Der vierte Kauf:
INTEL CORP. (USA)
Warum kaufe ich Intel?
Auch eine Company die schon bessere Zeiten gesehen hat. Trotzdem langfristig nicht zu unterschätzen und jetzt einiger Zeit des Stillstandes fängt ein leiser Hauch von Umdenken, investieren und sich neu erfinden an.
Die Aktie schwankt ganz grob zwischen 40€ und 60€, ist also kein Wachstumswert, hat aber aus meiner Sicht einige interessante Ansatzpunkte zu bieten: hohe Investitionen um nicht mehr gegen AMD und NVIDIA zu verlieren = Kosten, Aufspaltungspläne in 2023-2025, also eine meiner geliebten Sondersituationen, doch das dauert noch. Auch die neue Produktion wird Zeit brauchen bis sie anläuft und Geld verdient.
Also sehe ich die Käufe hier als langsames aufbauen von Positionen, ganz ohne Eile mit dem ersten Zwischenziel in 2023 von der Aufspaltung zu profitieren, danach wird neu bewertet.
Wieder eine langweilige Company, dieses Mal aus dem Technologie Bereich und damit schon mit größeren Kursbewegungen in beide Richtungen. Die Tendenz nach oben sollte aus meiner Sicht stimmen.
Hier noch die Fakten:
Intel eingekauft zu 47,98€ (akzeptable Verlustschwankung 39€, kein Stopp)
wie immer eine glatte Stückzahl 11 Stück für 527,84€
mögliche Dividendenzahlung: 0,34 US$ / Quartal / Aktie
Dividendenzahlung im: März, Juni, September, Dezember
Mein Fazit: Im März gibt die erste kleine Dividendenauszahlung = fresh money, für die 11 Aktien würden ca. 3,74US$ an Dividende gebucht werden.
Hier ist die Dividende nur ein "Zubrot" allerdings auch über 3% p.a. doch hier setze ich auf mögliche Kursgewinne im Zuge der Neuaufstellung der Company.
Doch da es eine US-Aktie / Company ist, muss man einiges dazu wissen:
1. Quellensteuerabzug von 15% ca. 0,56$ (gleich in den USA, kommt also gar nicht bei mir an)
2. Umrechnung in meine Depotwährung=Euro zum tagesaktuellen Kurs
(kann man mit einem parallelen US$-Konto bei deutschen Brokern umgehen, dann erhält man die Dividende in US$ eingebucht und es wird nicht umgerechnet - mache ich in diesem Depot nicht).
3. das Positive nach den ganzen Abzügen 😉 Ich bekomme die Dividende viermal in 2022, d.h. da kommt noch mehr. Warum? US-Companys schütten in der Regel 4x im Jahr aus, also gibt es jedes Quartal Dividende.
4. Die Einbuchung dauert bei den meisten US-Aktien ca. 1 Monat, auch das ist normal und dem US-Prozedere geschuldet
5. die abgezogenen 15% US-Quellensteuern, könnt ihr wenn ihr in Deutschland Steuern zahlt, in der EST-Erklärung verrechnen lassen. Also das Geld ist nicht verloren, es dauert nur bis es wieder zurück bei mir ist.
Freut euch morgen auf den nächsten Beitrag und den nächsten Einkauf.
Keine Angst es kommt noch mehr Technologie und andere Branchen, vielleicht wird es in der Summe dann doch nicht so langweilig 😉
Die Herausforderung: Eigener Mini-ETF gegen Welt-ETF als Benchmark
Der fünfte Kauf:
BIONTECH SE
Eine junge Company und zugegeben ein spekulatives Investment. Doch ich hatte anfangs geschrieben, ich nehme nur große Player die auch bekannt sind in das Depot auf und eine spekulative Beimischung muss sein 😉
Der Kurs ist von der Übertreibung bei knapp 400€ in der Spitze, auf das Niveau von 180-220€ zurückgekommen. Hier pendelt sie aktuell. Viele haben Gewinne mitgenommen und wir sind auf einer Basis wo ich ohne Stress und Herzklopfen investieren kann und in Ruhe auf die interessante Zukunft setze.
Gewachsen von einem kleinen Startup zu einer Milliarden Dollar Company in kürzester Zeit. Da die meisten in Europa inzwischen mindestens einmal eine Impfung des Biontech-Wirkstoffes erhalten haben brauche ich die Company nicht näher vorzustellen.
Die Risiken: aktuell eine 1-Produkt-Company, damit sehr an den Verlauf der Covid-Pandemie gekoppelt, zunehmende Konkurrenz durch weitere Hersteller die auf dem Markt kommen
Biotechnologie ist hoch riskant, lange Entwicklungszeiten, viel Geldbedarf für die Forschung und mögliche Fehlschläge bei den Testreihen.
