Bankberater werden in naher Zukunft dann nicht mehr gebraucht 😉 Je nachdem wie man die KI füttert, kommen sehr passable Ergebnisse heraus. Das hat ein wenig von Schwarmintelligenz.
Was ist ein ETF?
ETF steht für „Exchange Traded Fund“ – ein börsengehandelter Fonds. Diese
Fonds sind Indexfonds, die eine 1:1-Abbildung eines bestimmten Index darstellen.
Wenn der Index steigt oder fällt, folgt der ETF-Wert entsprechend.
• Passive Verwaltung: ETFs werden passiv verwaltet, was bedeutet, dass das
Management den Markt nicht aktiv zu schlagen versucht, sondern einfach
dessen Performance abbildet. Ziel ist es, die Marktperformance abzüglich
der Fondsgebühren zu erzielen.
• Anlageklassen: ETFs gibt es für verschiedene Klassen wie Aktien,
Rohstoffe, Renten, Geldmarkt und Derivate. Es gibt auch spezialisierte
ETFs, die auf fallende Kurse setzen oder bestimmte Branchen und
Regionen abdecken. Hier kann die Frage aufkommen, ob solche Strategie-
ETFs noch passiv oder bereits aktiv gemanagt sind.
Geschichte der ETFs
• Ursprung: Die Idee eines börsennotierten Fonds stammt aus den frühen
1970er Jahren in den USA, aber der erste ETF, der "Standard & Poor’s
Depositary Receipt" (SPDR), wurde erst 1993 zugelassen. Dieser Erfolg
führte zu einer Verbreitung von ETFs, zunächst in den USA und seit 2000
auch in Europa. Heute gibt es Tausende von ETFs, was die Auswahl für
Anleger komplexer macht.
Unterschied zu klassischen Fonds
• Handel: ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt, nicht über die
Fondsgesellschaft. Dies ermöglicht es Anlegern, ETFs ohne
Ausgabeaufschläge zu kaufen oder zu verkaufen, wobei die
Handelsplattformen am Spread verdienen.
Probleme mit ETFs
• Replikationsmethoden: Es gibt verschiedene Methoden, wie ein ETF seinen
Index abbildet:
• Volle Replikation: Der Fonds kauft alle im Index enthaltenen Wertpapiere im
richtigen Verhältnis.
• Optimierte Replikation: Einige kleine Positionen werden weggelassen, um
Kosten zu sparen.
• Synthetische Replikation: Hier wird die Index-Performance durch Swaps mit
einem Partner nachgebildet, was Kontrahentenrisiko mit sich bringt.
• Tracking Error: Dies beschreibt die Abweichung des ETF-Kurses vom
Indexkurs. Der Fehler entsteht durch Gebühren und Verzögerungen in der
Realwelt, die im Index nicht berücksichtigt werden.
• Tracking Differenz: Misst die langfristige Performance eines ETF im
Vergleich zum Index, inklusive aller Kosten und Gewinne aus
Wertpapierleihe.
• Wertpapierleihe: Fondsmanager können Wertpapiere ausleihen, was
zusätzliche Einnahmen generiert, aber auch ein Risiko bedeutet, falls der
Entleiher insolvent wird.
• Intransparenz: Trotz Transparenz gegenüber klassischen Fonds gibt es
Bereiche, wo die Kosten und Risiken nicht vollständig offengelegt werden.
Welcher ETF bringt Erfolg?
Ein ETF, der breit am Markt investiert, einen niedrigen TER, geringen Tracking Error und eine geringe Tracking Differenz hat, ist ideal. Persönlich bevorzuge ich ETFs, die den Index durch physische Wertpapiere abbilden, obwohl dies den Tracking Error erhöhen kann, um das Swap-Risiko zu vermeiden.
Marktbreite Indizes
• Weltweit: MSCI World, MSCI ACWI, MSCI ACWI IMI
• Europa: STOXX600, MSCI Europa
• Nordamerika: MSCI North America, MSCI USA, S&P 500
• Asien: MSCI Pacific
• Emerging Markets: MSCI Emerging Markets
• Frontier Markets: MSCI Frontier Markets
• Small Caps: MSCI World Small Caps, MSCI Emerging Markets SmallCap,
MSCI Europe Small Cap, MSCI USA SC, S&P SmallCap 600, Russel 2000
Diese Indizes bieten eine gute Grundlage für eine diversifizierte Anlagestrategie mit
ETFs.
Der Vermögensaufbau beginnt mit einem ETF-Depot
ETFs sind ideal geeignet, um langfristig ein stabiles Kernvermögen aufzubauen. ETFs (Exchange Traded Funds) haben folgende Vorteile:
• Kostengünstig: Jeder gesparte Euro kommt dem Vermögensaufbau zugute.
• Zeitsparend: Du hast ja noch andere Dinge zu tun, als ständig dein Geld zu
babysitten.
• Diversifikation: ETFs investieren in Hunderte von Firmen und sind damit
weniger krisenanfällig als ein Direktkauf von Einzeltiteln.
• Marktvielfalt: Ein ETF kann die ganze Welt abdecken, ein anderer legt sein
Geld nur in Schwellenländern an, ein Dritter kauft Aktien von europäischen
Firmen.
• Kombinierbarkeit: ETFs lassen sich wie Legosteine kombinieren.
So geht's:
1. 2. 3. 4. Regionen festlegen: Welt, Schwellenländer, Europa, Nordamerika, Japan und
pazifischer Raum.
Gewichtung setzen: Beispielsweise 50 % Markt A, 30 % Markt B, 20 % Markt C.
ETFs auswählen: Für jeden Markt einen oder mehrere passende ETFs finden.
Kauf und Rebalancing: Die ETFs kaufen und einmal jährlich die Gewichtungen
wieder ins Lot bringen.
