Bei WISE brennt die Hütte. Das betrifft uns zwar nicht, ist aber trotzdem gut zu wissen. (Danke an das Community Mitglied, was mich hier immer mit News versorgt!)
INFO:
Brüsseler Staatsanwaltschaft ermittelt – Aktie bricht einDie belgischen Ermittler untersuchen, ob Wise-Konten durch Kriminelle genutzt wurden. Es geht um mögliche Geldwäsche und verdächtige Transaktionen von mehr als 500 Millionen Euro.
Die Aktie des britischen Zahlungsdienstleisters Wise ist am Montag zeitweise um fast 16 Prozent gefallen. Am Nachmittag notierte das Papier noch rund zehn Prozent im Minus. Zuvor war bekannt geworden, dass die Brüsseler Staatsanwaltschaft wegen möglicher Geldwäsche gegen das Unternehmen ermittelt. Darüber hatte zuerst der „Spiegel“ berichtet, der auf eine gemeinsame Recherche mehrerer internationaler Medien verweist.
„Es stimmt, dass die Brüsseler Staatsanwaltschaft eine Untersuchung gegen Wise Europe führt“, teilte die Behörde auf Anfrage mit. Die Untersuchung laufe seit 2025. Der Fall betreffe mögliche Verstöße im Zusammenhang mit Geldwäsche.
Die Erkenntnisse beziehen sich der Staatsanwaltschaft zufolge auf die Nutzung von Wise-Konten für kriminelle Zwecke – mit Hinweisen auf Verstöße gegen die Geldwäschevorschriften, insbesondere wegen unzureichender Identifizierung von Kunden und Überwachung deren Transaktionen. „Die Untersuchung befindet sich inzwischen in einem fortgeschrittenen Stadium und nähert sich dem Abschluss.“
Es soll um Transaktionen im Wert von mehr als 500 Millionen Euro gehen. Im Rahmen von Rechtshilfeersuchen hätten sich Ermittler aus zahlreichen Ländern an ihre belgischen Kollegen gewandt.
Wise erklärte, das Unternehmen arbeite derzeit mit der Staatsanwaltschaft in Brüssel zusammen, um auf Fragen zu seinem Geschäft zu antworten. „Die Anfragen der Staatsanwaltschaft sind bislang noch nicht abgeschlossen, und uns wurden bisher keine konkreten Feststellungen mitgeteilt.“
In Belgien hat Wise Europe seinen Sitz und betreibt von dort aus das Geschäft in der EU. Daher laufen die Ermittlungen bei der Brüsseler Staatsanwaltschaft zusammen.
Wise teilte zudem mit, das Unternehmen sehe sich „zunehmend raffinierten Kriminellen gegenüber, die versuchen, unsere Plattform auszunutzen“. Etwa ein Drittel des globalen Wise‑Teams widme sich dem Schutz der Kundinnen und Kunden vor Finanzkriminalität. Insgesamt hat Wise etwa 8000 Beschäftigte.
Wise zählt weltweit 19 Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Der Zahlungsdienstleister bietet Privatleuten und Unternehmen an, Geld relativ günstig in andere Länder und Währungsräume zu überweisen. Zudem bietet Wise eine Visa-Debitkarte an, wie sie auch viele Banken zum Girokonto ausgeben.
Quelle: Handelsblatt
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Seit es Revolut gibt weiß ich eigentlich nicht für was ich Wise brauche und hatte schon überlegt es zu kündigen. Fun Fact: Die wollen jetzt, dass ich meinen Job verifiziere 🤣
@yasmeen90 beim Business Konto ist das die Regel. Mindestens einmal im Jahr sind Fragen zu beantworten über Herkunft der Gelder und der wirtschaftlichen Tätigkeit. Das kann schon mal nervig sein. Beim privaten Konto wurde bei mir zum Beispiel noch nie nachgefragt.
@yasmeen90 Bei mir auch vor ein paar Tagen Konto eingeschränkt/ Nachfrage zur beruflichen Tätigkeit. Es waren aber lediglich Angaben nötig, keine Verifizierung (über Dokumentenuploads). Ging relativ problemlos.