Die Chancen: Durch die Milliardeneinnahmen ist genug Kapital für die weitere Forschung da. Krebs, Malaria und Gürtelrose das sind die drei großen Forschungsbaustellen von Biontech. Ein Durchbruch und eine Zulassung eines neuen Impstoffes kann die Aktie auf Trab bringen. Die Einnahmen für den Covid-Impstoff für 2022/23 sind größtenteils schon durch Verträge gesichert.
Hier noch die Fakten:
Biontech eingekauft zu 192,30 (akzeptable Verlustschwankung 140€, kein Stopp)
auch hier wieder eine glatte Stückzahl 3 Stück für 576,90€
nächste Zahlen: 05.04.2022 Quartalszahlen
Hauptversammlung: vermutlich im Juni 2022 (noch nicht angekündigt)
mögliche Dividendenzahlung: keine
Mein Fazit: Eine Aktie nur auf Wachstum und Erfolge in der Forschung geeicht. Jeder zukünftige Rückschlag kann locker einen Kurseinbruch von 50% bedeuten, jeder Erfolg eine Verdopplung nach oben. Kann man mit dieser Aktie im Depot gut schlafen? Ich denke ausgehend vom aktuellen Kursniveau ja. Keine Dividende und damit auch keine laufenden Einnahmen. Die gesamte Fantasie und der Erfolg beruht auf weiteren Covid-Impfungen, auf Kooperationen mit anderen Herstellern/Forschern und auf zukünftige Erfolge aus der eigenen Forschungspipeline, ich bin gespannt was uns die nächsten Jahre hier bringen.
Natürlich muss man bei dieser Aktie einer Tagesschwankung von 5-10% in beide Richtungen entspannt zusehen können, wenn nicht Finger weg!
Mein Echt-Geld-Depot: Der zweite ETF-Kauf
Nach einigen Einzelkäufen von letzter Woche zeige ich euch heute welchen ETF ich noch gekauft habe und warum. Dieser Text ist etwas länger, doch ich möchte euch hier an meinen Gedanken teilhaben lassen:
Einen Welt ETF als Basisinvestment habe ich gleich als Erstes gekauft, jetzt ging es mir darum welche Region oder Branche ich als zweiten ETF kaufe. Es sollten möglich wenig Überschneidungen mit dem Welt ETF sein, doppelt investieren ist nicht der Plan.
Dazu habe ich mir ein Länder- /Regionenraster angesehen: wo ist was, in den letzten Jahren gut und schlecht gelaufen, welche Regionen sind „abgehoben“ und welche „untergegangen?
Wie stabil ist die Landeswährung, Inflation, Regierung? Was gibt es für Sonderfaktoren?
Nach Südamerika, Brasilien, Vietnam, UK, Dänemark und Russland, sowie einigen Zukunftsbranchen bin ich dann in China gelandet.
Warum gerade China und warum diesen ETF?
Das System wird mit harter politischer Hand regiert, daher stabil (ob das Regime in unser Raster/Verständnis passt ist dabei außen vor). Die Währung ist ebenfalls stabil und wird mit staatlichen Eingriffen optimiert. China ist der größte Gläubiger der USA, d.h. sie halten die meisten US$ Schuldverschreibungen. China hat im letzten Jahr (und immer noch) sehr stark in die Regulierung der Wirtschaft eingegriffen und damit viele chinesische Techkonzerne auf Talfahrt geschickt. Viele Fonds und Investoren haben sich teilweise mit Verlusten von chinesischen Papieren getrennt. Die großen Techkonzerne wie Tencent und Alibaba sind über 50% eingebrochen, viele andere „regulierte“ Companys sind ebenfalls stark runtergekommen. Das klingt alles gar nicht so gut, eher schlecht, nur kommt das
ABER: China subventioniert und stärkt per Direktive (Anweisung) die Branchen & Konzerne die die Staatsführung oben sehen möchte. Das sind mit viel Abstand die neue staatliche Kryptowährung (E-Yuan) und die Forschung/Entwicklung in KI die massiv nach vorne gepuscht wird. Dazu kommen die Olympischen Winterspiele jetzt im Februar, hier ist China auf sehr positive Außenwirkung bedacht. Dabei wird die Regulierung die die Kursabstürze verursacht hat sich in 2022 langsam beruhigen und ich möchte hier dabei sein, bevor alle großen Spieler wieder auf diesem Markt zurückkehren. Als letzten Punkt investieren die Chinesen mit staatlicher Hilfe so massiv in die eigene Technologieentwicklung um bald die USA als Technologieführer abzulösen (in Teilbereichen schon passiert) das hier bis 2025 eine Menge passieren wird. Was genau und wie schnell es geht? Lassen wir uns überraschen.
