Der Vorschlag kommt von den Grünen, namentlich vom Kanzlerkandidaten Robert Habeck. Auf Kapitalerträge sollen Sozialabgaben fällig werden!!!
Das wäre der absolute Supergau für den Vermögensaufbau und die private Altersvorsorge in Deutschland! Grüne und Linke kapieren meist nicht einmal warum, da sie die kumulierenden Effekte des Zinseszins nicht verstehen, der ja auch negativ wirken kann.
Blackwater.live Leserinnen und Leser wissen das selbstverständlich besser. Bei einem ETF Sparplan über 40 Jahre mit Beiträgen ab 200,00 Euro im monatlichen Schnitt kommen im Endergebnis weit über 140.000 Euro weniger raus!!! Bei höheren Summen wird es nochmal deutlich dramatischer!
Wie inkompetent diese Leute sind erkennt man final auch daran, dass sie als Lösung dann vorschlagen, dass man ja Freibeträge um 1000,00 Euro beschliessen kann und damit wären dann kaum Menschen betroffen. Leute, ich fass es nicht wie solche Leute jemals politische Verantwortung bekommen konnten!!!
Dieser Vorschlag von den Grünen (und sie verteidigen das auch noch vehement) zeigt, wie inkompetent und realitätsfremd diese Partei ist!
Diese Partei steht für den Ökosozialismus und sie zeigen es jeden Tag mehr. Das gepaart mit Unwissen, lässt Deutschland auf vielen Ebenen in den Supergau steuern.
__________________________________________________________________________________________
Pressemeldungen dazu......
Die NZZ schreibt:
Robert Habeck will deutsche Sparer künftig stärker zur Kasse bitten. Der Kanzlerkandidat der Grünen hat in einem Interview gefordert, dass künftig bei Zins- und Dividendeneinnahmen auch Beiträge an die Sozialversicherungen fällig werden – und stösst damit auf massive Kritik.
Ökonom wirft Habeck Unwissen vor
Konkret schlug der Wirtschaftsminister vor, auch Einnahmen aus Kapitalerträgen sozialversicherungspflichtig zu machen. Die Hoffnung des Grünen-Politikers: Mit den Mehreinnahmen könnte nicht zuletzt die Finanzierungslücke in der gesetzlichen Krankenversicherung geschlossen werden.
Keine gute Idee, befindet indes Bernd Raffelhüschen. «Der Vorschlag des Wirtschaftsministers zeugt von erschreckendem Unwissen über unser Steuersystem», sagt der Ökonom, der an der Universität Freiburg forscht. Mehr noch: Die Behauptung, Kapitalerträge würden weniger stark besteuert als Arbeitseinkommen, sei sogar «schlichtweg falsch».
Tatsächlich werden Anleger in Deutschland bereits mehrfach zur Kasse gebeten: Zunächst fallen rund 30 Prozent Körperschaft- und Gewerbesteuer an, danach werden nochmals 25 Prozent Abgeltungssteuer fällig. Dieses System der dualen Besteuerung gelte in Deutschland seit 2006 – und habe sich bewährt, so Raffelhüschen.
Sozialsysteme haben kein Einnahmeproblem
Der Ökonom warnt daher vor den Folgen eines entsprechenden Eingriffs: «Sollte sich Habeck mit seinem Vorschlag durchsetzen, wäre das ein Anschlag auf alle Sparer und alle jene, die eigenverantwortlich fürs Alter vorsorgen», sagt Raffelhüschen. Die ohnehin stark besteuerten Erträge würden durch die zusätzlichen Sozialabgaben noch weiter schrumpfen.
Besonders irritiert zeigt sich der Ökonom von Habecks Begründung, mit den zusätzlichen Einnahmen die Sozialversicherungen stabilisieren zu wollen. «Das ist, als würde man ein leckes Boot immer wieder mit neuem Wasser auffüllen, anstatt das Loch zu flicken», so Raffelhüschen. Das Problem der Sozialsysteme liege nicht bei den Einnahmen, sondern bei den ausufernden Ausgaben.
Auch bei den Grünen ist man sich der Folgen für Anleger durchaus bewusst. Der Co-Parteichef Felix Banaszak bemühte sich deshalb am Montag, die Wogen zu glätten. «Für Kleinsparer ändert sich hier nichts», versicherte er gegenüber der Agentur Reuters und betonte, der Plan ziele ausschliesslich auf hohe Einkommen ab. Um dies sicherzustellen, solle der Freibetrag für Kapitalerträge angehoben werden. Wie hoch dieser ausfallen soll, liess Banaszak allerdings offen. «Ziel ist, dass kein Kleinsparer einen Unterschied bemerkt», so der Co-Parteichef.
