Der Quellenthread zum Video "QURAN, Sure 14 - Ibrahim"
Ibrahim (arabisch إبراهيم Ibrāhīm ‚Abraham‘) ist die 14. Sure des Korans, sie enthält 52 Verse. Die Sure gehört zu den Teilen des Korans, die in der dritten mekkanischen Periode offenbart wurden (620–622), also kurz vor der Auswanderung nach Medina. Ihr Titel bezieht sich auf den Vers 35, in dem Abraham erwähnt wird.
Nach der einleitenden Basmala und drei geheimnisvollen Buchstaben besteht die Sure aus einer Reihe verschiedener kurzer Abschnitte. Sie kreisen um das Thema der Sendung und Verkündigung früherer Propheten, den Widerstand der jeweiligen Adressaten der Botschaft, die Bedeutung der Dankbarkeit sowie die Beschreibung Gottes als Richter und Schöpfer. Von vielen muslimischen Autoren wird angenommen, dass sich die Verse 28 bis 30 auf die Niederlage der Mekkaner in der Schlacht von Badr im Jahr 624 beziehen, so dass diese Verse in die medinische Zeit zu datieren wären; aber diese Deutung ist nicht zwingend. In Vers 39 werden Ismael und Isaak als Nachkommen des betagten Abraham genannt, als Antwort auf sein Rufen.
Anders als in der Bibel (Gen 22 EU) wird der Name des Sohnes, den Abraham opfern will, im Koran nicht genannt, siehe auch Bindung Isaaks. Bis zum frühen 8. Jahrhundert wurde in Anknüpfung an den biblischen Bericht allgemein angenommen, dass es sich um Isaak, den Stammvater der Juden, handelt. In der Zeit des Kalifen ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz (reg. 717–720) wurde zum ersten Mal die Vorstellung aufgebracht, dass dieser Sohn Ismael, der Stammvater der Araber, sein muss. Argumentiert wurde unter anderem damit, dass Sure 37 zunächst die intendierte Opferung eines Sohnes von Abraham erwähnt (Vers 101–107) und erst danach die Ankündigung der Geburt Isaaks (Vers 112 f.). Hieraus wurde geschlossen, dass sich der vorausgehende Bericht über die intendierte Sohn-Opferung auf Ismael beziehen muss. Diese Lehre hat sich später auch allgemein im Islam durchgesetzt.
Das an Stelle von Abrahams Sohn geopferte Tier gilt bis heute als Vorbild für das rituelle Opfern von Schlachtvieh während der Wallfahrtszeit in der Nähe von Mekka und das jährliche Islamische Opferfest.
Abrahams Reiseroute/Leben nach dem biblischen Bericht:
Die von mir erwähnte Dokumentation zum Thema Auszug aus Ägypten der Kinder Israels:
The Hebrew word that PROVED that the Quran is from Allah
Sure 14 - Ibrahim:
https://www.koran-deutsch.com/14Ibrahim#dm
Sure 98 - Der klare Beweis:
https://www.koran-deutsch.com/98Al-Bayyina#dm
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SubhanAllah Martin welche Mühen du machst das alles zu erklären und so einfühlsam und schön in den Videos. Bitte nie aufhören. Ich höre das sehr gerne. Die Quellen lese ich auch. Möge Allah swt dich und deine ganze Familie segnen und rechtleiten.
Assalamualaikum wa rahmatullahi wa barakatuhu, barak Allahu feek, sehr schön MaaschaAllah ich freu mich schon auf das Video. Das sind die besten. Aber ich weiss du kannst nicht nur Islamvideos machen. Solltest du aber😂
Soooooooooo schön ich höre das so gerne, SubhanAllah! Im Quran findet man immer etwas und jeder blickt auch anders darauf. Dankeeeeee Martin 😍
Vielen Dank für die Erklärungen zum Koran. Welchen Koran empfehlen Sie denn? Bisher fand ich den Koran als schwer lesbar und verdaulich. Oder ich hatte mit der Übersetzung einfach Pech.
Welchen Koran empfehlen Sie denn?
Die Übersetzung von Muhammad Asad. Zum Hintergrund der Empfehlung:
Der bedeutende Islamgelehrte Muhammad Asad, geboren als Leopold Weiss, 1900–1992, eine Leitfigur fortschrittlicher Muslime, übersetzte und kommentierte den Koran für die westliche Welt ins Englische. Seine hervorragende Übertragung ist die einzige, die wiederum in viele andere Sprachen übersetzt wurde. Damit erlangte sie Weltruhm. Erstmals liegt sie nun in deutscher Sprache vor und verschafft dem Koran damit neue Geltung in der modernen Welt.
Die Einzigartigkeit der Übersetzung ist darin begründet, dass Muhammad Asad das Klassische Arabisch ebenso beherrschte wie die Dialekte der Beduinenstämme. Die Beduinen waren die ersten Adressaten des Korans. Die kulturellen Traditionen der Nomaden waren seit der Entstehung des Islam unverändert geblieben. Asad, der viele Jahre in Saudi-Arabien lebte, studierte sie eingehend für seine historisch authentische Übertragung der islamischen Schrift.


