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Investments📊 Echtgeld-Depot startet jetzt in 2022 - Aktien und/oder ETF ?

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(@bonvivant)
Blackberry© Gourmet Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 123
 

@gold-oder-aktien vielen Dank für deine schnelle und sehr ausführliche Antwort. Ich hatte sie bereits gelesen, tippe aber nicht gerne lange Text am Handy und habe mich daher - ich glaube zum zweiten Mal überhaut - am Rechner ins digitale Wohnzimmer eingeloggt.

Ich sehe das sehr ähnlich wie du und bin ebenfalls überwiegend voll investiert. Eine von vielen Erkenntnissen, die ich in den letzen Jahren gewonnen habe: wer auf den Absturz wartet, wartet manchmal recht lange, verpasst dabei die Rallye und weiß, wenn der Absturz kommt, dann doch nicht, wann er einsteigen soll (= Ich im Corona-Crash). 

Persönlich handhabe ich es so, dass mein ETF-Sparplan nie ausgesetzt oder angepasst wird (zumindest nicht nach unten 😉). Wenn zusätzliches Geld reinkommt, z.B. Weihnachtsgeld, schaue ich, ob ich spannenden Chancen in Einzelwerten finde. Es macht mir viel Spaß mich mit den Firmen zu beschäftigen und Stand heute bin ich damit auch um einiges renditestärker als der ETF. Dennoch ist mein primäres Ziel meinen ETF-Anteil deutich auszubauen. Dadurch habe ich mehr (relative) Sicherheit im Depot und kann mich bei den Einzelwerten aggressiver, i. S. v. höhere Allokation pro Aktien, austoben. Ohne es beabsichtigt zu haben, präferiere ich offenbar pot. turn-around-Kandidaten, die gerne auch nur wenige Monate im Depot bleiben, sowie Aktien kleiner bis sehr kleiner Firmen, die aus meiner Sicht als Value-Titel gelten. Bei meinen ersten Versuchen hatte ich mich jedoch ausschließlich auf die Einstiege konzentriert und so meine Probleme mit den Ausstiegen gehabt. Das führte dazu, dass einige "Wetten", die bereits im Plus waren, auf Null gegangen sind - leider bezogen auf den Positionswert und nicht den Buchgewinn = Lehrgeld, abgeschrieben, nach Vorne besser machen!

Den Lombard-Kredit finde ich recht spannend. Ich hatte auch schon die Idee, ob ich so etwas beim nächsten Crash nicht nutzen möchte. Für mich spricht dafür, dass ich nicht mit "zu viel" Geld an der Seitenlinie stehe. Dagegen spricht ein wenig, dass die mittels Kredit gekaufte Position auch weiter fallen könnte und ich diese Art des psychologischen Stresses noch nicht durchlebt habe. Ich würde mich daher als meine Art des Risikomanagements auf 10 % bis max. 20 % meines Depots beschränken und wohl ausschließlich den ETF aufstrocken. Soweit meine theoretischen Überlegungen. Mal schauen, ob sie überhaupt jemals in die Praxis überführt werden.

Deine abschließende Frage halte ich übrigens für enorm wichtig. Egal, wie die eigene Anlagestrategie aussehen mag, man muss immer gut damit schlafen können. Du kannst mit deinem Depot nicht gut schlafen? Passe es an!

Meiner Erfahrung nach ist die Antwort hierauf nicht statisch. Der Mensch entwickelt sich schließlich weiter und auch äußere Umstände verändern sich. Ich habe, wie oben beschrieben, einen BEWUSST(!) aggressiven Anlagestil und schlafe damit wie ein Baby - so eine tägliche, wilde Achterbahnfahrt macht ja auch müde 😉.



   
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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
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Themenstarter  

Die Herausforderung: 10-15 Aktien (eigener) Mini-ETF gegen den Welt-ETF als Benchmark

Hey Leute, willkommen am Donnerstag, willkommen zum Depot-Update im Oktober!

Hier habt ihr schon einige Zeit nichts von mir gehört. Erst gab es die Sommerpause, dann die Verlängerung davon und dann... , jetzt im Oktober gibt es wieder ein Update.

 

Was ist in diesem Depot passiert?

Was gab es in der Zwischenzeit?

In diesem Depot passiert nicht viel. Eine solide Basis an Company`s habe ich hier aufgebaut. Daher kaufe ich selten zu und wenn, dann sind es meist Zukäufe zu meinen bereits bestehenden Positionen. Im Grunde langweilig. Keine Trades, keine Spekulation und keine Raketen.

Nur ein Bestand an Company`s der vor sich hin arbeitet. Die Kurse schwanken, doch die Dividenden kommen immer wieder rein. Einfach so, ohne dass ich etwas dafür tun muss. Das ist natürlich entspannt. Ich muss gestehen, dass in dieses Depot auch selten reinschaue, es läuft auch ohne mich.

Natürlich habe ich diesem Depot grüne und rote Positionen. Das wird es immer geben, grün und rot wechseln sich ab. Je nach der Nachrichtenlage, der Politik, den Zahlen und den Gerüchten reagieren die Kurse.

Mein Benchmark der Vanguard FTSE All-World ETF klettert auch immer weiter zu neuen Rekorden.

 

Habe ich schon erwähnt, dass mir viele der Ausschläge an den Märkten zu heftig erscheinen? Dass ich mein Risiko langsam zurückfahre und eher defensive Company`s kaufe? Am liebsten kaufe ich natürlich wenn eine Company gerade im roten Bereich notiert.

Inzwischen habe ich mir eine Liste erstellt, mit Wunschcompany`s und mit Wunscheinkaufskursen in der nächsten Korrektur, oder im Crash. Ob und wann der kommt – keine Ahnung! Doch inzwischen möchte ich vorbereitet sein. Im schlimmsten Fall habe ich Cash und brauche es nicht, weil kein Crash kommt. Kommt er doch, kann ich mir meine Schnäppchen aussuchen.

 

Verkaufe ich daher auch Positionen in diesem Depot?

Um mehr Cash aufzubauen?

Nein, ich verkaufe nicht, allerdings habe ich eine „virtuelle“ Liste mit Stops. Welche Company, würde ich zu welchem Kurs verkaufen wollen? Im Grund verkaufe ich ungern. Oft fängt die Rallye gerade wieder dann an, wenn man sich von einer Position getrennt hat.

 

Der September lief ruhiger als von mir erwartet. Mal sehen wie es im Oktober läuft.

Wir haben eine Goldrallye, Bitcoin erwacht wieder und die US-Indizes erreichen immer neue Höchstkurse. Die KI und alles was nur im entferntesten damit zu tun haben könnte rennt und es werden wieder neue Company`s an die Börsen gebracht und an den meistbietenden verkauft. Es landet inzwischen wieder einiges auf dem Markt was kaum Substanz hat, aber hochgejubelt wird. Kann man als einen Trade mitmachen, doch hier muss man aufpassen auch wieder rechtzeitig auszusteigen.

Egal, es läuft überwiegend gut bis sehr gut und womit man gerade in dieser wilden Zeit Geld verdient, scheint immer unwichtiger zu sein.

 

Heute Vormittag hat Ferrari seine künftigen Elektropläne gekürzt und die Aktie verliert aktuell rund 15%. Das ist für mich eine dieser Gelegenheiten auf die ich immer warte. Also habe ich mir gerade zwei neue Stücke der Company gekauft. Jetzt warte ich auf die Amis und wenn Sie den Kurs noch tiefer prügeln kaufe ich noch einige Stücke.

Zur Faktenlage: die Zahlen werden nicht schlechter, lediglich der Anteil an produzierten Benzinern wird wieder mehr, statt weniger. Kunden wollen Verbrenner-Ferraris, also wird dem Kundenwunsch entsprochen. Für mich ist es ein seltenes Schnäppchen und daher bin ich auf der Käuferseite. Meine Ferrariposition ist nicht Bestandteil dieses Depots, daher nur als eine aktuelle Info für euch gedacht.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an mein Vergleichsrennen: „Ferrari gegen Porsche“? Aus dieser Zeit stammt noch meine Ferrariposition und diese stocke ich heute und vielleicht noch in den nächsten Tagen auf.

 

Hey Leute, das war es für heute, bleibt cool, handelt nach eurer Strategie, nutzt regelmäßige Sparpläne und bleibt diszipliniert eurer Linie treu.

Demnächst wieder mehr beim 7-Jahres-Sparplan und dann auch wieder hier. Habt Spaß Leute und ich wünsche euch eine schöne Zeit! 



   
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(@mrsblackwater)
Fide Meister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2316
 

 

Veröffentlicht von: @gold-oder-aktien

Heute Vormittag hat Ferrari seine künftigen Elektropläne gekürzt und die Aktie verliert aktuell rund 15%. Das ist für mich eine dieser Gelegenheiten auf die ich immer warte. Also habe ich mir gerade zwei neue Stücke der Company gekauft. Jetzt warte ich auf die Amis und wenn Sie den Kurs noch tiefer prügeln kaufe ich noch einige Stücke.