Aus den genannten Gründen habe ich für mich diesen ETF ausgewählt:
Vom TER (Kostenfaktor) ist er mit 0,60 bedeutend teurer als der Welt ETF mit 0,12 TER. Allerdings möchte ich persönlich in China keine Einzelwerte picken, da ich diesem Markt und die Companys nicht so gut beurteilen kann, wie ich es einem Manager von iShares zutraue. Mit Absicht habe ich hier auch die Fokussierung auf die chinesischen A-Aktien ausgewählt. Die Notiz in US$ bringt hier ein zusätzliches Wechselkursrisiko, dazu noch die Umrechnung in meine Depotwährung €, also noch ein Risiko mehr.
Hier ist mein Einkauf, die Fakten:
ETF: iShares MSCI China A UICTS ETF USD
Kaufkurs: 5,54€
Stück: 100
Hier hätte ich für 500€ etwas weniger Stücke bekommen, aber die 100 Stück waren so greifbar nah, das ich lieber so eine schöne runde Stückzahl gekauft habe. 😉
Dieser ETF misst sich natürlich weder mit meinem Benchmark dem Welt-ETF, noch mit den Einzelaktien meiner Auswahl, sondern ist für mich ein zusätzliches ETF-Experiment, da ich China gern dabei haben möchte und selbst gespannt bin auf die Entwicklung. Mein erstes Zwischenziel ist hier das Jahr 2025. Trotzdem schaue ich hier, wie auf alles im Depot, halbjährlich drauf.
ETF: iShares MSCI China A UICTS ETF USD
also die "Inlands-Chinesen" (A-Aktien)
Die
... großen Techkonzerne wie Tencent und Alibaba sind über 50% eingebrochen, viele andere „regulierte“ Companys sind ebenfalls stark runtergekommen.
sind da aber gar nicht drin enthalten.
Du argumentierst für die H-Aktien, kaufst aber die A-Aktien (bzw. der ETF). Die A-Aktien haben auch keinen so großen Rücksetzer gemacht wie die H-Aktien. Von daher bin ich etwas unsicher, wie ich das einschätzen soll ...
Aber abgesehen von der Begründung finde ich die Auswahl "China" als zweite ETF sehr stimmig. Je nach späterem Verhältnis schiebst Du deinen Gesamt-ETF-Anteil von Marktkapitalisierung (All World) auf BIP, bzw. noch weiter.
@gold-oder-aktien eine sehr interessante Wahl hast du hier gewählt. Gibt es einen Grund, wieso du den ETF mit A-Shares genommen hast?
Gibt bei China-Etfs ja doch einiges an Auswahl.
Du hast vollkommen Recht. Meine Erwähnung von Tencent und Alibaba sollte nur eine Darstellung der Markteinbrüche bei Tech-Werten verdeutlichen, die bisher von den großen ausländischen Fonds über die H-Aktien in HongKong gehandelt werden. Auch halten sich die A-Aktien besser, da bisher hier der Einfluss der "Ausländer" viel geringer war/ist.
Tut mir leid wenn es etwas missverständlich rüber gekommen ist.
Ich habe mit Absicht die "echten" A-Aktien als Basis für den ETF ausgesucht weil hier überwiegend kleinere und mittlere Werte enthalten sind und ich hoffe das dort einige künftige Highflyer drin sind die noch richtig groß werden. Auch ist hier die Techlastigkeit nicht so ausgeprägt wie in den H-Aktien-ETFs.
Die H-Aktien sind früher extra für die Ausländer geschaffen worden, ohne, bzw. mit kaum Stimmrechten und im Grunde ähnlich wie z.B. Alibaba (die gehandelte Aktie in N.Y. ist ohne Stimm-und Einflussrecht, nur ein Konstrukt um ausl. Kapital einzusammeln und damit zu handeln).
Dazu gehe ich langfristig davon aus das jetzt wo eine Beteiligung an A-Aktien auch für Ausländer erlaubt ist, viele Fonds nach und nach auf die "vollwertigen" Aktien switchen und die H-Aktien (bei Doppelnotiz) an Bedeutung verlieren werden. Einige große US-Verwalter haben das schon in 2020/21 als Statement/Orientierungshilfe an ihre Insti-Kunden als Studien herausgegeben.
Doch egal wie A und H sich entwickeln, mir ging es um die Original-Aktien die auch von China (Staatführung) bevorzugt werden und um die Chancen am "echten, kleinen Chinamarkt teilzunehmen, statt nur die großen und bekannten Werte im ETF zu sehen.
In die Zukunft kann ich leider auch nicht sehen und im ETF-Bereich bin ich ein totaler Neuling in der ersten Lernphase 😉 daher freue ich mich auch über Hinweise & Fragen damit ich selbst mehr dazu lernen kann.
Die Käufe von letzter Woche habe ich inzwischen alle publiziert und erklärt. Diese Woche habe ich ebenfalls weiter eingekauft, teilweise in den fallenden/schwankenden Markt, was sich aber bei den Mini-Positionen und als künftiger Sparplan nicht viel auswirkt.
