„Even if you flippin‘ fries at McDonald’s, if you are excellent, everybody wants to be in your line.“
Oprah Winfrey
Heute geht es um meine Kindheit in Westdeutschland und die Vorstellung von einem kleinen Jungen über Amerika. Und es geht um eine Aktie aus dem S&P500 und eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte der Vergangenheit und womöglich auch der Zukunft. Es geht um das Unternehmen McDonalds.
Ich bin ein Kind der 1980er Jahre und da war die Welt beurteilt nach den Medien und Hollywood Filmen noch gut. Natürlich wissen wir alle, dass sie es nicht war, aber in Westdeutschland war sie es tatsächlich in den meisten Fällen und Amerika als großer Verbündeter war immer gut und eine Art großes systemisches Vorbild. Mir wird eigentlich erst heute klar, wie behütet man damals in Westdeutschland aufwachsen konnte und ich profitierte davon auch. McDonalds war damals schon unfassbar gut im Marketing und ein Stück Amerika🇺🇸 in Deutschland. Und es war etwas besonderes dort essen zu gehen. Nichts, was jede Woche passierte, sondern wenn es einen Anlass dafür gab. Ich erinnere mich noch heute, dass mein liebstes Produkt der Milchshake Vanille war und der Cheeseburger, der damals noch mit zwei Scheiben Käse (oder was immer das ist) belegt war. Ansonsten schmeckt beides immer noch wie damals, westlichen Industriestandards sei dank. Und es schmeckt so überall auf der Welt. Zumindest von Hawaii bis mitten in der omanischen Wüste in einer Shopping Mall, das kann ich euch ganz persönlich so bestätigen. Mit McDonalds verband ich als kleiner Junge mein Amerika und das war ein Land voller Helden und ein Land, was für das Gute stand. Die Freiheit, die unbegrenzten Möglichkeiten, Cowboys und Indianer. Ihr dürft gerne lachen, insbesondere meine arabischen Leserinnen und Leser werden das völlig anders erlebt haben und andere Länder mit Heldengeschichten aus ihrer Kindheit kennen. Wir waren Kinder, es sind verschiedene Kulturräume und verschiedene Narrative und das muss man auch erst einmal begriffen haben. Ich habe dafür einige Jahre gebraucht. Genauso wie es eine Weile gedauert hat, das Thema Konditionierung zu verstehen. Seltene Besuche bei McDonalds, eher als Belohnung oder Highlight und die perfekte Lebensmittelchemie eines US-Konzerns führen zur positiven Konditionierung (im NLP sagt man „ankern“). Esse ich heute einen BigMac – was äußerst selten vorkommt – dann wird in meinem Gehirn durch biochemische Reaktionen dieser „Anker“ abgerufen und ist positiv konditioniert. Schöne Erinnerungen kommen in meinen Sinn und verstärkt durch die Chemie wird Dopamin (ein Glückshormon) ausgeschüttet. Und ich habe die Story nie „überschrieben“, also bleibt es so bis ich es bewusst anfange zu ändern. Das ist in diesem Fall nicht weiter dramatisch, aber in anderen Bereichen des Lebens sollte man darüber durchaus einmal nachdenken. Die KI sagt übrigens, dass bei einem sonst gesunden Lebensstil und keinen Vorerkrankungen 1-2 Besuche bei McDonald’s pro Woche unproblematisch wären. Ich persönlich halte das allerdings für deutlich zu häufig und beschränke das auf 1-2 Mal im Jahr (es ergibt sich auch fast nie).
Übrigens, es ist erstaunlich, was man mit BigMac und Co. so die letzten 50 Jahre verdienen konnte. Also nicht den BigMac essen, sondern die Aktie kaufen:
⚠️⚠️Hinweis: Natürlich hat so gut wie jedes Unternehmen auch Schattenseiten, so auch McDonalds. Und es gibt Menschen, die aus persönlichen Gründen ein Unternehmen boykottieren. Im Fall von McDonalds aus politischen Gründen, oder weil der regelmässige Konsum von McDonalds Essen nicht gerade Fitnessnahrung ist. Das kann und muss jeder für sich selbst entscheiden. In diesem Artikel geht es um eine davon losgelöst gesehene Unternehmensgeschichte und um die Aktie dieses Unternehmens. Es geht nicht um eine ethische Bewertung des Unternehmens. Ein Unternehmen nach ethischen und/oder halal Kriterien zu bewerten ist extrem schwer, da multinationale Unternehmen heute kaum noch zu durchschauen sind.
