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Asset Allocation

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zachariabarely
(@zachariabarely)
Müsli Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 11
Themenstarter  

Hallo,

Mal eine Frage in die Runde, wie ihr das mit der Vermögens-Wertzuteilung handhabt? Einen ähnlichen Thread gab es auch im alten Forum, bezog sich aber eher aufs CTrading. Also welchen Anteil am Portfolio haben bei euch: Sichere, Profitable und Risikoreiche Anlageklassen? Und wie nehmt ihr praktisch eine Rückgewichtung vor? 
BG Zack


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 512
 

Als Wohneigentümer ist naturgemäß ein ziemlich großer Anteil meines Vermögens in Immobilien. Ein weiterer Anteil ist nicht liquide in einer betrieblichen Altersvorsorge geblockt. Für den liquiden Teil habe ich folgende Regeln:

1. Mindestens fünf monatliche Mittelabflüsse (das beinhaltet Tilgungsleistungen für die Hypotheken) müssen Cash verfügbar sein. Vier als absolute Notreserve, eine als Puffer für größere Ausgaben. Der Cash-Anteil meines Vermögens sollte außerdem nie weniger als 15% betragen.

2. Nochmal 15% sind in etwa hälftig auf Edelmetalle (Goldmünzen physisch) und P2x lending verteilt. Letzteres beinhaltet P2P und KMU-Kredite.

3. 70% sind in ETFs.

4. Ohne Wertung und Rebalancing läuft das Copy Trading.

5. Rebalancing erfolgt nicht aktiv (durch Verkaufen und Kaufen) sondern passiv (durch monatliches gerichtetes Zukaufen). Das geht natürlich irgendwann nicht mehr, spätestens im nächsten Crash werde ich auch mal aktiv werden müssen.


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Honigtoepfle
(@honigtoepfle)
Müsli Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 7
 

Hier bin ich wohl ein klassischer Immobilien Verweigerer. Daher ist meine Asset Allocation wie folgt aufgeteilt:

1. Notreserve 30%

2. ETFS 60%

3. Copy Trading 10%

Monatliches Sparen in ETFs und ab nächsten Monat auch weiterer Ausbau des Copy Tradings, um von den Aktienmärkten unabhängiger zu werden.

 


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Pythia
(@pythia)
Müsli New in Town
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 5
 

Aktuell noch keine Wohneigentum vorhanden und daher einen gewissen Betrag der Reserve als Eigenkapital für Immobilienkauf eingeplant.

Daher die Aufteilung:

1. Reserve 40%

2. ETFs 40%

3. Einzelaktien und Copy Trading 10%

4. Sichteinlagen 10% ( neu Waschmaschine und als mögliche Liquidität, falls es eine Korrektur an den Aktienmärken gibt)

 

Monatliche Sparrate wird zum Rebalancing genutzt

 


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dunkelroterfaden
(@dunkelroterfaden)
Full Bread Blackwater Premium
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 44
 

Ich habe 

 

60% in Aktien

17% Cash auf verschiedenen Konten

15% auf dem Optionskonto/-depot (CSP und CC).

8% FX

Davon sind 60% in € und 40% CHF

 

 


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zachariabarely
(@zachariabarely)
Müsli Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 11
Themenstarter  

Danke für die Einblicke.

Ich bin noch nicht so richtig auf dem Blackwater-Finanz Weg angekommen und würde mich als finanziell Omnivor bezeichnen. Ich möchte das nicht als Empfehlung vorstellen, aber das ist es, wie ich es tue…:

Ich habe zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Wege eingeschlagen und halte daran auch weiterhin fest, dadurch ist es schwierig das eindeutig zuzuordnen: Ich bespare einen Bausparvertrag und bekomme Vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber. Ich hätte mir den im April auszahlen lassen können, bespare ihn aber weiter, bis zum Erreichen der vollen Bausparsumme (Das wird bei weiter gleich bleibenden Zahlungen in mehr als 20 Jahren sein und bei weitem nicht ausreichen, davon Wohneigentum zu erwerben). Ich könnte ihn mir also mit 3 monatiger Kündigungsfrist jederzeit auszahlen lassen. Ich bespare seit 2009 einen Riester Vertrag (damals wollte ich unter keinen Umständen in Aktien investieren, daher sind das größtenteils Anleihen) und seit letztem Jahr einen Rürup Vertrag (da zwischenzeitlich mein Interesse für Aktien geweckt wurde, hier größtenteils in Aktien, in unterschiedliche Welt ETFs). Ich zahle in eine betriebliche Altersvorsorge ein. Und na klar, die gesetzliche Rente. Würdet ihr die Renten in die Vermögenswertzuteilung mit herein rechnen? Als derzeitigen Gesamt Wert, oder als Auszahlungswert? Ich berechne (für die Renten, die ich freiwillig bespare, also Riester und Rürup) jährlich die Einzahlungen und stelle den aktuellen Wert dagegen, wobei ich für Riester die Einteilung sicher vornehme und entweder die Einzahlungen, oder den höheren aktuellen Wert verwende. Für Rürup nehme ich die Einteilung Profit orientiert vor, kann aber natürlich nur den aktuellen Wert verwenden und mache natürlich eine Prognose Berechnung. 
Für die weiteren finanziellen Belange verwende ich den Begriff Privat Depot, Finanzen etc: Ich halte also 3 Monatsgehälter auf dem Sparkonto und investiere in mein Depot in den einen Weltaktienfonds (VGWL). Im Prinzip strebe ich dafür die Aufteilung 10% Bar, 90% Aktien Depot an, wobei ich in dieser Allocation natürlich noch einen höheren Bar Anteil habe, da sich noch nicht genug im Depot befindet. Weiter habe ich ein Trading Konto in welchem ich versuche den Wert regelmäßig zu verdoppeln. Wie ich dabei mit den Gewinnen umgehe, ist die Frage, mit der ich mich schon länger beschäftige. Und die ist auch für den Umgang mit dem CTrader Account interessant (Ich bin wirklich kurz davor, mich daran zu beteiligen). Klar, erstmal möchte man sehen, daß es wächst. Aber, ab einem Gewissen Punkt ist die Frage doch, ob man nicht Gewinne sichern sollte, da durch die Strategie und das Risikomanagement jederzeit auch Verlust, bis zum Totalverlust möglich wären. Daher habe ich mögliche Szenarien erdacht: 1) das Tradingkonto wird größer als das Aktiendepot; 2) das Tradingkonto verdoppelt sich regelmäßig - a) ich entnehme den Anteil des Gewinnes, bis zu einer bisher nicht definierten Allocation; b) Ich entnehme einen prozentualen Anteil des Gewinnes. c) Ich entnehme bspw. jährlich (einen definierten Anteil des/) den Gewinn. Ärgerlich wäre halt ein Kurssturz kurz vor dem Erreichen einer bedeutenden Ziel Marke, aber zu viel Entnahmen würden wiederum das Wachstum behindern. Was denkt ihr dazu? Ich weiß, „Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen“, heißt es so schön.
Genießt euren Sonntag! 
Beste Grüße! 
Zack


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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 91
 

@zachariabarely

Das ist ein wirklich langer Text 😉

1.) Aus meiner Sicht würde ich den Bausparer laufen lassen, da du scheinbar keine Fristbindung(VL) mehr hast, du auf dem Vertrag hoffentlich 3-4% Zinsen p.a. bekommst (Altvertrag) und du damit auch einen Vorteil der Liquidität hast. Man kommst rel. schnell (ca. 4 Wochen) an Geld im Notfall ran, meist ohne Kosten.

2.) Riester - wenn du viel Förderung (Zuschüsse für Kinder etc. bekommst) mitnehmen, aber den mtl. Beitrag auf die max. Förderhöhe runterschrauben, mit Anleihen war in den letzten Jahren kein Blumentopf zu gewinnen. Da du scheinbar noch viele Jahre bis zur Rente vor hast, würde ich persönlich den Anleihensparvertrag nicht mehr besparen und statt dessen einen ETF/Aktienfonds als Sparinstrument nehmen. Bei fast allen Anbietern kannst du kostenfrei in einen anderen ETF / Fonds wechseln und den bisherig besparten stehen lassen.

Auch wenn Blackwater das vermutlich anders sieht, würde ich den Riester nicht kündigen, sondern etwas wie oben beschrieben umbauen. 

3.) betriebliche Rente wenn der AG das anbietet und bezuschußt, mitnehmen, feine Sache als ein Baustein für die Rente. Gesetztliche Rente, bist du so wie so dabei.

4.) Rürup - aus meiner Sicht absolut unsinnig, nicht immer von Steuervorteilen blenden lassen. Hinterfragen: warum hast du den abgeschlossen, Nutzen / Vorteil? Oder war da nur ein guter Verkäufer?

5.) 3 mtl. Gehälter cash ist eine gute Sache für Unvorhergesehenes, oder für sich bietende Chancen

6.) Depot - muss jeder nach seinen Kenntnissen, Risikomentalität und Zeit führen, das ist sehr individuell

7.) Umgang mit Gewinnen, da du scheinbar auch handelst/zockst, würde ich nachfolgend verfahren:

- investieren in X, wenn dein eingesetztes Kapital zusätzlich gewonnen ist (das wären dein beschriebener Verdoppler) nimm deinen Einsatz raus und lass den Rest weiter laufen (ggfls. mit engen Stops absichern) so lebt es sich bedeutend ruhiger, weil dein Geld ist draussen und frei für eine neue Investition, das "gewonnene" Geld arbeit weiter, oder du verlierst es, in beiden Fällen tut es nicht so weh und du hast immer noch deine Liquidität.

ABER, nicht immer läuft es an der Börse mit diesen scheinbaren 100% tern wie im Moment, 8-15% ist schon eine gute Jahresrendite, denn viele kennen noch keinen Crash, es ist nicht immer alles ein Selbstläufer wie im Moment - die Luft wird dünner 😉


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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 91
 

Deine Frage nach dem Anteil im Portfolio: Sichere, Profitable und Risikoreiche Anlageklassen?

90% Aktien und Optionen

2% Cryptos

7% Cash

1% wo auch immer nötig

Also aktuell sehr stark im Risiko und kaum Sicherheit, aber man muss mit dem Trend laufen solange er noch läuft, es kommen auch wieder andere Zeiten.

Allerdings ändert sich die Gewichtung bei mir Quartalsweise, das Risiko bleibt hoch, geht aber jedes Quartal um 7-10% runter

Und wie nehmt ihr praktisch eine Rückgewichtung vor? 

Teilgewinne rausziehen und neu investieren (andere Branche) damit mehr Risikostreuung.

Im ersten Halbjahr liegt der Schwerpunkt auf Dividendeneinnahmen (fresh money), im zweiten Halbjahr mehr auf Wachstumswerte

Quartalweise etwas mehr in Cash umschichten.


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zachariabarely
(@zachariabarely)
Müsli Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 11
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @gold-oder-aktien

Das ist ein wirklich langer Text 😉

Ja dafür bin ich berüchtigt, deshalb bin ich auch nicht auf Twitter… 🤣 

1) Bausparen mit 3-4% Zinsen? - Nein, trotz 7 jähriger Laufzeit habe ich gerade noch 1% Garantie. Trotzdem habe ich eine gute Rendite, da der frühere Arbeitgeber 60% übernommen hat, der jetzige noch knapp 17%…

2) Ja, vermutlich würde BW das alles so nicht empfehlen. Ich lasse das erstmal alles so weiterlaufen… ich habe gerade erst dieses Jahr auf die 4% vom Jahresbrutto hoch gesetzt, habe also vorher weniger eingezahlt. Durch die Förderungen und die Sicherheit halte ich das für lukrativ. Letztlich sehe ich das als Sparen mit Inflationsausgleich an. Keinesfalls würde ich Riester mit Aktien ETF kombinieren, das war ja im Corona Crash teilweise fatal. Letztlich trägt allerdings das Risiko einzig der Versicherer, denn der garantiert ja den Kapitalerhalt…

