Gestern sind fast sämtliche Kryptowährungen im Gleichschritt gen Süden gerauscht. Kleiner Überblick (nicht ausführlich - keinerlei Handlungs- oder Kaufempfehlung!):
BTC: 52700 auf 44700 -> -15%
ETH: 3930 auf 3130 -> -20%
ADA: 2.84 auf 2.16 -> -24%
XRP: 135 auf 1.01 -> -25%
Die Zahlen sind von Coinmarketcap. Die Tiefststände sind alle um 17:09, wobei ich nicht weiss welche Zeitzone coinmarketcap verwendet.
Dazu habe ich, mal wieder, ein paar Fragen. Ich glaube wir hatten es auch im alten Forum schon mal andiskutiert.
- Warum gehen fast alle Cryptos im Gleichschritt nach unten? Als rational denkender Mensch würde ich doch vermuten, dass es bei über 2000 Kryptowährungen auch welche gibt, die nicht kausal zusammenhängen.
- Es gibt zig verschiedene Börsen, und jeder Coin hat auf den Börsen jeweils unterschiedliche Preise. Bei den meisten Cryptos steht aber eine Blockchain dahinter, d.h. alle diese Börsen greifen auf den gleichen Ledger zu. Hier würde mich wirklich (brennend!) interessieren, wie man z.B. sämtliche Transaktionen von gestern um 17 Uhr (Zeitzone to be defined) auf der BTC-Blockchain (oder einer anderen kleineren Blockchain herausfinden kann). Also Transakationen in diesem Zeitraum (wie viele, welche Anzahl etc)
- Natürlich faseln die Medien wieder etwas von El Salvador, aber das ist meiner Meinung nach nur eine Nebelkerze. Was viel eher passiert sein könnte: grosse Investmentbanken positionieren sich, und drücken die Preise massiv nach unten aufgrund der Einführung von BTC als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador. Aber wie immer: nur eine Vermutung.
- Die Cryptobörsen selber haben doch sämtliche Transaktionsverläufe. Die müssten doch auch sehen, wenn auf einmal sehr viel grössere Mengen bewegt werden.
- Oder geht ein Kauf/Verkauf auch ohne Börse? Also dass es eine Transaktion in der Blockchain gibt, aber dafür wurde nicht Kraken, Binance oder co. verwendet.
Finde es krass, dass selbst bei den "etablierten" Kryptowährungen Schwankungen von 25% innerhalb von Minuten auftreten können. Ist alles, immer noch, ziemlich viel Wild Wild West.
Meinungen von euch dazu?
Hier eine lustige Geschichte dazu:
Stell dir vor du waerest eine grosse (private) Zentralbank (unendliche Feuerkraft, geringe Regulierung, ausserhalb demokratischer Kontrolle/Law & Order, aber symbiotisch mit der Regierung verbandelt).
Dein Onkel S. kommt zum Essen vorbei und sagt: "Ey, das mit den Kryptos sollten wir mal eindaemmen, wie waere es mit einem Warnschuss"?
Du als Guenstling sagst, OK, wir druecken ueber den Bitcoin-Future-Markt an der CBO ("Nach fuenf im Urwald") mal um 10% [Schwanz wackelt mit dem Hund].
Alle Marketmaker fuer alle Kryptos: Oh, -10% Sprung, stellen wir mal die Kurse runter und gucken was passiert. Das frisst sich dann durch ...
Sprich: Kryptos: das sind keine/kaum regulierte Maerkte. Grenzenlose Freiheit? Oder Wild-West-Anarchie? oder beides? Wer schnell zieht, ein flinkes Pferd hat und weiss wo die Banditen wohnen? Warum nicht. Alle anderen sind womoeglich Kanonenfutter?
Bzw: wenn du nicht weisst, wer der Dumme in dem Spiel ist, bist es vielleicht ...?
Spass, nur eine lustigte Geschichte!
LG Joerg
Die heutigen Cryptos (nicht die staatlichen Cryptos) sind den Regierungen ein Dorn im Auge. Und stehen den Zentralbanken gegenüber, sie sind wortwörtlich ein Feind der Zentralbanken.
@joerg hat es sehr gut aufgezeigt.
Egal ob es die "normale" Börse ist oder die Crypto Börse - hoch manipulativ. Du schreibst geile Zahlen aber die MarketMaker wollen keinen höheren Preis? Die haben "unendlich" Geld und halten die Aktie unten, kein Problem. Möchte man den Crypto Hype unterbrechen? Kein Problem, es gibt genug Geld von der FED / EZB + Deals mit HedgeFonds die beim Short verdienen.
