Community

Benachrichtigungen
Alles löschen

Investments📊 Geldanlage

38 Beiträge
11 Benutzer
58 Reactions
2,288 Ansichten
(@safranjunge)
Toasty New in Town
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 23
Themenstarter  

@gold-oder-aktien 

Wenn der Bitcoin bei ca. 61.000 € liegt und von gestern auf heute um 250€ gestiegen ist, wie viel Gewinn würde ich dann machen, wenn ich gestern 100€ investiert hätte?

 



   
AntwortZitat
(@gesperrter-nutzer)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2368
 

Veröffentlicht von: @safranjunge

Wenn der Bitcoin bei ca. 61.000 € liegt und von gestern auf heute um 250€ gestiegen ist, wie viel Gewinn würde ich dann machen, wenn ich gestern 100€ investiert hätte?

40 Cent:

250€ sind 0,4% von 61000.

0,4% von 100€ sind 40 Cent.

Und das ist vor Kosten, also wärst Du noch im Minus.



   
AntwortZitat
(@susanna)
Internationaler Meister Rose
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 919
 

Veröffentlicht von: @safranjunge

Wenn der Bitcoin bei ca. 61.000 € liegt und von gestern auf heute um 250€ gestiegen ist, wie viel Gewinn würde ich dann machen, wenn ich gestern 100€ investiert hätte?

Darf ich mal fragen ob du das Ernst meinst? Bevor du Geld investierst, solltest du unbedingt rechnen können!!



   
AntwortZitat
Luto
 Luto
(@luto73)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 190
 

Veröffentlicht von: @safranjunge

Ich möchte schon versuchen mit meiner Investition einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen.

Immer an André Kostolany denken, der gesagt hat: „Börsengewinne sind Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld“

Will sagen: es geht bei einem Investment nicht darum schnell reich zu werden, es geht -wie es der Finanzwesir vor Jahren so schön formuliert hat- darum nicht arm zu sterben.

Deshalb haben diverse Forenmitglieder ja schon auf den Plan hingewiesen. Du brauchst einen Plan. Wie viel Geld darfst/kannst Du verlieren? Wieviel steht zur Verfügung? Wieviel brauchst du als Notgroschen, wenn die Waschmaschine kaputt geht und gleichzeitig dein Auto verreckt? Das sind die Fragen, die du dir stellen musst und auf die du eine Antwort brauchst.

Ich habe vor 15 Jahren mit dem „Börsenspiel“ angefangen und hatte Null Ahnung. Vor 6 Jahren war ich gezwungen mich ernsthafter mit dem Thema Aktien und Börse auseinanderzusetzen und habe mit ETFs begonnen. Parallel dazu besitze ich auch Einzelaktien. Aber: was die Performance angeht, sind die ETFs den Einzelpapieren voraus. Das mag an meiner falschen Auswahl liegen, spiegelt aber das wieder was selbst den Profis passiert: kein Fondsmanager schafft es den MSCI World langfristig(!) zu schlagen.

Was das Thema Bitcoin angeht musst du dir fast die selben Fragen wie bei den Aktien stellen. Allerdings solltest du berücksichtigen, dass Cryptowährungen extrem schwanken und die aktuelle Blase auch wieder platzt. Ich habe 2007 Abstand vom Bitcoin gehalten. Da war er so um die 2000 Euro wert. Inzwischen bin ich eingestiegen und habe eine sehr kleine Position. Das liegt daran, dass ich die Finanzprodukte, die ich kaufe auch verstehen möchte. Und da tue ich mir beim Bitcoin immer noch schwer, auch wenn mir die mathematischen und kryptographischen Grundlagen bekannt sind.

Also: wenn du beginnst, setze nicht alles auf eine Karte. Fange klein an und streue deine Investments breit. Du wirst Fehler machen. Das ist nicht schlimm. Denn aus jedem Fehler lernt man.



   
AntwortZitat
(@safranjunge)
Toasty New in Town
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 23
Themenstarter  

Der Vanguard FTSE All World ETF besteht ja zu ca. 58% aus Aktien der USA oder?

Wenn die USA jetzt in den nächsten 10 Jahren untergehen wird egal ob komplett oder nur wirtschaftlich, ist das Geld dann dennoch in diesem ETF gut angelegt?

Ich weiß keiner kann hellsehen und ein gewisses Risiko ist immer vorhanden aber was sind dazu so eure Ansichten und Meinungen?



   
AntwortZitat
(@presskoppweck)
Fide Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2503
 

Veröffentlicht von: @safranjunge
Der Vanguard FTSE All World ETF besteht ja zu ca. 58% aus Aktien der USA oder?
Zumindest haben diese Firmen ihren Sitz dort. Aber oft reicht ihre Geschäftstätigkeit über die ganze Welt, die 58% ist also nur ein Teil der Wahrheit.
Selbst wenn die USA irgendwann einen wirtschaftlichen Niedergang erleiden, dann bildet der Vanguard immer das jeweilige wirtschaftliche Gewicht der wichtigsten Firmen ab. Die dann hoffentlich prosperierenden anderen Firmen sind ja auch im ETF enthalten und würden dann überproportional steigen. Man kriegt halt immer das Ergebnis der weltweit wichtigsten Firmen, egal welche Firmen das gerade sind. Das ist ein Vorteil der Anlage nach Marktkapitalisierung.

Veröffentlicht von: @safranjunge
Wenn die USA jetzt in den nächsten 10 Jahren untergehen wird
Es werden viele Länder untergehen, bevor die USA dran ist. Aber falls doch, dann hast du ganz andere Sorgen wie den US-Anteil des Vanguard.
Was glaubst du denn, wie es dann hier aussieht?