4) Ja, Rürup… Da gehen weitere 6% vom Jahresbrutto rein… Ich bin da wirklich selbst drauf gekommen und bisher zufrieden, weil es einige abstrakte Probleme behebt: ich kann innerhalb des Rürup Depots eine aussichtsreiche Asset Allocation mit mehr als 5 ETF laufen lassen und das jährliche Rebalancing kostengünstig durchführen lassen. Das Geld ist sicher und zwar auch vor Mir! Das klingt vielleicht zu kurios, aber: Ich kann das darin angesparte Geld nicht für andere Zwecke ausgeben, in einem Crash nicht Panik-Verkaufen, keine aktive Handels Strategie vornehmen, nicht in gehebelte  Derivate investieren, letztlich nicht selber mein Depot schrotten. Das habe ich mit meinem ersten Depot nämlich genau so in der Reihenfolge getan… 🤬 Dann ist es natürlich auch sicher vor dem Amt und wird wie Riester, gefördert, das ist nicht meine Haupt Motivation, aber halt auch ein Vorteil…

6) Ja, hier bevorzuge ich jetzt wirklich zu 100% AllWorld Aktien ETF, wobei ich zugegebenermaßen schon ein wenig Risiko mit reinnehme und sog. Markt-Timing betreibe…

7) Ja, Zocken ist genau der Richtige Ausdruck für Trading… genau so mach ich das - Gewinne herausnehmen, aber trotzdem versuchen damit kontinuierlich zu wachsen. Den absoluten Weg habe ich noch nicht gefunden, falls doch, halte ich euch auf dem laufenden… Danke für den Austausch von unterschiedlichen Meinungen. 

Beste Grüße 

Zack 


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Presskoppweck
(@presskoppweck)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 267
 

Als Immobesitzer hat man nicht den täglichen Schmerz, dass die Hütte 0,1% im Wert gefallen/gestiegen ist. Manches hat auch einen Wert, obwohl es unverkäuflich ist. Soll ich mich wirklich um einen aktuellen Wert bemühen? Nein, dicker Daumen reicht. Ich bewerte meine Krügerrand auch nur mit Einstandspreis, warum sollte das bei der Hütte anders sein.
Ich denke, dass Immos den ersten Platz (50%) bei mir einnehmen, die erbringen auch einen großen Teil meines Unterhaltes.
Platz 2 (20%) geht an die Edelmetalle AU und AG (das ist so etwas wie mein Gegenpart zu Immos).
Platz 3 (10%) Cash, ich muß die Zeit bis zur Rente überbrücken.
Platz 4 (10%) für Aktien/ETF  
Bei Kryptos habe ich den Einstand rausgenommen, also liegen die mit 0€ auf dem letzen Platz, obwohl meine Satoshi und Ether noch Wert besitzen. Dito Spielgeld. Um die 100 voll zu machen veranschlage ich trotzdem mal 10% für beides.
Rückgewichtung? <schulterzuck> der All World wichtet sich selbst und der Rest ist halt so.
Ich merke gerade, dass meine Reihenfolge der Chronologie folgt.


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lichtenberg99
(@lichtenberg99)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 353
 

Bei mir sieht das ungefähr so aus. Hintergrund: ich bin 59 und habe nur noch ein paar Jahre Einkommen aus Arbeit vor mir:

 

Selbstgenutzte Immobilien:        12%

Diskontierte Rentenansprüche:   24%

Aktien:                                     35%

Private Equity und diverses (PE, P2P, CT, Schiffe etc.): 5%

Gold:                                        1%

Immobilen (ETF auf Reits, Wohnimmos): 9%

Renten (Hybrid, Emerging Markets)   2%

Cash und Cash ähnlich:               12 %

 

Innerhalb der Aktien: Großteil ETF, Aufteilung nach Regionen (NA: 1/3, Euro 1/3, EM 2/9, APAC 1/9) 

Warum keinen globalen Aktien ETF: Mir persönlich ist da zu viel USA drin, auch wenn das in den letzten Jahren durchaus vorteilhaft gewesen wäre.