Eine Grafik die das ganze mal sehr schön veranschaulicht, wie krank und manipulativ das ganze derzeit ist:
Was erkennt man?
After hour performance ist grün - und wann können die meisten Retailer nicht traden? Der Markt ist zu der Zeit "illiquide" und kleines Volumen trägt zu hohen Kurssprüngen an.
//Edit
Neueres Bild mit dem SPX future
LG Joerg
Awwww! Joerg! Endlich! Willkommen im Forum!
Das sind viele Fragen, ich fange mal mit zwei Antworten an.
- Natürlich faseln die Medien wieder etwas von El Salvador, aber das ist meiner Meinung nach nur eine Nebelkerze. Was viel eher passiert sein könnte: grosse Investmentbanken positionieren sich, und drücken die Preise massiv nach unten aufgrund der Einführung von BTC als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador. Aber wie immer: nur eine Vermutung.
Das ist wie bei der Börse. Bis zu den Abendnachrichten wird ein Grund für die gestiegenen/gefallenen Kurse gewürfelt und dann verkündet. Am plausibelsten finde ich folgende Erklärung: Durch die gestiegenen Kurse der letzten Wochen waren viele Marktteilnehmer gehebelt unterwegs, davon viele mit BTC als Collateral. Kleine Schwankungen können zur Liquidierung führen, der Anbieter verkauft das Collateral und das drückt weiter den Preis, was zu weiteren Liquidierungen führt.
El Salvador hat übrigens den angenehmen Nebeneffekt, dass BTC bei uns als Fremdwährung gewertet werden kann. Dann würde auch beim Lending nur eine Haltefrist von einem Jahr gelten (statt 10 Jahren).
- Die Cryptobörsen selber haben doch sämtliche Transaktionsverläufe. Die müssten doch auch sehen, wenn auf einmal sehr viel grössere Mengen bewegt werden.
- Oder geht ein Kauf/Verkauf auch ohne Börse? Also dass es eine Transaktion in der Blockchain gibt, aber dafür wurde nicht Kraken, Binance oder co. verwendet.
Wenn die Transaktionen auf der Blockchain stattfinden, sind sie für alle sichtbar. Du kannst eine der Blockchain-Explorer-Webseiten ansehen. Der Wahle-Alert-Twitter gibt einen guten Überblick von Transaktionen zwischen Exchanges.
Transaktionen innerhalb einer Exchange oder sonstigen Pools zwischen den internen Teilnehmern sind natürlich nicht öffentlich sichtbar.
LG Joerg
Awwww! Joerg! Endlich! Willkommen im Forum!
Ich glaube das haben wir Safiya zu verdanken. Stichwort: Beharrlichkeit. 😉
After hour performance ist grün - und wann können die meisten Retailer nicht traden? Der Markt ist zu der Zeit "illiquide" und kleines Volumen trägt zu hohen Kurssprüngen an.
Das mit den PreMarket und AfterMarket Hours stimmt (selber schon bei manchen Aktien genau so beobachtet). Die Volumina sind klein, und die Kurse relativ illiquide. Wobei mir hier aber der Link fehlt zu den Cryptos von gestern. After hours in diesem Sinne gibt es dort ja nicht.
Bei IB kann man übrigens auch ausserhalb der Trading Hours traden. Ich persönlich würde davon aber die Finger lassen.
Du als Guenstling sagst, OK, wir druecken ueber den Bitcoin-Future-Markt an der CBO ("Nach fuenf im Urwald") mal um 10% [Schwanz wackelt mit dem Hund].
Alle Marketmaker fuer alle Kryptos: Oh, -10% Sprung, stellen wir mal die Kurse runter und gucken was passiert. Das frisst sich dann durch
Schöne Geschichte 🙂 Wäre natürlich interessant, wie viel Wahrheit dort drin steckt. Also genau die "Schwanz mit dem Hund"-Geschichte. Bewegen sich die Preise nach unten, weil die Futures nach unten gedrückt werden, oder weil grössere Fische BTC abstossen?
Wenn die Transaktionen auf der Blockchain stattfinden, sind sie für alle sichtbar. Du kannst eine der Blockchain-Explorer-Webseiten ansehen. Der Wahle-Alert-Twitter gibt einen guten Überblick von Transaktionen zwischen Exchanges.
