Und genau so unvoreingenommen sollte man auch den Koran lesen
Schande über mein Haupt 😉 , bin zur Zeit dabei.
Masha'Allah wie schön, das freut mich sehr 😍 Und schon kommt mir eine Idee 🤩
Es fehlt breiten Schichten der Muslimen an einem Prozess, den wir im Westen "Aufklaerung" nennen (de.wikipedia.org/wiki/Aufklärung).
Also manchmal verstehe ich Euch Jesus-Christen nicht. Auf der einen Seite beklagt ihr euch über fehlende "Aufklärung" bei Muslimen, aber trifft man dann mal auf eine gebildete, aufgeklärte und intelligente Muslima wie unsere Safiya hier ist, dann passt es auch nicht ins Bild, bezeichnet sie als hochmütig und ergreift die Flucht. Ja was jetzt??
Was will ich mehr?
Das grobe Prinzip hat mir Safiya doch bestätigt, auch wenn sie mäkelt, dass man das viel komplizierter ausdrücken sollte, indem man zig kleine Ecken und Entschuldigungen beleuchtet.
Wenn man es von der Ergebnisseite her betrachtet, dann ist es eindeutig.
Bei den harten Nobelpreisen (Physik, Chemie, Medizin) kommen die Muslime auf zwei bis drei. Mohammad Abdus Salam war Ahmadiya und wurde daher im eigenen Land nicht als Moslem anerkannt, Ahmed Zewail war Ägypter und forschte in den USA, Aziz Sancar war Türke und forschte in den USA.
Im Vergleich dazu gab es mehr als 150 "harte" Nobelpreise für die paar Juden auf der Welt.
Ich finde es sehr wohlwollend, wenn man diese "Unterrepräsentanz" darauf zurück zu führen versucht, dass in der muslimischen Welt ein bestimmter historischer Prozess (Aufklärung) nicht stattgefunden hat. Man könnte auch weniger nette Erklärungen suchen und finden.
PS: Ich habe zwar noch einen Eintrag auf der Lohnsteuerkarte, würde mich aber als ungläubig bezeichnen. Um auf jeden Fall einen neutralen Stand einzunehmen, habe ich für den Vergleich die älteren Brüder mit dem Orignial-AT herangezogen.
Wenn man es von der Ergebnisseite her betrachtet, dann ist es eindeutig.
das kann sein aber vielleicht liegt es auch daran dass wir von Diktatoren regiert wurden die von Westen an die Macht gebracht wurden, bezahlt und unterstützt wurden und ihre Völker immer gequält haben. Und so ist es jetzt schon wieder. Aber es studieren viel mehr als früher weil es geht. Auch im Ausland. Mal sehen wie es dann in der Zukunft aussieht.
Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber ich persönlich kann diesen "Jesus ist Gott Quatsch" nicht mehr hören.
Ich pflichte dir zu 100% bei. 👍
Wenn ich dieses Buch der Bücher einigermaßen richtig verstanden habe, steht da nichts von einer Missionierungspflicht.
Und wieder stimme ich dir völlig zu. Zu dem Thema habe ich mich ja schon ausführlich ausgelassen...1...2...3...4...5...6...7...8...9...10...puh wieder entspannt und sich nicht aufregend. 😇
What will happen if the arabs disappear? Surely, the world wouldn't be worried ... we the Arabs haven't providet the world nothing
Mohamed el-Gheiti
"What will happen if all arabs will disappear from the face of the earth?" - An arab monologue from Damnthatsinteresting
PS: der Mann ist zwar Ägypter, bezeichnet sich aber selbst als ein Teil der arabischen Welt
PPS: weil es in den deutschsprachigen Medien so schlecht zu finden ist, der Attentäter hat libanesischen Migrationshintergrund
Habe mir das Video erst jetzt angeschaut. Den Like gabs für die Historie, nicht fürs Video.
Aus meiner Sicht vereinfacht der Typ da sehr vieles und wirft Sachen in einen Topf, die nicht gemischt gehören. In einigen Passagen könnte man "Arabs" auch durch andere Nationen, z.B. US-Amerikaner, ersetzen. Ich spreche nicht alles von dem Video ab, aber vieles. Wer hat denn dafür gesorgt, dass sich die Menschen im Nahen Osten in den letzten 100 Jahren immer mehr verfeindet haben? Wer zündelt ständig dort rum, einfach weil die Region geopolitisch (Oil anyone?) zu wichtig ist.
Einfach mal zurückgehen zum Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Briten, Franzosen und später die Amis waren dort ständig Brandstifter. Und ja, die Historie reicht weiter zurück als bis 1890. Und @wuestenrose91 hat es bereits richtig erwähnt: das Konzept der Nationalstaaten kannte man früher nicht im Nahen Osten.
Ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber ich persönlich kann diesen "Jesus ist Gott Quatsch" nicht mehr hören.
Ich pflichte dir zu 100% bei. 👍
Hinter dem "Jesus ist Gott Quatsch" steckt wohl die Vorstellung der Dreifaltigkeit Gottes.
Diese Vorstellung hat auch Einzug gehalten in die Präambel zur Verfassung der Republik Irland:
"Im Namen der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, von der alle Autorität kommt und auf die, als unserem letzten Ziel, alle Handlungen sowohl der Menschen wie der Staaten ausgerichtet sein müssen, anerkennen Wir, das Volk von Irland, in Demut alle unsere Verpflichtungen gegenüber unserem göttlichen Herrn, Jesus Christus ...
@hesekiel58
Jesus ist Gott ist ein gewachsenes Konzept, entstanden durch politische Notwendigkeiten, welches über kirchliche Konzile mehr und mehr manifestiert wurde. Das ist was ich ggü. Christen anführe. Niemand kam da durch irgendeine Logik darauf, den ersten Christen in Palästina (den Judenchristen) und den Juden sowieso, war der Gedanke von Trinität völlig fremd. Der strikte Monotheismus ist so derartig tief im Judentum verankert, dass ich persönlich über die christliche Idee nur müde lächeln kann.
Durch den Export des Judenchristentums nach Griechenland verfestigte sich dann die Idee dass Gott einen Sohn hat (fast alle griechischen Götter haben Söhne) und dieser der Logos ist (gab es 500 Jahre vorher schon bei der Artemis) und man den anbeten müsse (Gottkinder der gr. Mythologie wollen auch angebetet werden).
Paulus hat das "Ding" zu seinem gemacht und so überall verbreitet.
Heute ist die Trinität ein absolutes christliches Dogma. Das geht so weit, dass einem sogar die Freundschaft gekündigt wird, wenn man das nicht akzeptiert.
Dass es tausende Quellen und Belege über die Entstehung der Trinität und die politischen Aspekte dazu gibt, wen interessierts?
Das Hauptproblem ist aber wohl aus christlicher Sicht: was ist man, wenn man an EINEN Gott glaubt der EINER ist, wenn man kein Jude ist?
Das kann Dir jedes religiös vor-gebildete Kind sagen: Moslem.
Und die gilt es zu hassen - wenn man Christ ist. Habe ich immer wieder bitter erfahren müssen.
PS: natürlich bedeutet heutiges "Muslim sein" je nach Rechtsschule und Ausprägung noch einiges mehr. Aber der Kerngedanke ist der erwähnte. Das ist die weiteste Definition von "Muslim sein".
Dass es tausende Quellen und Belege über die Entstehung der Trinität und die politischen Aspekte dazu gibt, wen interessierts?
Das gibt's doch in vielen anderen Bereichen des Lebens mittlerweile auch. Die eigene, zusammengesponnene Welt ist ja auch viele schöner und bequemer als die brutale Wirklichkeit.
@himself63 Ja das stimmt.
Ganz offen gesprochen bin ich aber viele Jahre meines Lebens von der (naiven) Annahme ausgegangen, dass es bei Glauben/Religion irgendwie um Wahrheitsforschung geht, gerade weil das ja (zumindest aus Sicht der jeweils Gläubigen), das wichtigste Thema des Lebens sein müsste. Das sehe ich zwar auch so, aber die Konsequenz ist für mich eine andere.
Ich kann Menschen heute 100%ig verstehen, wenn sie auf Religion keine Lust mehr haben. Allerdings sollte man sich das Gesamtthema dennoch nicht madig machen lassen, dazu sind die Kernfragen zu wichtig.