Die letzten 6 Positionen werden jährlich neu austariert durch Steuerung von Sparplänen

 


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sayyes81
(@sayyes81)
Half Bread Blackwater Stammleser Rose
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 22
 

Hei 🙂

.... ich bin noch ziemlich "frisch" im Thema Finanzen und würde euch gerne kurz meine Asset-Allocation vorstellen bzw. eure Rückmeldungen/Ideen dazu hören was frau daran noch verbessern könnte. Vorab für zu eurer Info: Ich bin weiblich, 39J, Witwe und lebe in Österreich.

 

Meine Asset-Allokation:

  • 32% Immobilien - Ablöse für ein verbüchertes Wohnrecht
  • 4% KFZ/Oldtimer - ein Erbstück / konservativ geschätzt - noch keine Ahnung ob ich verkaufen möchte/sollte
  • 30% Tagesgeld/Cash
  • 33% ETF's

 

(Zusätzliche) Einnahmequellen / Vorsorgeprodukte:

  • Einkommen aus meinem full-time-Job
  • zusätzlich eine monatliche, gesetzliche Witwenrente

 

      Bei Rentenantritt:

  • gesetzliche Altersvorsorge (monatliche Rente)
  • einmalige "Abfertigung" - Höhe bestimmt sich nach Arbeitsjahren und Einkommenshöhe
  • Auszahlung aus betrieblicher Vorsorge - ca. 3 Monatsgehälter
  • Lebens-/Renten-Versicherung - kleine monatliche Zusatzrente oder bei meinem Ableben wird ein an einen, von mir bestimmten, Begünstigen ausbezahlt - habe versucht das Versicherungskonstrukt zu durchblicken ... relativ schwierig ... ich denke, dass knapp 1,25-1,5% erwirtschaftet werden (nach Abzug sämtlicher Kosten)

 

Eine "Rückgewichtung" war noch nicht notwendig ... da ich mich ja gerade erst im Investitonsprozess befinde 😉

 

Nun hätte ich einige Fragen an euch:

 

Allgemeine Kritik)

Was fällt euch auf!? Was wären eure Vorschläge für die Zukunft?

 

ad ETFs)

Ich habe vor ca. 1 Jahr angefangen beim Online-Broker FLATEX per monatlichen Sparplan in diese beiden ETF's (thesaurierend) zu investieren:

- Vanguard Developed World (70%)
- Vanguard Emerging Markets (30%)

Nach einer größeren Erbschaft im 5-stelligen-Bereich und gleichzeitigem Lesen des Blackwater.Live-Blogs habe ich entschieden die größere Summe/Erbschaft einmalig in den "Vanguard All World thesaurierend"  zu investieren.

Nun würde mich interessieren, ob ich meine 2 Sparpläne auflösen/umschichten sollte und einfach Alles in den "All World" zu investieren ... weil irgendwie ist jetzt ja Alles doppelt gemoppelt, oder!? Oder soll ich den "All World" einfach stehen lassen und die Sparpläne weiter monatlich besparen!?!

 

ad Renten/Lebensversicherung)

Macht so ein Produkt "Sinn" als eine Art "Festgeld" mit 1,25-1,5%!? Oder lieber stoppen und selbst investieren!?!
Ich selbst habe Niemanden, den ich nach meinem Tod versorgen/absichern müsste ... aber andereseits ist eine monatliche fixe Zusatzrente bis zu meinem Ableben

 

ad Copy Trading)

Ich würde grundsätzlich sehr gerne noch etwas "Cash" abbauen und wollte euch fragen ob es nach österreichischer Steuerlage überhaupt Sinn machen würde hier bei Blackwater einzusteigen!? ... da ja die Besteuerung mit dem persönlichen Einkommensteuer-Satz (bei mir 42%) erfolgen würde ... grundsätzlich gefällt mir diese "Idee" sehr ... vor allem als zusätzliche Diversifikation für mein Portfolio ... Oder sollte ich als "Alternativ" z.B. lieber in ETFs auf REITS investieren!?

