Diese Umfrage könnte die nächsten Monate spannend werden. Fakt ist, dass die DKB ihr Hauptprodukt stark umbaut. Darf man Presseberichten glauben, wird auch die ganze DKB Bank mit umgebaut.
Da liest man hier vom Ende der DKB Girocard. Hier liest man davon, dass die DKB zur Privatbank wird. Und hier über die neue App der DKB. Berichte gibt es noch viele mehr. Das Thema ist bekannt.
Spannend ist die Frage, ob sich die DKB noch lohnt, wenn das Konto in Zukunft direkt oder indirekt Geld kostet? Oder lässt man es dann ganz sein, aufgrund der zahlreichen europäischen Alternativen?
Ich bin gespannt, was eure Meinung dazu ist. Und daher gibt es hier nun die neue DKB Umfrage. 😉
Der Thread und die Umfrage zur DKB bleiben unbegrenzt offen. Mehrfachnennungen sind gewollt! Dieser Thread dokumentiert die weitere Entwicklung bei der DKB.
Bin seit 14 Jahren Kunde bei der DKB, aber in den letzten Jahren gefällt mir die Bank immer weniger, es kommen ständig irgendwelche Dinge hinzu, die mir nicht (mehr) zusagen oder gefallen. Glaube von daher schon, dass ich wechseln werde, wenn da jetzt noch ein oder zwei Dinge mehr zu meiner Liste hinzukommen... Aber wohin, das ist die Frage...
Geht mir genau so: Seit 2009 bin ich vollkommen zufrieden, weil alles, was man braucht zu guten Konditionen geboten war:
Konto (umsonst) mit girocard (Ich möchte noch eine haben)
Klasse Kreditkarte (genau so eine(Guthaben aufladbar als Tagesgeld, weltweit Bargeld abheben und wenige Tage bis zur Abbuchung, wenn ich damit zahle) will ich haben)
Günstiges Depot (keine Depotgebühr, vernünftige Tradinggebühr, gute Auswahl der Handelsplätze, günstige ETF-Sparpläne)
Die App reicht für mich völlig aus…
Eine solche Kombination wird schwierig zu finden sein. Und ich finde es toll, alles bei einem Vertragspartner zu haben statt bei mehreren. Ideen? ING?
Eine solche Kombination wird schwierig zu finden sein. Und ich finde es toll, alles bei einem Vertragspartner zu haben statt bei mehreren. Ideen? ING?
Ich glaube, so eine Kombi gibt es nicht. ING z.B. hat ja keine Kreditkarten im Angebot...
Ich bin erst vor einem Jahr von der comdirect zur DKB. Vorher stand noch die ING im Raum, welche nach dem Umbau der DKB doch vielleicht das bessere Gesamtpaket liefert.
Warten wir es ab.
Diese Umfrage könnte die nächsten Monate spannend werden. Fakt ist, dass die DKB ihr Hauptprodukt stark umbaut. Darf man Presseberichten glauben, wird auch die ganze DKB Bank mit umgebaut.
Wie kann es sein, dass mal eben eine Bank bzw. die beliebten Konditionen und Werkzeuge "umgebaut" werden, ohne, wie ich hier lese, dass es den Kunden gefällt? Woher kommen diese Ideen? Werden da vorher, wie in anderen Branchen, irgendwelche Umfragen gestartet? Ich hab mir gedacht, ich frage mal einen Ex-Banker. 😉
Wie kann es sein, dass mal eben eine Bank bzw. die beliebten Konditionen und Werkzeuge "umgebaut" werden, ohne, wie ich hier lese, dass es den Kunden gefällt? Woher kommen diese Ideen? Werden da vorher, wie in anderen Branchen, irgendwelche Umfragen gestartet? Ich hab mir gedacht, ich frage mal einen Ex-Banker. 😉
Das kann von von außen gesehen natürlich nicht 100%ig klar sagen. Mögliche Gründe wären:
(abgeleitet aus meinen eigenen Erfahrungen)
1. Die Bank ist nicht (mehr) profitabel. Das ist hier definitiv nicht der Fall.
2. Die Ertragslage der Bank ist nicht gut (genug): Nicht ausreichend profitabel, was in dem Fall bekanntlich nicht so ist. Aber die Muttergesellschaft Bayern LB will vielleicht mehr ROI oder eine Unternehmensberatung sagte ihnen, dass sie das müssen wollen. 😉
3. Eine Unternehmensberatung hatte schicke PP Präsentationen und so ein Bankumbau ist einfach ein schönes Projekt um sich zu profilieren.