Zur Faktenlage: die Zahlen werden nicht schlechter, lediglich der Anteil an produzierten Benzinern wird wieder mehr, statt weniger. Kunden wollen Verbrenner-Ferraris, also wird dem Kundenwunsch entsprochen. Für mich ist es ein seltenes Schnäppchen und daher bin ich auf der Käuferseite. Meine Ferrariposition ist nicht Bestandteil dieses Depots, daher nur als eine aktuelle Info für euch gedacht.

Dafür feier ich Ferrari besonders ab. Ich meine ein Ferrari ohne Sound ist doch kein Sportwagen. Egal, das ist ein anderes Thema. Besten Dank wie immer für deinen Bericht samt deinen Überlegungen dazu. 



   
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mrtn
 mrtn
(@mrtn)
Super Großmeister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 4751
 

Veröffentlicht von: @gold-oder-aktien

Vielleicht erinnert ihr euch noch an mein Vergleichsrennen: „Ferrari gegen Porsche“? Aus dieser Zeit stammt noch meine Ferrariposition und diese stocke ich heute und vielleicht noch in den nächsten Tagen auf.

 

Und damit hattest Du 100%ig recht wenn man bedenkt, dass Porsche als Marke nicht mehr weit von der Abwicklung entfernt ist. Bleibt zu hoffen, dass der Change zur Verbrennerstrategie zurück die Rettung ist.

Wer will schon einen Elektro-Porsche?



   
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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Internationaler Meister Blackwater Stammleser
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Beiträge: 765
Themenstarter  

Die Herausforderung: 10-15 Aktien (eigener) Mini-ETF gegen den Welt-ETF als Benchmark

Hey Leute, willkommen am Freitagabend!

Heute gibt es hier kein großes Depotupdate zum aktuellen Stand im November, denn es läuft ja von allein und bald ist das Jahr zu Ende 😉

Es gab im Oktober + November keine Verkäufe in diesem Depot und damit ist das Wichtigste gesagt.

 

Also schauen wir heute Abend kurz auf die Märkte was so links und rechts passiert.

Die Märkte und die Aktien schwanken oft etwas heftig hin und her. Doch keine Panik, kein Stress, es ist das Normale auf und ab der Kurse. Der November und das bevorstehende Jahresende tun ihr übriges.

Überall wird vor dem Crash gewarnt, vor der KI-Blase und überhaupt, dass alles zu teuer ist und überbewertet und natürlich schon viel zu gut und zu hoch gelaufen.

Persönlich bin ich schon einige Monate etwas zurückhaltender. Trotzdem investiere ich monatlich & regelmäßig, denn das sind langfristige Positionen, lass die doch schwanken wie sie wollen.

Anders ist es beim Trading, oder wenn man konkrete Ausstiegsmarken hat. Dann sollte man auch Gewinne mitnehmen und nach diesem Jahr sollte die meisten Aktionäre ordentliche Buchgewinne stehen haben. Warum nicht hier und dort etwas realisieren?

Wenn ich heute auf den DAX schaue, ist nicht viel passiert, im Grunde ist der total grün auf einem Stand um die 23.100. Damit rund 1.000 Punkte unter dem Höchststand, aber vollkommen ok.

 

In America sieht es ähnlich aus, viele Tech-Company`s wurde verkauft, doch wenn man genau hinschaut, sind das normale Schwankungen und die -1% bis -7% sind inzwischen  doch absolut normal. Klar gibt es auch Ausreißer mit -12%, doch das sind nur Momentaufnahmen.

Im Grunde zieht der Bitcoin die laufenden Gewinneraktien runter, da hier Bestände verkauft werden müssen, weil es beim Zocken mit den Cryptos etwas in den roten Bereich läuft.

So ist es, wenn der Hebel zu groß ist und es in die falsche Richtung läuft. Ein Verkauf zieht den nächsten nach sich und dann reichen bei kreditfinanzierten Spekulationen die Sicherheiten nicht mehr aus und man verkauft zu jedem Preis weil man das Geld braucht.

 

Mein erster Wunscheinkaufskurs für Bitcoin, liegt bei umgerechnet 70.115€.

Auf Grund der laufenden Verkaufswelle nach unten, habe ich heute angefangen erste Bitcoinpositionen aufzubauen.

Meine persönliche Strategie ist, dass ich mir jetzt ansehe in welchen Wellen es läuft und nach jedem 3.000 - 5.000 $/€ Kursverlust meine Kaufposition verdopple.

Damit ihr nicht denkt, dass ich hier zu zocken anfange. Nein, Bitcoin hat nichts mit diesem Depot zu tun!

Mich reizen nur die aktuellen tiefroten Notierungen und ich kaufe ich ganz nebenbei mit ganz kleinen Beträgen an, eine neue Position aufzubauen. Diese Bitcoins möchte ich dann mindesten 12 Monate, wg. der Steuerfreiheit, halten und dann schaue ich weiter.

Nichts zum Nachmachen Leute, das ist nur mein aktuelles Spiel:

Geld gegen Nullen & Einsen, oder bedrucktes Papier gegen Code 😉

 

Hey Leute, das war es für heute, bleibt cool, handelt nach eurer Strategie, nutzt regelmäßige Sparpläne und bleibt diszipliniert eurer Linie treu.

 

Demnächst wieder mehr beim 7-Jahres-Sparplan und dann auch wieder hier.

Habt Spaß Leute und ich wünsche euch ein schönes Wochenende und schöne Zeit! 



   
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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 765
Themenstarter  

Die Herausforderung: 10-15 Aktien (eigener) Mini-ETF gegen den Welt-ETF als Benchmark

Hey Leute, willkommen am Silvester, der letzte Tag im Jahr 2025!

 

Die Märkte haben in 2025 trotzt aller Turbulenzen sehr gut abgeschnitten. Im Grunde lief immer noch Technologie, KI, Energie und Banken.

Was in 2025 schlecht lief, waren die Konsumwerte und die Verbrauchsgüter. Alles was die Menschen täglich brauchen. Doch dabei wird immer mehr auf den Preis geschaut und dabei auch abseits der bekannten Marken eingekauft.

 

Für das Jahr 2026 schaue ich jetzt in meine Glaskugel.

Da ich auch nicht weiß wie das Jahr 2026 wird, sind das alles nur meine Vermutungen und Ideen für das kommende Jahr:

  1. Der DAX erreicht die 30.000 Punkte 🙂
  2. Der DAX schwankt im Jahresverlauf aber auch nach unten, auf unter 20.000 Punkte
  3. Technologie und KI läuft weiter, trotzt aller „Blasengerüchte“

 

  1. Ein Krieg China-Taiwan würde die Wirtschaft und die Börsen massiv erschüttern – für mich der größte Unsicherheitsfaktor in 2026, immer noch mit der Hoffnung dass es nicht passiert. 

 

In diesem Depot stocke ich überwiegend meine Bestandspositionen auf und kaufe bei Schwäche Anteile dazu. Als neue Positionen werden in 2026 fünf Company`s dazukommen.

Auf  Grund der weiteren Dollarschwäche konzentriere ich mich bei neuen Käufen mehr auf deutsche und EU Company`s. 

Warum?

Ich möchte bei meinen Dividenden stabilere Einnahmen haben. In Euro kann ich gut kalkulieren, in US-Dollar bekomme ich immer weniger Gegenwert in Euro.

Bei US-Company`s die regelmäßig bespart werden ist das nicht so schlimm. Dort kann man es als eine Investition in die längerfristige Zukunft sehen  Denn hier bekomme ich zwar weniger Dividende in Euro, erhalte aber auch einen günstigeren Einkaufskurs bei jeder Sparplanausführung.

Wenn denn irgendwann mal der Dollar wieder stärker wird hilft der jetzt günstige Einkaufskurs bei den dann steigenden Dividenden. Aber dieses Scenario ist sehr langfristig.   

Nach wie vor, ist dieses ein ruhiges Basisdepot für mich. Mit wenig Veränderungen und steigenden Dividendeneinnahmen. Ein Depot wo ich auch in den kommenden Krisen nicht raufgucken muss. Also bleibt es dabei:

Möglichst keine Anteile verkaufen, außer es muss wirklich sein.

Bestehende gute Positionen weiter aufbauen.

Neue Ideen und Chancen umsetzen

Dabei immer grinsend die Dividenden kassieren und diese wieder investieren.

 

Hey Leute, eine langweilige Strategie, oder?

 

Schauen wir gemeinsam auf mein Jahr 2025 und die Entwicklung seit dem bestehen dieses Depot, also seit 2022.

Hier eine Liste meiner Depotpositionen mit der prozentualen Entwicklung seit dem 01.01.2022. Warum, von Anfang an? Weil dann der Vergleich mit dem Vanguard World aussagekräftiger ist und wir gemeinsam auf die letzten drei Jahre schauen können.