Konkret würde Habecks Plan gleich mehrere Sozialkassen betreffen: die gesetzliche Krankenversicherung, die Pflegeversicherung, die Arbeitslosenversicherung sowie die Rentenversicherung. In diese vier Säulen des deutschen Sozialsystems zahlen bislang vor allem Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein – und zwar prozentual vom Bruttolohn bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze.
Diese sogenannte Beitragsbemessungsgrenze liegt für die Kranken- und die Pflegeversicherung derzeit bei 5175 Euro monatlich, für die Renten- und die Arbeitslosenversicherung bei 7550 Euro. Würden künftig auch Kapitalerträge mit Sozialabgaben belegt, müssten Sparer und Anleger zusätzlich knapp 40 Prozent ihrer Erträge an die Sozialkassen abführen – zusätzlich zur bereits bestehenden Besteuerung.
__________________________________________________________________________________________
t-online schreibt:
Robert Habeck will Sozialabgaben auf Zinsen und Aktienerträge einführen. Die Kritik daran lässt nicht lange auf sich warten.
Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck stößt auf Kritik mit dem Vorschlag, dass Sparer und Anleger auf Kapitaleinkünfte wie Zinsen und Aktiendividenden Sozialbeiträge zahlen sollten. Dies träfe "genau die gerne von der Politik als die wichtige Mittelschicht titulierten Facharbeiter", sagte der Chef der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger, Daniel Bauer, der Funke Mediengruppe. Millionäre treffe es hingegen nicht, da Sozialbeiträge durch Bemessungsgrenzen begrenzt seien. FDP-Vizefraktionschef Christoph Meyer sagte: "Habecks Vorschlag offenbart die ökonomische Kleingeistigkeit und den Sozialneid der Grünen."
Habeck hatte am Sonntagabend in der ARD einen Vorschlag aus dem Wahlprogramm seiner Partei zur Entlastung der Abgaben auf Löhne und Gehälter konkretisiert. "Wir würden gerne die Beitragsgrundlage erhöhen", sagte Habeck.
Kapitalerträge seien von den Sozialabgaben befreit. "Warum soll eigentlich Arbeit höher belastet sein als Einkommen durch Kapitalerträge? Deswegen schlagen wir vor, dass wir auch diese Einkommensquellen (...) sozialversicherungspflichtig machen." Damit werde der Druck auf die Arbeitslöhne deutlich reduziert: "Das wäre sozusagen ein Schritt zu mehr Solidarität innerhalb des Systems."
__________________________________________________________________________________________
Deutschlandfunk berichtet:
Unterstützung vom Sozialverband Deutschland
Habeck: Grünen würden gern Beitragsgrundlage erhöhen
Wos a Irrenhaus, i wui des ois ned meahr. Wo ko ma des ausschoitn? 🙄
Sozialisten und Kollektivisten wohin man blickt.
Zur Sache:
Was unklar ist, wie hoch die Abgaben sind. Nur die Krankenkasse oder alle Sozialabgaben. Das macht viel aus. Jetzt die Abgeltungssteuer und Soli, zusammen etwas über 26%. Und wenn alle Sozialabgaben da darauf kommen, sind es schnell fast 45% Steuern und Abgaben. Aber das wollte das grüne Giftzwergpack doch eh, nur als Steuer. Die Rede war davon alle Kapitalerträge wieder EKSt. pflichtig zu machen.
Es is oafach a Unverschämtheit!
Das Gute daran: mit solchen Vorschlägen gewinnt man sicher keine Wahlen 😆
Es ist erschreckend. Dazu habe ich etwas intern eingestellt. Viel Spass beim Reflektieren.
Uns wundert, wer so eine Partei überhaupt noch wählt. Egal was die anpacken, es geht schief. In vielen Fällen wirkt das wie Vorsatz. Als wenn sie das Land zerstören wollten. Freundschaften zu Grünen haben wir keine mehr, aber wir hatten welche. Die sind an Sektiererverhalten gescheitert. Sie wollten immer Recht haben, zu logischen Argumenten waren sie immer kritisch eingestellt, wenn es den Parteiaussagen widersprach. Ein äußerst kruder Laden.