Wenn das Depot mit den 10 Aktien und den 2 ETFs aufgestellt ist, werde ich eine gesamte Zusammenfassung bringen und meinen Ausblick bis zum Juni 2022 geben, das wird die kurzfristige Betrachtung.
Die aktuellen Schwankungen am Markt und auch die bald beginnenden Zinserhöhungen machen mir keine Bauchschmerzen.
Was ist sehr beunruhigend finde, ist die immens steigende Kriegsgefahr Russland-Ukraine und die damit nicht einschätzbaren Verwerfungen im Markt.
Wenn es dort knallt, wird das auch der Crashauslöser an dem Märkten sein und in diesem Fall erwarte ich massive (vermutlich nicht nur kurzfristige) Einbrüche.
Die Herausforderung: Eigener Mini-ETF gegen Welt-ETF als Benchmark
Der sechste Aktienkauf:
APPLE INC. (USA)
Immer zu teuer im Einkauf und immer noch auf Wachstumspfaden unterwegs. Mit dem Kauf von Apple-Anteilen, möchte ich aufzeigen das man auch vermeintlich sehr teure und schon stark gestiegene Aktien immer wieder kaufen kann, im Grunde zu Höchstkursen und ein halbes Jahr später wird man oft sagen: "warum habe ich nur so wenig davon gekauft".
Warum ist das so, wie kann das sein? Wenn die Qualität, die Marge und die Produkte stimmen. Dazu natürlich auch die Marke an sich und der "must have" sowie der "nice to have" Faktor. Bei Apple sind die genannten Punkte sehr stark ausgeprägt.
Dazu kommt die Fantasie für die Zukunft, die Gerüchteküche um die AR-VR-Brillen/Displays, um Apple Car, usw. Jedes Mal wenn eines die "Gerüchte" real wird, gleich in welcher Form gibt es immer wieder einen Schub für die Aktie und auch für den Umsatz.
Das vorletzte Beispiel war die Apple-Watch, am Anfang als Rohrkrepierer verlacht, als überteuert dargestellt und wo stehen wir jetzt: inzwischen in der Siebten Generation, immer noch teuer, aber das Maß der Dinge (trotz oder gerade wegen der Samsung-Angebote).
Immer wieder präsentiert Apple neue, weiterentwickelte Produkte die die Leute förmlich wegkaufen, egal ob es die neuste Watch, AirPods, oder die Mac`s sind, egal ob sie eigentlich viel zu teuer sind - wobei zu teuer zu welchem Vergleich?! Fakt ist Apple hält seine Marge konstant hoch und erweitert diese sogar und das bei "normalen" Consumerprodukten - das ist Margen- und Markenstärke!
Der letzte Höchstkurs war bei knapp über 160€, seit dem sackt sie etwas ab, aus meiner Sicht um Luft zu holen. Jeder Anstieg muss auch verdaut werden, bevor es weitergeht. Dabei bin ich nicht böse wenn es nicht so schnell geht, umso mehr Chancen habe ich einige Stücke einzusammeln.
Hier noch die Fakten:
Apple eingekauft zu 153,14 (akzeptable Verlustschwankung 122€, kein Stopp)
auch hier wieder eine glatte Stückzahl 4 Stück für 612,56€
nächste Zahlen: 27.01.2022 Quartalszahlen zum 1.Quartal 2022
Hauptversammlung: 04.März 2022
mögliche Dividendenzahlung: 0,22US$ / Quartal
nächste Dividendenzahlung: Februar 2022
letzter Aktiensplit: am 28.08.2020, Split 4:1 (beim Kurs von ca. 420€)
Mein Fazit: Eine dieser Aktien die man langfristig hält, so langfristig das man sie nicht wieder verkaufen möchte. Eine starke Marke, gepaart mit Wachstum, starken Gewinnen und sogar einer Mini-Dividende. Auch die künftig geplanten Zinserhöhungen sollten Apple nur Marginal stören. Viel wichtiger sind die neuen Produktgenerationen und die zukünftigen Innovationen die noch in der Pipeline, bzw. in den Forschungsabteilungen schlummern.
Eine Aktie die man an schwachen Tagen immer kaufen kann und dann an starken Tagen doch nicht wieder verkauft. Hier gilt aus meiner Sicht: "haben ist besser als brauchen".
