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Frage 💬 Was sagen Muslime zu LGBT?

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pizzachino
(@pizzachino)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 274
 
Veröffentlicht von: @dauerstudent1999

@habanero1979 Das ist kein sticheln, ich will es nur verstehen. Der Islam ist nach meiner Auffassung zu extrem und sollte reformiert werden. Warum nicht Farbe bekennen? Wo bleibt die Regenbogenmoschee?

Das Christentum hat das hinter sich und akzeptiert Gay/Lesben, weil es in erster Linie über Liebe definiert wird.

😂 Dann frag mal im Vatikan nach. 



   
himself63 reacted
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(@himself63)
Fide Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2356
 
Veröffentlicht von: @pizzachino

Dann frag mal im Vatikan nach. 

Das kann ich unterschreiben. Irgendwie fällt mir da der Name Woelki ein.



   
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(@lichtenberg99)
Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 1416
 
Veröffentlicht von: @deepblackforest

Ob die Regenbogenflagge der Kitt ist, der in Zukunft die Gesellschaft zusammen hält?

Definitiv nicht. Die wird wieder verschwinden.

Genauso wie sich die KP in Wohlgefallen aufgelöst hat, nachdem sich die brutalsten Auswüchse des Frühkapitalismus erledigt hatten. Und die Nachfolger der KP, nachdem sich das Wirtschaftsmodell der Sozialisten als untauglich erwiesen hat.

 



   
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(@tugbaoezbek)
Schach Profi Rose
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 429
 

Als Mutter von zwei Kindern sehe ich das so: Was ich meinen Kindern vorlebe, werden sie übernehmen. Und ich lebe ihnen vor, alle Menschen zu respektieren und sage ihnen das auch oft. Aber ich erkläre ihnen sicher nicht, dass es normal ist wenn Männer mit Männern Sex haben und Frauen mit Frauen. Dass das in den Schulen gelehrt wird, aber dafür Mathe oder Naturwissenschaften immer unwichtiger werden, empfinde ich als Skandal. Normal ist Mann und Frau und die Frau kann Kinder bekommen. Der Mann nicht. Die Frau kann stillen, der Mann nicht. Und als Frau und Mama kann ich mal definitiv bestätigen, dass Kinder Mutter und Vater brauchen. Alleine dass meine keinen Vater mehr haben ist ein Defizit, welches nicht einfach zu füllen ist. Denn ich muss ihnen ein gesundes Männerbild vermitteln und das bedeutet für mich selbst andere Entscheidungen, wie wenn ich ohne Kinder wäre.

Toleranz ist gut. Aber ich hatte durchaus schon Probleme mit der LGBT Szene, weil ich eben die Familie wie sie biologisch und von Allah vorgesehen ist als normal erachte. Und ich empfinde viele Leute in dieser Szene als superagressiv. Ich hätte nie gedacht, dass einmal so etwas grundlegendes wie eine biologisch natürliche Familie in Frage gestellt würde. Für mich ist das eine Verirrung. Sorry Leute. Mit meinen Kindern mache ich keine Sozialexperimente.



   
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pizzachino
(@pizzachino)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 274
 
Veröffentlicht von: @tugbaoezbek

Als Mutter von zwei Kindern sehe ich das so: Was ich meinen Kindern vorlebe, werden sie übernehmen. Und ich lebe ihnen vor, alle Menschen zu respektieren und sage ihnen das auch oft. Aber ich erkläre ihnen sicher nicht, dass es normal ist wenn Männer mit Männern Sex haben und Frauen mit Frauen. Dass das in den Schulen gelehrt wird, aber dafür Mathe oder Naturwissenschaften immer unwichtiger werden, empfinde ich als Skandal. Normal ist Mann und Frau und die Frau kann Kinder bekommen. Der Mann nicht. Die Frau kann stillen, der Mann nicht. Und als Frau und Mama kann ich mal definitiv bestätigen, dass Kinder Mutter und Vater brauchen. Alleine dass meine keinen Vater mehr haben ist ein Defizit, welches nicht einfach zu füllen ist. Denn ich muss ihnen ein gesundes Männerbild vermitteln und das bedeutet für mich selbst andere Entscheidungen, wie wenn ich ohne Kinder wäre.

Toleranz ist gut. Aber ich hatte durchaus schon Probleme mit der LGBT Szene, weil ich eben die Familie wie sie biologisch und von Allah vorgesehen ist als normal erachte. Und ich empfinde viele Leute in dieser Szene als superagressiv. Ich hätte nie gedacht, dass einmal so etwas grundlegendes wie eine biologisch natürliche Familie in Frage gestellt würde. Für mich ist das eine Verirrung. Sorry Leute. Mit meinen Kindern mache ich keine Sozialexperimente.