Sprich: Ab welcher "Vermögenslage" macht es eurer Meinung nach überhaupt Sinn, sich jenseits von Tagesgeld und breit diversifizierten ETF's, Gedanken über weitere Asset-Allokation zu machen?

Vielen lieben Dank im Voraus für eure Gedanken 😀

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 4 Monaten 7 mal von sayyes81

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Pythia
(@pythia)
Müsli New in Town
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 5
 

Nun würde mich interessieren, ob ich meine 2 Sparpläne auflösen/umschichten sollte und einfach Alles in den "All World" zu investieren ... weil irgendwie ist jetzt ja Alles doppelt gemoppelt, oder!? Oder soll ich den "All World" einfach stehen lassen und die Sparpläne weiter monatlich besparen!?!

@sayyes81 Ich würde nichts ändern, also All World einfach halten und die beiden Sparpläne weiter laufen lasse.

Begründung:

  • Wenn du umschichtest hast du Verluste durch den Spread, möglicherweise Orderkosten und müsstest Steuern zahlen(wenn die Position im Plus ist)
  • Ob jetzt 3, 2 oder eine Position im Depot stehen ist egal. Ist immer noch Übersichtlich

Viele Grüße,

Pythia


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Internationaler Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 909
 

Was @Pythia schrieb, sehe ich genauso. Wenn Du die Sparpläne verkaufst, wirst Du Steuern zahlen müssen. Alternativ kannst Du sie natürlich stoppen und zu der Einmalanlage des All-World diesen besparen. Grundsätzlich wirst Du nichts falsch machen können mit dieser Investment Aufstellung. So oder so ist es ein Welt-Depot.

Lebens/Rentenversicherungen würde ich wegen mangelnder Transparenz und hohen Kosten/niedriger Investitionsquote nicht abschliessen.

Copy Trading: Ist so oder so ein Add-On, egal wo man lebt. Brot und Butter ist das Welt Depot. Auch wenn Du 42% Steuern auf die Erträge zahlen musst, kann das mehr Sinn machen als in Deutschland. Für Österreich gilt auf jeden Fall die unbegrenzte Verrechnung von Gewinnen und Verlusten innerhalb der gleichen Anlageklasse. Etwas völlig logisches, was aber die Politik-Fuzzies in Deutschland unterbinden wollen.

Eine Sache ist in Österreich interessant: 

 

Das Wichtigste in Kürze

 

Möglicherweise wird die Ausgestaltung des Copy Tradings wie bei IC Markets gar nicht als Spekulation gesehen. 🙂

Ansonsten bist Du doch recht solide aufgestellt 🙂 Im deutschen Heute-Journal wurde gestern von Jugendlichen und der Rente berichtet. So langsam dämmert es einigen, dass es in 30-50 Jahren wohl eine "Russen-Rente" gibt. Sicher, aber reicht nur für Kartoffeln und Vodka. Das Umlagensystem ist am Ende - und viele wissen nicht einmal, dass die Rente ein Umlagensystem ist.


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Presskoppweck
(@presskoppweck)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 267
 
Veröffentlicht von: @sayyes81

ad Renten/Lebensversicherung)

Macht so ein Produkt "Sinn" als eine Art "Festgeld" mit 1,25-1,5%!? Oder lieber stoppen und selbst investieren!?!

Grundsätzlich habe die Versicherungen das Problem, dass sie risikoarm anlegen müssen, es aber praktisch keine Zinsen auf sichere Zinspapiere mehr gibt. Die Konditionen für Neuverträge sind entsprechend ähm. optimierungsbedürftig. Neu abschließen würde ich in Deutschland nicht. Ich zweifel ob das im glücklichen Österreich anders ist.
Ob man einen Altvertrag (mit ggfs besseren Konditionen) jetzt kündigt, beitragsfrei stellt oder weiterführt ist eine andere Frage. Man sollte sich da die genauen Vertragsbedingungen anschauen und das durchkalkulieren.


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