War Jesus Muslim?
Ein Quellenthread zu einem Video.
Heute ist „Islam“ ein lexikalisierter Begriff für die Bezeichnung einer Weltreligion, die über 1,5 Milliarden Anhänger verzeichnet. Das Wort islām setzt sich aus der Wortwurzel s-l-m zusammen und ist das Verbalsubstantiv vom Verb aslama (IV. Stamm). Das Wort ist durch die gemeinsame Wurzel auch mit salām, Friede, verwandt. Islām heißt, berücksichtigen wir dabei insbesondere den Koran, korrekt übersetzt „Hingabe vor/unter Gott”, also einen Zustand. Derjenige, der sich in diesem Zustand der “Hingabe vor Gott” befindet und dies praktiziert, ist muslim, Partizip Aktiv vom Verb aslama.
Die Übersetzung „Islam heißt Unterwerfung” ist, insbesondere im deutschsprachigen Sinne, nicht griffig, aber auch „Islam heißt Frieden“ stimmt so im Wortsinne nicht. Der Begriff islām kommt dem Frieden aber nahe, da dieser Zustand durchaus als friedlicher Zustand zu sehen ist. „Sich unterwerfen” in einem negativen Sinne, einer Kapitulation gleich, könnte mit istislām einen Begriff bekommen. Das ist zwar auch die selbe Wortwurzel aber trotzdem ein anderes Wort als islām. Also: Islam ist der Zustand der Hingabe vor/in/unter Gott und der das Praktizierende ist der Muslim (=Moslem).
Quelle:
https://abrahamicstudies.com/2017/12/26/kurz-erklaert-jesus-war-ein-moslem/
Nicht wenige fühlen sich durch diese Bezeichnung „Muslim/Moslem“ und die, theologisch nicht überbrückbaren, Unterschiede herausgefordert oder gar provoziert. Doch insbesondere jene, die jetzt von einer „Vereinnahmung Jesu durch den Islam“ sprechen, sollten sich vor Augen führen, dass der historische Jesus in ein jüdisch-aramäisches Umfeld geboren wurde und innerhalb dieser Traditionen lebte und wirkte und sich auch das Christentum als sich auf Jesus Christus berufende Religion erst später entwickelt hat. Betrachtet man die Figur des Jesus oder andere biblische Figuren in jüdischen, christlichen und muslimischen Traditionen im Vergleich, dann wird der gemeinsame Pool an Erzählungen und Traditionen noch deutlicher. Für die Europäer ohne nahöstliche Wurzeln wird die Auseinandersetzung mit dem Islam zu einer Chance, sich mit den nahöstlichen Wurzeln der eigenen Religion zu beschäftigen und so das Christentum selbst besser zu begreifen.
Was ist das wichtigste Gebot? (Markus 12:28-31; Lukas 10:25-28)
34-35 Als die Pharisäer hörten, wie Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, dachten sie sich eine neue Frage aus, um ihm eine Falle zu stellen. Ein Gesetzeslehrer fragte ihn: 36 »Lehrer, welches ist das wichtigste Gebot im Gesetz Gottes?« 37 Jesus antwortete ihm: »›Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand.‹ 38 Das ist das erste und wichtigste Gebot. 39 Ebenso wichtig ist aber ein zweites: ›Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.‹ 40 Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen beiden Geboten enthalten.«
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https://www.bibleserver.com/de/verse/Lukas22,42
https://www.bibleserver.com/de/verse/Matth%C3%A4us7,21
https://www.bibleserver.com/de/verse/Matth%C3%A4us26,39
https://www.bibleserver.com/LUT/Johannes5
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﴿ذَٰلِكَ بِأَنَّ اللَّهَ هُوَ الْحَقُّ وَأَنَّ مَا يَدْعُونَ مِن دُونِهِ الْبَاطِلُ وَأَنَّ اللَّهَ هُوَ الْعَلِيُّ الْكَبِيرُ﴾
[ لقمان: 30]
"Dies, weil Allah die Wahrheit ist und weil das, was sie anstatt Seiner anrufen, das Falsche ist und weil Allah der Erhabene, der Große ist."
https://surahquran.com/language-Deutsch-aya-30-sora-31.html
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