Breit streuen in Asset Klassen (gerne auch Land und ein bisschen Gold), Banken, Staaten
Phyisches Gold? Falls ja: vorher die Mitgliedschaft bei den Höllenhunden beantragen. Sonst kommt im Krisenfall der Nachbar mit der grösseren Wumme vorbei
Das Gold ist das Startkapital wenn die Krise vorüber ist und kein Tauschgegenstand in der Krise. (Allenfalls als last resort)
Weiber, Schnaps, Zigaretten, Feuerzeuge, Dosenfleisch, Batterien, Trinkwasser .... auch das sind alles Dinge, die dem Nachbarn gefallen werden. Übe frühzeitig, dich so unauffällig wie möglich zu verhalten. Und trink schon heute mit den Nachbarn ab und zu ein Bier ...
Im Super-GAU Fall würde ich Banken und Staaten auch nicht trauen.
Es ist trotzdem ein sinnvoller Ansatz, nicht alles im häuslichen Safe zu lagern, sondern auch einen Teil in einem Bankschließfach zu haben. Denn das ist einer der Orte, wo der bewummte Nachbar schlecht dran kommt.
Angst vor Konfiskation: Der Staat wird einen Teufel tun und auf ein goldgedecktes System setzen, also bleibt ihm gar nicht viel übrig als die privaten Goldbestände mehr oder weniger zu ignorieren, bzw. so zu behandeln wie z.B. Aktien.
Das Gold ist das Startkapital wenn die Krise vorüber ist und kein Tauschgegenstand in der Krise. (Allenfalls als last resort)
Exakt! So sehe ich das auch.
Nach dem zweiten Weltkrieg: Zwei Hände voller Silbermünzen - 30 Häuser mitten in Berlin.
Edit: Oder Goldmünzen, kann mich nicht mehr ganz erinnern. Aber Relation ist klar.
Es ist trotzdem ein sinnvoller Ansatz, nicht alles im häuslichen Safe zu lagern, sondern auch einen Teil in einem Bankschließfach zu haben. Denn das ist einer der Orte, wo der bewummte Nachbar schlecht dran kommt.
Falsch. Alles im Bankschließfach kann mit staatlicher Regulierung (dazu gibt es auch schon Gesetze) beschlagnahmt werden - wenn z.B. ein Lastenausgleich kommt. Und der wird kommen.
Das stimmt, meistens geht es um CIR und Eigenkapitalrendite wie hier: https://www.der-bank-blog.de/europas-grossbanken-hinken-hinterher/studien/37686773/
Interessanter Artikel. Ein paar wichtige Zitate:
Es gäbe jedoch genug Potenzial für die europäischen Banken, ihre Rentabilität und Effizienz zu steigern, etwa durch Investitionen in moderne IT-Architektur, Komplexitätsreduktion im Geschäftsmodell oder durch Fusionen und Übernahmen
Personalkosten, Regulierung und Geschäftsmodell können die Unterschiede bei Cost-Income-Ratio und Return on Equity jedoch nicht vollständig erklären, wie die Studienautoren schreiben. Ein weiterer Grund sei eine stärkere Digitalisierung der Banken in den USA und Asien. Infolgedessen seien die amerikanischen und asiatischen Banken effizienter und könnten mit neuen digitalen Produkten und Geschäftsmodellen einen höheren Return on Equity erzielen. In Europa dagegen seien viel an IT-Infrastruktur veraltet.
Ich habe die aus meiner Sicht wichtigen Punkte mal fett markiert. Diese kann ich einigermassen einschätzen. Der blaue deutsche Riese hatte bei meinem letzten Einsatz dort (vor ca. 6 oder 7 Jahren) über 50 Legacy-Systeme. Bei Projekten waren 9 von 10 Leuten Externe, und es wurde extrem viel Mist verzapft. Ich wage mal zu behaupten: die kranken heute daran rum.
Auch einer meiner aktuelleren Kunden ist eine Bank. Die sind zwar schon etwas fitter, aber auch dort laufen z.B. noch genug Sachen auf Mainframes. Selbst solche Dinge, die man problemlos auf anderen Landschaften betreiben oder in die Cloud schieben könnte. Aber die Entscheidungsstruktur ist sehr sehr träge, und dann investiert man lieber erneut in den schweineteuren Mainframe als sich mal über Alternativkonzepte Gedanken zu machen. Nobody was ever fired for buying IBM. Egal, bin schon wieder abgeschweift...
Was grundsätzlich ein Problem ist, ist dass es viele Assets gibt die nach Marktbewertung nicht das wert sind, was in den Büchern steht. Diese Problematik trat nach der Finanzkrise 2007/2008 auf bzw. man rettete damit viele Banken. In den USA wurden danach Risiken abgebaut und 300 Banken abgewickelt, in der EU nicht. Dank EZB und Co. schlummert da ein Monster im Keller. Am besten nicht genau hinschauen!
