Im Jahr 2022 betrug die weltweite Goldnachfrage etwa 4.741 Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Nachfrageanstieg um rund 18 Prozent. Seit dem Jahr 2011 lag die jährliche nachgefragte Goldmenge immer über 4.000 Tonnen - lediglich 2020 fiel die Nachfrage unter diese Marke.
Goldnachfrage nach Segmenten
Den größten Anteil an der weltweiten Gesamtnachfrage nach Gold hat traditionell der Schmucksektor. Im Jahr 2021 belief sich die Nachfrage nach Gold zur Herstellung von Schmuck auf rund 2.221 Tonnen. Vor allem die Corona-Krise sorgte im vergangenen Jahr dafür, dass viele Investoren sich in den "sicheren Anlagehafen Gold" flüchteten und die Nachfrage nach Gold zu Investmentzwecken den Schmucksektor überflügelte.
Goldangebot
Das weltweite Goldangebot lag im Jahr 2021 bei rund 4.666 Tonnen. Die weltweite Nachfrage nach physischem Gold ist größer als das Angebot über die Minenproduktion. Diese Angebotslücke wird durch die Wiederaufbereitung von Altgold (scrap) und zum Teil auch durch das Hedging der Produzenten geschlossen. Auch Zentralbankverkäufe können ein Mittel sein.
Der Begriff „Hedging“ beschreibt Vorwärts- oder auch Terminverkäufe von Gold. Diese werden von Goldproduzenten getätigt, um sich gegen einen fallenden Goldpreis abzusichern.
Quelle: Statista
Goldnachfrage 2023:
Bei der weltweiten Goldnachfrage belegt Deutschland Rang 4. Gold als Geldanlage und für die Schmuckindustrie sind hier die treibenden Teilmärkte.
Der letzte Ankaufspreis für das gesamte Gold Deutschlands:
| Gewicht | Ankaufspreis | |
|---|---|---|
| 3.362 Tonnen (Stand 31.12.2020) | 214.461.980.000,00 € (=Milliarden) |


