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Analysen Gaspreise explodieren 2022

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mrtn
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(@mrtn)
Super Großmeister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Jahren
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@lichtenberg99 in der Tat ein hochinteressanter Gedanke.

Rechnerisch sind wir (und viele Portale) uns doch einig gewesen, dass das Gas nicht reicht und die Speicher nur zur Kompensation da sind, richtig?

Mein letzter Stand war, dass die Industrie so oder so mehr verbraucht als reinkommt und die Speicher dann im März mehr als halbiert sind. Das echte Problem kommt dann im nächsten Winter (2023/24)

Derzeit bin ich also etwas überfragt. Sollte das genauso ein Panikstory wie das C-Thema gewesen sein, beschäftige ich mich in Zukunft mit Katzenvideos. 😆 (an der Stelle: im Gegensatz zu vielen anderen, ist mir völlig Latte von welchem politischen Lager ein Thema aufgebracht wird. Die Frage ist ob die Inhalte BS sind oder nicht. Bei vielen Rainbow Themen ist das definitiv so).

Ich habe mir übrigens mal eine kleine Sammlung von Untergangsvideos angelegt. Auch zur Dokumentation 😉 .



   
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(@geloeschter-nutzerf)
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Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 3120
 

Veröffentlicht von: @lichtenberg99

Alle Prophezeiungen, dass wir ohne russisches Gas nicht existieren können, lösen sich nach und nach in Luft auf. Und das obwohl die ganze LNG Infrasruktur weder in Deutschland noch in den Produzentenländern bisher aufgebaut ist.

Lieber Lichtenberg. Ich weiss nicht, ob du das bewusst machst, aber aus meiner Sicht übernimmst du hier 1:1 die gleiche Argumentation wie unsere heiss geliebten Massenmedien. Die sind sich auch nicht zu schade, den vollkommen realitätsfremden Stuss einer Ricarda Lang rauszuposaunen ("Krise können wir", "die Grünen sind dabei, die neue Wirtschaftspartei zu werden": klick + klack). Bei so viel Schwachsinn bin ich froh, dass ich noch kein Frühstück hatte bisher...

Meine Einschätzung dazu: bis auf Anfang Dezember hatte Deutschland einen sehr warmen letzten Monat 2022. Die Temperaturen an Silvester: Berlin 17 Grad, München 18 Grad, Stuttgart 19 Grad.

Man muss sich die Gründe anschauen, warum die Gasspeicher so voll sind:

  1. ein sehr warmer Winter
  2. Unternehmen haben ihre Produktionskapazitäten reduziert
  3. Endverbraucher haben (eventuell) ihre Heizungen runtergedreht, damit sie nächstes Jahr keine böse Überraschung erleben werden

Den Mund voll zu nehmen (insert Ricarda Lang mit irgendwas im Mund) und zu behaupten, dass die Grünen Krise können, ist einfach nur gaga! Ohne milden Winter sähe die Lage schon ganz anders aus. Zudem wird man erst in Q1/23 bzw Q2/23 sehen, welche Auswirkungen die hohen Gaspreise auf die produzierenden Betriebe gehabt habt (im Falle von AGs, bei Mittelständlern sieht man es erst mit der Jahresbilanz). DANN können wir darüber sprechen, ob die Krise gemeistert wurde oder nicht.

Veröffentlicht von: @lichtenberg99

War alles nur überflüssige Panik?

Wie gesagt: lass uns in einem halben Jahr nochmal schauen. Dann sehen wir hoffentlich auch die Auswirkungen aufs BIP/GDP.

Wenn ich mir den Erzeugerpreisindex anschaue, sieht das alles andere als gut aus: destatis.de - Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte

Zum BIP habe ich keine neueren Daten gefunden (nur von 08/2022): tagesschau.de - Deutsche Wirtschaft stagniert

Relativ aktuelle Umfrage zum Thema: statista.com - In welche Richtung entwickelt sich die Wirtschaft in Deutschland?

 

Beim Thema Lang würde ich es mal mit Rüdiger Hofmann bzw. Ekel-Alfred halten. Oder von mir aus soll sie einen Krapfen mehr essen, damit nicht so viel Dünnes rauskommt.



   
habanero1979, tomhw and mrtn reacted
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mrtn
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(@mrtn)
Super Großmeister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 4736
 

Veröffentlicht von: @Anonym

Relativ aktuelle Umfrage zum Thema: statista.com - In welche Richtung entwickelt sich die Wirtschaft in Deutschland?

 

This!

Das werfe ich NICHT in einen Topf. Selbst wenn das Gas reicht ist die Entwicklung der Wirtschaft langfristig leider negativ. Aber das ist auch ein strukturelles Problem.

Veröffentlicht von: @Anonym

Den Mund voll zu nehmen (insert Ricarda Lang mit irgendwas im Mund) und zu behaupten, dass die Grünen Krise können, ist einfach nur gaga!

Gut das Gesamtpersonal ist für die Tonne. Die Grünensekte ist das eine, SPD das andere. Und Union? Ich geh kurz lachen...



   
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(@geloeschter-nutzerf)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 3120
 

Veröffentlicht von: @mrtn

Gut das Gesamtpersonal ist für die Tonne. Die Grünensekte ist das eine, SPD das andere. Und Union? Ich geh kurz lachen...

Gut zusammengefasst. Was soll ich dazu noch sagen? Dummerweise ertappe ich mich mittlerweile selber dabei, wie ich mit manchen Positionen der AfD sympathisiere.



   
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(@lichtenberg99)
Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 1416
 

Veröffentlicht von: @Anonym

Lieber Lichtenberg. Ich weiss nicht, ob du das bewusst machst, aber aus meiner Sicht übernimmst du hier 1:1 die gleiche Argumentation wie unsere heiss geliebten Massenmedien

Ich versuche mir meine Meinung selbst zu bilden, unabhängig von den Massenmedien. Mit anderen Worten: Mir ist das Scheissegal, ob ich der gleichen Meinung bin wie die Massenmedien oder nicht.

 

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Wenn ich mir den Erzeugerpreisindex anschaue, sieht das alles andere als gut aus: destatis.de - Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte

Die Zahl der Erzeugerpreise sieht tatsächich gefährlich aus. Nur sind sie tatsächlich im November gegen Oktober um 4% gesunken! Im Moment enstpannt sich die Situation also zusehend.

Veröffentlicht von: @Anonym

Man muss sich die Gründe anschauen, warum die Gasspeicher so voll sind:

  1. ein sehr warmer Winter
  2. Unternehmen haben ihre Produktionskapazitäten reduziert
  3. Endverbraucher haben (eventuell) ihre Heizungen runtergedreht, damit sie nächstes Jahr keine böse Überraschung erleben werden

Du hast völlig recht. Und es gibt noch weitere Punkte, die im Moment die Situation entspannen. Die Verkäufe von LNG nach China / Indien haben abgenommen, wohl wegen deren schlechter Wirtschaft und die Wirtschaft hat auch Verbräuche von Gas auf Heizöl umgestellt. Deswegen auch die hohen Preise von Diesel und Heizöl.

Das ist zur Zeit nur ein Schnappschuss. Wir sollten weiterhin Gas sparen und die AKWs weiter am Netz lassen.

Veröffentlicht von: @mrtn

Rechnerisch sind wir (und viele Portale) uns doch einig gewesen, dass das Gas nicht reicht und die Speicher nur zur Kompensation da sind, richtig?

Ja, definitiv.

Für mich sind da mehrere Schlussfolgerungen:

- die globale Wirtschaft ist doch immer noch einigermassen anpassungsfähig.

- Nichts wrd so heiss gegessen, wie es gekocht wird.

- In Zeiten, wo sich Dinge rasant ändern, ist es noch schwerer die Zukunft vorherzusehen als sonst.

Wir sollten bescheiden bleiben / werden.



   
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(@presskoppweck)
Fide Meister Blackwater Stammleser
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Beiträge: 2503
 

Veröffentlicht von: @lichtenberg99
War alles nur überflüssige Panik?
Mentalitätssache: ist man Ameise oder Grille? Und ist man Grille: wo liegt ein freundlich gesinnter Ameisenbau?
Hoffen wir, dass uns der Wettergott den Rest des Winters gnädig bleibt, denn Wettervorhersagen mehr als 4 Tage in die Zukunft haben viel mit Hühnerknochen und Kaffeesatz gemeinsam.

Veröffentlicht von: @lichtenberg99
Die Zahl der Erzeugerpreise sieht tatsächich gefährlich aus. Nur sind sie tatsächlich im November gegen Oktober um 4% gesunken! Im Moment enstpannt sich die Situation also zusehend.
Überschwinger kennt man aus der Regelungstechnik. Etwas steigt erst um 45% an um dann wieder um 4% zu fallen. In Summe ist es dann immer noch weit mehr wie zu Anfang.

 



   
habanero1979 reacted
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(@lichtenberg99)
Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 1416
 

Veröffentlicht von: @presskoppweck

Überschwinger kennt man aus der Regelungstechnik. Etwas steigt erst um 45% an um dann wieder um 4% zu fallen. In Summe ist es dann immer noch weit mehr wie zu Anfang.

Nur dass die Regelkreise der Weltwrtschaft etwas komplexer verschaltet als in der Technik und deutlich mehr oder weniger intelligente Aktoren darin rumpfuschen.

Wenn es denn auf dem Wege nach unten auch einen Überschwinger in die anderen Richtung gibt, wäre ja ganz nett.

 



   
habanero1979 reacted
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(@airnesto)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 1070
 

Das vermutlich am häufigsten auftretende Phänomen in wirtschaftlichen Zusammenhängen ist die mean reversion. Ich nehme mal an diese Überschwinger sind damit irgendwie verwandt.

Nach dem weltweiten (okay, beinahe weltweit, aber sehr sehr breit war er mindestens) historischen Rekordaufschwung (in Dauer und Ausprägung) der letzten Dekade, war anzunehmen, dass ein Abschwung folgt - theoretisch vergleichsweise kurz und knackig - hoffen wir es. Der Auslöser war vorab unklar und hinterher sind alle schlau: eine Pandemie in einer weitgehend gesättigten Situation verbunden mit Krieg in einer der ausschlaggebenden Regionen.

Prognosen gehen für Deutschland von einem schwachen Minus in 2023 aus (vor allem in Q1 und Q2). Bereits für 2024 wird wieder ein schwaches Wachstum (um 1%) der Wirtschaft (Achtung: real, also kaufkraftbereinigt) vorhergesagt. Das liegt zwar unterhalb des gesetzlich festgelegten (!!!) Wachstumsziel von etwa 2% p.a., der Abschwung wirft uns aber gesamtwirtschaftlich gesehen (d.h. im Speziellen können natürlich Verwerfungen auftreten) kaum weiter als zurück ins Jahr 2020. Das war im wesentlichen deshalb schlecht, weil Corona da aufkam. Ansonsten  ging es da ganz gut. Falls die Prognose hinhaut, bin ich dafür das „nichts so heiß gegessen, wie gekocht wird“ s.o.



   
habanero1979 reacted
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(@gesperrter-nutzer)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2368
 

Der Mensch neigt dazu, aktuelle Situationen und Begebenheiten überzubewerten. So verhält es sich meiner Vermutung auch jetzt gerade wieder.



   
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(@geloeschter-nutzerf)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 3120
 

Veröffentlicht von: @lichtenberg99

Ich versuche mir meine Meinung selbst zu bilden, unabhängig von den Massenmedien. Mit anderen Worten: Mir ist das Scheissegal, ob ich der gleichen Meinung bin wie die Massenmedien oder nicht.

Da sind wir schon zwei 😎 Ich wollte dich damit auch nicht angreifen. Es ist mir nur aufgefallen.

Veröffentlicht von: @lichtenberg99

Wir sollten bescheiden bleiben / werden.

Bescheiden im Sinne von Demut ja, bescheiden im Sinne von "ich schlucke es einfach": nein.

 

Manchmal sind die Kommentare in der Sequenz wirklich lustig:

Veröffentlicht von: @presskoppweck

Hoffen wir, dass uns der Wettergott den Rest des Winters gnädig bleibt, denn Wettervorhersagen mehr als 4 Tage in die Zukunft haben viel mit Hühnerknochen und Kaffeesatz gemeinsam.

Und kurz danach:

Veröffentlicht von: @airnesto

Prognosen gehen für Deutschland von einem schwachen Minus in 2023 aus (vor allem in Q1 und Q2). Bereits für 2024 wird wieder ein schwaches Wachstum (um 1%) der Wirtschaft (Achtung: real, also kaufkraftbereinigt) vorhergesagt.

Ja, der presskopp schreibt von Wettervorhersagen, aber das Ergebnis ist das gleiche. Die ganzen Prognosen sind einfach nur Hokus-Pokus. Ich müsste mal schauen, ob ich das noch finde, aber irgendein Wissenschaftler hat sich mal die Mühe gemacht und all die Prognosen über die Jahre geprüft. Das hatte mehr mit schwarzer Magie und Kaffeesatzlesen zu tun als mit der Realität.

Wenn wir ehrlich sind: wir können Stand heute nicht sagen, was in drei Tagen passiert. Und dann will uns jemand erzählen, wie die Wirtschaft im nächsten Jahr wachsen wird? Für mich sind Wirtschaftswissenschaftler weiterhin keine ernstzunehmenden Personen.

Veröffentlicht von: @airnesto

Nach dem weltweiten (okay, beinahe weltweit, aber sehr sehr breit war er mindestens) historischen Rekordaufschwung (in Dauer und Ausprägung) der letzten Dekade, war anzunehmen, dass ein Abschwung folgt - theoretisch vergleichsweise kurz und knackig - hoffen wir es. Der Auslöser war vorab unklar und hinterher sind alle schlau: eine Pandemie in einer weitgehend gesättigten Situation verbunden mit Krieg in einer der ausschlaggebenden Regionen.

Wir Menschen (jeder von uns) versucht sich in Reduktion der Komplexität. Aus meiner Sicht ist der historische Aufschwung der letzten Dekade (bzw. von 2009 bis 2020) sehr stark mit der enormen Ausweitung der Geldmenge nach der GFC (great financial crisis) verbunden. Wir haben dadurch eine starke Asset Inflation gesehen (Aktien, Immobilien, Cryptowährungen)

Der Corona-Schock war eine Überreaktion und man hat mich noch mehr Geld von seiten der Zentralbanken reagiert. Was (vermutlich) gut war, damit das eh schon fragile Konstrukt nicht zusammenbricht (man hat seine Lehren aus den 1920ern und 30ern gezogen)

Es ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache, dass die Geldmenge zu gross ist. Die Erklärungen bzgl. Pandemie bzw. Krieg sind der Versuch, eine Kausalität zu bekommen wo keine Kausalität existiert.

Ansonsten stimme ich überein mit der Tatsache bzw. "a priori" und "a posteriori" Betrachtung. Im Nachhinein sind wir meistens schlauer. Dumm wird es halt, wenn man die Personen, die bereits "a priori" Bedenken haben, einfach ignoriert.

 

 



   
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(@mrtn)
Super Großmeister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 4736
 

Veröffentlicht von: @Anonym

Der Mensch neigt dazu, aktuelle Situationen und Begebenheiten überzubewerten. So verhält es sich meiner Vermutung auch jetzt gerade wieder.

 

Das stimmt, Du hast 100% recht.

Und doch frage ich mich eben auch immer, ob man das auch 1932 gesagt hätte. Oder 1914. "Das ist alles übertrieben, es wird schon nicht so schlimm kommen"

Die Juden sagten sich das übrigens bis 1936.

Es geht mir jetzt nicht um einen Vergleich. Worauf ich hinaus will: wann merken wir, dass es nicht übertrieben ist? 😉 



   
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(@gesperrter-nutzer)
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Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2368
 

@mrtn Irgendwann ist es immer übertrieben, eben weil wir ja auch einen sich weiter verschlechternden Status immer weiter fortschreiben, obwohl es eine Rückkehr zum Mittelwert gibt. Die Frage „wie schlimm wird es noch, bevor es besser wird?“ ist natürlich die eigentlich relevante, gehört aber in den Bereich der Prognosen, siehe oben. Mein Gefühl ist, dass sich Gradienten aktuell abschwächen, was zumindest heißt, dass es langsamer abwärts geht, und auch das kann in der Tat eine gute Nachricht sein, denn bevor es aufwärts gehen kann muss es zunächst weniger steil abwärts gehen. 🙂



   
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(@airnesto)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 1070
 

Veröffentlicht von: @Anonym

Für mich sind Wirtschaftswissenschaftler weiterhin keine ernstzunehmenden Personen.

Danke für die Blumen! Du selbst traust dir fundierte Spekulation dagegen zu?



   
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(@presskoppweck)
Fide Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2503
 

Veröffentlicht von: @lichtenberg99
Wenn es denn auf dem Wege nach unten auch einen Überschwinger in die anderen Richtung gibt, wäre ja ganz nett. 
Unser Geldsystem ist auf ständige Ausweitung angewiesen, daher darf es massive Preissenkungen auf breiter Front nicht geben. Das wissen die Damen und Herren im schiefen Turm zu Bankfurt ganz genau. Sag Deflation und die kommen ins rotieren.

Veröffentlicht von: @airnesto
Du selbst traust dir fundierte Spekulation dagegen zu?
Ein Spekulant beschäftigt sich mit einem kleinen Teilaspekt des Ganzen und wettet dann einen Teil seines Geldes darauf.

Die WW meinen die Zukunft der viel komplexere Gesamtwirtschaft "erkennen" zu können und nennen das sogar eine Wissenschaft. Es geht nicht um ihr eigenes Geld, aber ihre (mehr oder weniger stichhaltigen) Prognosen beeinflussen das Wohlergehen vieler anderer.

 



   
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(@airnesto)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 1070
 

Veröffentlicht von: @presskoppweck

Sag Deflation und die kommen ins rotieren.

...und das vollkommen zu Recht!



   
mrtn and Presskoppweck reacted
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