PS: wer sich fuer christl. Gebetspraxis interessiert, hier noch ein weniger wissenschaftlicher, kurzer Text mit einem Bsp aus AT (Daniel) und NT (diverse)
https://www.evangelium21.net/media/1785/warum-beten-wenn-gott-alles-souveraen-fuehrt
Ganz kurz dazu auch etwas von mir. Wie betete Daniel im AT?
"Er hatte aber in seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem hin; und dreimal am Tag kniete er auf seine Knie nieder, betete und pries vor seinem Gott,"
Daniel 6:11
Und auch Achii Martin ist ein gutes Beispiel
will ich an dieser Stelle wirklich sagen. Alleine die vielen Artikel dazu, ich will es nicht unter jeden drunter schreiben. Aber du weisst es
Danke für die Blumen Uchtii
ich werde Vergeltung üben!"
Der liebende Gott 😉
ich werde Vergeltung üben!"
Der liebende Gott 😉
Daher der Spruch: "Vergelt's Gott!" 😊
Auch wenn es hier nur am Rande Thema war, möchte ich noch einmal auf Blutkrebs zu sprechen kommen, weil es eine schreckliche Krankheit ist, die aber heutzutage durchaus behandelt werden kann. Die Krux daran ist allerdings, dass dafür Knochenmarkspenden erforderlich sind und zuedem für jeden betroffenen Menschen nur eine sehr kleine Gruppe anderer Menschen als Spender infrage kommt. Deshalb hier an dieser Stelle mein Appell an euch:
Wenn ihr es noch nicht getan habt und mit euren religiösen Überzeugen vereinbaren könnt, lasst euch bitte als Knochenmarksepender registrieren!
Ich habe es selbst bei einer befreundeten Familie miterlebt, in der es die zweijährige Tochter getoffen hat. Ihr Leben hing ein halbes Jahr lang in der Schwebe, bis die Therapie sie endlich über den Berg gebracht hatte. Danach waren natürlich alle dankbar und überglücklich, dass es gut gegangen ist. Durch unsere Bereitschaft zur Spende können wir solche glücklichen Ausgänge möglich machen und das ist in meinen Augen ein schöner Beitrag für die Gesellschaft 🙂
oioioioi, bei dem Thema geht es nur darum Streit auslösen. Und wegen Behandlungsmethoden und so scheint da bei jemanden auch was falsch in der Denke zu laufen. Alle Muslime die ich kenne von konservativ bis liberal würden alle Möglichkeiten nutzen die zur Verfügung stehen um die Kinder zu retten so wie ich auch.
Schicksal meint was anderes als das was hier jemand unterschieben will 🤬 Aber für Islam nach Sunna hat @wuestenrose91 wieder sehr schön erklärt.
Hallo zusammen,
die Ausgestaltung des Threadtitels und der Verlauf dieses Threads wühlt mich auf.
Ich finde es suboptimal, das Thema Krebs und dann auch noch bei Kindern, nur zur Darlegung seiner angeblichen religiösen Überlegenheit zu nutzen.
Diese Art religiöser Aggressivität hat man hier zum Glück dieses Jahr noch nicht so oft gehabt wie letztes Jahr.
Wieder einmal fällt mir auf, dass die Aggressoren hier christlich sind und in keinem Fall islamisch.
Was ich auch weiterhin sehr schade finde, ist das Ignorieren all der anders Gläubigen außerhalb des jüdisch-christlich-islamischen Kontextes. Das ist ein sehr großer Makel bei all den religiösen und philosophischen Themen unserer Community.
Aber woher nehmen und nicht stehlen...
Jetzt warte ich nur noch auf Sprüche wie, dass die Hälfte der Menschheit auf dem falschen Weg ist oder den falschen Glauben hat und nun errettet oder missioniert werden muss...Genau so etwas wurde hier letztes Jahr schon von mittlerweile verstummten Personen geschrieben.
Vielleicht sehe ich aber auch alles falsch und habe in die falsche Schublade einsortiert. Das wäre mir am liebsten.
@habanero1979 Danke für Deine Anmerkungen! Ich habe einen ähnlichen Eindruck.
Grundsätzlich muss man eines natürlich wissen. Jede Religion hat einen Absolutheitsanspruch in sich. Das ist völlig normal, auch wenn das von säkular-weltlicher Sicht nicht verstanden wird/werden kann. Aus diesem Grund werden diese Weichspüler-Religionen (angepasste Formen) auch immer uninteressanter und verlieren "Mitglieder".
Denn... wer (1) agnostisch/atheistisch ist, braucht keine Religion und wer (2) religiös ist, wünscht sich eine stabile und beständige Religion, die die tausende Jahre alten Traditionen und Rules auch umsetzt.
Ich persönlich halte Religion für sehr wichtig und akzeptiere, dass jeder religiöse Mensch für sich sagt, dass er in der richtigen oder wahren Religion ist. Allerdings habe ich den Anspruch, dass die zugrunde liegenden Bücher (im Falle der Buchreligionen) dann auch der Massstab sind. Genau das ist leider so selten der Fall.
Was meine ich damit?
Wenn jemand sagt er ist Christ, aber nahezu kein Wissen über die Evangelien hat und immer nur 5 Texte ohne Zusammenhang zitiert, dann finde ich das gelinde gesagt schwach.
Jetzt warte ich nur noch auf Sprüche wie, dass die Hälfte der Menschheit auf dem falschen Weg ist oder den falschen Glauben hat und nun errettet oder missioniert werden muss
"Mission".... Eigentlich beisst sich das mit einem allwissenden und allmächtigen Schöpfer. Aber das ist auch nicht mehr meine "Baustelle".
Ich kann verstehen, wenn Menschen davon angenervt sind. Im Jahr 2022 gibt es das Internet und selbst im tiefsten Busch haben die Leute Smartphones. Da sollte jeder finden was er sucht. 😉
Denn... wer (1) agnostisch/atheistisch ist, braucht keine Religion und wer (2) religiös ist, wünscht sich eine stabile und beständige Religion, die die tausende Jahre alten Traditionen und Rules auch umsetzt.
Deshalb spreche ich mich ja so vehement für Spiritualität aus, denn da liegt in meinen Augen die Schnittmenge. Ein hardcore-Gläubiger mag es vielleicht immer noch despektierlich finden, wenn ich seine Religion "nur" als Möglichkeit anerkenne (in seinen Augen: abtue), Spiritualität zu leben - aber für mich ist Spiritualität, und insbesondere die Abwesenheit derselben, tatsächlich die letztendliche Erklärung der meisten der bei uns in der Community beklagten Phänomene.

