“In the stock market I made a quote, „to own a profit you need to lose something and to lose you need to have profit to take risks.”
― Akshay Kumar
Der 🇺🇸 S&P500 Index ist seit Jahren unser Community „Hausindex“, denn unsere Community Mitglieder bauen damit ihr Vermögen auf. Aber er ist für mich persönlich auch zur Schicksalsfrage geworden. Mehr dazu später. Immer wieder liest man auf Social Media, dass es doch noch mehr geben muss als diese 7-8% im Jahr durch Aktien ETFs. Und meist kommt dann die Bitcoin Sekte um die Ecke oder ähnlich dubiose Fangruppen und sprechen von 300% im Jahr. Oder aber man liest das Gegenteil von dem in Finanzen meist ungebildeten Lager der Spasskass-Anhänger: Eine Rendite von 7-8% im Jahr, das kann nur Betrug sein. Wenn man den Flitzepiepen dann erklärt, dass es sogar deutlich über 10% p.A. seit über einem halben Jahrhundert sind, dann rasten sie völlig aus. Warum eigentlich?
Der S&P500 ist ein Langzeitinvestment und kurzfristige Risiken und Schwankungen tangieren einen als Langzeitinvestor wenig bis gar nicht. Ja, es gibt ein Risiko, wie immer bei der Geldanlage, insbesondere der Geldanlage mit Aktien. Der Tod ist sicher, das Leben nicht. Wir haben mit dem S&P500 Index zwar einen breit gestreuten Aktienindex, der den US-Aktienmarkt perfekt abgedeckt und über 10% p.A. im langjährigen Durchschnitt liefert, aber theoretisch könnten auch morgen die Grünen oder andere Sozialisten die Herrschaft in Deutschland übernehmen und das Thema Kapitalmarkt in Deutschland wäre tot. Luisa Neubauer und Louis Klamroth würden einen Einheitslohn festsetzen, Fleisch grillen, Flugreisen und Aktienbesitz wäre verboten. Möglich wäre es. Aber mit gewissen Risiken muss man leben und bevor das kommt, werden die letzten in Deutschland verbliebenen Community Mitglieder das Land auch verlassen haben. Der S&P500 ist für mich eine Schicksalsfrage, weil dieses Spiel entweder funktionieren wird, so wie die letzten 50 Jahre auch oder aber eben nicht. Und ich persönlich „vertraue“ dem Aktienmarkt dann doch mehr als darauf, dass beispielsweise Immobilien die gleiche Wertsteigerung haben oder die Spasskass-Fonds der Deka durch die Decke gehen. Geht die Wette nicht auf, lande ich in der Altersarmut und werde den Rest meiner Jahre auf dem griechischen Land verbringen und mich dort von Obst und Gemüse ernähren. Das ist kein Witz, sondern mir ist klar, dass es in dem Fall genau so enden würde. Aber ganz sicher würde es definitiv noch schlimmer enden, wenn ich dem deutschen Nanny-Staat vertrauen würde und seinen sozialistischen Heilsversprechen. Oder seinen korrupten und inkompetenten Politikern.