Auch wenn nicht alle Details bekannt sind, so ist die Berechnung in meinem Video richtig, wie sich jetzt an einer einfachen Beispielrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Ich zitiere:
Wie teuer Habecks Vorstoß werden kann, zeigt eine einfache Beispielrechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW): Wer bei einer Rendite von fünf Prozent 100.000 Euro investiert, erzielt Kapitalerträge in Höhe von 5000 Euro im Jahr. Nach Berücksichtigung des Sparerfreibetrages von 1000 Euro gehen von den restlichen 4000 Euro gut 26 Prozent in Form von Steuern und Solidaritätszuschlag an den Staat, also 1055 Euro. Die Nettorendite liegt bei 3,9 Prozent.
Fallen künftig zusätzlich noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an, gehen unter Berücksichtigung des Sparerfreibetrages weitere 852 Euro an den Staat – insgesamt sind das dann 1907 Euro. Auf die angelegten 100.000 Euro bliebe eine Nettorendite von 3,1 Prozent übrig.
In Prozent mag das wie ein geringer Unterschied aussehen, in Euro und auf Dauer macht das viel aus. Innerhalb von 30 Jahren werden bei einer jährlichen Rendite von 3,9 Prozent aus den 100.000 Euro rund 315.000 Euro. Bei einer Rendite von 3,1 Prozent wären es 65.000 Euro weniger, nämlich 250.000 Euro.
_____________________________________________________________________________
Ich bin von 1,5% weniger ausgegangen. Wie gesagt, die Details sind noch offen. Aber schon jetzt zeigt sich, wie dramatisch das ist. Es kostet junge Anleger ein Vermögen!!!
Es kostet junge Anleger ein Vermögen!!!
Das wissen wir jetzt, weil wir im Gegensatz zu vielen Politikern rechnen können. Was können wir, bzw. die jungen Leute tun? Welche Anlageformen können den Verlust evtl. minimieren? Ich frage für ein Familienmitglied.
Welche Anlageformen können den Verlust evtl. minimieren?
Wie würde sich das Ganze verhalten, wenn man einen thesaurierenden ETF ohne jegliche Zwischenauszahlung aufs Konto besparen würde wie etwa den Vanguard FTSE All-World A2PKXG?
Was können wir, bzw. die jungen Leute tun?
Aktuell nix! Außer bei der nächsten Wahl NICHT die Grünen wählen!
Es bleibt zu hoffen, dass die Grünen noch mehr dieser unqualifizierten Vorschläge und Ideen vor der Wahl raushauen, damit auch der letzte, oder zumindest noch deutlich mehr Menschen, versteht, das diese Partei, insbesondere die derzeit Handelnden, nicht geeignet sind die Probleme, Herausforderungen der aktuellen Zeit und Wünsche des Volkes zu erfüllen.
Wie würde sich das Ganze verhalten, wenn man einen thesaurierenden ETF ohne jegliche Zwischenauszahlung aufs Konto besparen würde wie etwa den Vanguard FTSE All-World A2PKXG?
Ich vermute, dass es dann irgendwie auf die Vorabpauschale berechnet wird.
Wie würde sich das Ganze verhalten, wenn man einen thesaurierenden ETF ohne jegliche Zwischenauszahlung aufs Konto besparen würde wie etwa den Vanguard FTSE All-World A2PKXG?
Dann nimmt sich der Staat halt eine größere Vorabpauschale bzw. du zahlst am Ende nicht nur die 25% Abgeltungssteuer sondern auch noch die x% Krankenkassen, xxx-Abagben oben drauf.
Erst hörte sich der Vorschlag gut an, weil gerechter und so. Aber inzwischen bin ich sehr vorsichtig. Dann Martin's Video gesehen. Ich könnte nur noch kotzen. Das ist so verlogen. Warum merken die Menschen das nicht? Können die alle gar nicht mehr rechnen? Ist es schon so schlimm?
Wie würde sich das Ganze verhalten, wenn man einen thesaurierenden ETF ohne jegliche Zwischenauszahlung aufs Konto besparen würde wie etwa den Vanguard FTSE All-World A2PKXG?
Es gibt doch die Vorabpauschale. Das nützt nichts.
Aber was wäre wenn der ETF in der Schweiz im Depot liegt? 😊


