Revolut erweitert sein Trading-Angebot für Kunden aus Deutschland, Österreich und dem gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR): Nutzer können nun aus über 1.000 US-notierten Aktien wählen und bereits ab einer Mindesteinlage von nur einem US-Dollar in Aktien investieren.
Revolut, die globale Finanz-Super-App, erweitert ihr Handelsangebot und bietet Kunden aus Deutschland, Österreich und dem gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) nun auch den Handel mit US-notierten Aktien an. Revolut-Nutzer können jetzt aus mehr als 1.000 Aktien wählen, die in den kommenden Monaten auf 2.200 aufgestockt werden sollen. Die Mindesteinlage für den Aktienhandel bei der Neobank beträgt nur einen US-Dollar und ist somit für jedermann zugänglich. Über die Revolut-App können die Nutzer die Performance einer Aktie in Echtzeit verfolgen, Handelscharts einsehen und aktuelle Börsennachrichten abrufen. Für diejenigen, die noch keine Erfahrung mit dem Aktienhandel haben, bietet Revolut einen sechsteiligen Kurs an, der die Grundkonzepte des Investierens und Handelns vermittelt. Dieser Kurs kann über den Hub in der Revolut-App aufgerufen werden, indem Nutzer auf „Lernen“ klicken.
Revolut-Nutzer können je nach Tarif einen (Standard), drei (Plus), fünf (Premium) oder zehn (Metal) kostenlose Trades pro Monat durchführen. Sobald das kostenlose Limit überschritten ist, zahlen die Kunden eine variable Gebühr von (mindestens) 0,25 Prozent für jeden weiteren Trade. Zusätzlich erhebt Revolut eine Depotgebühr in US-Dollar in Höhe von 0,12 Prozent des Marktwertes des Kundenguthabens, die monatlich berechnet wird.
Weitere Anlageprodukte geplant
„Neben den in den USA börsennotierten Aktien werden wir bald eine Reihe weiterer Anlageprodukte anbieten können, darunter Exchange Traded Funds (ETFs), an EWR-Märkten notierte Aktien, Investmentfonds, Anleihen, einen Robo-Advisor-Service und eine anspruchsvollere Handelsplattform für erfahrene Händler“, erklärt Rolandas Juteika, Head of Wealth & Trading (EEA) bei Revolut.
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Wie ihr wisst, teste ich fleissig "Revolut Aktien". Nur mit kleinsten Summen aber mal schauen. 😉
Inzwischen verbirgt sich hinter Revolut Aktien ja noch vieles mehr, zum Beispiel die ETF Käufe.
Revolut: "Von Apple bis Zoom, handele mit Teilaktien (Aktienanteile, die kleiner sind als eine ganze Aktie), schon ab 1 $."
Auch bei ETF's kann man kleinste Bruchstücke kaufen, ab 1 USD. Außerdem lassen sich Real Time Kurse abrufen und Preisalarme setzen. Alles kostenlos!
Gestern hatte ich es auch nochmal mit @mrsblackwater darüber. Davon hätten wir (zumindest ich) als Jugendliche geträumt. Besser kann man nicht starten, alles in einer App, kostenlos bis sehr günstig und kinderleicht.
Fragt sich, warum in Deutschland immer noch so viel junge Leute bei Spasskass und Voba sind? (und viele andere dieser überteuerten Sales-Buden).
Jedenfalls macht es Spass das zu ändern. Revolut hat inzwischen weltweit 30 Millionen Kunden. Sie werden ihrem Namen mehr und mehr gerecht.
Ich halte ja schon nix davon, sein Banking einer App anzuvertrauen.
Aber wenn ein Anleger sein Depot auf eine App zieht, dann halte ich das für noch viel falscher.
In meinen Augen sollte man sein Depot nur alle paar Monate (bestenfalls nur einmal im Jahr) öffnen, ansonsten wird man nur zu unnötigen Handlungen verführt.
Mit Depot meine ich das Konstrukt, wo mein AW, ACWI oder 70/30 vor sich hin akkumuliert.
Besser kann man nicht starten, alles in einer App, kostenlos bis sehr günstig und kinderleicht.