Nun haben wir seit Kurzem noch das S&P500 Trading am Start und man sieht, dass selbst kurzfristig schöne Renditen mit diesem Index möglich sind. Aber langfristig sind die 10% p.A. im langjährigen Jahresdurchschnitt einfach mehr als genug um etwas aufzubauen. Und dieser neuerliche S&P500 Artikel soll auch wieder dazu motivieren, sich mit genau dieser Thematik zu beschäftigen. Artikel über diesen Index wiederholen sich regelmässig auf Blackwater.live, weil wir diesen Index bei uns im Mittelpunkt haben. Aber auch, weil auf Millionen von Menschen in Deutschland eine unfassbare Altersarmut zukommt. Der Lebensstandard sinkt schon jetzt spürbar und eine Inflationswelle nach der nächsten wird den Absturz der alten Industrienation begleiten. Mir ist klar, dass manche, die diese Zeilen lesen, dann wieder den Kopf in den Sand stecken und das alles nicht wahr haben wollen. Aber am Ende werden diese Leute „von der Realität umzingelt“ sein, so wie es einst der Sektenführer der Grünen, Robert Habeck ausdrückte, seinerzeit mit verantwortlich für die grösste strukturelle Wirtschaftskrise Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg. Anstatt sich aber dauernd abzulenken und die Fakten zu ignorieren ist es das Beste, hart zu arbeiten und zu investieren. Konsequent, Monat für Monat. Nur dann hat man Optionen und kann sich am Ende aussuchen, ob man im neuen DDR-Sozialismus seinen Lebensabend verbringt oder irgendwo im Warmen. Das ist keine bequeme Vorstellung, aber eben die Realität, der man sich stellen muss.
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Warum blogge ich noch? Bloggen ist in Zeiten von KI aus der Mode gekommen. Gelesen wird auch immer weniger, Kurzvideos sind angesagt. Und unsere Community ist inzwischen für Neumitglieder 🔐 geschlossen. Warum also noch weiter bloggen? Im Grunde mache ich das einfach, weil ich für mich selbst Freude daran habe und für eine Hand voll treuer Leserinnen und Leser dieser Seite. Das genügt mir. Deshalb wird es auch weiterhin hier immer neue Blogartikel zu den Blackwater.live Themen geben. Ich bin sicher, dass man von allen Themen auf dieser Seite profitieren kann. Auch ganz persönlich. Aber es ist wie mit einer Kiwi. Sie ist lecker, sie ist gesund, aber essen muss man sie schon selbst.

Weitere Quellen für diesen Artikel: S&P500 Guide, TradeThatSwing
Investieren in den S&P 500: Der komplette Guide (2026)
Für alle Newbies bei dem Thema, gibt es heute einen kompletten Guide für das Investieren in den S&P500 Index. Die Geschichte des S&P500 und einen Performanceüberblick kannst Du Dir hier anschauen:
Das Investieren in den 🇺🇸 S&P 500 ist eine beliebte Strategie sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Investoren. Dieser Index, der aus 500 der größten börsennotierten Unternehmen der USA besteht, bietet eine diversifizierte Möglichkeit für langfristiges Wachstum. Das Verständnis der Struktur des S&P 500, seiner Performance und der damit verbundenen Risiken ist entscheidend, um fundierte Anlageentscheidungen zu treffen. Dieser Guide beleuchtet die vielfältigen Aspekte des Investierens in den S&P 500 und liefert Einblicke, die ernsthaften Investoren helfen, ihr Portfolio zu stärken. Durch die Betrachtung des historischen Kontexts, der Anlagestrategien und der Marktdynamiken soll der Artikel Wissen vermitteln, das nötig ist, um sich in diesem wichtigen Marktindex zurechtzufinden.
Was ist der S&P 500?
Der S&P 500 (Standard & Poor’s 500) ist ein Aktienmarktindex, der die Aktienperformance von 500 großen Unternehmen misst, die an Börsen in den USA notiert sind.
Definition des S&P 500
Der S&P 500 ist ein marktkapitalisierungsgewichteter Index, der die Performance der 500 führenden börsennotierten Unternehmen in den USA widerspiegelt. Dieser Index gilt weithin als eine der besten Darstellungen des gesamten US-Aktienmarkts und wird häufig als Benchmark für verschiedene Anlagestrategien genutzt. Der Index umfasst Unternehmen aus verschiedenen Sektoren und bietet einen umfassenden Überblick über die Marktdynamiken. Investoren nutzen den S&P 500, um Markttrends zu bewerten und fundierte Anlageentscheidungen zu treffen.
Geschichte des S&P 500
Der S&P 500 wurde 1957 von Standard & Poor’s als umfassendere Alternative zum Dow Jones Industrial Average eingeführt, der nur 30 Unternehmen umfasste. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Index weiterentwickelt, um ein breiteres Spektrum an Branchen abzudecken, und ist zu einem zentralen Barometer für die US-Wirtschaft geworden. Wichtige Meilensteine in seiner Geschichte sind die Aufnahme von Technologieunternehmen in den 1990er Jahren und die rasche Erholung nach Wirtschaftskrisen. Die historische Performance des Index hat durchgängig die Widerstandsfähigkeit und das Wachstumspotenzial der US-Wirtschaft widergespiegelt.
Bedeutung des S&P 500 im Markt
Der S&P 500 dient als wichtiger Indikator für die Gesundheit der US-Wirtschaft und die Stimmung der Investoren. Seine vielfältige Zusammensetzung ermöglicht es, Trends über verschiedene Sektoren hinweg zu erfassen, und macht ihn zu einem wichtigen Instrument für die Portfoliodiversifikation. Viele Finanzprodukte, darunter Investmentfonds und börsengehandelte Fonds (ETFs), sind darauf ausgelegt, den S&P 500 nachzubilden, und bieten Investoren eine zugängliche Möglichkeit, in eine breite Palette von Unternehmen zu investieren. Zudem korreliert seine Performance häufig direkt mit globalen Markttrends, was ihn zu einem zentralen Punkt für internationale Investoren macht.
Warum solltest Du in den S&P 500 investieren?
Das Investieren in den S&P 500 bietet zahlreiche Vorteile, darunter Diversifikationsvorteile, langfristiges Performance-Potenzial und seine Rolle als wichtiger Wirtschaftsindikator.
Diversifikationsvorteile
Der S&P 500 umfasst Unternehmen aus verschiedenen Sektoren wie Technologie, Gesundheitswesen, Finanzen und Konsumgütern, was das inhärente Risiko beim Investieren in einzelne Aktien verringert. Durch die Investition in diesen Index erhalten Investoren Zugang zu einer breiten Palette von Branchen und streuen so das Risiko. Diese Diversifikation hilft, Verluste in Marktabschwüngen abzumildern, da nicht alle Sektoren gleichzeitig schlecht performen. Der S&P 500 ist daher ein effektives Instrument für ein ausgewogenes Anlageportfolio.
Langfristige Performance
Historisch gesehen hat der S&P 500 eine durchschnittliche jährliche Rendite von etwa 10–11 % (einschließlich Dividenden) erzielt. Diese langfristige Performance-Perspektive macht ihn zu einer attraktiven Option für Investoren, die auf Kapitalzuwachs über längere Zeiträume abzielen. Durch das Investieren in den S&P 500 können Privatpersonen vom Zinseszinseffekt profitieren, der die Anlage im Laufe der Zeit erheblich steigern kann. Wer während Marktschwankungen investiert bleibt, kann zudem erhebliche Gewinne erzielen – das unterstreicht den Ruf des Index als Mittel zum langfristigen Vermögensaufbau. Ca. 73–75 % aller Jahre seit 1928 waren positiv.
