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Frage Wie deckt man den risikolosen Teil des Depots ab?

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thinking113
(@thinking113)
Müsli Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 11
Themenstarter  

Ihr kennt das Problem, eure Meinung würde mich interessieren. Wie deckt ihr den risikolosen Teil eures Depots ab? Mit Tagesgeld? Anleihen? Andere Ideen?

Bisher bin ich beim Tagesgeld, aber für eine Idee bin ich dankbar. Der Feind des guten ist das bessere.


Zitat
Knew2
(@knew2)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 272
 

Die Definition "risikolos" ist bei jedem anders.

Für mich sind Anleihen nicht risikolos, aber risikoärmer!

Ich habe als risikoarme Investments:
Tagesgeld (ca. 20%)
Edelmetalle (ca. 15%)

Der Rest ist mit deutlich höherem Risiko angelegt (ETF + Trading)

Würde sich definitiv verschieben, wenn irgendwann ein Eigenheim ansteht. 


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tugbaoezbek
(@tugbaoezbek)
Vollkorn-Member Blackwater Premium Rose
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 93
 
Veröffentlicht von: @knew2

Edelmetalle (ca. 15%)

Passt das denn wegen den Schwankungen zu risikolos? 🤔 

Ohne Tagesgeld geht es nicht, auch wenn es nichts dafür gibt und noch keine Minuszinsen.


AntwortZitat
Knew2
(@knew2)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 272
 

@tugbaoezbek

Es kommt auf die Sichtweise an. Ich halte unser jetziges FIAT-Money System für gescheitert. Edelmetalle (insbesondere Gold) hatten historisch immer ihren Wert und werden in Zukunft auch ihren Wert haben. Deswegen ist es für mich eine Absicherung, eine risikoarme Anlage. 
Ein Beispiel bzgl. dem USD: Als der Goldstandard "temporär" aufgehoben worden ist gab es für $35 eine Unze Gold - nun bist du bei $1800+. 

Andere sehen dieses Thema anders, was auch vollkommen in Ordnung ist.  


Dauerstudent1999 und tugbaoezbek gefällt das
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hesekiel58
(@hesekiel58)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 333
 

Ich habe keinen "risikolosen Anteil des Depots". Ich bin immer voll investiert in Aktien und ETF. Natürlich habe ich auch immer etwas Geld für Anschaffungen und Notfälle auf dem Konto. Aber ich zähle das nicht zum Depot.


Dauerstudent1999 gefällt das
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Dauerstudent1999
(@dauerstudent1999)
Müsli Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 19
 
Veröffentlicht von: @hesekiel58

Ich habe keinen "risikolosen Anteil des Depots". Ich bin immer voll investiert in Aktien und ETF. Natürlich habe ich auch immer etwas Geld für Anschaffungen und Notfälle auf dem Konto. Aber ich zähle das nicht zum Depot.

Das sehe ich auch so. Schön zu lesen, dass ich nicht alleine bin.


hesekiel58 gefällt das
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marcelleh75
(@marcelleh75)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 54
 

Ich trenne Notgroschen/Reserve und Altersvorsorge. Der Notgroschen ist für (Ersatz-)Anschaffungen und falls der Familienurlaub doch mal etwas teurer wird. Wird dann aber zuerst wieder aufgefüllt.

Die Altervorsorge trenne ich in ETF-Depot/P2P/FX und einen Cashanteil, etwas Gold ist auch noch dabei. Den Cashanteil habe ich im letzten/diesen Jahr etwas zugunsten ETF und FX reduziert und baue diesen derzeit wieder etwas aus. Ziel ist 30% der Altersvorsorge. Klar geht mir damit etwas Rendite verloren, aber ich kann ruhiger schlafen und habe eine Reserve zum Nachkaufen.


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Eagle
(@eagle)
Half Bread Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 21
 

Als Privatperson sehe ich als "risikoärmeren" Teil das klassische Tagesgeldkonto, solange es noch keine Minuszinsen gibt. Dies umfasst bei mir auch den Notgroschen.

Als zweiten risikoärmeren Teil in der Gesamtvermögensübersicht (!) empfinde ich persönlich noch das selbstgenutzte Haus.

Alles was darüber hinaus an Vermögenswerten aufgebaut wurde, steckt bei mir im Depot (der hier auch oft erwähnte Vanguard All World).


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lichtenberg99
(@lichtenberg99)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 347
 
Veröffentlicht von: @knew2

Edelmetalle (insbesondere Gold) hatten historisch immer ihren Wert und werden in Zukunft auch ihren Wert haben.

Ja, sie waren aber auch schon mal verboten. Ich habe auch einen kleinen Teil (in Xetra Gold), aber das ist weit weg von sicher.


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Airnesto
(@airnesto)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 324
 

Mein Cash zum Beispiel aus aufgelaufenen Dividenden wird im Regelfall nach erreichen einer sinnvollen Größe wieder verteilt, zuletzt Richtung FX. Einen risikolosen Teil des Investitionsportfolios gibt es bei mir also auch nicht. Dafür habe ich noch eine alte Kapital-RV laufen. Inzwischen schmilzt deren Anteil und ich überlege mir für die Zukunft was.

Meine Reserve (zähle ich nicht zum Portfolio) für größere Ersatzanschaffungen und unsere wegen Corona noch aufgeschobenen Flitterwochen liegt auf der DKB-Tagesgeld-Karte und zum (noch - wird erhöht) kleinen Teil bei yuh. 


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Knew2
(@knew2)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 272
 
Veröffentlicht von: @lichtenberg99
Veröffentlicht von: @knew2

Edelmetalle (insbesondere Gold) hatten historisch immer ihren Wert und werden in Zukunft auch ihren Wert haben.

Ja, sie waren aber auch schon mal verboten. Ich habe auch einen kleinen Teil (in Xetra Gold), aber das ist weit weg von sicher.

Definitiv, nichts ist sicher.
Aber eine Währung (jetzt z.B. FIAT Money) hat eine deutlich kürzere Lebenserwartung als Gold (Währungsreform, Inflation, etc.).

Das sind alles Risikoabschätzung - wie man es macht, ist es falsch - und am Ende ist man immer schlauer 😆  


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wbuffett30
(@wbuffett30)
Half Bread Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 38
 
Veröffentlicht von: @hesekiel58

Ich habe keinen "risikolosen Anteil des Depots". Ich bin immer voll investiert in Aktien und ETF. Natürlich habe ich auch immer etwas Geld für Anschaffungen und Notfälle auf dem Konto. Aber ich zähle das nicht zum Depot.

Haha, ja ich dachte auch, dass ich der einzige bin, der so investiert, aber gibt ja doch noch ein paar andere, die es auch so machen... 🙂

 


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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 88
 

Was ist Risikolos? Gibt es das überhaupt? Wer braucht das Risikolose?

Na gut, nicht ganz ernst gemeinte, oder provozierende Fragen 😉

Ich betrachte den Anteil an Dividendenaktien im Depot als rel. risikolos, denn selbst wenn der Kurs fällt bekomme ich meine laufenden Dividenden. Damit lässt sich auch ein 20-30% Einbruch ohne Herzklopfen aussitzen. Es kommt doch monatlich frisches Cash rein, was wieder investiert werden kann. Fällt er nicht sondern steigt, umso besser, dann gibt es einen Kursgewinn (Buchgewinn) + laufende Dividende. 

In den USA sind die hohen und stabilen Dividendenzahler nicht nur bei den Pensionfonds beliebt, sondern auch bei den Ruheständlern die bereits von ihren Kapitalerträgen leben.

Diese Company`s bieten ein "Sicherheitspolster und trotzdem stabile + kalkulierbare Erträge / Rückfluß an Cash.

Bis sich diese langfristige Art der Investition und Entnahme nach Deutschland rumspricht vergehen bestimmt noch 30 Jahre, oder mehr ...  


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dunkelroterfaden
(@dunkelroterfaden)
Full Bread Blackwater Premium
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 43
 

Risikolos definiere ich investiertes Geld, das sich hoffentlich vermehrt aber als schwankungsärmer zu anderen Assetklassen im Portfolio verhält. Sollte ich das Geld dringend benötigen, muss ich dennoch evtl Verluste realisieren. Daher ist der Risikoloser Teil meines Depots die Investition in den All World ETF.


AntwortZitat
Airnesto
(@airnesto)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 324
 

Darüber solltest du dringend noch einmal nachdenken! Der März 2020 hat gezeigt, dass ein AllWorld nicht risikolos sein kann, da geht es schnell mal deutlich runter. Das sind dann keine Schwankungen mehr, sondern Einbrüche. Vielleicht schläfst du damit aber auch gut und alles unter 50:50 Chance auf Verdopplung ist für dich eine Schlaftablette. In der Not mit Verlusten über 30/40/50% zu verkaufen, möchte niemand erleben. Das passiert dir im Leben ein Mal und dein Plan ist hinüber! 


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