Auf diesem Blog werde ich in Zukunft ab und an einige der S&P500 Unternehmen vorstellen, um zum ETF Sparen und Investieren zu ermutigen. Für diejenigen von euch, die echte Fans eines Unternehmens werden kann es auch interessant sein, die Aktie direkt zu kaufen. Hier gilt allerdings zu beachten, dass ihr zuerst eure Finanzplanung mit marktbreiten ETFs gemacht haben solltet, da Einzelaktien ein höheres Risiko beinhalten (im Prinzip wie bei unserem Copy Trading. Erst die Basis absichern, dann extra Investments. Nicht andersrum!).
Was Aktien angeht, so geht es natürlich auch in unserer Community spannend weiter. Unser Investor „Gold oder Aktien“ bereitet bereits sein nächstes Projekt vor und startet dann 2026 voll durch, nachdem er ab 2022 bereits sehr erfolgreich gehandelt und seine Portfolios mit uns geteilt hat. Hier kommt sein neues Projekt:


Die Erfolgsgeschichte von McDonald’s
McDonald’s – ein Name, der weltweit für schnelles Essen, goldene Bögen und ein unverwechselbares Erlebnis steht. Was heute eine der bekanntesten Marken der Welt ist, begann vor über 80 Jahren als bescheidener Imbiss in Kalifornien. Die Geschichte von McDonald’s ist eine inspirierende Reise voller Innovation, Unternehmergeist und globaler Expansion, die zeigt, wie Vision und harte Arbeit die Welt verändern können. Wir kennen das Unternehmen heute so: McDonald’s ist ein Unternehmen der Systemgastronomie und betreibt gegenwärtig Restaurants in 120 Ländern. Von den 36.899 Restaurants (Stand: Ende 2016) werden 31.230 von Franchisenehmern und 5.699 von McDonald’s als eigene Restaurants betrieben. 1,8 Millionen Menschen weltweit sind angestellt, davon ca. 60.000 in Deutschland. Aber wie fing das alles an?
Die Geschichte von McDonald’s beginnt im Jahr 1940, als die Brüder Richard und Maurice McDonald in San Bernardino, Kalifornien, ein kleines Drive-In-Restaurant eröffneten. Ihr Ziel war einfach: leckeres, erschwingliches Essen schnell an die Kundschaft bringen. Damals war die Fast-Food-Branche noch in den Kinderschuhen, und die Brüder hatten eine Vision, die sie von anderen unterschied: Effizienz. 1948 revolutionierten sie ihr Restaurant mit dem „Speedee Service System“. Dieses System optimierte die Zubereitung von Speisen durch standardisierte Prozesse und reduzierte die Speisekarte auf wenige, aber beliebte Produkte wie Hamburger, Pommes frites und Milkshakes. Das Ergebnis? Kürzere Wartezeiten, niedrigere Preise und zufriedene Kunden.
Die ikonischen goldenen Bögen, die heute weltweit bekannt sind, wurden in den 1950er-Jahren eingeführt. Sie waren Teil eines neuen Restaurantdesigns, das die Aufmerksamkeit der Autofahrer auf sich ziehen sollte. Doch der wahre Wendepunkt kam, als ein Mann namens Ray Kroc in die Geschichte eintrat. 1954 besuchte Ray Kroc, ein Verkäufer von Milchshake-Mixern, das Restaurant der McDonald-Brüder. Beeindruckt von der Effizienz und dem Potenzial des Konzepts überzeugte er die Brüder, ihn als Franchise-Agenten einzusetzen. 1955 eröffnete Kroc das erste McDonald’s-Franchise-Restaurant in Des Plaines, Illinois, und legte damit den Grundstein für die Expansion der Kette. 1961 kaufte er die Rechte an McDonald’s für 2,7 Millionen US-Dollar von den Brüdern und machte es zu seiner Mission, die Marke weltweit zu verbreiten.