Allgemein gesagt ist es aber stets so, dass selbst geschaffene Wirklichkeiten schöner und bequemer sind. Und in vielen Fällen ist das einfach ein Schutzmechanismus. Man kann auch nicht jeden Kampf ausfechten und sich 24/7 der Wirklichkeit stellen. Aber wie gesagt, bei Religion halte ich es schon für sehr wichtig.
oooch Martin, du erwartest einfach zu viel. Den Austausch und Niveau den du möchtest gibt es nur mit wenigen Menschen. Der Rest ist dazu nicht in der Lage. ABer muss ich auch sagen, es gibt dieses tolle Forum und was hier statt findet hast du gestartet. Freu dich einfach darüber. Der Rest ist Facebook 😉
Die eigene, zusammengesponnene Welt ist ja auch viele schöner und bequemer als die brutale Wirklichkeit.
Wenn die "eigene zusammengesponnene Welt" behilflich ist, fröhlich pfeifend mit und in der brutalen Wirklichkeit zurecht zu kommen ... statt in tiefe Depression und Grüblerei zu verfallen, nun, dann habe ich dagegen auch nichts einzuwenden.
Aus meiner Sicht vereinfacht der Typ da sehr vieles
Wenn man nur ein paar Minuten aufs Band spricht, kann man nicht bei Adam und Eva anfangen und zusätzlich alles bis ins letzte Detail haarklein aufführen. Man muß da vereinfachen und sich da auf das Wesentlichste konzentrieren.
Der Typ spricht arabisch richtet sich wohl vorrangig an seine eigenen Landsleute. Man kann niemanden wachrütteln, indem man ihn in den Schlaf kuschelt. Für grobe Arbeit braucht man den großen Hammer.
In einigen Passagen könnte man "Arabs" auch durch andere Nationen, z.B.
Chinesen ersetzen. Die haben wie die Araber eine große Geschichte hinter sich, die Chinesen wurden ebenfalls bis auf die Knochen geschunden, weil sie den Engländern nicht den Import von Rauschgift erlauben wollten. Erklär ein Afghane heute das mal der DEA. Mao hat dann eine zweistellige Millionenzahl Chinesen umbringen oder verhungern lassen und trotzdem haben sich sich berappelt.
Ich finde man macht es Nationen zu leicht, wenn man sie fortwährend verbal unter Welpenschutz stellt, weil sie böse unter den Kolonialisten gelitten haben. Wie soll man je den Arsch hoch kriegen, wenn man sich nur in seinem Opferstatus suhlt. Das ist doch eines stolzen Arabers unwürdig.
Der Typ spricht arabisch richtet sich wohl vorrangig an seine eigenen Landsleute. Man kann niemanden wachrütteln, indem man ihn in den Schlaf kuschelt. Für grobe Arbeit braucht man den großen Hammer.
Das mag schon sein, aber dass die Araber überhaupt nichts auf die Reihe bekommen haben in den letzten 2000 Jahren stimmt so einfach nicht. Kommt halt immer darauf an, wo man die Zeitachse ansetzt (also ab wann). Und wenn ich mir mal die Emirate anschaue: krass, was die so hinbekommen haben innerhalb von ein paar Generationen. Von den Beduinen zu einem der reichsten Völker der Welt. Natürlich weiss ich auch, dass da sehr viel am Öl hängt. Wobei sie auch aktiv dabei sind, sich dort breiter aufzustellen.
Ich finde man macht es Nationen zu leicht, wenn man sie fortwährend verbal unter Welpenschutz stellt, weil sie böse unter den Kolonialisten gelitten haben. Wie soll man je den Arsch hoch kriegen, wenn man sich nur in seinem Opferstatus suhlt.
Mit dem Opferstatus gehe ich mit. Welpenschutz finde ich übertrieben - siehe Situation im Nahen Osten. Deshalb hat mich der Verweis auf den Arabischen Frühling im Video auch überhaupt nicht überzeugt. Man braucht sich da nur die jüngere Geschichte anschauen - keine Notwendigkeit bis zum Kolonialismus zurückzugehen. Libanon, Iran, Syren, Ägypten, Libyen, Jemen, Palästina. Die Aufzählung könnte man beliebig ergänzen und erweitern.