4. Mindset Änderung im Vorstand durch neuen Vorstand oder der bisherige hat eine Midlife Crisis.
5. Der Vorstand in Kombination mit einer Unternehmensberatung meint, dass die Bank nicht ausreichend zukunftsfähig ist und umgebaut werden muss.
6. In Auftrag gegebene "Studien" und Befragungen zeigen, dass sich die Kunden eine Veränderung der Bank wünschen.
Das sind mal so einige Punkte, die vielleicht humorvoll/zynisch klingen, die ich aber exakt so schon erlebt habe. Mit leider bisher katastrophalen Ausgang für die Institute. Ich kann euch versichern, dass die Führungsebenen in Banken in den letzten 15 Jahre zwar unglaublich selbstbewusst sind, aber mehr Idiocracy geht eigentlich nicht. Und das sehen wir alle deutlich in der heutigen deutschen Bankenlandschaft. Bedenkt mal, was Deutschland mal für ein starker Bankenstandort war, wie viel Großbanken es gab, wie diversifiziert das System einst war und was heute davon übrig ist.
Die DKB mag ich persönlich eigentlich sehr. Aber wenn nun dort der gleiche Virus eingezogen ist, wie bei den anderen Instituten, wird die Bank nachher schlechter als jetzt da stehen. Und wenn der Umbau des Banking Angebots und der ganzen Bank aus der DKB einen Saftladen macht, dann würde ich auch gehen und nicht weiter dem nachtrauern. Wir haben einen allgemeinen Trend zur Verteuerung und Verschlechterung des Angebots in Kombination. Am Ende hat man dann "alles" bei anderen europäischen Banken, aber eben nicht mehr in Deutschland. Was soll's.
dass mal eben [...] die beliebten Konditionen und Werkzeuge "umgebaut" werden, ohne, wie ich hier lese, dass es den Kunden gefällt
Entweder wirtschaftlicher Druck - man kann den Gewinn eine Zeit lang dem Wachstum (Umsatz oder Kundenstamm) unterordnen, aber eben nicht für immer.
Oder herausragend schlechte Anforderungsentwicklung. Das gibt es ja immer wieder mal, warum also nicht auch bei Bankdienstleistungen. 😇
1. Die Bank ist nicht (mehr) profitabel. Das ist hier definitiv nicht der Fall.
2. Die Ertragslage der Bank ist nicht gut (genug): Nicht ausreichend profitabel, was in dem Fall bekanntlich nicht so ist. Aber die Muttergesellschaft Bayern LB will vielleicht mehr ROI oder eine Unternehmensberatung sagte ihnen, dass sie das müssen wollen.
3. Eine Unternehmensberatung hatte schicke PP Präsentationen und so ein Bankumbau ist einfach ein schönes Projekt um sich zu profilieren.
4. Mindset Änderung im Vorstand durch neuen Vorstand oder der bisherige hat eine Midlife Crisis.
5. Der Vorstand in Kombination mit einer Unternehmensberatung meint, dass die Bank nicht ausreichend zukunftsfähig ist und umgebaut werden muss.
6. In Auftrag gegebene "Studien" und Befragungen zeigen, dass sich die Kunden eine Veränderung der Bank wünschen.
Komisch, ich hatte gerade so das Gefühl, Du sprichst über meinen Arbeitgeber. Ich bin bei einem großen, deutschen Stahlhersteller beschäftigt (mehr wird hier nicht verraten) 🙂 Die scheinen dort irgendwie die gleichen Optimierungsideen zu haben, wie die eine oder andere Bank. Allerdings auch mit mäßigem Erfolg.(freundlich ausgedrückt)
...
Eine solche Kombination wird schwierig zu finden sein. Und ich finde es toll, alles bei einem Vertragspartner zu haben statt bei mehreren. Ideen? ING?
Hab mich vor 1,5 Jahren für die ING entschieden und erst anschließend mehr zu den Empfehlungen hier im Blog gelesen. Aber Stand heute kann ich mich nicht beklagen: die App ist gut und übersichtlich und das Tagesgeldkonto fungiert als drittes Konto. Der ETF-Sparplan läuft auch mittlerweile gebührenfrei.
