Wenn es einen "Reverse to the mean gibt", sollten EM, SmallCap und Value in den nächsten Jahren besser abschneiden.
Interessante Thematik - eigentlich ein eigener Thread wert!
Also für die "Krisen-Propheten" unter uns. Mit dem Thema habe ich mich nämlich schon beschäftigt. Das (persönlich) interessanteste was ich dabei herausgefunden habe ist, dass historisch gesehen Small Caps in Krisenzeiten deutlich besser performen als large / mid Caps. Ich bin persönlich der Meinung, dass wir bald einen Run auf Value und Rohstoffe sehen werden, das was gerade bei Rohstoffen passiert, wird wahrscheinlich nur der Anfang sein.
Wenn es einen "Reverse to the mean gibt", sollten EM, SmallCap und Value in den nächsten Jahren besser abschneiden.
Interessante Thematik - eigentlich ein eigener Thread wert!
Also für die "Krisen-Propheten" unter uns. Mit dem Thema habe ich mich nämlich schon beschäftigt. Das (persönlich) interessanteste was ich dabei herausgefunden habe ist, dass historisch gesehen Small Caps in Krisenzeiten deutlich besser performen als large / mid Caps. Ich bin persönlich der Meinung, dass wir bald einen Run auf Value und Rohstoffe sehen werden, das was gerade bei Rohstoffen passiert, wird wahrscheinlich nur der Anfang sein.
Mach doch zu Rohstoffen einen eigenen Thread auf. Wie investiert man dort am besten? Sind Rohstoffe eine sinnvolle Ergänzung zum Aktien-ETF?
2. Den Riester, Rürup und anderen überteuerten Müllprodukten zu entkommen:Die beste Geldanlage.
3. Das Welt-Depot nach eigener Risikoneigung umzusetzen: Welt-Depot und Blackfolio.
4. Dass Vanguard pleite geht ist sehr unwahrscheinlich. Hier verlinke ich den Altherrenclub. Frage: Was ist wenn Vanguard doch pleite geht? Hier.
Daher wird das unter den klassischen Finanzbloggern auch immer wieder Mantra artig wiederholt. Depot eröffnen bei einem Online Broker oder einfach einer guten und günstigen Brot und Butter Bank: DKB.
Vanguard All World Sparplan einrichten. Kosten 1,50 Euro pro Ausführung. (Daher DKB)
Sparrate? So viel wie geht. Planung: Hängt vom Lebensalter ab.
Beispiel: Den Rechner von Zinsen-berechnen nehmen. Nicht von dem Wort Fonds irritieren lassen. Den Rechner kann man auch für ETFs nehmen.
Jemand ist heute 30 Jahre alt, spart bis 65. Sparrate 300,00 Euro pro Monat. Ausgabeaufschlag: Lustig, sind ja nicht bei der Bank. 🙂 Jährliche Kosten? Ich sag mal 0,4% um die 1,50 Euro abzudecken. 🙂
Wachstum im Durchschnitt pro Jahr: 6%. Das ist konservativ und schlechter als die Vergangenheit der letzten 30 Jahre. Aber dazu bin ich zu sehr Banker und glaube viele 20 jährige Finanzblogbubies wissen einfach nicht was Crash's sind.
Das ist einfach gesagt alles was man braucht. Warum wissen das maximal 15-20% der Bevölkerung?
1. VertriebsBanken und Versicherungen. (Verdienen nichts daran)
2. Politik: Meist inkompetent. (Tagesgeld-Scholz) - oder Lobbyarbeit der Banken/Versicherungen.
3. Großteil der deutschen Bevölkerung sind finanzielle Analphabeten. (Studien gibt genug, selbst Prozentrechnen scheint Luxus zu sein. Liebste Geldanlage: Sparbuch, LV, eigene Immo)
4. Es wird suggeriert, die Rente wäre sicher und ausreichend. (Rentenbescheid). Dass diese in 30 Jahren zu 100% steuerpflichtig ist und bei einer Inflation von nur 2% p.A. der Wert halbiert ist kapiert kaum einer.
Kurz: Es gibt tolle Lösungen. Aber die Mehrheit bleibt dumm. Es kommt zur Katastrophe (Altersarmut und Flaschen sammeln)
Ausdrucken, übers Bett hängen, Leben leben!
Im Grunde spart der kurze Beitrag wochenlanges Finanzbloglesen!
Da ist nichts mehr hinzuzufügen! Ein Basisinvestment für jedermann (-frau) ohne Streß, ohne Finanzwissen, ohne schlaflose Nächte. Einfach per Dauerauftrag mtl. sparen, in 10,20,30 Jahren freuen - fertig!
Deshalb habe ich auch meine Altersvorsorge selbst in die Hand genommen und (hauptsächlich) per Sparplan in ETFs angelegt. Auf irgendwelche staatlichen Förderungen (Riester usw.) pfeife ich.
@hesekiel58 Nachvollziehbar, und ich würde mit meinem heutigen Wissen auch meine Altersvorsorge anders strukturieren. Die Frage ist allerdings, ob bestehende Verträge zwingend gekündigt werden müssen - und da bin ich alles andere als sicher. Immerhin ist eine Riesterrente ein ganz anderes Instrument als ein zu entsparendes Depot. Im Rahmen eine mr Diversifikation also vielleicht durchaus sinnvoll, sie zu behalten? Das Blöde ist, dass für alle Betrachtungen eine gefühlte halbe Million Annahmen gemacht werden müssen, und darüber kann ich mir natürlich alle sowohl schön- als auch kaputtrechnen.
@ikigaimondai: Zur Riester-Rente kann ich leider überhaupt keine Aussagen machen. Das Produkt hat mich nie wirklich interessiert und ich habe mich nur sehr oberflächlich damit beschäftigt, und das vor vielen Jahren.
Grad festgestellt, dass dieser Thread schon über ein Jahr alt ist. Falls jemand noch mehr Lesestoff möchte, dem kann hier geholfen werden. Es ist ein 14-seitiges PDF-Dokument von William Bernstein aus dem Jahr 2014 mit dem Titel "If you can - how millenials can get rich slowly". Das Booklet ist zwar aus Sicht eines US-Amerikaners geschrieben, kann aber zu 90% auch für den Europäer umgesetzt werden.
Schwer zu empfehlen. Ich habe die Buchempfehlungen mal notiert (aber noch nicht alle davon gelesen):
Stanley & Danko - "The millionaire next door"
Jack Bogle - "Common Sense on Mutual Funds"
Edward Chancellor - "Devil Take The Hindmost"
Benjamin Roth - "The Great Depression: A Diary"
Jason Zweig - "Your Money and Your Brain"
Allan Roth - "How a Second Grader Beats Wall Street"
Rick Ferri - "All About Asset Allocation"
Money Quote:
Act as if every broker, insurance salesman, mutual fund salesperson and financial advisor you encounter is a hardened criminal, and stick to low-cost index-funds, and you'll do just fine.
Bin jetzt eher nicht extrovertiert, aber meinem Beruf (Lehrer) sagt man doch nach, dass es hierbei doch latente Reflexe gibt.
Wie dem auch sei: Ich kann dem hier nur zu 100% zustimmen und ja, es hat seine Zeit gedauert bis ich weise genug war, das klaglos zu akzeptieren.
Schlimm nur, wenn Dir finanzielle Analphabeten (nachdem sie gerade eine „Superanlage“ beim „Finanzberater ihres Vertrauens“ unterschrieben haben) erklären wollen, wie Geldanlagen funktionieren und so weitere LEOs ( = leicht erreichbare Opfer, nach Prof. Walz) aus ihrem Umfeld gewinnen wollen.