Noch ein Wort dazu: vielleicht hört ihr es raus, ich bin ein Apple-Fan und stehe dazu! Persönlich habe ich bisher kein einziges Appleprodukt selbst gekauft, trotzdem ermuntere ich alle Apple-Produkt-Nutzer in meinem Umkreis (das sind echt viele) weiter in Apple Produkte zu investieren - ich investiere dafür in die Aktie 😉
Dazu noch eine Feststellung, die meisten Apple-User sind echt glücklich mit ihren Produkten, so glücklich das ich sie nicht überzeugen kann zusätzlich diese überteuerte Aktie zu kaufen, sie kaufen lieber ein neues MacBook und das neuste IPhone. Ok, kaufe ich halt dann die Aktie 😉
Apple ist auch so eine Aktie, die ich erst spät gekauft habe, da sie mir immer zu teuer erschien. Da ich selbst keine Apple Produkte nutze, konnte ich auch den Enthusiasmus nicht teilen. Aber in der CH habe ich so viele begeisterte Apple Konsumenten kennen gelernt, das ich meine Meinung geändert habe. Jetzt freue ich mich immer, wenn andere begeistert von ihren Apple Produkten erzählen.
@dunkelroterfaden Manche Produkte sind wirklich hervorragend, insbesondere die M1 Chips in aktuellen Macs. Und hier passt - je nach Modell - Preis/Leistung. Die iPhones dagegen sind wahnsinnig teuer und eine Cash-Cow für Apple.
Bei Ipads, Kopfhörern etc. kann ich es nicht zweifelsfrei beurteilen.
Jetzt freue ich mich immer, wenn andere begeistert von ihren Apple Produkten erzählen.
😉
Die Herausforderung: Eigener Mini-ETF gegen Welt-ETF als Benchmark
Der siebte Aktienkauf:
BASF SE (D)
Nach einigen Tech-Einkäufen der letzten Tage kommen wir wieder zurück nach Deutschland.
Hier habe ich mir einige Anteile an BASF gesichert. Ein bekannter deutscher Chemiekonzern der Kunststoffe, diverse chemische Artikel und Vorprodukte, Material für Batterien der E-Fahrzeuge und noch vieles mehr herstellt.
BASF kaufe ich auf Grund der günstigen Bewertung, der hohen Dividende, der international soliden Aufstellung (allerdings auch mit einem hohen China-Engagement = Risiko) und auch weil ich in 2022/2023 endlich die lange angekündigte Abspaltung von Wintershall-Dea die Tochter die für Ihre Anteilseigner sehr viel Cash generiert und doch unter dem Radar fliegt. Da seit ca. einem Jahr Ölwerte nicht mehr in sind, sich alles auf Grüne Energie stürzt, trennt sich Wintershall nach und nach von einigen Öl-Beteiligungen. Dennoch bringt der Ölpreisanstieg richtig volle Kassen und damit auch viel Ertrag für die Mutter. Hier hoffe ich im Rahmen eines Spin off, oder Alternativ über eine Sonderausschüttung an dem Börsengang beteiligt zu werden. Der Spin off wäre mir lieber. (Spin off Begriff: Abspaltung von der Mutter und Einbuchung einiger Anteile der neuen Company im Verhältnis X zu den Aktien die man von der Mutter hält)
BASF kauft in den nächsten zwei Jahren für 3Mrd. € eigene Aktien zurück. Das ist natürlich auch eine Art der Kurspflege und gut für den investierten Aktionär. Damit steigt langfristig der Wert der Anteile.
Die Dividendenrendite bewegt sich aktuell knapp unter 5% p.a. und da die Dividende die letzten beiden Jahre konstant blieb, erwarte ich dieses Jahr eine Dividendenerhöhung - abwarten.
Hier noch die Fakten:
BASF eingekauft zu 67,89€ (akzeptable Verlustschwankung 51€, kein Stopp)
auch hier wieder eine glatte Stückzahl 8 Stück für 543,12€
nächste Zahlen: 25.02.2022 Bericht zu 2021 / 29.04.22 Quartalszahlen I.Q.2022
Hauptversammlung: 29. April 2022
mögliche Dividendenzahlung: 3,30€
Mein Fazit: Gerade im Hinblick auf die Ausschüttung im Mai und dem aktuell noch relativ günstigen Kurs, ist BASF eine Basisaktie die in den letzten Jahres zwischen 50-70€ pendelte. Damit kein Wachstumswert, sondern eine rund 5%ige Geldanlage, wenn man sie nicht zu teuer eingekauft hat. Wenn doch, muss man sie meist ein Jahr liegen lassen, dann ist sie wieder da wo man eingekauft hat, oder mit Glück etwas höher. Allerdings denke ich das der gerade angelaufene Aktienrückkauf und die kommende Wintershall-Fantasie BASF wieder in Richtung der alten Höchststände um die 90€ treiben kann - wir weder sehen und bis dahin Dividende kassieren 😉
Die Aktien-Einkäufe im Januar gehen weiter, spätestens heute Abend kommt das nächste Update. Noch drei Aktien damit die Anfangsbasis für 2022 steht. Darauf kann ich dann weiter aufbauen.
Nachdem die Basiswerte im Januar für jeweils ca. 500€ eingekauft sind. Wird die monatlich laufende Investition ab Februar kleiner.
