ist das ein Fakt, den die Finanzbloggerei überwiegend noch nicht kapiert hat, wenn sie nur den MSCI World zum Kauf empfiehlt. Aber zur Finanzblogszene gehört Blackwater.live bekanntlich ja schon länger nicht. Heute schauen wir uns einmal die langfristige Rendite des S&P 500 an. Wer den älteren Artikel zum S&P 500 noch nicht gelesen hat, kann das hier nachholen:
Der S&P 500 ist ein nach der Marktkapitalisierung gewichteter Index der 500 führenden börsennotierten Unternehmen in den USA. Der Index wird von Standard & Poor ’s Dow Jones Indices, einer Abteilung von S&P Global, verwaltet. Während er seine heutige Größe (und seinen Namen) im Jahr 1957 erhielt, geht der S&P auf die 1920er Jahre zurück und wurde 1926 zu einem zusammengesetzten Index, der 90 Aktien abbildet. Die durchschnittliche jährliche Rendite seit seiner Einführung im Jahr 1928 bis zum 31. Dezember 2023 beträgt 9,90 %. Die durchschnittliche jährliche Rendite seit der Aufnahme von 500 Aktien in den Index im Jahr 1957 bis zum 31. Dezember 2023 beträgt 10,26 %.
Die durchschnittliche jährliche Rendite (AAR) ist der Prozentsatz, der die Rendite eines Investmentfonds in einem bestimmten Zeitraum angibt. Mit anderen Worten: Sie misst die langfristige Performance eines Fonds und ist daher ein wichtiges Instrument für Anleger, die eine Anlage in einen Investmentfonds erwägen.
| Jahr | Rendite mit Dividenden |
|---|---|
| 1995 | 37.20% |
| 1996 | 22.68% |
| 1997 | 33.10% |
| 1998 | 28.34% |
| 1999 | 20.89% |
| 2000 | -9.03% |
| 2001 | -11.85% |
| 2002 | -21.97% |
| 2003 | 28.36% |
| 2004 | 10.74% |
| 2005 | 4.83% |
| 2006 | 15.61% |
| 2007 | 5.48% |
| 2008 | -36.55 |
| 2009 | 25.94% |
| 2010 | 14.82% |
| 2011 | 2.10% |
| 2012 | 15.89% |
| 2013 | 32.15% |
| 2014 | 13.52% |
| 2015 | 1.38% |
| 2016 | 11.77 |
| 2017 | 21.61 |
| 2018 | -4.23 |
| 2019 | 31.21% |
| 2020 | 18.02% |
| 2021 | 28.47% |
| 2022 | -18.01% |
Quelle: Aswath Damodaran, NYU Stern School of Business
Die Inflation ist eines der größten Probleme für einen Anleger, der hofft, diese durchschnittliche Rendite von 10,13 % regelmäßig zu erreichen. Inflationsbereinigt liegt die historische durchschnittliche Jahresrendite bei nur etwa 6,37 %. Ein zusätzliches Problem ergibt sich aus der Frage, ob dieser inflationsbereinigte Durchschnitt korrekt ist, da die Anpassung anhand der Inflationszahlen des Verbraucherpreisindex (CPI) erfolgt, der nach Ansicht einiger Analysten die wahre Inflationsrate erheblich unterschätzt.
Was ist der CPI?
Ein weiterer wichtiger Faktor für die jährlichen Renditen eines Anlegers im S&P 500 ist der Zeitpunkt, zu dem er in den Markt einsteigt. Der SPDR S&P 500 ETF Trust (SPY), der den Index nachbildet, schnitt beispielsweise für einen Anleger, der zwischen 2014 und 2018 kaufte, sehr gut ab, obwohl die Renditen zwischen 2020 und 2023 etwas negativ waren.
Anleger, die bei Markttiefs kaufen und ihre Anlage halten oder bei Markthochs verkaufen, werden höhere Renditen erzielen als diejenigen, die bei Markthochs kaufen, insbesondere wenn sie bei Tiefs verkaufen.
Der Versuch, den Markt zu timen, ist nicht ratsam, vor allem nicht fĂĽr Newbies!
Das Timing von Aktienkäufen spielt eine Rolle bei den Renditen, aber es gibt lange Zeiträume zwischen Tiefs und Hochs. Es ist auch schwierig, diese Ereignisse zu kennen oder vorherzusagen. Wer die verpasste Chance vermeiden möchte, während eines Markttiefs zu verkaufen, aber nicht das Risiko eines aktiven Handels eingehen möchte, kann auf das Dollar-Cost-Averaging zurückgreifen.
503. Die Anzahl der Aktien, die im S&P 500 gelistet sind. Die Gesamtzahl schwankt in der Regel, da es mehrere Unternehmen mit mehreren Aktienklassen geben kann. Zu diesen gehören Alphabet Inc. (Google), Meta Platforms und Berkshire Hathaway. Quelle: HIER.
Man kann nicht direkt in den S&P 500 investieren, da es sich um einen Börsenindex und nicht um eine einzelne Aktie oder einen Fonds handelt. Man kann jedoch die Aktien von S&P Global (SPGI), dem Unternehmen, das den Index verwaltet, kaufen. Man kann auch eine der im S&P 500 gelisteten Aktien kaufen, aber dazu benötigt man viel Kapital – es kostet ca. 3.000 $ kosten, nur eine der zehn wichtigsten Aktien im Index zu kaufen.
Die einfachste und günstigste Möglichkeit, in den S&P 500 zu investieren, besteht für die meisten Menschen darin, Anteile eines börsengehandelten Fonds (ETF) oder Indexfonds zu kaufen, der den S&P 500 abbildet. Bei diesen Instrumenten stellt ein Unternehmen ein Portfolio von Aktien zusammen, die den S&P 500 Index widerspiegeln, verbrieft und fraktioniert diese Aktien und bietet sie als Anteile eines Fonds an, den man kaufen kann.
Einige Beispiele fĂĽr ein kostengĂĽnstiges Investment in den S&P 500 sind:
Die durchschnittliche annualisierte Rendite des S&P 500 zwischen 2003 und 2023 beträgt 10,20 %. Quelle: HIER.
Die durchschnittliche Rendite für den S&P 500 seit 2013 beträgt 13,05 %. Quelle: HIER.
Bei der Berechnung der S&P 500-Renditen werden keine Dividenden berĂĽcksichtigt. Man kann jedoch Ergebnisse von einigen Analysten finden, die Dividenden einschlieĂźen. Ein Beispiel ist die Liste des Finanzprofessors Aswath Damodaran von der NYU Stern School of Business. Quelle: HIER.
Der globale Westen ist im Abstieg, vor allem Europa legt mit Deutschland an der Spitze eine beispiellose Talfahrt hin. Die Folgen davon sind überall zu sehen und betreffen nicht nur wirtschaftliche Aspekte. So schön das alte Europa ist, mit all seiner Kultur und Geschichte, dank völlig inkompetenter und korrupter Politiker und geopolitischer Rahmendaten ist hier nur noch ein Trend erkennbar: Abwärts.
Jetzt sind andere dran. BRICS-Staaten und der Wirtschaftsräume wie die GCC Staaten, China, Indien und selbst die Türkei wird Frankreich bis 2030 im BIP überholen (Quelle: OECD-Projektion).
Hier die Zahlen vom IMF bis 2020:
Die Welt legt einen historischen Wandel hin, es ist die grosse Umbruchszeit und andere Systeme kommen nach oben, während alte absteigen. Der globale Westen wird m.E. im Wesentlichen durch die USA bestehen bleiben, die den entwickeltsten Finanzmarkt der Welt haben. Die USA werden nicht die einzige Weltmacht sein, aber sie werden weiter der grosse Faktor in der Welt sein – neben China, Indien und anderen. Deutschland und die EU fallen auf das Niveau von Mittelmächten zurück. Militärisch sind sie das schon, wirtschaftlich geht es mit Vollgas dorthin. Unternehmen, die im Westen bleiben wollen, werden in die USA wechseln. Das wird derzeit schon forciert und mit Donald Trump als Präsident weiter laufen. In Deutschland sollte man sich also daran gewöhnen, dass die Zeit des Oberlehrers vorbei ist und kleinere Brötchen zu backen sind. Deutschland wird kein 3. Welt Land, aber es ist eben auch einfach kein wichtiges Land mehr. Mittelmaß. So wie es sich ja auch im Bildungsbereich schon abzeichnet – wo man die Zukunft laut den Pisa-Studien auch bereits verspielt hat.
Was nun also tun?
Ähnlich wie beim Klimawandel, kann man nichts dagegen tun. Wir leben nicht in der Welt von Pippi Langstrumpf. Aber man kann sich anpassen. Und daher die Empfehlung für den S&P 500 als Investment neben dem Thema MSCI World / Welt Depot. Die junge Generation sollte in sich selbst investieren: Bildung, Auslandserfahrung, neue Skills erlernen. Dann hat man die Wahl, ob man in Deutschland alt werden will oder nicht. Es geht darum Optionen zu haben. Wer den westlichen Lebensstil mag, der sollte sich mit den USA beschäftigten. Sie werden mit Abstand die Leitnation des Westens bleiben. Und dieser Abstand wird sich nun deutlich vergrössern. Es ist Zeit, sich an neue Realitäten zu gewöhnen. Wer das tut, dem steht wie Welt offen und der erkennt auch die Chancen, die darin liegen. Und davon gibt es eine Menge und damit Grund für Optimismus für alle die, die neugierig bleiben.
„It’s always good to be underestimated.“
Donald Trump