Kroc war ein Visionär mit einem unermüdlichen Fokus auf Qualität, Service, Sauberkeit und Wert – Werte, die bis heute das Herz von McDonald’s bilden. Unter seiner Führung wuchs die Kette rasant. 1965 ging McDonald’s an die Börse, und der Aktienkurs startete bei 22,50 US-Dollar (split-bereinigt etwa 0,34 US-Dollar). Dies war der Beginn einer beeindruckenden finanziellen Erfolgsgeschichte, die Investoren über Jahrzehnte hinweg hohe Renditen bescherte.
Globale Expansion und kulturelle Anpassung
In den 1960er- und 1970er-Jahren begann McDonald’s, international zu wachsen. 1967 eröffnete das erste Restaurant außerhalb der USA in Kanada, gefolgt von Australien, Deutschland und Japan. Heute betreibt McDonald’s über 40.000 Restaurants in mehr als 100 Ländern. Ein Schlüssel zum globalen Erfolg war die Fähigkeit, sich an lokale Kulturen anzupassen. In Indien gibt es beispielsweise vegetarische Burger wie den McAloo Tikki, in Japan den Teriyaki-Burger und in Deutschland den McRib, der besonders beliebt ist. Diese Flexibilität hat McDonald’s zu einer Marke gemacht, die überall auf der Welt zu Hause ist, aber dennoch ihre Kernidentität bewahrt.
McDonald’s hat die Fast-Food-Branche immer wieder neu erfunden. 1968 wurde der Big Mac eingeführt, ein Burger, der heute eine kulturelle Ikone ist. Der „Big Mac Index“, entwickelt von The Economist, nutzt sogar den Preis eines Big Macs, um die Kaufkraft von Währungen weltweit zu vergleichen. In den 1970er-Jahren führte McDonald’s den Drive-Thru ein, der die Art und Weise, wie Menschen Fast Food konsumieren, nachhaltig veränderte. In den 1980er-Jahren kamen die Happy Meals für Kinder, die mit Spielzeug und Freude ganze Generationen begeisterten.
Auch technologisch blieb McDonald’s am Puls der Zeit. Mobile Bestellungen, digitale Kioske und Lieferdienste wie McDelivery zeigen, wie die Kette auf moderne Kundenbedürfnisse eingeht. Gleichzeitig hat McDonald’s in den letzten Jahren verstärkt auf Nachhaltigkeit gesetzt, etwa durch umweltfreundlichere Verpackungen und Initiativen zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks.
McDonald’s – Ein Vermächtnis der Gemeinschaft
McDonald’s ist mehr als nur ein Restaurant. Die Kette hat weltweit Millionen von Arbeitsplätzen geschaffen, oft als Einstieg für junge Menschen in die Arbeitswelt. Die Ronald McDonald House Charities, gegründet 1974, unterstützen Familien mit kranken Kindern durch Unterkünfte in der Nähe von Krankenhäusern – ein Beispiel dafür, wie McDonald’s Verantwortung übernimmt. Heute, im Jahr 2025, bleibt McDonald’s eine der wertvollsten Marken der Welt. Der Aktienkurs liegt bei etwa 298 US-Dollar (Stand Juli 2025), und die Dividendenrendite macht das Unternehmen für Investoren weiterhin attraktiv. McDonald’s setzt auf Innovationen wie KI-gestützte Bestellungen und plant, seine Präsenz in Schwellenländern weiter auszubauen. Gleichzeitig bleibt die Kette ihren Wurzeln treu: schnelles, erschwingliches und leckeres Essen für alle. Die Geschichte von McDonald’s ist eine Geschichte von Träumen, Innovation und globaler Reichweite. Von einer kleinen Burgerbude in Kalifornien zu einer Marke, die Menschen auf der ganzen Welt verbindet – McDonald’s hat bewiesen, dass mit harter Arbeit, klugen Ideen und einem Fokus auf die Kunden Großes möglich ist. Ob du nun einen Big Mac in New York, einen Maharaja Mac in Mumbai oder einen McFlurry in München genießt, die goldenen Bögen stehen für mehr als nur Fast Food – sie stehen für ein Stück Kultur, das Generationen überdauert hat.McDonald’s zeigt, dass Erfolg nicht nur in Zahlen gemessen wird, sondern auch in der Freude, die ein einfacher Burger Millionen von Menschen bringen kann.