Mein Ansatz ist es in 2022 monatlich je Position 100€ regelmäßig zu investieren. Bei zwei ETFs und 10 Aktien würde das 1.200€ ab Februar bedeuten.
Dabei passe ich meine Strategie und damit die Gewichtung der Aktienpositionen an aktuelle/künftige Ereignisse an. D.h. ich kaufe jeden Monat für je 100€ die beiden ETFs, passe aber die Gewichtung der einzelnen Aktienpositionen variabel an. Das bedeutet das in einem Monat einige Aktien höher gewichtet werden als andere.
Auf das Jahr gesehen wird sich das ausgleichen, aber manchmal ist es aus Renditegesichtspunkten sinnvoll von starren 100€/je Wert/je Monat abzuweichen um Chancen besser nutzen zu können.
Die Herausforderung: Eigener Mini-ETF gegen Welt-ETF als Benchmark
Der achte Aktienkauf:
Nun habe ich Anteile an einer Company auf der Insel gekauft. Meine Reise führt mich nach Großbritannien, genau die Insel die den Alleingang außerhalb der EU probieren möchte. Was daraus langfristig wird? Wir werden es in einigen Jahren sehen.
Doch zurück zum Einkauf: die Company ist eigentlich eine britisch-niederländische, aber die Rechtsform und die Hauptnotiz der Aktie ist in London.
UNILEVER PLC (UK)
Hier habe ich mir einige Anteile an UNILEVER gesichert. Die Company ist vielen nicht so bekannt, obwohl es einer der größten Hersteller im Markt für Nahrungsmittel, Kosmetik und Haushaltspflegeprodukten ist. Doch die Produkte der Company kennt jeder, hier einige Beispiele:
Magnum(Eis), Lipton (Tee), Pfanni (Fertiggerichte), Domestos (Haushaltsreiniger), DuschDas (Körperpflege), Knorr (Fertiggerichte), Rexona (Körperpflege), OMO (Waschmittel) usw.
Ich habe erst überlegt ob ich General Mills aus den USA oder Unilever für mein Depot auswähle. Bin dann aber in UK gelandet. Nestle wäre auch eine gute Wahl gewesen, aber da es eine Schweizer Company ist, ist sie für mich aktuell keine Alternative.
Warum Unilever statt General Mills? Beides sind Top Company`s die sich gegenüber stehen. Beide vereinen gutes relativ ruhiges Wachstum, gute Margen und eine breite Produktpalette. Beide können ihre Marktmacht ausnutzen (im Einkauf und auch im Verkauf) und beide zahlen vernünftige kalkulierbare Dividenden.
Da ich schon einige US-Werte im Depot habe wollte ich etwas "anderes" aus Europa einkaufen. Dazu erhalte ich aus UK die Dividende ohne Quellensteuerabzug.
Ruhig ja, das dachte ich und dann will Unilever vor einigen Tagen rund 60 Mrd.€ für die GSK Sparte ausgeben, die die GSK im Sommer eh abspalten wollen. Das konnte keiner ahnen und das brachte einige schnelle Kursbewegungen bei beiden Werten, aber da es ein Sparplan ist, ist es langfristig ohne Bedeutung. Auf Grund dieser Offerte wird aktuell die Company von Analysten abgestuft, was mir in naher Zukunft doch hoffentlich vernünftige Einkaufskurse sichern sollte.
Die Bewertung von Unilever finde ich attraktiv, ein Standbein in diesem Consumermarkt zu haben auch und natürlich wieder meine Ausrichtung auf die Dividendenzahlungen, das musste ja kommen 😉
Die Dividendenrendite bewegt sich aktuell knapp über 4% p.a. und da die Dividende in den letzten Jahre immer angehoben wurde, sollte das auch fortgeschrieben werden.
Hier noch die Fakten:
UNILEVER eingekauft zu 47,29€ (akzeptable Verlustschwankung 41€, kein Stopp)
auch hier wieder eine glatte Stückzahl 11 Stück für 520,25€
nächste Zahlen: 10.02.2022 Jahresbericht zu 2021 / Zahlen zum 4.Quartal 21
Hauptversammlung: Mai 2022
mögliche Dividendenzahlung: 0,35 GBP im Quartal (ca. 0,42€)
Ex-Dividende im: 24.Februar/ 20.Mai/ 05.August/ 18.November
Mein Fazit: Kein Wachstumswert, sondern eine langweilige Aktie mit Produkten die gebraucht und gekauft werden, in Krisen genauso wie in guten Zeiten. Der Kurs schwankt für eine "ruhige" Aktie etwas mehr, aber gut die Company sitzt auf einer Insel, da ist Sturm und Seegang oft etwas rauher. Für meinen Sparplan, um nach und nach einige Stücke einzusammeln daher gut geeignet. Für die ersten 11 Stücke im Depot gibt es schon Anfang März, das erste Mal "fresh money" in Form der Dividende die dann ca. 4,62€ je nach Umrechnungskurs betragen dürfte.
Investmentidee: Dazu sollte man die Abspaltung der Konsumgütersparte von GSK (Sommer22) im Auge behalten, eventuell kauft Unilever diese mittelfristig doch über die Börse. Nach der Abspaltung und Abzug der Schulden sollte die junge Company ca. 30Mrd€ wert sein und damit nur die Hälfte der von Unilever gebotenen 60 Mrd. €. Das könnte interessant werden, wird aber auch eine längere Perspektive benötigen. Abwarten und Tee trinken - wie die Engländer 😉
Die Herausforderung: Eigener Mini-ETF gegen Welt-ETF als Benchmark
Vorab ein Wort zum aktuellen Markt, meine Sicht der Dinge:
Aktuell liest man Schlagzeilen die wahre Horrorscenarien schildern:
Absturz, rote Zahlen, Minus 400 Punkte, Minus 500 Punkte, Minus 3%, 4%, 5%, hier und dort auch 20%, Kursrutsch, Bären, Fluchtbewegung, usw.
Schaut man Abends dann konkret auf den Chart, Beispiel Dax: Von 15.500 auf rd. 15.000 Punkte gefallen, das Hoch war vor zwei Wochen irgendwo bei 16.200 Punkten ok und nun? Der Dax hat etwas über 1.000 Punkte verloren, das ist Fakt. Aber geht es in diesem Beispiel der deutschen Wirtschaft damit schlechter? Verdienen die Konzerne so viel weniger? Schütten Sie weniger Dividende aus?
Nein, im Gegenteil, die Auftragsbücher sind prall gefüllt, teilweise übervoll, nur gibt es auch Probleme wegen des Chipmangels und der Lieferketten auch alles zu produzieren was nachgefragt wird. Aber mittelfristig wird sich das ausgleichen, dann kommen die Ertragszahlen und das wird zeigen: man verdient Geld. Dazu kommt das gerade im DAX einige Dividendenerhöhungen kommen werden. Also auch hier grüne Signale.
Risiko: die Kostenspirale dreht sich schneller, d.h. Energiekosten (Strom, Gas, Öl) wird mit einer Verzögerung von 3-6 Monaten beim Verbraucher ankommen, da damit die Einkaufs-, Transport- und Produktionskosten steigen, aber hey, ist das ein großes Problem für die Konzerne?
Wir sehen es schon im Kleinen: die Preise für alle Waren & Dienstleistungen werden teuer, wer bekommt unser Geld? Genau diese Company`s, die auch die Preise entsprechend erhöhen und wir bezahlen dann das Paket! Wer profitiert davon? Diese Company`s und damit ihre Aktionäre! Wer noch? der Staat natürlich, je teuer die Preise um so mehr Steuern nimmt der Staat ein (zumindest in den ersten Jahren).
Zweites Beispiel Amerika, dort geht es den Tech-Werten an den Kragen, Netflix letzte Woche über 20% Minus, einige andere wie Apple, Microsoft, Amazon haben im Schnitt 2-5 % täglich verloren. Warum? Die Techwerte waren mit Abstand die Gewinner der letzten Jahre und jetzt werden Gewinne mitgenommen. Ganz einfach! Dafür brauchte man einen Auslöser und das ist die US-Zinspolitik und die Notenbank tagt erst wieder am Mittwoch 😉 Also noch 2 Tage Kursverluste 😉
Wie auch immer, die genannten Tech-Werte verdienen auch morgen nicht weniger, auch wenn der Kurs 10% tiefer steht.
Klar ist es blöd, wenn man eine Microsoft für 300€ gekauft hat und der Kurs heute bei 250€ stand. Aber hey, das ist eine Momentaufnahme - die von heute!
Wer sagt das Microsoft nicht auf 200€ fallen kann? Niemand!
Aber sagt jemand auch das Microsoft weniger Cloudprodukte, weniger Abos seiner Office-Pakete und weniger Xboxen verkaufen wird? Nur weil der Kurs fällt? Neee, Microsoft verdient sich weiter eine goldene Nase, schüttet Dividende aus und wird langfristig auch im Wert und damit im Kurs steigen.
Daher können sich alle die regelmäßig ihren Sparplan besparen in diesen Tagen freuen, sie bekommen mehr für ihr Geld, diese Chancen gab es in den letzten Jahren echt wenige.
Fazit: Tage und Wochen wie diese sind der Augenblick um sich zurückzulehnen, in Ruhe zu schauen, nicht beim ersten Einbruch gleich zu kaufen, sondern abzuwarten bis der Markt seine Richtung gefunden hat. Dann selektiv auf Schnäppchenjagd zu gehen, idealerweise mit einem Sparplan. Wer eine Watchlist hat, der sieht sie sich jetzt schon näher an, wer keine hat sollte mal über Eine nachdenken 😉
Der einzige und wirkliche Unsicherheitsfaktor in diesem Markt ist Putin und damit Russland! Wenn es dort knallt und es zum Krieg kommt, dann wird es längerfristig unschön werden, nicht nur an der Börse. Dann gibt es viel wichtigeres als Aktienkurse!
Hier kann man nur hoffen, gerade im Sinne der Menschen die dann in den Krieg ziehen müssen, oder davon betroffen sind, das es wirklich nur beim Säbelrasseln bleibt, ich hoffe es wirklich im Sinne Aller!!
Die Herausforderung: Eigener Mini-ETF gegen Welt-ETF als Benchmark
Der neunte Aktienkauf:
MICROSOFT Corp. (USA)
Wer in dem vorherigen Posting zwischen den Zeilen gelesen hat, hat es schon kommen sehen:
Heute habe ich einige Stücke von Microsoft (MSFT) gekauft.
Jeder der einen PC oder einen Laptop nutzt kennt die Produkte von Microsoft. Auch jeder Mac-User kennt einige davon 😉 soviel zur Bekanntheit der Company. doch da gibt es noch mehr, die Xbox, die Cloud (Azure), die Fehlinvestitionen(Handysparte Nokia Aufkauf) und natürlich diverse Betriebssysteme erst DOS, dann Windows und das inzwischen in der 11. Generation. dazu unzählige Office-Produkte die immer mehr werden, immer mehr in die Cloud verschoben werden und immer mehr Kunden (Firmen + Privat) an diverse Abo-Modelle binden.
Die Cloud und die Abo`s sind auch die Produkte die die Margen bringen, die eine langfristige Kalkulierbarkeit ermöglichen und stabile Einnahmen versprechen. Die Marktmacht von MSFT ist nach wie vor ungebrochen und Linux, Open Office und weitere Anwendungen konnten daran nichts ändern.
Der heutige erste Kauf von MSFT Anteilen wird im Nachhinein betrachtet ein Glückgriff sein - hoffe ich doch 😉 Gerade heute wieder rund 2% im Minus und auf einem Niveau um die 250€ ist es aus meiner Sicht eine gute Basisinvestition um darauf aufzubauen.
Was kann die Zukunft bei MSFT bringen? Keine Ahnung!
Na ja, wir hören auch hier etwas von Metaverse, VR-Brillen und gerade vor kurzem ist die Übernahme von Activision (Spieleproduzent) angekündigt worden. Hm, ob das sinnvoll ist? Auch keinen Plan, aber ich hoffe das es sich nicht als Fehlgriff a la Nokia erweist.
Ihr seht schon, ich habe auch nicht mehr Ahnung als ihr; einige News gelesen, etwas Bauchgefühl, ein Blick auf den Chart und einige Unternehmenskennzahlen verglichen und schon kaufe ich voller Euphorie eine neue Aktie. Echt? Na ja, so ungefähr 😉
Abseits dessen, spielt für mich die Substanz, die Kapitalkraft und die Bekanntheit der Produkte, die Marke und die Kapitalkraft eine wesentliche Rolle bei meinen Entscheidungen. Habe ich noch etwas vergessen? Ach ja, die Dividende.
Der letzte Höchstkurs war bei knapp über 300€, seit dem sackt sie gemeinsam mit dem Tech-Markt ab, heute im tief bei ca. 250€, aber was soll`s so ist die Börse mal geht es rauf, mal geht es runter und ich bin immer mittendrin.
Hier noch die Fakten:
Microsoft eingekauft zu 255,50 (akzeptable Verlustschwankung 190€, kein Stopp)
auch hier wieder eine glatte Stückzahl 2 Stück für 511,00€
nächste Zahlen: 25.01.2022 Quartalszahlen zum 2.Quartal 2022
mögliche Dividendenzahlung: 0,62US$ / Quartal
Ex-/Record day (Haltedatum um die Dividende zu erhalten): 16.02.2022
nächste Dividendenzahlung: 10. März 2022
letzter Aktiensplit: am 27.01.2003, Split 2:1
Mein Fazit: Noch eine Tech-Aktie und das in einem fallenden Markt, dazu noch mitten im Tech-Ausverkauf an der Börse - doch aus meiner Sicht eine "must have" Aktie. Eine starke Marke, Wachstum in den Abo`s und in der Cloud, Kapitalstark und einer jährlich steigenden Dividende.
Dazu die Fantasie für die Zukunft: ein Aktiensplitt ist schon sehr lange überfällig ...
Wer eine Microsoft jetzt in einem fallenden Markt nicht hat, hat sie auch nicht wenn sie wieder steigt und morgen gibt es die nächsten Quartalszahlen 😉

