Ich konnte mich nicht mehr in mein Binance Konto einloggen, da ich mein Kennwort nicht mehr wusste. Wenn man sich ein Jahr nur per FaceID einloggt und dann plötzlich das Kennwort braucht, stellt man fest: "welches war es? und wo ist es notiert?".
Ich verwende seit Jahren mit Erfolg privat wie beruflich https://keepass.info/
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Dito. Eines der besten Programme, die es (aus meiner Sicht) gibt!
...und dann plötzlich das Kennwort braucht, stellt man fest: "welches war es? und wo ist es notiert?"
Die Passwortliste hat unter dem Mousepad zu liegen, das ist doch in irgendeiner Norm geregelt.
Bezüglich Bison: Man braucht keine App mehr, sondern kann dort jetzt auch vom PC aus ...
Ich bin sehr zufrieden mit 1password.eu
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Ein Passwortmanager in der Cloud? Wäre definitiv nicht meine Wahl, aber wenn du zufrieden bist.
Ein Passwortmanager in der Cloud? Wäre definitiv nicht meine Wahl, aber wenn du zufrieden bist.
Wenn man die Nephophobie überwunden hat, stellt man fest, dass das in der Regel sicherer ist, als wenn man das auf seinem privaten Device verwaltet.
Klassisches Phänomen der German "Angst". Löst sich nach meiner Erfahrung (25 Jahre in dr IT Branche) aber auf.
Wenn man die Nephophobie überwunden hat, stellt man fest, dass das in der Regel sicherer ist, als wenn man das auf seinem privaten Device verwaltet.
Bitte was? Du möchtest mir ernsthaft sagen, dass ein separat aufgesetzter Rechner mit Debian oder FreeBSD ohne Netzzugang sicherer sei als die Cloud?
Klassisches Phänomen der German "Angst". Löst sich nach meiner Erfahrung (25 Jahre in dr IT Branche) aber auf.
Dann ist deine Erfahrung eine andere als meine. Übrigens auch mit 25 Jahren Erfahrung (genauer gesagt 27 Jahren) in der IT-Branche. Das hat aus meiner Sicht nichts mit German Angst zu tun, sondern einfach mit Verständnis. Sind Daten in der Cloud, sind sie nicht mehr deine.
Ich denke man muss hier unterscheiden zwischen dem selbst hingeschusterten Windows-Netzwerk eines Kleinunternehmens und grossen, weltweit agierenden Unternehmen. Ja, auch bei letzteren ist Cloud auf dem Vormarsch, aber diese haben (teilweise) auch intern sehr gute Leute.
Was das Thema Automatisierung und Standards angeht, haben einige Cloud-Provider die Messlatte natürlich höher gehangen. Allerdings nichts, was wir vor 10-12 Jahren auch schon im Outsourcing bei einem weltweit agierenden Unternehmen auch im Einsatz hatten. Leider war das Management zu blöd, diese Sache auch entsprechend zu vermarkten. Der Fokus lag halt leider nicht im Outsourcing. Und wenn ich mir z.B. Azure anschaue und sehe, wie hanebüchen da teilweise Dinge laufen, dann kann ich nur heftig mit dem Kopf schütteln. AWS ist (wiederum aus meiner Sicht) deutlich besser, aber auch teurer.
Bitte was? Du möchtest mir ernsthaft sagen, dass ein separat aufgesetzter Rechner mit Debian oder FreeBSD ohne Netzzugang sicherer sei als die Cloud?
Nein. Wobei es "die Cloud" genau so wenig gibt wie die"on premise" Konfiguration.
Das hat aus meiner Sicht nichts mit German Angst zu tun, sondern einfach mit Verständnis. Sind Daten in der Cloud, sind sie nicht mehr deine.
Wir implementieren seit diversen Jahren Cloud Applikationen - überwiegend beim Mittelstand. Aber auch bei Dax Unternehmen. Und während vor 8 Jahren noch eine zum Teil wirklich dumpfe Angst überwiegte, hat man das jetzt breit akzeptiert.
Leider ca. 5 Jahre später als z.B. in UK und Benelux, weswegen ein grosser Teil der Wertschöpfung bei diesen Systemen jetzt nicht in D gelandet ist. "Nur über meine Leiche wird hier eine Cloud Lösung implementiert", habe ich mir mehrfach anhören müssen - von Unternehmen, die jetzt alle Cloud-basierte Lösungen einführen. Die damaligen IT Leiter sind übrigens immer noch im Amt und nicht tot. Und bei vielen hatte ich diese "Angst" gespürt - gegen die man damals mit Argumenten nicht ankam. Sehr ähnlich wie bei der Frage nach dem Nutzen einer COVID Impfung.
Selbstverständlich ist die Cloud auch nicht für alle Anwendungen und alle Organisationen die richtige Lösung. Da hast Du absolut recht.
Aber darum ging es mir auch gar nicht in meinem Post. Ich behaupte aber mal, dass jeder zweitklassige Cloud Anbieter Deine Daten sicherer verwahren kann, als wenn das der Durchschnittsbürger auf seinem eigenen Laptop macht.
Und was ich als Privatmensch mit einem Passwortmanager auf einem Rechner ohne Netzzugang soll (dort brauche ich ja keine Passwörter) das erschliest sich mir auch nicht wirklich.
Leider ca. 5 Jahre später als z.B. in UK und Benelux, weswegen ein grosser Teil der Wertschöpfung bei diesen Systemen jetzt nicht in D gelandet ist
Sehe ich nicht ganz so. Amazon, Microsoft und Google haben einfach eine gewisse Marktmacht und Grösse, weswegen diese auch den Cloud-Markt grösstenteils beherrschen. Hat aus meiner Sicht somit nichts mit UK oder Benelux zu tun. Die grossen Anbieter sitzen alle in den USA.
Und bei vielen hatte ich diese "Angst" gespürt - gegen die man damals mit Argumenten nicht ankam.
Hier gibt es sehr viele verschiedene Ansichten. Ein Problem ist natürlich der (gefühlte oder echte) Kontrollverlust über die eigenen Applikationen. Da kann ich Angst durchaus nachvollziehen. Dagegen setzen muss man natürlich den Aufwand und die eigene Expertise, was das Thema Datensicherheit angeht. Wobei sich da auch Microsoft nicht gerade hervorgetan hat bei Azure vor nicht allzu langer Zeit (Stichwort Cosmos-DB). Sorry, da fällt mir persönlich nichts mehr zu ein. Aber gut - Microsoft-Fan war ich noch nie.
Aber darum ging es mir auch gar nicht in meinem Post.
Das war mir so nicht ersichtlich aus deinen drei Zeilen.
Ich behaupte aber mal, dass jeder zweitklassige Cloud Anbieter Deine Daten sicherer verwahren kann, als wenn das der Durchschnittsbürger auf seinem eigenen Laptop macht.
Könnte man drüber streiten. Was ich bisher so gesehen habe auf Anbieter-Seite (und ich denke, ich habe da einen guten Einblick), hat mich nicht überzeugt. Und es gibt genügend Beispiele, wo Anbieter von Cloud-Diensten Ziele von erfolgreichen Angriffen waren.
Und was ich als Privatmensch mit einem Passwortmanager auf einem Rechner ohne Netzzugang soll (dort brauche ich ja keine Passwörter) das erschliest sich mir auch nicht wirklich.
Das war das Extrembeispiel. Wenn es wirklich sehr wichtige Daten sind, dann muss man sie halt abtippen. Auf einem ordentlich aufgesetzten Linux-Rechner (oder auch WIN) sind die Passwörter aus meiner Sicht deutlich sicherer als bei einem Cloud-Anbieter. Aber ok - du hast deine Meinung, ich habe meine.
Sehe ich nicht ganz so. Amazon, Microsoft und Google haben einfach eine gewisse Marktmacht und Grösse, weswegen diese auch den Cloud-Markt grösstenteils beherrschen. Hat aus meiner Sicht somit nichts mit UK oder Benelux zu tun. Die grossen Anbieter sitzen alle in den USA.
Mir geht es weniger um die Infrastrukturanbieter wie Amazon et al. sondern um die SaaS oder PaaS Anbieter. Und dort haben sich zumindest in dem Umfeld wo ich arbeite eben in UK und Benelux eine ordentliche Industrie rausgearbeitet. Viele der Partner mit denen wir arbeiten kommen eben aus diesen Staaten.
Aber das führt für dieses Forum zu weit.

