Community

Benachrichtigungen
Alles löschen

Crypto Aufstrebende Cryptos

96 Beiträge
13 Benutzer
41 Reactions
4,946 Ansichten
(@habanero1979)
Fide Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2037
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @exdiscordler

Hier kaufe ich auch gerne neue Listings an einer kleineren Exchange, der ich ebenfalls vertraue (z. B. dass sie keine Scam-Projekte listen würde).

Welche Exchange würdest du für solche Zwecke Empfehlen?

Und generell danke ich dir für das Teilen deiner Voegehensweise mit uns.



   
AntwortZitat
Ex-Discordler
(@exdiscordler)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 347
 

@habanero1979 Ich habe das bei CoinMetro so gemacht. Sie sind sehr transparent, insbesondere beim Umgang mit Sicherheitslücken oder dem Verlust von Assets. Der CEO gibt wöchentlich ein AMA und beantwortet dort und im Telegram-Channel wirklich jede noch so kritische Frage. Wenn Du Dir selbst ein Bild machen möchtest, würde ich einfach mit einem der letzten AMAs auf YouTube starten.

Bisher hatten sie bei einigen Listings ein glückliches Händchen (QNT, PRQ, VXV, evtl. auch KDA). Das mag reines Glück gewesen sein und ist vielleicht nicht reproduzierbar. Die Transparenz und ein gewisses Maß an Qualitätskontrolle bei Listings halte ich aber für gesichert.

Falls Du daran Interesse hast: CoinMetro bzw. Ignium kann ich auch für eine Art Crowd Funding empfehlen. Hin und wieder gibt es dort Bonds oder Unternehmensanteile, aktuell sammelt eine Crypto-Marketing-Agentur Geld ein.



   
habanero1979 reacted
AntwortZitat
(@habanero1979)
Fide Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2037
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @exdiscordler

CoinMetro

Vielen Dank für diesen sehr spannenden Tipp. Das schaue ich mir mal an. 😀 



   
AntwortZitat
 Moe
(@moe)
Vollkornbrot Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 50
 

Finde die folgenden sehr interessant und dollar cost average mich rein. 

Denke wenn die BTC Dominanz sinkt, wird es für die altcoins interessant. Die USDT Dominanz sinkt zudem, also fließt wieder mehr von stable coins ab.  

Bin u.a. bei oxbull.tech oder superlauncher.io investiert, das sind launchpads für IDOs. seedify wäre auch eine Adresse. Sicherlich gibt es weitere auf anderen als der Binance Chain. VENT auf cardano usw.  IDOs sind eine Art Venture Capital. Da muss man davon ausgehen, dass es a) eine längere Zeit braucht und b) nicht jedes Projekt performed. Da man eher und aufgrund der allocation kleinere Beträge reingeben kann, ist das eher Spielgeld. Bisher haben die guten Projekte, die schlechten rausgeholt. Unter den schlechten gab es auch Totalverluste, weil das Projekt gehackt wurde oder durch Bots die Liquidität ausgetrocknet wurde. Irgendwann bin ich darauf gekommen direkt nach listing, wenn Käufer den Preis hochtreiben, meinen Einsatz herauszuholen. So läuft alles weitere risikolos. Denn in der Regel fällt der Preis wieder kurz nach dem DEX listing.  

Seitdem bei binance nur noch fiat per Kreditkarten Einzahlung möglich sind, nutze ich coinbase als fiat onramp. Dort sind SEPA Einzahlungen kostenlos. Da die maker / taker fees bei coinbase höher sind, kann man bspw. via EOS gebührenfrei auf binance transferieren. In Summe noch etwas günstiger als die binance CC Einzahlungsgebühr. 