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Ich erinnere mich dunkel (Nachdenkseiten und Co. haben damals auch berichtet, glaube ich). Ja, da liegen sehr üble Leichen im Keller. Wollte dich gerade nach einem Link fragen, aber besser nicht. Will den Puls nicht schon wieder auf 180 treiben 😉
Das Gold ist das Startkapital wenn die Krise vorüber ist und kein Tauschgegenstand in der Krise. (Allenfalls als last resort)
Das sehe ich etwas differenzierter. Wann war das wirklich so? Im II. WK wurden Goldmünzen eher eingetauscht gegen Brot und Gemüse (nach meinem bisherigen Kenntnisstand)
Exakt! So sehe ich das auch.
Nach dem zweiten Weltkrieg: Zwei Hände voller Silbermünzen - 30 Häuser mitten in Berlin.
Edit: Oder Goldmünzen, kann mich nicht mehr ganz erinnern. Aber Relation ist klar.
Hast du hierfür Quellen? Falls es so war, vermute ich eher, dass das schon reiche Leute waren, die da Häuser gekauft haben. Also niemand, der mal ein paar Goldmünzen irgendwo hatte. Sondern jemand, der auch den Krieg (siehe oben) schon gut überstanden hat aufgrund von Geld und/oder Beziehungen.
Weiber, Schnaps, Zigaretten, Feuerzeuge, Dosenfleisch, Batterien, Trinkwasser .... auch das sind alles Dinge, die dem Nachbarn gefallen werden. Übe frühzeitig, dich so unauffällig wie möglich zu verhalten.
Das unauffällige Verhalten nützt dir im Krisenfall vermutlich wenig. Ich denke man kann hier gerne mal nach Afghistan schauen und sich dortige Clanstrukturen anschauen. Die haben dann die Macht.
Und trink schon heute mit den Nachbarn ab und zu ein Bier ...
Das ist generell ein guter Ansatz (sich mit dem Nachbarn zu verstehen) 😉
Angst vor Konfiskation: Der Staat wird einen Teufel tun und auf ein goldgedecktes System setzen, also bleibt ihm gar nicht viel übrig als die privaten Goldbestände mehr oder weniger zu ignorieren, bzw. so zu behandeln wie z.B. Aktien.
Hier kommt mir das Goldverbot in den USA in den Sinn. Aber das ist natürlich schon lange her und damals gab es noch eine Goldpreisbindung des US-Dollars.
Falsch. Alles im Bankschließfach kann mit staatlicher Regulierung (dazu gibt es auch schon Gesetze) beschlagnahmt werden - wenn z.B. ein Lastenausgleich kommt. Und der wird kommen.
Ich glaube, was richtig ist, hängt vom Szenario ab, was man als Gau annimmt. Das kann eine Megainflation, ein Lastenausgleich, ein Bürgerkrieg und noch viel mehr sein. Ein Lastenausgleich ist aus meiner Sicht bei weitem nicht das übelste, das läuft zumindest noch in einem gesetzlichen Rahmen ab.
Alles im Bankschließfach kann mit staatlicher Regulierung (dazu gibt es auch schon Gesetze) beschlagnahmt werden - wenn z.B. ein Lastenausgleich kommt. Und der wird kommen.
Veröffentlicht von: @weip321
Hier kommt mir das Goldverbot in den USA in den Sinn. Aber das ist natürlich schon lange her und damals gab es noch eine Goldpreisbindung des US-Dollars.
Es ist einfach ein paar Beamte zu der Bande vor Clearstream zu schicken und Wertpapiere zu sozialisieren (oder sagen wir halbe/halbe oder nur ein Drittel Lastenausgleich). Das war vor einigen Jahrzehnten nicht möglich, damals hatte der Aktionär seine Aktien zuhause im Sekretär verwahrt. Man hätte da mühselig von Haus zu Haus zu Haus zu Haus ziehen müssen.
Die Sache bei Clearstream dürfte sogar weitaus einfacher durchzuführen sein, als alle Grundbucheinträge mit Zwangshypotheken zu beglücken.
Das vergleichen wir jetzt mal mit dem Riesenaufwand tausende Schließanlagen mit hunderttausenden Schließfächern zu öffnen, den Inhalt zu katalogisieren, zu bewerten und einen Teil davon zu konfiszieren.
Bevor ich Angst um mein Schließfach habe, ängstige ich mich um mein Depot.
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Das sehe ich etwas differenzierter. Wann war das wirklich so? Im II. WK wurden Goldmünzen eher eingetauscht gegen Brot und Gemüse (nach meinem bisherigen Kenntnisstand)
Auch Schmuck und Silberbesteck.
Bevor ich Angst um mein Schließfach habe, ängstige ich mich um mein Depot.
You got a point. Danke für den Realitätscheck!
Wenn ich das alles so lese, hach wie schön dass mein Banker mir zu einem Offshorekontensystem geraten hat 😍 . Und mit Auswanderung nach Türkei noch besser. Diese ganzen Nachrichten hier sind mal nur noch krass. 29% Rentenbeitrag ist das neuste. Dann die ganzen Schulden, selbst mir wird klar es wird alles umverteilt werden müssen.