Für den Start ins Investment ist es eine Option. Die kostenlosen Features wie Real Time Kurse bzw. Preisalarme sind definitiv cool! Ansonsten halte ich es aber wie @presskoppweck:
Ich halte ja schon nix davon, sein Banking einer App anzuvertrauen.
Es gab bei Revolut schon diverse Fälle, wo Konten fälschlicherweise gesperrt wurden. Zudem bietet Revolut selbst bei den höherpreisigen Paketen (ausser Ultra) nur den Chat-Support an. Ich hatte persönlich schon ein paar Fälle, wo man Zahlungen aufgrund angeblich betrügerischer Sachen gesperrt hat. Das konnte ich lösen, aber es hat ganz schön gedauert.
Insofern mag es ein Einstieg in den Bereich "Investieren mit Aktien" sein, aber ich würde dort nichts oberhalb 3000€ parken.
In meinen Augen sollte man sein Depot nur alle paar Monate (bestenfalls nur einmal im Jahr) öffnen, ansonsten wird man nur zu unnötigen Handlungen verführt.
THIS! Robinhood lässt grüssen. Langfristiges Investieren sollte schnarchlangweilig sein.
Für den Start ins Investment ist es eine Option. Die kostenlosen Features wie Real Time Kurse bzw. Preisalarme sind definitiv cool! Ansonsten halte ich es aber wie @presskoppweck:
Darum geht es doch, um den Einstieg. Denkt an all die Leute zwischen 18-30, die bisher mehrheitlich bei Voba, Spasskass etc. sind.
Letztlich gut man ab einer gewissen Größe nicht um eine solide Schweizer oder UAE Bank herum denn...
Ich hatte persönlich schon ein paar Fälle, wo man Zahlungen aufgrund angeblich betrügerischer Sachen gesperrt hat.
Eine Kontosperrung bei einer deutschen Bank ist jederzeit möglich, z.B. wegen dem FA 😉 und anderer Behörden.
Oder dem Totschlagargument "Geldwäscheverdacht".
Ob das Banking per App angeboten wird (bei Revolut gibt es ja auch Online-Banking) oder nicht ist völlig unerheblich. Kontosperre ist Kontosperre. Ein gepudertes Blondchen am Schalter hilft euch da auch nicht weiter. Denn im Jahr 2023 sagt die dann:
"oh, da muss ich ein Ticket für die Abteilung aufgeben. Die melden sich dann bei Ihnen"
🙂
Darum geht es doch, um den Einstieg. Denkt an all die Leute zwischen 18-30, die bisher mehrheitlich bei Voba, Spasskass etc. sind.
Damit hast du Recht. Ich kann und sollte das nicht mit mir vergleichen.
Es wäre mal interessant zu erfahren, wie viele Personen zwischen 18 und 30 noch bei den Sparkassen und Volks-/Raiffeissenbanken sind. Mit all den Finanzbloggern und Youtube-Kanälen sollte man doch denken, dass die Jugend besser informiert ist. Betonung auf "sollte".
Side-note: eine Bekannte hat mir die Tage von ihrer Tochter (19) erzählt. Hauptsächliche Hobbies: Netflix, TV, mehrere Stunden am Tag auf dem Handy scrollen (Instagram, Tiktok etc.) Ich fand es erschreckend. Heisst natürlich nicht, dass die Tochter nur das macht. Allerdings ist es wohl so, dass die Tochter sich kaum längerfristig auf irgendwas konzentrieren kann. Da ist dann halt die Frage, ob sie sich für eine Bank oder Investing interessiert. Vermutlich eher nicht.
Ein gepudertes Blondchen am Schalter hilft euch da auch nicht weiter. Denn im Jahr 2023 sagt die dann:
Das war schon in den 2000ern so bei der Sparkasse 😉 Ich weiss aus persönlicher Erfahrung, dass die lokale Sparkasse bei mir über Jahrzehnte hauptsächlich nach Aussehen eingestellt hat. Da wurden Leute genommen, die in Mathematik eine 4 oder 5 hatten. Hauptsache, die sahen gut aus. Leider kein Scherz!