DeFi ist sehr interessant. Aktuell beschäftige ich mich näher mit yield farming per stable coins. Dem geneigten sei gesagt, dass es auch Unterschiede bei stablecoins gibt. Grober Plan; AAVE borowing (via polygon wegen der geringen gas fees) nutzen, den collateral zum lending nutzen um auf pump bei weiteren wie curve zu staken. bancor ist auch interessant, weil impermanent loss (nach 90 Tagen) ausgeschlossen ist und single staking möglich ist. Leider ist bancor (noch) nur auf Etherum, was abstruse gas fees zur Folge hat und daher für mich ausscheidet. 



   
habanero1979 reacted
AntwortZitat
(@habanero1979)
Fide Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2037
Themenstarter  

@moe 

Ich danke dir für das Teilen deiner Erfahrungen und Ratschläge. 😀 



   
AntwortZitat
(@knew2)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 534
 

@moe 

Achtung! Soweit ich weiß, ist bei Staking dann 10 Jahre vorgesehen. Also sobald man anfängt zu staken, sind die Gewinne 10 Jahre nicht Steuerfrei. 



   
AntwortZitat
Ex-Discordler
(@exdiscordler)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 347
 
Veröffentlicht von: @knew2

Achtung! Soweit ich weiß, ist bei Staking dann 10 Jahre vorgesehen. Also sobald man anfängt zu staken, sind die Gewinne 10 Jahre nicht Steuerfrei.

Die Veräußerungsgewinne auf dem Asset im Lending/Staking sind nach aktueller BMF-Meinung erst nach 10 Jahren steuerfrei. Allgemein verlängert sich die Haltefrist, sobald mit einem Token/Coin Einkünfte erzielt wurden.

Das bezieht sich allerdings nicht auf die erhaltenen Einkünfte ("Zinsen"), diese sind nach einem Jahr steuerfrei (außer sie landen direkt wieder mit im Lending).

Beim Yield Farming mit Stablecoins ist es wiederum nicht schlimm, auf die Stablecoins 10 Jahre Haltefrist zu bekommen. Da geht es ja nur um den EUR/USD-Kurs. 



   
AntwortZitat
(@knew2)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 534
 

@exdiscordler 

Genau das hält mich nämlich vom Staking ab. 10 Jahre warten nach Beenden des Stakings? Wow... und mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern, da ist das Risk-Profit Profil einfach viel schlechter



   
AntwortZitat
 Moe
(@moe)
Vollkornbrot Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 50
 

@knew2
Lieben Dank für den Hinweis. Das hatte ich bereits im Hinterkopf. Daher und zur Vermeidung von impermanent loss, wollte ich das mit stablecoins tun.

@exdiscordler

Das bezieht sich allerdings nicht auf die erhaltenen Einkünfte ("Zinsen"), diese sind nach einem Jahr steuerfrei (außer sie landen direkt wieder mit im Lending).

Oh wirklich? Das ist wäre ja genial! Wenn ich neben dem Zins auf die lended stablecoins noch paar Prozent in einem anderen Coin der Blockchain (z.B. MATIC, AVAX) ausgezahlt bekomme, dann ist der Verkaufserlös bei einer Haltedauer >1 Jahr steuerfrei? Ich dachte auch die aus lending erhaltenen haben die Haltefrist von 10 Jahren?

Aufs Leihen zahlt man zwar Zinsen, bekommt aber als incentive einen Zins in Form des Coins des Protokolls. So macht es Sinn, dass man nicht nur verleiht sondern sein collateral zum Leihen nutzt.

Quelle https://twitter.com/CryptoSeq/status/1446766255399182337

Mit dem Geliehenen dann auf curve weiter staken, so kann man dann deutlich höhere Zinsen als die auf den ersten Blick erscheinenden 2-4% erwirtschaften. screenshots curve:

 



   
habanero1979 reacted
AntwortZitat
(@knew2)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 534
 

Daran sieht man einfach: Deutschland ist Investitionsfeindlich! Nicht einmal Derivatgeschäfte kann man mit Aktiengeschäften verrechnen.... 

In den USA gibt es deutlich weniger Probleme, mit jeglichem Trading (Aktien, Crypto, Mining, etc).

 



   
AntwortZitat
Ex-Discordler
(@exdiscordler)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 347
 
Veröffentlicht von: @moe

Oh wirklich? Das ist wäre ja genial! Wenn ich neben dem Zins auf die lended stablecoins noch paar Prozent in einem anderen Coin der Blockchain (z.B. MATIC, AVAX) ausgezahlt bekomme, dann ist der Verkaufserlös bei einer Haltedauer >1 Jahr steuerfrei? Ich dachte auch die aus lending erhaltenen haben die Haltefrist von 10 Jahren?

Unstrittig war bisher, dass die "Zinsen" bei Zufluss zum aktuellen Wert zu versteuern sind. Vor dem BMF-Schreiben gab es teilweise sogar die Meinung, dass der Verkauf der "Zinsen" steuerfrei wäre (weil ja kein Kauf stattgefunden hat). Das BMF-Schreiben stellt aber klar, dass der Zufluss als Anschaffung gilt (Randziffer 39 und 77).

Sofern mit den Zinsen keine neuen Einkünfte generiert werden (z. B. durch automatische Wiederanlage mit Zinseszins), gibt es keine Grundlage, die Haltefrist auf 10 Jahre zu verlängern. Das BMF-Schreiben erlaubt sogar, den günstigeren Fall anzunehmen, dass der steuerfreie Teil zuerst veräußert wird (siehe das Beispiel unter Randziffer 50).



   
Frau B aus N reacted
AntwortZitat
(@knew2)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 534
 

@exdiscordler 

Und das nervt mich an diesem Land so sehr.

Wo ist das Problem, dieselbe Kapitalertragssteuer + Soli auf Crypto zu nehmen? Dann hätte ich kein Problem mit Staking und Trading von Crypto. 

Aber Risiko aussetzen + Einkommenssteuersatz? Das sind im worst case 42% - mit Kosten bist du bei 43-45%. Wow.



   
Blackwater reacted
AntwortZitat
Blackwater
(@deepblackforest)
Super Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 9 Jahren
Beiträge: 2893
 

@knew2 Na wart mal ab, was die neue Regierung mit Aktien - FX alles so vorhat. Lange raten muss ich da nicht. 😉

Letztlich wird alles dem persönlichen EK Satz zugeordnet und der Staat geht aus dem Risiko ganz raus. Rechtfertigt wird das mit "Lasten gerecht verteilen" und "Klima".

Riester, Rürup und Co. wird modernisiert und umbenannt und dort wird es Freibeträge und Förderungen geben. Scholz und andere werden nach ihrer Amtszeit von entsprechenden Banken und Versicherungen "belohnt". Aufsichtsratsposten etc. 

Wetten?



   
Knew2 reacted
AntwortZitat
(@himself63)
Fide Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2365
 
Veröffentlicht von: @deepblackforest

Scholz und andere werden nach ihrer Amtszeit von entsprechenden Banken und Versicherungen "belohnt". Aufsichtsratsposten etc. 

Wetten?

Also, ich wette nur, wenn ich zumindest den Hauch einer Gewinnchance habe. Deshalb wäre ich hier raus.



   
AntwortZitat
Ex-Discordler
(@exdiscordler)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 347
 
Veröffentlicht von: @knew2

Wo ist das Problem, dieselbe Kapitalertragssteuer + Soli auf Crypto zu nehmen? Dann hätte ich kein Problem mit Staking und Trading von Crypto. 

Aber Risiko aussetzen + Einkommenssteuersatz? Das sind im worst case 42% - mit Kosten bist du bei 43-45%. Wow.

Ich verstehe Deinen Standpunkt. Mieten sind z. B. aber auch mit 42% besteuert.

Ich würde mir vor allem wünschen, dass alle Verluste miteinander verrechnet werden können (also z. B. dass Veräußerungsverluste das zur versteuernde Angestellteneinkommen mindern).

Bei den aktuellen Regeln versuche ich, jeweils die Vorteile zu nutzen. Im April habe ich in Verbindung mit einem Investment einen Token als Bonus dazu bekommen (natürlich versteuere ich das). Der Token ist in den letzten Monaten gefallen, also habe ich mit Verlust verkauft und wieder gekauft. Durch etwas Trading habe ich nun Veräußerungsverluste für die Steuer und deutlich mehr Token als vorher. Mittlerweile ist der Token wieder über meinen Einstiegspreis gestiegen und jetzt lasse ich die Jahresfrist verstreichen.



   
AntwortZitat
Seite 2 / 7
Teilen: