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Breaking FED Zinsentscheid 29.04.2026

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mrtn
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Die Ökonomen sind sich einig: Am 29. April (heute) rechnet niemand mit einer Zinsänderung. Eine Reuters-Umfrage unter 103 Volkswirten, durchgeführt vom 17. bis 21. April, zeigt: 56 von 103 Ökonomen erwarten, dass der Leitzins bis Ende September unverändert bei 3,5 bis 3,75 Prozent bleibt. Noch im frühen März hatte die Mehrheit auf eine Senkung bis Ende Juni gesetzt.

Michael Gapen, Chefvolkswirt bei Morgan Stanley, gibt die Haltung vieler Analysten wieder: „„Die Preisinflation ist vorübergehend, und Öl übt zwar Aufwärtsdruck auf die Gesamtinflation aus, führt aber nicht zu einer schnelleren Kerninflation. Daher wird die Fed im Laufe dieses Jahres in der Lage sein, die Zinsen zu senken.“.“ Doch er benennt auch das entscheidende Risiko: Falls sich die Inflation nicht wie erhofft entwickle, bleibe die Fed auf Kurs.

Der Inflationsschock ist real. Im März kletterte die US-Verbraucherpreisinflation auf 3,3 Prozent im Jahresvergleich – nach 2,4 Prozent im Februar. Die Energiepreise waren mit 12,5 Prozent der Inflationstreiber Nummer 1 im März. Die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel legte nur leicht auf 2,6 Prozent zu – aber selbst das liegt über dem Zielwert der Fed.

Die OECD hat ihre Jahresprognose für die US-Teuerung massiv nach oben korrigiert: Statt 3 Prozent erwartet sie nun 4,2 Prozent für 2026. Das liegt deutlich über der eigenen Fed-Prognose von 2,7 Prozent (PCE-Index), die beim März-Entscheid veröffentlicht wurde. US-Verbraucher sehen sogar noch höhere Preise: Für die nächsten 12 Monate hat die New York Fed einen Anstieg bei den Inflationserwartungen um 0,4 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent ermittelt.

Wir werden sehen was heute passiert. Ich ergänze morgen früh...



   
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