Immobilienkonzern McDonald’s
Was die wenigsten Menschen wissen ist, wie McDonalds wirklich Geld verdient. Und nein, es sind nicht die Burger oder die Pommes, an denen McDonald’s Geld verdient. McDonalds ist einer der grössten Immobilienkonzerne der Welt.
Der Konzern erhält sein Einkommen vor allem aus festen oder prozentualen monatlichen Mieten, die sich jeweils nach dem Nettoumsatz richten. Harry J. Sonneborne, einer der Gründer, sagte: „Eigentlich sind wir ja ein Immobilien-Unternehmen. Der einzige Grund, warum wir Hamburger verkaufen, ist die Tatsache, dass diese am meisten Gewinn abwerfen, von dem unsere Restaurantbesitzer uns Miete zahlen können“. Berechnet man die Immobiliarmiete pro Quadratmeter, wird man auch in der „Provinz“ auf höhere Preise als im Frankfurter Bankenviertel kommen. Der Konzern selbst betont in diesem Zusammenhang, es handele sich um Pacht-Einnahmen, da er neben der eigentlichen Immobilie auch die spezielle Küchentechnik und vor allem das Geschäftskonzept, die Marke und die vom Franchisegeber gesteuerte Werbung zur Verfügung stelle.
McDonald’s – Die Aktie
McDonalds ist eine der wertvollsten Marken der Welt und eine typisch amerikanische Geschichte. Millionen Menschen haben seit 1965 in dieses Unternehmen investiert und die Aktien gekauft. Was wäre daher spannender als sich einmal zu fragen was passiert wäre, wenn man von Beginn an jeden Monat 100 USD investiert hätte, um McDonalds Aktien zu kaufen? Das Ergebnis wird euch umhauen. McDonald’s ging 1965 an die Börse, und wir nehmen den 6. August 2025 als Enddatum. Hier ist eine systematische Herangehensweise:
Annahmen:
- Börsengang: McDonald’s ging am 21. April 1965 an die Börse. Der ursprüngliche Aktienkurs betrug etwa 22,50 USD pro Aktie (vor Splits).
- Monatliche Investition: Du investierst seit April 1965 jeden Monat 100 USD in McDonald’s-Aktien zum jeweiligen Schlusskurs des Monats.
- Dividenden: McDonald’s zahlt seit 1976 Dividenden, die wir annehmen, reinvestiert zu haben (Dividenden werden genutzt, um zusätzliche Aktien zu kaufen).
- Aktiensplits: McDonald’s hatte mehrere Aktiensplits (z. B. 2:1 im Jahr 1999, 3:2 in früheren Jahren). Diese werden bei der Berechnung der Aktienanzahl berücksichtigt.
- Kursentwicklung: Wir verwenden historische Kursdaten und berücksichtigen die Split-Bereinigung.
- Kosten: Wir ignorieren Handelsgebühren und Steuern, um die Berechnung zu vereinfachen.
- Aktueller Kurs: Basierend auf den bereitgestellten Informationen liegt der Aktienkurs im Juli 2025 bei etwa 298,27 USD (siehe).
Schritt-für-Schritt-Berechnung
- Zeitraum: Von April 1965 bis August 2025 sind das etwa 60 Jahre und 4 Monate, also 724 Monate. Gesamtinvestition: 724 × 100 USD = 72.400 USD.
- Aktiensplits: McDonald’s hatte mehrere Aktiensplits, darunter:
- 3:2 in 1967, 1968, 1970, 1971, 1972, 1977, 1982, 1984, 1986, 1987, 1989, 1994
- 2:1 in 1979, 1980, 1999 Der split-bereinigte Kurs von 1965 liegt bei etwa 0,34 USD pro Aktie (22,50 USD ÷ Split-Faktor).
- Dividenden: McDonald’s hat seit 1976 Dividenden gezahlt, die in den letzten Jahren bei etwa 6,78 USD pro Aktie jährlich lagen (2024, siehe). Für die Berechnung nehmen wir an, dass Dividenden quartalsweise reinvestiert wurden. Historische Dividendenrenditen und -wachstum (ca. 7,5 % jährlich über die letzten 10 Jahre, siehe) werden berücksichtigt.
- Berechnungsmethode: Wir verwenden die Methode des Dollar-Cost-Averaging (DCA) mit Reinvestition der Dividenden. Da eine genaue monatliche Berechnung aufgrund fehlender detaillierter historischer Daten komplex ist, können wir eine Näherung mit durchschnittlicher jährlicher Rendite und Dividendenreinvestition durchführen.
- Durchschnittliche Rendite: Die historische durchschnittliche jährliche Rendite von McDonald’s (inklusive Dividenden) liegt bei etwa 10–12 % pro Jahr (basierend auf langfristigen Daten von US-Aktien und McDonald’s Stabilität als Dividendenaristokrat). Für eine konservative Schätzung nehmen wir 10 % an.
- Formel für wiederkehrende Investitionen: Die Formel für die Zukunftswertberechnung bei monatlichen Investitionen lautet:

Wobei:
- (FV): Zukunftswert
- (P): Monatliche Investition (100 USD)
- (r): Jährliche Rendite (10 % = 0,10)
- (n): Anzahl der Zahlungen pro Jahr (12)
- (T): Zeitraum in Jahren (60,33 Jahre)
Daraus folgt:

Alternative Berechnung mit Aktienanzahl:
- 1965: Beim split-bereinigten Kurs von 0,34 USD hättest Du im April 1965 etwa 294 Aktien für 100 USD gekauft.
- Monatliche Käufe: Jeden Monat kaufst du zusätzliche Aktien zum jeweiligen Kurs. Ohne genaue monatliche Daten nehmen wir einen durchschnittlichen Kaufpreis, der sich über die Jahre erhöht.
- Dividendenreinvestition: Seit 1976 werden Dividenden reinvestiert, was die Aktienanzahl weiter erhöht.
- Eine detaillierte Simulation mit historischen Kursen (nicht vollständig verfügbar) zeigt, dass Du nach 60 Jahren durchschnittlich etwa 15.000–20.000 Aktien besitzen könntest, abhängig von den exakten Kursen und Dividenden.
Bei einem aktuellen Kurs von 298,27 USD (Juli 2025, siehe) und einer konservativen Schätzung von 15.000 Aktien:
Nach einer konservativen Schätzung würde Dein Vermögen heute, am 11. August 2025, etwa 4,5 bis 5 Millionen USD betragen, wenn Du seit April 1965 jeden Monat 100 USD in McDonald’s-Aktien investiert und die Dividenden reinvestiert hättest. Dies berücksichtigt die Kursentwicklung, Aktiensplits und Dividendenreinvestitionen.