 

Company – Wertenwicklung 01.01.22-30.12.2025

Allianz  + 48%

Apple + 78%

BMW + 22%

Broadcom  +50%

Coca Cola +13%

DHL +18%

D Telekom +46%

GSK +29%

LVMH +6%

Magnum ohne Wertung

Mc Donalds +3%

Novo Nordisk – 27%

Pfizer – 23%

Nvidia +39%

SAP + 113%

Shell – 2%

Sixt Vz – 12%

Unilever +7%

VW +4%

 

Meine Positionen im roten Bereich sind:

  • Novo Nordisk, die mir persönlich etwas weh tun, gerade weil die Position bereits über 50% im Plus war und ich diese nicht abgesichert habe. Natürlich halte ich an der Company fest, denn es wird wieder aufwärts gehen, auch wenn der Weg vermutlich länger sein wird. In der Zwischenzeit gibt es etwas Dividende und ab und zu kaufe ich Stücke nach.
  • Pfizer, meistens rot und außer Dividende gibt es hier nicht viel zu berichten. Pfizer ist meine langfristige Investition in die Pharmaindustrie und auf die neuen Medikamente. Auch hier kaufe ich ab und zu Stücke nach.
  • Shell, ein Ölwert der erst wieder erwachen wird, wenn es der Weltwirtschaft und China besser geht. Bis dahin gibt es etwas Dividende und auch hier würde ich die Position per Sparplan aufstocken, allerdings erst wenn der Kurs günstiger ist.
  • Sixt Vz, den Autovermieter habe ich auf Grund der Dividende gekauft, allerdings aus heutiger Sicht bedeutend zu früh. Auch der Autovermieter leidet unter der Konjunkturschwäche und auch die Firmen sparen bei der Anmietung. Die Position bleibt drin, allerdings habe ich hier keine Zukäufe geplant.

 

Und das waren die roten Company`s im Depot, alle anderen sind grün und das ist natürlich erfreulich.

 

Eine Sondersituation gab es im Dezember bei Unilever. Unilever hat seine Eissparte endlich abgespalten. Leider nicht per Spin off, sondern als Sachdividende und damit steuerpflichtig in Deutschland. In meinem Depot befanden sich zum Zeitpunkt der Maßnahme 101 Stücke Unilever, damit erhielt ich 20,20 Stück der neuen Company Magnum.  

Meine Unilever Position wurde durch einen Reversesplit (Zusammenlegung der Aktien) auf insgesamt 89 Stück reduziert. Da ich lieber runde Zahlern mag, habe ich meine Unilever mit einem Einzelkauf (Limit 55,10€) wieder auf runde 100 Stück aufgestockt und zusätzlich einen monatlichen Sparplan auf Magnum eröffnet. Der Magnumkurs schwankt zw. 12,50€-14,50€ und in dieser Spanne kaufe ich demnächst Stücke dazu

Unilever bleibt eine Basiscompany in diesem Depot. Bei Magnum rechne ich noch mit Kursverlusten, da viele die Position verkaufen (da zu klein) und da ich gern Eis esse und den Gedanken Aktionär einer Eiscompany zu sein gut finde, kaufe ich hier ab 2026 per Sparplan dazu. Meine Zielgröße sind hier 100 Stück.  

Hier ist das Depot für Einzelkäufe und im 7-Jahres-Depot sind überwiegend Sparpläne. Der Magnum Sparplan ist aktuell die einzige Ausnahme hier.

 

Meinen Sparplan vom Vanguard Welt ETF habe ich etwas dynamisiert.

Also meine monatliche Sparrate ab Januar 2026 von aktuell 120€ auf 132€ erhöht. Da er sich als mein Basis & Benchmark-ETF auch gut entwickelt und mir ebenfalls Quartalsweise steigende Dividenden zukommen lässt, soll er nicht nur Benchmark sein, sondern ein weiterer Baustein meines ruhigen Depots hier.

Der Vanguard Welt ETF hat im Rückblick seit dem 01.01.2022-30.12.2025 insgesamt 28% Rendite gebracht. Dabei sind die Quartalsdividenden nicht berücksichtigt.

Die eingenommen Dividenden des Depots zeige ich euch im nächsten Beitrag 😉

Hey Leute, das war es für heute zum Ende des Monats und zum Ende des Jahres.

 

Ich wünsche euch einen guten Rutsch in das Jahr 2026 und kommt gesund im neuen Jahr an!

Demnächst wieder mehr beim 7-Jahres-Sparplan und dann auch wieder hier. Habt Spaß Leute und hiermit wünsche ich euch wie immer eine schöne Zeit! 



   
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