Ich werde weitere kaufen in Revolut und dann erst da essen gehen. Dann fühle ich mich iwie wie die Chefin dort😂😂😂
Das ist einfach ein Beispiel für ein hervorragendes US-Unternehmen.
Ich finde es faszinierend, dass das Geschäftsmodell so gut ist, dass McDonalds seit Jahren mit negativen Eigenkapital operieren kann. In 2025 waren das 1,8 Mrd. $. Da kann man gar kein RoE mehr ausrechnen 🙂
Stimmt – und die 1,8 Mrd. USD sind sogar schon die „verbesserte“ Variante. Magst du dazu auch den Hintergrund erklären oder geht es wieder nur ums „dagegen sein“? 😉
MCD steht vor seiner achten aufeinanderfolgenden Verlustwoche, der längsten Verlustserie seit den Nachwirkungen der Dotcom-Blase und sie bauen viel um, das stimmt und ist einer der Gründe vermutlich aber nicht der einzige.
Ich finde es faszinierend, dass das Geschäftsmodell so gut ist, dass McDonalds seit Jahren mit negativen Eigenkapital operieren kann. In 2025 waren das 1,8 Mrd. $. Da kann man gar kein RoE mehr ausrechnen
Paar Infos vom Desk.
Ende 2025 lag das Eigenkapital bei rund −1,79 Mrd. $ (nach −3,8 Mrd. 2024 und −4,7 Mrd. 2023).
RoE ist damit formal unsinnig: Gewinn durch negatives Eigenkapital ergibt entweder „nicht berechenbar“ oder groteske Werte wie −478 %.
Das ist aber kein Zeichen von Schwäche, sondern von Kapitalallokation. 😊
McDonald’s hat über Jahre mehr an Aktionäre zurückgegeben als im Buch bleibt:
- Treasury Stock Ende 2025: −79,3 Mrd. $
- Retained Earnings: +70,3 Mrd. $
- 2025 allein: 7,1 Mrd. $ an Dividenden + Buybacks bei ca. 7,2 Mrd. $ Free Cash Flow
Das Modell dahinter ist kein klassischer Burger-Konzern wie Martin in seinem Artikel auch erklärt hat, sondern eher ein Franchise- und Immobilien-Cashflow-Vehikel: Systemweit etwa 139 Mrd. $ Umsatz, Konzernumsatz nur etwa 26,9 Mrd. $, Operating Margin liegt bei 46 %, Operating Cash Flow ist 10,6 Mrd. $. Ein großer Teil der Restaurants gehört den Franchisenehmern; McD kassiert Gebühren und Miete.
Das braucht relativ wenig eigenes Buchkapital – und das vorhandene wird bewusst über Buybacks „weggebucht“.
Deshalb misst man McD nicht am RoE, sondern an:
1. ROA / ROIC (hier weiterhin hoch)
2. FCF-Rendite und Dividendendeckung
3. Interest Coverage (Zinsen 2025 bei 1,6 Mrd. $, Coverage ist noch komfortabel)
4. und daran, ob Franchisenehmer weiter investieren können
Jetzt das derzeitige Problem. Da genau liegt der eigentliche Haken 2026: Traffic in den USA flach, Inflation, und McD hat gerade ein 8,5-Mrd.-$-Support-Paket für Franchisees angekündigt. Negatives Eigenkapital ist solange egal, wie der Cashflow und die Franchisenehmer tragen. Wird der Cashflow dünner und die Zinslast steigt weiter, wird aus dem netten Accounting-Gag irgendwann ein Hebelthema.
Ja, das Geschäftsmodell ist so gut, dass man sich negatives EK leisten kann. RoE ist hier einfach die falsche Kennzahl – ist wie den Tankstand einer Firma zu messen, die das Geld absichtlich an die Aktionäre ausgeschüttet hat.
Ich hoffe das wurde damit klarer. 😉
@aliya Danke Dir Aliya. Öfters als 3-4 Mal im Jahr sollte man da nicht hingehen, aber wenn, dann kann man sich an dem Gedanken freuen, bei einem der interessantesten und erfolgreichsten Unternehmen des S&P500 zu Gast zu sein.
Wir haben eine Tradition, die uns 1-2 Mal im Jahr zu McDonalds führt. Und bei der Filiale wo wir hingehen, sehen die Burger auch wie auf den Bildern aus. 😉
sehen die Burger auch wie auf den Bildern aus
ok das wäre schon besser aber ich mache sie dann doch lieber selbst 😋 😂
Auch ich habe heute einige McDonalds Stücke eingekauft.
Nein, heute keine Burger, heute gab es Anteile an der Company 😉 für unter 206€ konnte ich nicht widerstehen da reinzubeißen und die sind jetzt im meinem Depot "ETF gegen Aktien" gelandet.
Ich plane einen ähnlichen Ansatz. ETF's sind wohl langfristig das Vernünftigste, aber ein wenig mit Einzelaktien beschäftigen macht schon Spaß. Ich habe bei der DKB extra ein weiteres Depot aufgemacht, um Einzelaktien von dem ETF-Depot zu trennen.
Mal gucken wie sich das langfristig schlägt. 🙂
Auch ich habe heute einige McDonalds Stücke eingekauft.
Das wurde ja hier auch schon öfters beschrieben: Wenn man Kunde des Unternehmens ist, dessen Aktien man hält, dann ist das ja auch ein ganz angenehmes Gefühl. Vielleicht wird man dadurch zu einem bewussteren Anleger. 😉