Unterschreibe ich so als Vater zweier Jungs, bis auf den religiösen Part. Es gibt wohl kein allgemeines "Normal", aber eben das "Normal", welches man selbst ist und seinen Kindern vorlebt. 

Und dieses "Normal" ist eben für uns Mann und Frau. Sollten die Jungs sich im Erwachsenenalter anders entscheiden bzw. entwickeln oder empfinden, wird das akzeptiert. Genauso wie, wenn die Beiden sich später noch taufen und konfirmieren lassen wollen oder einer anderen Religion angehören möchten. 

Bis dahin sind sie das Ergebnis der biologischen Evolution. 


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 5 Jahren 3 mal von pizzachino

   
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(@forentroll-geloescht)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1354
 
Veröffentlicht von: @tugbaoezbek

Ich hätte nie gedacht, dass einmal so etwas grundlegendes wie eine biologisch natürliche Familie in Frage gestellt würde.

Habe ich mal wieder was verschlafen? Ich kenne niemanden, der eine "biologisch natürliche Familie" in Frage stellt. Ich kenne die Diskussion, um die rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften mit der traditionellen Ehe. Das finde ich vollkommen in Ordnung und ich fühle mich deshalb mit meiner traditionellen Ehe/Familie auch nicht "in Frage gestellt" oder abgewertet.



   
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(@gesperrter-nutzer)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2368
 
Veröffentlicht von: @pizzachino

Und dieses "Normal" ist eben für uns Mann und Frau. Sollten die Jungs sich im Erwachsenenalter anders entscheiden bzw. entwickeln oder empfinden, wird das akzeptiert.

Du berührst den wichtigen, den wesentlichen Punkt, und verfehlst ihn dennoch knapp. Ich versuch‘s mal, wenn du erlaubst?

Erinnere dich an deine frühe Jugend zurück. An den Beginn der Pubertät. Als Mädchen, die noch vor kurzem „einfach doof“ waren, plötzlich… interessant wurden. Verstohlene Blicke, zugeschobene Zettel, Herzklopfen, all das. Deinen Kumpels ging‘s genauso, einigen ein bisschen früher, anderen ein bisschen später. Ihr habt euch ausgetauscht, über eure Klassenkameradinnen, und bewundernd auf die geschaut, die schon eine Freundin hatten, und die bemitleidet, die keine hatten. Vielleicht war es bei dir auch anders, wahrscheinlich sogar, aber du weißt, was ich meine und blickst wahrscheinlich mit einer gewissen Nostalgie auf diese Zeit zurück.

Jetzt stell dir einfach mal vor, dass es nicht die Mädchen deiner Klasse gewesen wären, die du interessant gefunden hättest, sondern die Jungs. Dass sich das Herzklopfen bei dir einstellte, wenn du beim Torjubel deinen besten Freund umarmt hast.

Was ist da los?

Ist das „normal“?

Bin ich unnormal?

Das kann ich ihm doch nie sagen! Viel Schlimmer, das darf niemand in meiner Schule je erfahren, die machen mich fertig! Und was würden meine Eltern sagen, die haben da nie drüber geredet! Hilfe, ich weiß gar nicht, mit wem ich darüber sprechen soll!

In gewissen Staaten und Kreisen (*hüstel*) wird gerne darauf verwiesen, dass homosexuelle Jugendliche eine deutlich höhere Selbstmordrate haben als ihre heterosexuellen Peers, und dass man daran ja schon die Pathologie erkennen könne. Das ist eine vollkommene Verkehrung der Kausalzusammenhänge.

Kinder und Jugendliche sollten meiner Meinung nach wissen, dass es Homosexualität gibt. Zum einen wird durch dieses Wissen kein einziger Mensch „zusätzlich“ homosexuell, denn schließlich ist das ja keine willentliche Entscheidung. Zum anderen brauchen Jugendliche die Botschaft „Du bist okay so, wie du bist!“ dringender als jede andere Alterkohorte. Die Pubertät ist kompliziert genug. Und wenn ich weiß, dass meine Eltern keine Probleme mit Homosexualität haben, kann ich mich ihnen anvertrauen. Ansonsten ist das eine Riesenhürde.

Aus meiner eigenen Praxis kann ich berichten, dass es für meine beiden Töchter normal ist, dass es Menschen gibt, die mit Menschen des gleichen Geschlechts zusammenleben. Sie verstehen zwar nicht, warum man das tun sollte, aber sie akzeptieren, dass es eben Menschen gibt, die es tun und denen es gut tut.

Ich kenne Menschen, die sind vor ihrem Outing fast kaputtgegangen. Oft haben sich ihre Befürchtungen nicht bestätigt. Einige sind verstoßen worden von ihren Eltern. Was stimmt mit diesen Leuten nicht, frage ich mich dann. Es zerreißt mir das Herz. Ich will es besser machen, sofern ich muss. Wahrscheinlich ist das ja sowieso nicht.



   
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