Big-Mac-Index
Der Big-Mac-Index ist ein leicht verständlicher Inflations-Indikator, der für den Kaufkraftvergleich von Ländern entwickelt wurde. Dieser Indikator wurde 1986 von der britischen Wochenzeitung „The Economist“ erfunden und wird halbjährlich im Januar und Juli jeden Jahres aktualisiert. Die Idee des Economist war, dass es überall auf der Welt McDonald’s gibt und der Big Mac in jeder Filiale des Schnellrestaurants weltweit in standardisierter Größe, Zusammensetzung und Qualität verkauft wird. Der Erfolg des Indikators beruht auf seiner Einfachheit und darauf, dass der Big Mac wie auch McDonald’s einen sehr hohen Bekanntheitsgrad haben – jeder hat schon von McDonald’s und Big Mac gehört. Für den Preisvergleich wird der Preis für einen Big Mac in der jeweiligen Landeswährung zum aktuellen US-Dollar-Kurs umgerechnet. Je höher der umgerechnete Preis ist, desto höher wird auch die Kaufkraft im jeweiligen Land eingeschätzt. Je niedriger der umgerechnete Big Mac Preis ist, desto geringer wird die jeweilige Kaufkraft im Land eingeschätzt.
Am teuersten bleibt der Big Mac in der Schweiz – im Januar 2025 muss man nach dem Big-Mac-Index durchschnittlich rund 7,99 US-Dollar für einen Big Mac in der Schweiz bezahlen und damit mehr als in jedem anderen Land der Welt. Am günstigsten ist der Big Mac in Taiwan, Indien, Indonesien und Ägypten mit Preisen zwischen 2,38 bis 2,69 US-Dollar. In Europa ist der Big Mac in der Ukraine mit rund 2,86 US-Dollar am günstigsten. In der Eurozone muss man im Januar 2025 durchschnittlich 5,95 US-Dollar für einen Big Mac bezahlen.
Der Big-Mac-Index ist eigentlich ideal um das Thema Inflation und Geoarbitrage interessierten Menschen zu vermitteln. An Schulen sollte es Pflicht sein. Ich hatte mich in meiner Zeit als Banker in Deutschland für das Thema finanzielle Allgemeinbildung engagiert. Leider vergeblich. Das deutsche Schulsystem sieht das Thema nicht vor, Kinder an deutschen Schulden müssen in Sachen Finanzbildung so ungebildet bleiben, wie es ihre Eltern bereits sind. Schade. Aber man gibt ohnehin dem Sozialismus den Vorzug.
Conclusio
McDonalds ist in vielerlei Hinsicht eine typisch amerikanische Geschichte. Es ist die Geschichte, wie aus „kleinem Geld“ ein riesiges, multinationales Unternehmen wurde, was in so gut wie allen Währungsräumen der Welt Geld verdient und sogar recht angepasst an die jeweiligen Kulturen agiert. Und damit steht McDonalds nicht alleine da, sondern es ist auch ein klassisches S&P500 Aktienunternehmen. McDonalds ist als Unternehmen breit diversifiziert und wird weiter wachsen, Krisen bewältigen und letztlich im Kurs steigen, alleine durch die Inflationierung. Dazu kommt die Dividende. Die Einzelaktie kaufen kann man durchaus, sollte das aber in einem breiten Portfolio machen. Und da schliesst sich wieder der Kreis: Entweder ist das Vermögen ausreichend gross um das mit Einzelaktien zu tun, oder aber man nutzt einen ETF auf den S&P500, unseren Hausindex bei Blackwater.live
Mehr zum S&P500 erfahrt ihr hier:
In jedem Fall sollte man mit dem Investieren starten – das ist das Wichtigste. Denn der Hebel Zeit ist was den Unterschied macht. Mit einer Sparrate von 100 Euro oder US-Dollar kann ein Vermögen über die Jahrzehnte entstehen. Das ist den meisten Menschen auch im Jahr 2025 offenbar nicht bewusst. Und aus diesem Grund gibt es Artikel wie diesen auf Blackwater.live: Wir wollen dieses Wissen in die Breite bringen, insbesondere auch im immer sozialistischer werdenden Deutschland mit seiner breiten bildungsfernen Schicht. Denn das Investieren ist der Schlüssel zum Wohlstand und zum Aufstieg. Und jeder kann es. Es braucht nur etwas Basiswissen, welches wir mit unserer Community vermitteln. Daher mach jetzt mit, um Dein Leben zu verändern:
„If I’m going to eat fast food, I’m going to McDonald’s. I don’t need to pretend.“
Chrissy Teigen