Nachteile: Die Visa ist halt "nur" eine Debit-Karte, selbst der Onlineshop von Obi zickt damit rum. Und die Anmeldung im Onlinebanking war bisher eine Katastrophe - das ist aber durch die QR-Code Anmeldung über die App deutlich besser geworden.
Ich weiß nicht mehr wo ich das herhabe und ob das ggf. Konditionen von einer anderen Bank sind, aber mal als Bsp.
Girocard 12€ / Jahr
Kreditkarte 36€ / Jahr
Konto inkl. VISA Debit Kostenlos
48€ / Jahr wäre mir die DKB mit den aktuellen Leistungen absolut wert!
Persönlich favorisiere ich aus individuellen Gründen die ING. Das hat hauptsächlich mit der Debit zu tun da ich meine Umsätze von VISA + Girocard gerne zusammen auf einem Konto gebucht sehe und am Monatsende einen Abschluss habe.
Aktuell sieht mein Zahlkartenportfolio so aus:
ING VISA Debit via Apple Pay
ING Girocard (Wenn es nicht anders geht)
Barclycard VISA (Wenn es mal eine "echte" Kreditkarte braucht)
DKB nutze ich für meine Fixkosten/Lastschriften
Depot: Scalable Capital
Ich bin nun seit 2008 Kunde mit meinem Hauptkonto bei der DKB und hatte nie irgendwelche Probleme. Teilweise hatte ich sogar ein Mietkautionskonto.
Mir wurde schnell und unkompliziert in Notsituationen in Rumänien und Thailand geholfen (Verlust sämtlicher Karten + Bargeld).
Meine VISA Kreditkarte nutze ich primär als Tagesgeldkonto. Von daher nutze ich die Visa eigentlich schon seit Anbeginn als "Debit" Karte.
Für den Fall, dass die DKB Gebühren einführen sollte, bleibt abzuwarten wie genau dieses Gebührenmodell aussehen wird. Ich gehe davon aus, dass ein mögliches Gebührenmodell moderat ausfallen wird und ich bin bereit für gute Dienstleistung einen entsprechenden Beitrag zu bezahlen. Alles weitere werde ich entscheiden, wenn die Fakten offiziell auf dem Tisch liegen.
Ich bin seit drei Jahren DKB-Kunde im Privatbereich und seit einem Jahr Kunde im Geschäftskundenbereich. Wenn der Privatbereich genauso gestaltet wird wie der GK-Bereich, werde ich der DKB definitiv den Rücken kehren. Das würde dann nämlich 15 Euro pro Monat und Konto bedeuten. Außerdem noch ein Verwahrentgelt ab 100k Euro, was im Privatbereich für mich aber nicht relevant ist (im GK-Bereich allerdings schon).
Von daher werde ich die Entwicklung intensiv beobachten und dann entscheiden.
Außerdem noch ein Verwahrentgelt ab 100k Euro, was im Privatbereich für mich aber nicht relevant ist (im GK-Bereich allerdings schon).
Das Problem wirst du aber bei jeder Bank haben oder bekommen.
Ab 50 bis 100k wirst du Geld bezahlen müssen.
Je nach Summen macht es Sinn, mehrere GK zu haben um das Verwahrentgeld zu umgehen - Ansonsten: Musst du immer >100k Cash haben? Wären kurzläufige Investments etwas?
Außerdem noch ein Verwahrentgelt ab 100k Euro, was im Privatbereich für mich aber nicht relevant ist (im GK-Bereich allerdings schon).
Das Problem wirst du aber bei jeder Bank haben oder bekommen.
Ab 50 bis 100k wirst du Geld bezahlen müssen.
Je nach Summen macht es Sinn, mehrere GK zu haben um das Verwahrentgeld zu umgehen - Ansonsten: Musst du immer >100k Cash haben? Wären kurzläufige Investments etwas?
Ja, ich splitte schon jetzt um die Grenze zu unterlaufen. Es gibt zwei Tage im Monat bei denen ich größere Summen auf dem Konto halten muss. Im Moment versuche ich das mit gutem Timing hinzubekommen, manchmal klappt das aber nicht. Schauen wir mal wo die Reise bei der DKB noch hingeht, ich bin gespannt und werde die Entwicklung beobachten.

