Nicht einmal 4 Wochen und die US-Präsidentschaftswahlen finden statt.
Am 5. November wählen die Amerikaner ihren Präsidenten für die nächsten vier Jahre. Zudem bestimmen sie die Zusammensetzung des Repräsentantenhauses und eines Drittels des Senats neu. Die Demokraten schicken Vizepräsidentin Kamala Harris ins Rennen, die Republikaner Ex-Präsident Donald Trump. In Bevölkerungsbefragungen zur Wahlabsicht liegt Harris leicht vor Trump, ein statistisch signifikanter Vorsprung besteht aber nicht.
Für die Umfragen werden jeweils einige tausend Amerikaner und Amerikanerinnen befragt, die registrierte Wähler sind oder angeben, wahrscheinlich an der Wahl teilzunehmen. Die Resultate können mit einer gewissen statistischen Unschärfe auf die Gesamtbevölkerung übertragen werden, sind also repräsentativ.
Trotzdem steht das Rennen noch immer auf Messers Schneide, denn nationale Umfragen sind für die Wahl selbst weniger relevant. Nicht das Volksmehr ist entscheidend, sondern die Zahl der Elektorenstimmen. Berücksichtigt man diese Eigenheit des amerikanischen Wahlsystems in den statistischen Modellen, so ist der Kampf um die Präsidentschaft noch völlig offen.
Hier könnt ihr euch das in dem NZZ-Artikel einmal anschauen:
Eine ebenfalls extra für US-Wahlen gemachte Seite mit vielen interaktiven Grafiken und Zusatzinformationen ist Amerikaswahl.de (das furchtbare Gegender ist nicht von mir!)
https://www.amerikaswahl.de/umfragen/praesidentschaft-2024/


