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YouTube Eine Vision für Deutschland

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mrtn
 mrtn
(@mrtn)
Super Großmeister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 4750
Themenstarter  

Liebe Blackwater.live Freunde, die aktuelle Situation für Deutschland entwickelt sich dramatisch. Und doch ist das erst der Anfang einen wellenartigen und massiven Abstiegs.

Was wir erleben ist keine konjunkturelle Flaute, es ist eine systemische Krise. Wenn man dabei an eine Stadt denken würde, dann wäre es Detroit vor 15 Jahren.

Derzeit halte ich die Gesamtentwicklung wirklich für heftig und muss erst einmal folgende Bestandsaufnahme machen: (KURZZUSAMMENFASSUNG)

🇩🇪🇩🇪🇩🇪

 

 

Lage in den Kommunen:

➡️ Immer marodere Infrastruktur

➡️ Kommunen stehen vor der Pleite

➡️ Wohnungskrise nimmt weiter zu

 

 

Lage zur Bildung:

➡️ Bildung in Deutschland bald unter OECD Durchschnitt (Pisa Desaster)

➡️ Lehrermangel verschärft sich

➡️ Immer mehr Schüler ohne Sprachkenntnisse der deutschen Sprache in den Schulen

➡️ MINT Fächer werden immer bedeutungsloser, Ideologie vor Bildung.

 

 

Lage zur Industrie:

➡️ Stagnation der Wirtschaft seit 2019

➡️ Immer mehr Abwanderung der Wirtschaft

➡️ Energiekosten unrentabel

➡️ Schwache Wettbewerbsfähigkeit  

➡️ Der Anteil von Industrie, Konsum, Investitionen sowie Exportüberschuss am Bruttoinlandsprodukt ist unter dem von 2019.

➡️ Die Produktivität nimmt immer mehr ab.  

➡️ Deutschland (aber auch Europa) hat den Anschluss zu neuen Technologien völlig verloren.

 

 

Lage zur Politik:

➡️ Politische Lähmung

➡️ Immer unqualifizierteres politisches Personal

➡️ Keinerlei Reformen möglich

➡️ Kein Abbau der Bürokratie

➡️ Im Gegenteil, Staat wächst und wächst immer schneller (Staatsquote)

➡️ Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist nur deshalb nicht geschrumpft, weil der Staat und die Bürokratie immer größer wurde.

 

 

Lage zum Sozialsystem:

➡️ Etwa 5 Millionen Babyboomer gehen in den nächsten 4 Jahren zusätzlich in Rente, in den folgenden 5 Jahren nochmals 7 Millionen

➡️ Immer dramatischer werdende Belastung des Sozialsystem, bald mind (!) 22% Anteil GRV notwendig

➡️ Immer größere Lücke bei Fachkräften

➡️ Integration von Migranten dauert möglicherweise oftmals eine Generation und belastet das Sozialsystem zusätzlich

➡️ 1,7 Beschäftigte zahlen 1 Rentner

 

 

Gesellschaft:

➡️ Gesellschaftliche Spaltung nimmt immer weiter zu

➡️ Vertrauen in die Politik und den Staat nimmt immer weiter ab.  

➡️ Die durchschnittliche Krankheitsquote der Deutschen liegt bei mehr als 15 (!) Arbeitstagen.

➡️ Psychische Erkrankungen explodieren geradezu.

➡️ Parallelgesellschaften und Wertekrise

 

 

Daraus ergibt sich folgendes Gesamtbild: Die nächsten 4 Jahre dürften von zunehmender Stagnation und weiterem massiven Abstieg in vielen Bereichen geprägt sein. Spätestens ab 2030 steht das Sozialsystem auf der Kippe. Ändern ließe sich das nur mit massiven, tiefgreifenden Reformen. Dazu gibt es jedoch keinerlei Motivation. Die deutschen Wähler haben Angst vor Reformen. Zwei Drittel der Deutschen werden die gleichen Personen und Parteien wählen, die letztlich für das Desaster verantwortlich sind. Gründe sind z.B. die Angst vor Veränderungen, ein "es könnte ja noch schlechter kommen" oder ein "es ändert sich ja eh nichts".  

Insofern werden Reformen ausbleiben, der politische Kurs wird einfach weitergeführt werden, die gleichen Politiker bleiben an der Macht.

Mein persönliches Fazit: Deutschland hat seinen Zenit überschritten und zwar bereits mindestens seit 2019. Nach dieser Legislaturperiode befindet sich Deutschland dann seit 10 Jahren (!) in der Stagnation oder besser gesagt in der Stagflation. Das Abrutschen wird sich weiter beschleunigen, es gibt keinerlei Konzepte. Nur ein radikaler Wechsel durch neue (qualifizierte!) Politiker und Parteien könnte diesen Schaden vielleicht etwas begrenzen. Dafür fehlt allerdings der Wille und der Druck der Mehrheit. Insofern sehe ich einen massiven, langfristigen und deutlichen Abschwung, eine strukturelle Krise.

 

______________________________________________________________

 

Dieser Thread heisst doch aber "eine Vision für Deutschland". Wo ist die?

Diese Vision will ich mit Videos erarbeiten und hier die Gedanken dazu niederschreiben. Das oben⤴️ ist erst einmal die Bestandsaufnahme. Damit fangen wir demnächst an.



   
Aliya, yasmeen90, Mondschein and 2 people reacted
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Schlagwörter für Thema
(@himself63)
Fide Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2368
 

Veröffentlicht von: @mrtn

Lage zur Industrie:

Nicht zu vergessen, der absolute Dokumentationswahn und der u.a. von der EU immer weiter verschärfte Bürokratismus. Seit vielen Jahren wird uns von irgendwelchen laienhaften Politikerfuzzis gebetsmühlenartig gepredigt, dass wir von dem Bürokratismus weg müssen. Was ist die ganze Zeit passiert? NICHTS. Es wird immer mehr. Ich beobachte das in meinem Job jeden Tag. Ich schätze, dass mittlerweile ca. 50 - 60% meiner Arbeitszeit für so einen Quatsch draufgehen. Aber gut, die paar Monate schaffe ich auch noch. Danach geht der böse Babyboomer in seinen Ruhestand und schädigt die Sozialkassen und verprasst sein Erspartes. Das wars von mir, ich hab gerade Puls.



   
Aliya and Aysel Bektas reacted
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(@ayselbektas)
Internationaler Meister Rose
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 884
 

Almanya Fans, Politiker und Media:


Do You Trust Me Jack Dawson GIF by Titanic

 

Reality:


titanic night GIF

Sinking Leonardo Dicaprio GIF


   
mrsblackwater, mrtn, yasmeen90 and 1 people reacted
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(@yasmeen90)
Internationaler Meister Rose
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 761
 

Ich denke auch es sieht sehr schlecht aus und es wird nicht besser. Auswandern ist der bessere Weg wenn möglich und auch je nachdem welche Umstände man hat. Normal ist das Verhalten der Leute in Deutschland wirklich nicht mehr. Diese Spaltung und sehr viel Hass sind spürbar. Und ich denke es wird noch schlimmer. Nicht gut aber jeder muss das beste daraus machen. Mit gutem Abschluss und als Fachkraft finde ich Auswandern die bessere Option auch wenn es ein großer Schritt ist. Aber ich bin eh Ausländerin, so oder so.



   
mrsblackwater, mrtn and Aliya reacted
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Aliya
(@aliya)
Internationaler Meister Rose
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 561
 

Veröffentlicht von: @yasmeen90

Mit gutem Abschluss und als Fachkraft finde ich Auswandern die bessere Option

Das würde ich auch sagen. Alleine auch wegen den hohen Abgaben in Deutschland und weil man kaum Gegenwert dazu hat.



   
mrsblackwater and mrtn reacted
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(@Harald)
Beigetreten: Vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

Danke für diese klare Bestandsaufnahme. Auf das Video bin ich schon sehr gespannt. Ich teile die Meinung, dass Deutschland im Niedergang ist. Inzwischen ist das auch kaum zu übersehen. Verfall wohin man blickt. Einzig erstaunt bin ich über die Deutschen, die das nicht nur mehrheitlich hinnehmen, sondern sich auch noch schön reden. Die komplette Realitätsverweigerung. Immerhin kann ich mir so erklären, wie viele die DDR ertragen haben. Die Deutschen sind ein passives Volk und eine echte Revolution wie bei den Franzosen wird es hier nie geben.



   
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(@Marcus S.)
Beigetreten: Vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

Interessant. Ich würde wagen es so zu beschreiben: Alles ist im Plan. Warum? Mit KI, Robotik und Automatisierung wird die Nachfrage nach einer breiten Fachkräftebasis sinken. Für eine solche Wirtschaftsordnung genügt eine kleine technokratische Wissenselite oben und darunter eine große, leicht steuerbare Bevölkerungsschicht, der man gerade genug Bildung gibt, um zu funktionieren, aber nicht genug, um kritisch zu hinterfragen. Breit geförderte Bildung passt in dieses Modell nicht. Man braucht Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, Politik, Wirtschaft oder Machtmechanismen zu durchschauen. Menschen, die sich dank Dauerablenkung, künstlicher Empörung und medialer Konditionierung auf Nebenthemen fixieren, während fundamental über sie entschieden wird. Genau das sehen wir heute. Emotion vor Fakten, Haltung vor Wissen, Moralpredigt statt Analyse. Hier spielt der ÖRR eine Schlüsselrolle. Er liefert die gewünschte Meinungsführung, setzt politische Narrative durch und hält die Bevölkerung in dauernder Ablenkung. Eine Bevölkerung, die fehlgeleitet statt informiert wird, lässt sich besser verwalten. Wer Wissen kontrolliert, kontrolliert Denken und damit Macht. Die Frage ist jetzt, wie lange diese Entwicklung noch als „Demokratie“ verkauft werden kann. Also, alles ist im Plan. Es wirkt nur wie Chaos.



   
Susanna and Aliya reacted
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(@ayselbektas)
Internationaler Meister Rose
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 884
 

Die Almans zerstören sich einfach selbst und niemand kann sie aufhalten 😱 



   
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Aliya
(@aliya)
Internationaler Meister Rose
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 561
 

@ayselbektas Die Frage ist warum tun sie das? Auf den Gebieten Energie, Industrie, Bildung, Werte (Familienpolitik, Gender) sind fast alle Entscheidungen durch linke Ideologie getroffen. Und das kommt auch von aussen denke ich. Diese Selbstzerstörung wird durch Propaganda angeheizt. Wer profitiert? Die Antwort darauf und man hat das Ergebnis. 😉



   
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(@Marcus S.)
Beigetreten: Vor 1 Sekunde
Beiträge: 0
 

Eine Ergänzung dazu. Netzfund:

Vom VR6-Golf zum Vegan-Gulasch: Deutschlands bizarre Selbstabschaffung

Ein Halloween Special 31. Oktober 2025, Christoph von Gamm Erinnern Sie sich noch an die 90er Jahre? Das war die Zeit, als "Made in Germany" bedeutete, dass eine Miele-Waschmaschine 30 Jahre hielt und nicht nur bis zum Ende der Ratenzahlung. Es war die Zeit, als Ingenieure das Sagen hatten, nicht Ideologen. Damals ging es um etwas seltsam Anachronistisches: Kundenbedürfnisse. Ein Auto musste fahren – weit, zuverlässig und bezahlbar. Ein Computer musste rechnen. Ein Haus musste warm sein. Es war eine naive, fast simple Zeit. Wir bauten die D-Mark auf, integrierten ein ganzes Land und die Welt kaufte unsere Produkte. Der deutsche Michel war langweilig, aber er war solvent. Er war der Fels in der Brandung einer chaotischen Welt. Doch irgendwann im Laufe der Wohlstandsverwahrlosung muss uns unerträglich langweilig geworden sein. Die Realwirtschaft? Wie profan! Kundenwünsche? Vulgär! Wir entdeckten ein neues, viel erhabeneres Ziel: die Weltrettung. Und zwar im Alleingang.

 

Akt I: Der Dämmwahn und das Subventions-SUV Es begann schleichend, dann brutal. Wir erfanden die "Pseudo-Ökowirtschaft". Ein gigantisches Umverteilungsprogramm von den Fleißigen zu den Scheinheiligen. Das Symbol dieser Ära ist nicht der Solarpark (der nachts keinen Strom liefert), sondern die Styroporplatte. Wir zogen in einen heiligen Krieg gegen den Altbau. Ganze Straßenzüge von unschätzbarem architektonischem Wert wurden in pastellfarbene, schimmelanfällige Plastik-Monolithen verwandelt. Der Staat, nun als oberster Energie-Inquisitor, zwang die Rentnerin in ihrem Häuschen von 1960 zur "energetischen Sanierung". Kostenpunkt: 150.000 Euro. Nutzen: marginal. Ergebnis: Zwangsverkauf an einen Immobilienfonds. Nannte man das nicht "kalte Enteignung"? Ach was, es war "Klimaschutz". Dann kam die "Verkehrswende". Wir beschlossen, das technologische Meisterwerk des Verbrennungsmotors – effizient, sauber, unschlagbar – zu ächten. Stattdessen subventionierten wir mit Milliarden den Zweitwagen des Chefarztes in Berlin-Dahlem: ein 2,5 Tonnen schweres Elektro-SUV. Ein "Zero Emission"-Fahrzeug, dessen Batterie in China mit Kohlekraft gefertigt und dessen Rohstoffe in Afrika von Kindern aus dem Boden gekratzt wurden. Der Nettonutzen dieser kollektiven Anstrengung? Negativ. Wir wurden nicht grüner, wir wurden ärmer. Wir schalteten die sichersten Kernkraftwerke der Welt ab – ein intellektueller Offenbarungseid – und machten uns sehenden Auges von russischem Gas abhängig, um unsere "Dunkelflauten" zu überbrücken. Wir bauten ein Gasnetz aus, nur um es wenige Jahre später unter ideologische Quarantäne zu stellen und durch sündhaft teures, dreckiges Fracking-Gas aus Übersee zu ersetzen. Der Bürger? Dessen Bedürfnis war eine warme Wohnung im Winter und Mobilität. Er bekam: eine Wärmepumpe, die im Altbau nicht funktioniert, Strompreise auf Weltrekordniveau und die moralische Gewissheit, beim Duschen den Planeten zu retten.

 

Akt II: Die Willkommens-Industrie Ab 2015 wurde es dann richtig lauschig – zumindest für die Sozialindustrie. Millionen Einwanderer durften ins Wirtschaftssystem Deutschland, wo sie sich bis heute mehrheitlich von Sozialleistungen und Transfers nähren. Wenn sie arbeiten, dann oft als Billiglöhner in einer Ausbeutungsindustrie, die nahtlos an frühere Zeiten anknüpft. Einen goldenen Reibach machten dabei all diejenigen mit unvermietbaren Schrottimmobilien: Für "Notunterkünfte" galt der Sanierungswahn natürlich nicht, im Gegenteil. Das Sozialamt mietete zu Preisen weit über dem Markt Millionen an, gerne auch von "karitativen" Konzernen, die sich "Kirchen" nennen. Aber auch der eine oder andere Private verdiente sich eine goldene Nase. Besonders raffiniert: Der Trick mit den MUFLs. Offiziell minderjährig, oft aber locker Mitte 20. Für einen "MUFL" gab es den dreifachen Sozialsatz und gut bezahlte Jobs für heillos überforderte "Betreuer". Kostenpunkt des Ganzen: 20 Milliarden Euro. Pro Jahr.

 

Akt III: Der Corona-Exitus des Mittelstands Gerade als man dachte, der Wahnsinn pegle sich ein, drehten alle durch. Corona kam – aber vor allem für Deutschland! Hier wurden die Läden richtig lange dicht gemacht. Das soziale Leben starb, Kinder und Erwachsene wurden mit Masken terrorisiert und der Mittelstand stand kurz vor dem Exitus. Viele Unternehmen und kleinere Selbständige plünderten ihre letzten Reserven, um irgendwie zu überleben. Wie auch sonst? Keine Beratung, keine Restaurants, keine Events – fast zwei Jahre lang. Profiteure waren dubiose "Testzentren"-Betreiber, flinke Maskenverkäufer und natürlich eine bestens geschmierte Pharmaindustrie. An der Spitze des Gesundheitswahns thronte ein gelernter Bankkaufmann mit Villa am Wannsee, später abgelöst von einem "Gesundheitsökonomen" mit seltsam anmutenden Ernährungsgewohnheiten. Und wer protestierte? Wurde gesellschaftlich geschnitten, beruflich entlassen, dem wurde die Tür aufgebrochen oder er wurde gleich eingeknastet.

 

Akt IV: Von der Wärmepumpe zur Panzerfaust Man dachte, der Gipfel der Realitätsverweigerung sei erreicht. Doch Deutschland kann immer noch absurder. Kaum hatten wir unsere Energieversorgung ruiniert, Wirtschaftsmigranten in die Sozialsysteme geschleust, den Mittelstand mit Corona-Maßnahmen stranguliert und unsere Schlüsselindustrie (Auto) ins Wanken gebracht, entdeckten wir ein neues, noch teureres Hobby: die Kriegswirtschaft. Plötzlich war das Klima egal. Plötzlich war Fracking-Gas gut. Plötzlich liefen die Kohlemeiler wieder heiß. Der Moral-Kompass Berlins dreht sich schneller als ein Windrad bei Sturm. Das neue Mantra lautet "Zeitenwende". Und das bedeutet: Wir müssen "kriegstüchtig" werden. Was heißt das konkret? Wir nehmen ein "Sondervermögen" von 100 Milliarden Euro auf. Nicht etwa, um marode Brücken zu sanieren, Schulen zu digitalisieren oder das Funkloch in der Eifel zu schließen. Nein. Wir produzieren Waffen. Aber weil wir Deutschland sind, machen wir das maximal ineffizient. Wir bestellen Helme, die nicht passen. Wir haben Gewehre, die bei Hitze krumm schießen (Hallo, G36). Wir haben Transportflugzeuge, die nicht fliegen, und Fregatten, die Schlagseite haben. Unsere "Kriegswirtschaft" ist ein gigantischer Fressnapf für Beraterfirmen, die Schrott zu Goldpreisen an ein Ministerium verkaufen, das nicht einmal Munition bestellen kann. Der erklärte Zweck dieser Übung ist bizarr. Nachdem wir jahrzehntelang "Wandel durch Handel" betrieben (was uns jenen Wohlstand bescherte, den wir jetzt verfeuern), ist der neue Staatszweck die "Unterjochung" des Gegners im Osten. Wir, das Land, dessen Armee laut Heeresinspekteur "blank" dasteht, sollen die Speerspitze gegen eine Atommacht bilden. Wir, die wir es nicht schaffen, einen Hauptbahnhof pünktlich zu bauen, wollen einen geopolitischen Konflikt gewinnen. Aber hey, dafür ist unsere Armee bald gendergerecht und bekommt vielleicht den Flugzeugträger "Rosa von Praunheim". Der Bürger als Kollateralschaden Und wo bleibt der Bürger in diesem Irrenhaus? Der Bürger, der einst der "Kunde" der 90er Jahre war? Er ist irrelevant geworden. Er ist nur noch der Esel, der die Lasten der ideologischen Experimente trägt. Sein echtes Bedürfnis: Eine bezahlbare Stromrechnung, Planbarkeit, ein Staat, der sich an Gesetze hält. Was er bekommt: Die teuersten Strompreise Europas, um eine gescheiterte Energiewende zu finanzieren. Sein echtes Bedürfnis: Ein funktionierendes, schönes Auto, um zur Arbeit zu kommen und Wochenendausflüge zu machen. Was er bekommt: Fahrverbote, Regulierungswut, CO2-Strafsteuern und das moralische Stigma, ein "Verbrenner-Verbrecher" zu sein. Sein echtes Bedürfnis: Eine sichere Rente und eine intakte Infrastruktur. Was er bekommt: Die Nachricht, dass Milliarden für Panzerhaubitzen da sind, aber die örtliche Brücke für 10 Jahre gesperrt bleibt und er ab 67 zusätzlich bitteschön steuerfrei weiterschuften darf. Deutschland hat den Kontakt zur Realität verloren. Wir haben eine "Realwirtschaft", die reale Bedürfnisse befriedigt, eingetauscht gegen einen Moral-Industriellen Komplex. Wir produzieren keine Waschmaschinen mehr, die 30 Jahre halten. Wir produzieren moralische Überlegenheit, Styropor-Müllhütten und nutzlose Waffen. Wir exportieren keine Autos mehr, die Freude am Fahren machen; wir exportieren unsere eigene Deindustrialisierung. Die 90er Jahre waren die Zeit der Ingenieure. Gerade ist die Zeit der Gesinnungs-Ökonomen und Hobby-Generäle. Der Kunde ist kein König mehr; er ist nur noch der Zahlemann in einem sehr, sehr teuren Umerziehungslager. Es braucht einen Neuanfang und eine Zuführung der Gesinnungs-Ökonomen und Hobby-Generäle zu nützlichen Tätigkeiten – und wenn es nur die Straßenreinigung ist.

Es gibt viel zu tun, und ihnen wird es gut tun.



   
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