Wenn du unbedingt den US-Anteil senken willst (ich rate das nicht!), dann kannst du z.B. den Xtrackers MSCI World ex USA als Beimischung verwenden und so die USA runtergewichten. Vielleicht noch etwas emerging markets dazu ... und schon haste ein Depot, dass reballancing erfordert 🤮 

Es gibt auch weltweit streuende ETF, die weniger USA-Anteil haben, z.B. der ARERO, der Invesco Rafi 3000 oder der neue Gerd-Kommer-ETF.
Aber bei allen findet man Pferdefüße und alle haben eine schlechtere Performance als der Vanguard All World.
Der ARERO ist ein Mischfonds, der auch Rohstoffe und Rentenpapiere hält. Ist also unvergleichbar. Hat aber wegen der Teilfreistellung auch steuerliche Vorteile. Wärst du im mittleren Alter (da sind die Anforderunge oft anders) und wolltest mehrere 100k schwankungsarm anlegen, dann wäre das eine einfache Alternative um neben Aktien auch Renten und Rohstoffe in einem einzigen ETF Fonds zu halten.
Der Invesco dümpelt, trotz seines originellen Ansatzes, seit Jahren bei einem mikrigen Fondsvolumen rum. Er ist also permanent der Gefahr ausgesetzt, dass er geschlossen wird.
Der Kommer-ETF ist so jung, dass man auf keine lange Historie zurückblicken kann. Er wäre mein Favorit, wenn es darum geht den USA-Anteil zu senken. Der Kommersche Ansatz polarisiert aber sehr stark und viele kriegen Schreikrämpfe wenn sie nur dessen WKN sehen.

Unterm Strich lautet die Empfehlung für den risikobehafteten Depotanteil immer noch Vanguard All World oder SPDR ACWI IMI.



   
AntwortZitat
(@lichtenberg99)
Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 1416
 

Veröffentlicht von: @safranjunge

Ich weiß keiner kann hellsehen und ein gewisses Risiko ist immer vorhanden aber was sind dazu so eure Ansichten und Meinungen?

Ich streue breiter, also über alle Wirtschaftszonen und auch über ein paar Faktoren (auch Fonds mit kleineren Werten und Quality). Ist aus meiner Sicht etwas weniger riskant, hat aber in den letzten Jahren auch ein wenig Rendite gekostet.



   
AntwortZitat
Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 765
 

Veröffentlicht von: @safranjunge

Der Vanguard FTSE All World ETF besteht ja zu ca. 58% aus Aktien der USA oder?

Wenn die USA jetzt in den nächsten 10 Jahren untergehen wird egal ob komplett oder nur wirtschaftlich, ist das Geld dann dennoch in diesem ETF gut angelegt?

Ich weiß keiner kann hellsehen und ein gewisses Risiko ist immer vorhanden aber was sind dazu so eure Ansichten und Meinungen?

Meine Meinung dazu:

Denke nicht zu kompliziert, es ist ein Basissparplan, also die Basis mit dem Gedanken eine Grundlage für später zu haben. Monatlich per Dauerauftrag oder Sparplan sparen und nur zum Jahresende für die Steuerbescheinigung draufgucken. Das Ding ist keine Spekulation, das ist ein Grundbaustein für deinen Vermögensaufbau. Ob du es für die Rente nutzt, oder für die Finanzierung eines Hauses / Eigentumswohnung / Weltreise / etc. ist später deine Entscheidung. Doch diese Frage sollte sich nicht in den nächsten 20 Jahre stellen. 

Die Aktienmärkte und Börsen rund um den Globus werden weiter fröhlich vor sich hin schwanken. Also mal 15% hoch und auch 50% runter. Die Kunst ist es, bei den -50% zu sagen: "wow, das ist meine Chance, ich verdoppele meine Sparrate". Wenn du in diesen Crash-Situationen echte Nerven zeigst und die Eier hast, dann wirst du 10 Jahre später deinen Freunden erzählen können: "ich habe damals im Crash meine Sparrate verdoppelt und nun guckt her wo ich jetzt stehe ...".

Die USA wurde schon öfter schlechtgeredet und es gab auch Crashs und Krisen. Die USA ist ein Einwandererland mit Kampfgeist und ist immer wieder gestärkt aus allen Tiefs herausgekommen. Egal ob Wirtschaftskrisen, Kriege, Schulden, oder mehr oder weniger unfähige Präsidenten, am Ende kannst du den "way of live, made in U.S.A." nicht stoppen - meine Meinung. 

Andersherum gesehen, erstelle eine Liste mit deinen Produkten die du und dein Umfeld besitzt und nutzt. Jetzt streiche alle US-Company`s von dieser Liste und guck mal was da übrig bleibt. Das sollten locker 50% sein und dann kommen noch indirekt gehaltene Company`s, Vorprodukte, Rohstoffe, Zubehör, etc. dazu, damit landest du vermutlich im Bereich um die 70% US-Anteil. Klar kann man einiges nach und nach durch andere Hersteller und Länder ersetzen, aber nicht alles, nicht schnell und dort wo es geht, frage dich, willst du es überhaupt?

Hey, ich bin ein US-Fan, daher ist meine Meinung nicht objektiv, doch ich schließe mich in dem Fall auch Warren Buffett an Zitat: " Wette nie gegen die USA" 

Fazit: anfangen, ist das Zauberwort, nicht lange für und wider abwägen, sondern anfangen zu sparen, monatlich, regelmäßig, langweilig und diszipliniert!

 



   
Martgo, Luto, mrtn and 2 people reacted
AntwortZitat
Seite 3 / 3
Teilen: