Die US-Notenbank Fed stoppt die Serie der Zinssenkungen. Die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell belassen den geldpolitischen Schlüsselsatz im Korridor von 4,25 bis 4,5 Prozent.
Die Entscheidung fiel einmütig und ist eine Reaktion auf Wirtschaftsdaten der jüngsten Zeit, die kein eindeutiges Bild abgaben. In den drei Sitzungen davor hatte die Fed die Leitzinsen jeweils gesenkt.
Die Inflation ist nach Darstellung der Federal Reserve immer noch leicht erhöht mit 2,6 Prozent über das ganze Jahre 2024. Sie gab zwar im Laufe der vergangen zwölf Monate deutlich nach, zuletzt aber stockte der Prozess. Zudem zeigte sich der Arbeitsmarkt mit einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent im Dezember nach 4,2 Prozent im Vormonat und mehr als 256.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Der Arbeitsmarkt ist nach Angaben des Fed-Chefs Jerome Powell im Gleichgewicht und übe keinen inflationären Druck aus.
Powell bezeichnete die Fed als gut positioniert im Hinblick auf die Ziele der Zentralbank, die Inflationsrate auf 2 Prozent zu bringen und gleichzeitig maximale Beschäftigung anzustreben. Inflationsdaten und die Meldungen vom Arbeitsmarkt seien in den letzten Monaten überwiegend positiv gewesen. Der Wirtschaft gehe es gut. „Wir brauchen nicht hetzen, um irgendwelche Entscheidungen zu treffen.“


