Die auch hierzulande tätige niederländische Neobank Bunq dreht am nächsten Preisschräubchen. Konkret wird ab 1. November eine „Netzwerkgebühr“ von 0,5% immer dann erhoben, wenn die Karte für eine Nicht-Euro-Zahlung eingesetzt wird. Nun könnte man diese Gebühr schlicht „Fremdwährungs-Entgelt“ nennen. So handhaben es andere Banken auch. Bloß: Bei Bunq bereits ein „Fremdwährungs-Entgelt“, zumindest bei den günstigsten Kontomodellen (2,99 Euro/Monat). Hier kommt die neue Gebühr also noch on top. Weil es ja ein bisschen blöd aussähe, würde man zwei „Fremdwährungs-Entgelte“ verlangen. Unterm Strich: Das ist alles ziemlich erstaunlich für eine Bank, die noch vor kurzem explizit mit dem Slogan „Zero FX“ warb – weil man anders als klassische Banken (angeblich) keine Auslandseinsatz-Entgelte erhebt.
Fazit: Es kotzt mich langsam echt an. Nach Revolut nun auch bunq, die ihre Konditionen immer weiter verschlechtern.
Derzeitige Alternative, die ich immer mehr nutze: Wise. Und auf Startstellung: Yuh.
Stand: 03.09.2021
Fazit: Es kotzt mich langsam echt an. Nach Revolut nun auch bunq, die ihre Konditionen immer weiter verschlechtern.
Jedes Unternehmen muss sehen, wie es Geld verdienen kann. Aber es ist natürlich unehrlich, wenn sie am Anfang alle auf „wir sind ja ach so kostengünstig“ machen, um dann nach Anwerbung von Kunden die Gebühren hoch zu drehen.