| Zeitraum | Nominaler CAGR (inkl. Dividenden) | Realer CAGR (inflationsbereinigt) | Bemerkung |
|---|---|---|---|
| Letzte 5 Jahre (ca. 2021–2026) | ca. 13–15 % | ca. 9–11 % | Starke Bullenphase |
| Letzte 10 Jahre (ca. 2016–2026) | ca. 11–14 % | ca. 8–10 % | Sehr gute Periode |
| Letzte 20 Jahre (ca. 2006–2026) | ca. 8–10 % | ca. 5–7 % | Enthält Finanzkrise 2008 |
| Letzte 30 Jahre (ca. 1996–2026) | ca. 9–10 % | ca. 6–7 % | Klassischer Langfristwert |
| Letzte 50 Jahre (ca. 1976–2026) | ca. 11–12 % | ca. 7–8 % | Hohe Inflation in den 70ern/80ern |
| Seit 1928 (ca. 98 Jahre) | ca. 10,0–10,1 % | ca. 6,8 % | Langfristdurchschnitt |
| Seit 1926 (ca. 100 Jahre) | ca. 10,0–10,4 % | ca. 6,8–7,0 % | Vollständige Historie |
Wirtschaftsindikator
Der S&P 500 wird oft als führender Wirtschaftsindikator betrachtet, der die Gesundheit der US-Wirtschaft widerspiegelt. Steigt der Index, signalisiert das in der Regel Investorenvertrauen; fällt er, deutet das auf wirtschaftliche Unsicherheit hin. Analysten und Ökonomen beobachten den S&P 500 genau, um die Marktstimmung einzuschätzen und potenzielle Wirtschaftstrends vorherzusagen. Diese Beziehung zwischen Index und breiterer Wirtschaftsleistung macht ihn zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Investoren, die fundierte Entscheidungen auf Basis der Marktbedingungen treffen wollen.
Wie funktioniert der S&P 500?
Der S&P 500 basiert auf einem spezifischen Rahmen, der die Indexzusammensetzung, die Gewichtungsmethode und einen Rebalancing-Prozess umfasst, um sicherzustellen, dass er die Marktlage korrekt abbildet.
Indexzusammensetzung
Der S&P 500 besteht aus 500 der größten börsennotierten Unternehmen der USA, die nach Marktkapitalisierung, Liquidität und Branchenrepräsentation ausgewählt werden. Der Index deckt verschiedene Sektoren ab und gewährleistet so eine ausgewogene Darstellung der US-Wirtschaft. Um aufgenommen zu werden, müssen Unternehmen bestimmte Kriterien erfüllen, darunter eine Mindest-Marktkapitalisierung und ein Mindest-Handelsvolumen. Dieser strenge Auswahlprozess garantiert, dass der S&P 500 ein zuverlässiger Benchmark bleibt.
Gewichtungsmethode
Der S&P 500 verwendet eine marktkapitalisierungsgewichtete Methode, bei der Unternehmen mit größerer Marktkapitalisierung einen stärkeren Einfluss auf die Index-Performance haben. Dieser Ansatz stellt sicher, dass der Index die wirtschaftliche Bedeutung der größten Unternehmen widerspiegelt und eine realistische Sicht auf die Marktdynamiken bietet. Ein Unternehmen wie Apple oder Microsoft mit hoher Marktkapitalisierung wirkt sich stärker auf die Indexbewegung aus als kleinere Firmen – das ermöglicht es Investoren, die Gesamtmarkttrends präzise zu bewerten.
Rebalancing-Prozess
Der S&P 500 wird regelmäßig neu gewichtet, in der Regel quartalsweise, um sicherzustellen, dass er die aktuellen Marktbedingungen korrekt abbildet. Beim Rebalancing können Unternehmen hinzugefügt oder entfernt werden, je nach Marktkapitalisierung und finanzieller Gesundheit. Dadurch passt sich der Index an veränderte Marktdynamiken an und bleibt als Benchmark relevant. Investoren sollten diesen Prozess kennen, da er die Performance von Indexfonds beeinflussen kann, die dem S&P 500 folgen.
Was sind die historischen Renditen des S&P 500?
Die historischen Renditen des S&P 500 zeigen einen robusten Trend mit starkem Wachstum über die lange Frist, trotz kurzfristiger Schwankungen.
| Jahrzehnt | Durchschnittliche jährliche Rendite | Bemerkung |
|---|---|---|
| 1930er | ca. 0–2 % | Große Depression, sehr volatil |
| 1940er | ca. 9–10 % | Nachkriegsboom |
| 1950er | ca. 18–20 % | Starkes Wachstum |
| 1960er | ca. 8 % | Solide, aber Ende schwächer |
| 1970er | ca. 6–7 % | Hohe Inflation (Stagflation) |
| 1980er | ca. 15–17 % | Bullenmarkt, sinkende Zinsen |
| 1990er | ca. 18 % | Dotcom-Boom |
| 2000er | ca. –1 bis +1 % | Verlorenes Jahrzehnt (Dotcom-Crash + Finanzkrise) |
| 2010er | ca. 13–14 % | Langer Bullenmarkt nach 2009 |
| 2020er (bis 2026) | ca. 12–15 % | Technologie- & KI-getrieben |
Durchschnittliche jährliche Renditen
Historisch hat der S&P 500 eine durchschnittliche jährliche Rendite von etwa 10–11 % (einschließlich Dividenden) erzielt. Diese Performance macht ihn zu einer der besten langfristigen Anlageoptionen. Die Renditen können jedoch von Jahr zu Jahr stark variieren – mit starken Gewinnen in manchen Jahren und Verlusten in anderen. Das Verständnis dieser Durchschnittswerte ist wichtig, um realistische Erwartungen an die eigene Anlage zu setzen.
Einfluss von Marktzyklen
Die Performance des S&P 500 wird stark von Marktzyklen beeinflusst, einschließlich Bullen- und Bärenmärkten. In Bullenmärkten steigt der Index oft deutlich über den historischen Durchschnitt, während Bärenmärkte zu starken Rückgängen führen können. Ein Beispiel: Nach der Finanzkrise 2008 erlebte der Markt ein starkes Wachstum und erholte sich bis 2013 weitgehend. Das Erkennen solcher Zyklen kann Investoren helfen, ihre Investments besser zu timen und Strategien anzupassen.
Vergleich mit anderen Anlagen ⚠️
Im Vergleich zu anderen Anlageformen wie Anleihen oder Rohstoffen bietet der S&P 500 in der Regel überlegene langfristige Renditen. Während Anleihen Stabilität und regelmäßige Erträge bieten, liegen ihre Renditen meist hinter denen von Aktien zurück, einschließlich des S&P 500. Rohstoffe können zudem volatil und unvorhersehbar sein. Für Investoren, die langfristig auf Kapitalwachstum setzen, bleibt der S&P 500 daher eine überzeugende Wahl.
⚠️ Es gibt keine Investition, die nur annähernd die Rendite des S&P500 über einen so langen Zeitraum (1) reproduzierbar und (2) für alle zugänglich erreicht hätte und in die man als Privatperson schier unbegrenzt Geld investieren kann. Für ein S&P 500 Investment spielt es keine Rolle ob man 1.000, 10.000, 100.000 oder 1 Million USD investiert. Das sind alles „Peanuts“.
Welche Risiken birgt das Investieren in den S&P 500?
Das Investieren in den S&P 500 birgt spezifische Risiken, darunter Marktvolatilität, Wirtschaftsabschwünge und Sektorkonzentrationsrisiken, derer sich Investoren bewusst sein sollten.
Marktvolatilität
Marktvolatilität ist ein bedeutendes Risiko beim Investieren in den S&P 500. Der Index kann aufgrund verschiedener Faktoren – wie Wirtschaftsdaten, geopolitischen Ereignissen oder geldpolitischen Veränderungen – stark schwanken. Während der COVID-19-Pandemie fiel der S&P 500 beispielsweise stark, bevor er sich erholte. Investoren müssen auf diese Schwankungen vorbereitet sein, da sie die kurzfristige Performance erheblich beeinflussen können.
Wirtschaftsabschwünge
Der S&P 500 ist nicht immun gegen Wirtschaftsabschwünge, die zu erheblichen Rückgängen des Indexwerts führen können. In Rezessionsphasen sinken oft die Unternehmensgewinne und der Konsum, was sich negativ auf die im Index enthaltenen Unternehmen auswirkt. Historische Beispiele wie die Finanzkrise 2008 zeigen, wie schnell sich die Marktstimmung ändern und zu breiten Verlusten führen kann. Investoren sollten ihre Risikobereitschaft und ihren Anlagehorizont berücksichtigen, besonders in unsicheren Zeiten.