Rebalancing
Rebalancing bedeutet, die Gewichte der ETFs wieder auf den ursprünglichen Plan
zu bringen, wenn sie durch Marktveränderungen verschoben wurden.
Warum Rebalancing?
• Risikoprofil: Du hast ein bestimmtes Risikoprofil festgelegt.
Marktveränderungen sollen nicht dieses Profil verändern.
• Rendite: Langfristig kann Rebalancing etwa ein Prozent mehr Rendite
bringen.
Richtiges Rebalancing:
• Kosten beachten: Bei kleinen Anlagen (unter 100.000 €) sind die Kosten
relativ hoch, daher eher mit zwei ETFs anfangen.
• Faustregeln:
• Einmal jährlich rebalancen, wenn nötig.
• Nur rebalancen, wenn Gewichtungen um mehr als 5-10 % verschoben sind.
ETF-Kombinationen
2 ETFs:
• 70 % World: Entwickelte Märkte (Europa, Nordamerika, Japan, Australien).
• 30 % Schwellenländer: Russland, China, Indien, Korea.
Warum gut?
• Korrelation: Entwickelte Märkte bewegen sich ähnlich, ein World ETF fasst
diese zusammen.
• Ergänzung: Schwellenländer haben ein unterschiedliches Laufzeitverhalten.
• Kosten: Diese ETF-Klassen sind konkurrenzreich, daher günstig.
• Praktisch: Einfach zu rebalancen, wenig Steueraufwand.
4 ETFs:
• 30 % Europa: Ein Europe-Fonds umfasst auch Großbritannien, Schweiz,
Skandinavien.
• 30 % Nordamerika: Vorwiegend USA, mit einem kleinen Anteil Kanada.
• 10 % Pazifikraum: Japan ist hier das Schwergewicht.
• 30 % Schwellenländer.
6 ETFs:
• 26 % Europa
• 26 % Nordamerika
• 8 % Pazifikraum
• 26 % Schwellenländer
• 4 % Grenzmärkte: Länder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Osteuropa, Naher
Osten.
• 10 % Small Caps: Kleinere Unternehmen.
Empfohlene Indizes:
• Europa: STOXX600, MSCI Europe
• Nordamerika: MSCI North America, MSCI USA, S&P 500
• Asien: MSCI Pacific
• Emerging Markets: MSCI Emerging Markets
• Frontier Markets: MSCI Frontier Markets
• Small Caps: MSCI World Small Caps, MSCI Emerging Markets Small Cap,
MSCI Europe Small Cap, MSCI USA Small Cap, S&P Small Cap 600, Russel 2000
Bankberater werden in naher Zukunft dann nicht mehr gebraucht 😉 Je nachdem wie man die KI füttert, kommen sehr passable Ergebnisse heraus. Das hat ein wenig von Schwarmintelligenz.
Alles Wissen, was im Internet frei verfügbar ist. In dem Fall wird auch von großen Finanzblogs abgegriffen, aber auch von ETF-Anbieterseiten. KI wird viele 0815 Jobs ersetzen. Was der Bankberater verkaufen soll, entscheiden ja heute schon Programme und nicht er selbst.
Selam meine lieben Geschwister und anders Gläubige,
habt ihr Infos zu KI basierten Programmen für Aktienkäufe?
Habe letztens ein Webinar von einem Freund empfohlen bekommen und es war erstaunlich,
aus meiner laienhaften Sicht eines Zahnarztes gesehen, was so eine KI konnte.
Habt ihr nähere Informationen dazu?
@nik Salam aleykum und Ramadan Kareem!
Solche Tests gibt es bereits aber nichts davon ist nachhaltig. Passives Asset Management ist immer noch die beste Lösung für alle. Und die KI hat Grenzen beim Trading. Superrechner sind auch 2025 nicht die wichtigsten Trader. Sieht man bei der erfolgreichsten Investmentbank der Welt, Goldman Sachs. Auch dort sind die Top Trader alles Menschen.
Ramadan Karim auch an dich ehrbare Schwester und danke für die Antwort. Für mich ist das etwas Neuland und mache das nebenbei zu meinem Hauptberuf, der doch schon etwas Zeitraubend ist und einen nicht so recht aus der Matrix raus lässt, da man für das Finanzamt immer schön schaffe tut. Um finanzielle Freiheit und die Flucht aus der Matrix zu erlangen, befasse ich mich mit dem Thema Finanzen. Will dieses in die eigene Hand nehmen, um das leben wieder zu bekommen.
Ve alejkum
habt ihr Infos zu KI basierten Programmen für Aktienkäufe?
Da wären wir ja bei dem Thema Einzelaktien. Bevor man damit aber anfängt, ist die Basis immer das passive ETF-Weltdepot. Und das ist wirklich der beste Weg für...
Um finanzielle Freiheit und die Flucht aus der Matrix zu erlangen, befasse ich mich mit dem Thema Finanzen. Will dieses in die eigene Hand nehmen, um das leben wieder zu bekommen.
... dieses Ziel.
ETF auf den MSCI World oder den S&P 500.
Oder einfach direkt den Vanguard All-World kaufen. Damit kannst Du nichts falsch machen. Wenn Du eine Einzelaktie kaufen willst, dann die Berkshire Hathaway. Ob es die A-Aktie oder B-Aktie ist, spielt keine Rolle. Das Unternehmen agiert wie eine Mischung aus Fonds und ETF.
https://www.finanzen.net/aktien/berkshire_hathaway_b-aktie
ALLE anderen Geldanlagen (Gold, FX usw.) kommen erst, nachdem diese Basics erledigt sind. Denn Du brauchst erst ein "sicheres Ticket", bevor Du mehr ins Risiko gehst.