Das habe ich schon mal versucht, aber da gibt es tausende Transaktionen pro Minute (Winzigbeträge etc). Dann kann man leider auch nicht allzu weit zurückgehen, also z.B. sich gestern um 17 Uhr (welche Zeitzone...) mal anschauen. Ich glaube wir hatten im alten Forum schon mal eine Diskussion dazu, aber irgendwie habe ich bisher nicht die richtige Website gefunden (zumindest for free).
Danke für den Twitter-Link!
Gestern sind fast sämtliche Kryptowährungen im Gleichschritt gen Süden gerauscht.
Warum gehen fast alle Cryptos im Gleichschritt nach unten? Als rational denkender Mensch würde ich doch vermuten, dass es bei über 2000 Kryptowährungen auch welche gibt, die nicht kausal zusammenhängen.
Das war mit Eröffnung der amerikanischen Börse und in diesen Stunden fielen auch Gold und der S&P500 deutlich. Deren Verluste sind zwar "peanuts" im Vergleich zu den Kryptos, es zeigt aber m.E. dass da Angst bei den Börsianern herrschte und sie alles verkauften. Je "wackliger" ein Markt eingeschätzt wurde, desto mehr Verkaufdruck gab es. Im gewissen Sinne spiegelt auch deine Liste das wieder: der "etablierte" BTC am stabilsten vor ETH und dem anderen Gedöns.
Wer mit den großen Hunden pissen gehen will, der muss auch das Bein anständig heben können. Ein Strahl von den großen Jungs genügt und der kleine Waldi wird die Gosse runtergespült. Glaubt denn wirklich jemand, dass sich die Börsen- und Bankendoggen so einfach die Wurst vom Teller stibitzen lassen?
Die Goldbugs beklagen seit Jahren, dass solche Abverkäufe gerne im frühen ozeanischen Handel
"Nach fuenf im Urwald"
passieren, da sind nur Japan und Australien am Schalter. Die Chinesen starten erst 2 oder 3 Stunden später. Aber wie schon geschrieben, das war vorgestern anders.
Das war mit Eröffnung der amerikanischen Börse und in diesen Stunden fielen auch Gold und der S&P500 deutlich
Habe mal den S&P500 angeschaut für den 07.09. 09:30 EDT (15:30 CEST). Der ging von 4535.38 runter auf 4516.55, also unter 1% Verlust (Daten von Google, welche glaube ich von Yahoo Finance kommen). Gold müsste ich nochmal schauen. Sehe allerdings keine direkte Korrelation gerade.
Ein Strahl von den großen Jungs genügt und der kleine Waldi wird die Gosse runtergespült. Glaubt denn wirklich jemand, dass sich die Börsen- und Bankendoggen so einfach die Wurst vom Teller stibitzen lassen?
Sehr coole Metapher, und sehr treffend. Sehe es genau so wie du: swimming with the sharks.
Die Goldbugs beklagen seit Jahren, dass solche Abverkäufe gerne im frühen ozeanischen Handel
passieren, da sind nur Japan und Australien am Schalter.
Die grossen Banken sind doch weltweit aufgestellt, d.h. ich vermute die haben Spezialisten-Teams in allen Zeitzonen sitzen. Wenn irgendeine Arbitrage dort möglich ist, dann sind die Banken doch sicherlich sofort mit im Boot.
Ok, bisher bin ich nicht viel schlauer als zuvor. Blockchain ja, Auswertung naja. Korrelation zu anderen Ereignissen: möglicherweise. Finde das Thema spannend und könnte mir auch ein Blackwater CSI-Team dazu vorstellen 🙂 Es ist krass für mich, dass die Cryptos schon so lange am Markt sind, aber trotzdem noch so viel Unwissen herrscht. Da ich jemand bin, der Dinge gerne versteht, wurmt mich das massiv.
@weip321
Dimitri Speck hat ein Buch "Geheime Geldpolitik, Warum die Zentralbanken den Goldpreis steuern" geschrieben.
Ich könnte mir vorstellen dass ähnliche Mechanismen auch bei anderen Assets greifen könnten.
Da ich das Buch nicht gelesen habe, ist das keine Empfehlung. Man taucht da wahrscheinlich in die Welt der Goldbugs ein und wenn man nicht aufpasst kommt man bei Walter Eichelburg raus.
PS: bin ein bisschen erstaunt, dass das PPT einen eigenen Wikipediaeintrag hat
- Oder geht ein Kauf/Verkauf auch ohne Börse? Also dass es eine Transaktion in der Blockchain gibt, aber dafür wurde nicht Kraken, Binance oder co. verwendet.
Per DeFi auf decentralized exchanges (DEX), sog.automated market Maler (AMM) funktionieren ohne Order Buch. Beispiele sind Uniswap, sushiswap, apeswap, Pancakeswap, quickswap uvm. Auf coinmarketcap wird oft auch die Liquidität der jeweiligen CEX oder DEX angezeigt
Gestern sind fast sämtliche Kryptowährungen im Gleichschritt gen Süden gerauscht.
Fragen:
1. Warum gehen fast alle Cryptos im Gleichschritt nach unten? Als rational denkender Mensch würde ich doch vermuten, dass es bei über 2000 Kryptowährungen auch welche gibt, die nicht kausal zusammenhängen.
2. Es gibt zig verschiedene Börsen, und jeder Coin hat auf den Börsen jeweils unterschiedliche Preise. Bei den meisten Cryptos steht aber eine Blockchain dahinter, d.h. alle diese Börsen greifen auf den gleichen Ledger zu. Hier würde mich wirklich (brennend!) interessieren, wie man z.B. sämtliche Transaktionen von gestern um 17 Uhr (Zeitzone to be defined) auf der BTC-Blockchain (oder einer anderen kleineren Blockchain herausfinden kann). Also Transakationen in diesem Zeitraum (wie viele, welche Anzahl etc)
3. Natürlich faseln die Medien wieder etwas von El Salvador, aber das ist meiner Meinung nach nur eine Nebelkerze. Was viel eher passiert sein könnte: grosse Investmentbanken positionieren sich, und drücken die Preise massiv nach unten aufgrund der Einführung von BTC als offizielles Zahlungsmittel in El Salvador. Aber wie immer: nur eine Vermutung.
4.Die Cryptobörsen selber haben doch sämtliche Transaktionsverläufe. Die müssten doch auch sehen, wenn auf einmal sehr viel grössere Mengen bewegt werden.
5. Oder geht ein Kauf/Verkauf auch ohne Börse? Also dass es eine Transaktion in der Blockchain gibt, aber dafür wurde nicht Kraken, Binance oder co. verwendet.
Finde es krass, dass selbst bei den "etablierten" Kryptowährungen Schwankungen von 25% innerhalb von Minuten auftreten können. Ist alles, immer noch, ziemlich viel Wild Wild West.
Meinungen von euch dazu?
Na dann versuche ich mich hier auch mit einigen Antworten und meiner Meinung:
(habe deine Fragen wg. der besser Übersicht nummeriert)
Sämtliche Cryptos gegen Süden - normal, wenn der Markt fällt reißt er alles mit, mit kleinen % Unterschieden, aber wenn runter dann alle, wenn hoch auch alle 😉
zu.1.: das ist wie beim Gesamtmarkt Nasdaq, DJ, Dax, Eurostoxx, etc. wenn es einen Auslöser gibt knallt der Markt (index) nach unten und reißt im ersten Moment alles mit. Dazu kommt das es viele Stops gibt die dann automatisch ausgelöst werden und diese verkaufen automatisch, mit der folge das es noch tiefer geht, wo wieder neue Stops ausgelöst werden.
Dazu kommt Leverage, kreditfinanzierte Transaktionen, beliehene Depots, Derivate, alles Faktoren die einen Trend und eine Bewegung extrem verstärken können. Dabei ist der Umsatz auch noch rel. klein, d.h. der Markt ist bei großen Bewegungen sehr eng.
Es gibt über 5.000 verschiedene Cryptos, aber im Grunde interessant sind nur die Top10 für Investoren, dazu gibt es dann noch 10 weitere "Aufsteiger" die aus verschiedenen Gründen durchstarten und dann noch 30 weitere die dort irgendwo sind. Letztlich ist alles unter diesen TOP 50 pures Zocken. Wobei ich persönlich spätesten bei den TOP 25 den Strich ziehen würde, wenn ich dort mitspiele. Doch die sind mir zu heiß, mir genügen die Top10 +2 Spezialisten.
zu 2.: es gibt einige Tools und Seiten die das tracken, aber teilweise sehr unzuverlässig. Das was bei den TOP10 noch gut funktioniert ist bei vielen anderen Cryptos nicht machbar, da zu intransparent. Weiterhin kann man inzw. mit Derivaten auf die Cryptos wetten, viele dieser Wetten sind unbesichert und haben keine echten Cryptos in Verwahrung, oder nur einen Bruchteil des Wertes. (starke Bewegungen verursachen hier viele Schmerzen/Glückgefühle, je nach Positionierung)
zu.3. Traditionell wird der BC und andere Coins vor großen Ereignissen hochgekauft und beim Eintreten abverkauft (Sell on good news) Das war El Salvador.
zu. 4. Ja wenn es über die großen Börsen läuft. Dazu gibt es viele kleine Handelsplätze die jeder ihr "Süppchen" kochen (Eigengeschäft) und dann die nicht besicherten Derivate (siehe zu. 2.) diese Zahlen werden nicht extern rausgegeben, bzw. erst mit 3 Monate Verzögerung, je nach Regulierung 😉
zu 5. Hatte ich schon kurz angerissen, ja!
Finde es krass, dass selbst bei den "etablierten" Kryptowährungen Schwankungen von 25% innerhalb von Minuten auftreten können
AW: ja ist schon cool, wer investiert ist hat da gar kein Problem damit, egal ob man für dieses Jahr BTC beim Kurs von 25.000€, oder 40.000€ gekauft hat. Im Grunde ist es wie der Aktienmarkt nur etwas wilder, aber wer mit schönen tiefen Limits bereitsteht kann hier und da Schnäppchen machen. Die Schwankungen stören doch nur den Trader der seinen täglichen / wöchentlichen Gewinn braucht. Wer mehr Zeit hat und keinen Kredit, der kann dich zugucken, oder in den Urlaub fahren und nächstes Jahr nachschauen 😉
______________________________
Ihr merkt sicher, das ich u.a. Cryptos ganz gut finde, so wie Aktien auch. Also ist meine Meinung ist voreingenommen und ich persönlich kann mit 25% Schwankungen umgehen, auch 50% Schwankung finde cool weil es neue Chancen eröffnet!
Wenn man so investiert, sollte man immer davon ausgehen das man 1-2 Positionen hat die auf 0 fallen werden = 100% Verlust. Dafür werden 3-6 Positionen im Schnitt ihre 10-30 % p.a. machen und 1-2 werden die 100-500% schaffen. Die Summe aus allen Positionen ist das Ergebnis und nicht so kleine Schwankungen zwischendurch. Das Ganze erfordert aber Disziplin und man muss auch der Versuchung widerstehen, die Werte die gut laufen nicht nach kleinen Gewinnen zu verkaufen - Zeit ist der entscheidende Faktor, nicht die Investitionssumme!
Bsp:
10 Positionen a 1k x 20 Jahre = genug für ein Leben auch ohne Kapitalverzehr
oder
10 Positionen a 1k nach 100% Gewinn verkauft => Klingt gut ich habe 100% Gewinn gemacht, d.h. mein Geld verdoppelt yeeeh (nach 1-5 Jahren)
aber: = aus 10k vielleicht 25k gemacht (mit Div+Wiederanlage) reicht gerade für einen guten gebrauchten Wagen
Zeit ist der Faktor, predige ich immer wieder, bei der Auswahl von 10 Werten kann man auf die Jahre gesehen es sich locker leisten das da eine Company pleite macht und 5 weitere nur durchschnittlich laufen, aber die restlichen knallen dein Depot auf Höhen an die du nie geglaubt hättest 🙂
Das war jetzt das wort zum Montag, eine schöne Woche @all
Sorry Leute, sehe jetzt erst wie lang das Ding geworden ist. Ich halte mich zukünftig zurück, oder bremse mich etwas - versprochen 🙂
Sorry Leute, sehe jetzt erst wie lang das Ding geworden ist. Ich halte mich zukünftig zurück, oder bremse mich etwas - versprochen 🙂
Don‘t hold back, gibt doch einige hier, die gern mal etwas längere Posts machen… ähm… habe ich gehört. 😇
Ich finde die Einblicke interessant. Aktuell habe ich knapp einen ETH und 0,1 irgendwas BTC. Mein Ziel ist, 2% Krypto im Portfolio zu haben, aber ich „verteidige“ die Zahl nur nach unten (also kaufe bei 1,9% schon nach, lasse aber auch bis deutlich über 2% laufen ohne Verkauf). Anders kann man ja mit dieser Volatilität auch kaum umgehen.