Sektorkonzentrationsrisiken
Obwohl der S&P 500 Diversifikation bietet, kann es zu Phasen kommen, in denen bestimmte Sektoren den Index dominieren. In den letzten Jahren haben Technologieaktien die Performance stark beeinflusst. Das kann zu hohen Gewinnen führen, birgt aber auch Risiken, wenn diese Sektoren unterdurchschnittlich performen. Eine Diversifikation über den S&P 500 hinaus kann helfen, Konzentrationsrisiken zu mindern.
Wie investiert man in den S&P 500?
Man kann auf verschiedene Weisen in den S&P 500 investieren, darunter der direkte Kauf einzelner Aktien, Indexfonds und Exchange-Traded Funds (ETFs). Jede Methode hat Vor- und Nachteile.
Direkte Investition in S&P-500-Aktien
Investoren können Anteile der einzelnen Unternehmen kaufen, die im S&P 500 enthalten sind. Diese Methode erlaubt gezielte Investments in bestimmte Firmen, erfordert aber umfangreiche Recherche und Verständnis der Marktdynamiken. Direkte Investments können höhere Transaktionskosten verursachen und machen eine diversifizierte Anlage notwendig, um Risiken einzelner Aktien zu mindern.
ETFs
Börsengehandelte Fonds (ETFs) bieten eine weitere Möglichkeit, in den S&P 500 zu investieren. Sie zielen darauf ab, den Index nachzubilden, werden aber wie einzelne Aktien an Börsen gehandelt. Das sorgt für mehr Flexibilität, da man sie während des gesamten Handelstags kaufen und verkaufen kann. ETFs haben oft niedrigere Gebühren als traditionelle Fonds und sind daher für kostenbewusste Investoren attraktiv. Sie sind die erste Wahl unserer Community.
Welche sind die besten S&P-500-ETFs?
Das haben wir euch hier in einer kleinen Übersicht zusammen gestellt. Diese ETFs könnt ihr bei eurer Bank oder eurem Broker kaufen, aber auch auf modernen Finanzplattformen wie Revolut kostenlos besparen:
Top S&P 500 ETFs – Vergleichstabelle
| Rang | ETF-Name | Ticker | Anbieter | Expense Ratio (TER) | Fondsvolumen (ca.) | Typ | Besonderheit / Empfehlung für… |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Vanguard S&P 500 ETF | VOO | Vanguard | 0,03% | ~890 Mrd. USD | Physisch (US) | Sehr niedrige Kosten + hohe Steuereffizienz |
| 2 | iShares Core S&P 500 ETF | IVV | BlackRock | 0,03% | ~770 Mrd. USD | Physisch (US) | Hohe Liquidität, riesiges Volumen |
| 3 | SPDR S&P 500 ETF Trust | SPY | State Street | 0,09% | ~710 Mrd. USD | Physisch (US) | Höchste Liquidität & Optionshandel |
| 4 | SPDR Portfolio S&P 500 ETF | SPLG | State Street | 0,02% | ~65–100 Mrd. USD | Physisch (US) | Günstigster großer US-ETF |
| 5 | iShares Core S&P 500 UCITS ETF | CSPX / SXR8 | BlackRock | 0,07% | ~118 Mrd. EUR | Physisch (UCITS, Irland) | Größter europäischer S&P 500 ETF, thesaurierend |
| 6 | SPDR S&P 500 UCITS ETF (Acc) | SPYL | State Street | 0,03% | Groß (wachsend) | Physisch (UCITS) | Sehr günstige TER unter UCITS |
| 7 | Vanguard S&P 500 UCITS ETF | VUSA / VUAA | Vanguard | 0,07% | ~30–40 Mrd. EUR | Physisch (UCITS) | Gute Verfügbarkeit, ausschüttend oder thesaurierend |
| 8 | Invesco S&P 500 UCITS ETF | SPXS | Invesco | 0,05% | ~20–25 Mrd. EUR | Synthetisch (UCITS) | Günstige Alternative mit Swap |
| 9 | SPDR S&P 500 UCITS ETF (Dist) | SPY5 | State Street | 0,03% | Mittel | Physisch (UCITS) | Günstigste TER bei UCITS |
| 10 | Xtrackers S&P 500 Swap UCITS ETF | Versch. | DWS | 0,04% | Mittel | Synthetisch (UCITS) | Gute Tracking-Qualität |
In eigener Sache: Wir haben im Mai 2026 die Marke von 45 Millionen Euro AuM (Assets under Management) bei unseren Islamic Banking Depots der Community geknackt. 45 Millionen Euro, die halal investiert sind und kostenlos betreut werden. Danke für euer Vertrauen! Zum Forenthread: HIER KLICKEN.

S&P500 als Schicksalsfrage
Letztlich muss man irgendwann eine Entscheidung treffen. Die typisch deutsche Vollkaskomentalität möglichst ohne Risiken durchs Leben zu gehen funktioniert schon lange nicht mehr. Ein monatliches Aktieninvestment ist ein vertretbares Risiko angesichts der langfristigen Rendite des S&P500 Index. Auch nach Inflation bleiben gute 7% übrig. Die Bruttorendite liegt bei deutlich über 10% und damit lässt sich entsprechend rechnen. Wer beispielsweise 40 Jahre in diesen Index Monat für Monat 250,00 USD spart (wir rechnen der Einfachheit halber mit USD), der bekommt am Ende 1.581.020 USD heraus.
| Jahr | Gesamteinzahlungen (USD) | Depotwert (USD) | Gewinn (USD) |
|---|---|---|---|
| 1 | 3.000 | 3.141 | 141 |
| 5 | 15.000 | 19.359 | 4.359 |
| 10 | 30.000 | 51.211 | 21.211 |
| 15 | 45.000 | 103.618 | 58.618 |
| 20 | 60.000 | 189.842 | 129.842 |
| 30 | 90.000 | 565.122 | 475.122 |
| 40 | 120.000 | 1.581.020 | 1.461.020 |
Was sollte denn die Alternative sein? Auf den Nannystaat verlassen und im Alter mit Rollator im Sozialismus rumfahren? Letztlich führt kein Weg daran vorbei so früh wie möglich so viel wie möglich Geld zu investieren, anstatt die Realität zu ignorieren und zu hoffen, dass schon alles gut wird. Denn von alleine wird es das nicht.
Unsere Community Mitglieder wissen, man muss aktiv etwas tun um finanziell vorwärts zu kommen. Finanzen muss man strukturieren, Pläne machen, sich informieren und handeln. Weil Gedanken an das Alter oder die weiter entfernte Zukunft von vielen Menschen gerne verdrängt werden, weil sie unangenehm sind, wird ebendiese Zukunft dann oft weit weniger angenehm als sie sein könnte.
Für mich als Ex-Banker ist es auch immer wieder faszinierend zu sehen, dass Warren Buffet einfach recht hatte als er seiner Frau für den Fall seines Ablebens empfahl, das gemeinsame Vermögen einfach in den S&P 500 zu investieren. Damit outperformt man so gut wie jedes „Beratungsdepot“ einer Bank und das mit einem Aufwand nahe Null und zu Kosten von 0.02 – 0.07% jährlich. Man muss sich um nichts mehr kümmern und hat Zeit für die schönen und wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Und das ist, worauf es ankommt. Und je älter man wird, desto klarer wird einem das.
“Trading doesn’t just reveal your character, it also builds it if you stay in the game long enough.”
― Yvan Byeajee, Paradigm Shift: How to cultivate equanimity in the face of market uncertainty
