Wir haben einen neuen YouTube Kanal entdeckt, der allgemein Videos zum Thema Finanzen macht. Sehr sachlich und leicht verständlich für jeden (meint @mrsblackwater ) 😆
Ein wirklich gut gemachtes Video zum Thema Mieten vs. Kaufen im Jahr 2026:
Der perfekte Sturm braut sich für Deutschland zusammen und es wäre Wahnsinn, sich jetzt noch für eine Immobilie hoch zu verschulden. Ich kann nur abraten. Es werden die nächsten Jahre zig Tausende gut bezahlte Jobs wegfallen und ganze Regionen abrutschen. Immobilienkauf ist derzeit nur etwas für Leute mit ordentlich Geld in der Hand und wenn man sich als Liebhaber von Immobilienobjekten sieht.
Ansonsten rate ich allen jungen Leuten heute zum ETF Sparplan (und einer möglichst günstigen Mietwohnung).
Ein Hauskauf ist ja immer eine Lifestyle Entscheidung.
Da bei uns in der Gegend die Mieten gut angezogen haben, bin ich froh vor einigen Jahren gekauft zu haben. Die Mieter hier zahlen mehr als ich für meinen Abtrag des Hauses. Schon verrückt.
@goldenegans Hast Du das Video gesehen? 😉
Es zeigt eben beide Seiten der Medaille, das Video. Generell ist das eben eine Entscheidung, die auch abhängig davon ist, wie man leben möchte und wie viel Eigenkapital vorhanden ist.
Die eigene Immobilie ist bei vielen Menschen eine heilige Kuh. Deshalb sind sie auch bereit sich zu verschulden und wollen die Gesamtrechnung nicht berücksichtigen, die um einiges komplexer ist als nur ein Vergleich zur Mietzahlung. Aber natürlich ist das jedem seine Entscheidung. Wichtig ist nur, dass die Fakten für jeden der es will nachlesbar sind. Das Video ist ein guter Einstieg zum Nachdenken.
Ansonsten rate ich allen jungen Leuten heute zum ETF Sparplan (und einer möglichst günstigen Mietwohnung).
Das ist immer der bessere Weg, wenn man Selbstbeherrschung hat und etwas von Finanzplanung versteht.
War es nicht aber auch so, dass es in Deutschland eine geringere Eigenheimquote gibt als in anderen Ländern? Da hängt ja auch viel Altersarmut dran.
War es nicht aber auch so, dass es in Deutschland eine geringere Eigenheimquote gibt als in anderen Ländern? Da hängt ja auch viel Altersarmut dran.
Die Immobilienbesitzquote in Deutschland ist im Vergleich zu den anderen EU Staaten tatsächlich niedriger. Die Immobilienbesitzquote (auch Wohneigentumsquote oder Homeownership-Rate genannt) ist in Deutschland nach wie vor die niedrigste in der gesamten EU.
Aktuelle Daten (Stand 2024/2025, vor allem Eurostat und Statistisches Bundesamt):
- Deutschland: ca. 47–47,4 % (je nach Quelle und Jahr leicht schwankend zwischen 47,2 % und 47,4 %)
- EU-Durchschnitt: ca. 68 % (2024)
- In allen anderen 26 EU-Ländern liegt die Quote höher – teilweise massiv höher.
Das ist eigentlich kein Grund für eine niedrigere Altersarmut, auch wenn das immer gesagt wird. Erst dadurch, dass eben auch die Aktionärsquote extrem niedrig ist, wird das zum massiven Problem. Deutschland hat auch keine Aktienkultur. Nur ca. 20% der Bevölkerung investiert in Aktien/ETFs. Deutlich niedriger als in Skandinavien oder den USA (~50–60 % inkl. 401(k)/Pensionspläne).
Aber immerhin Deutschland holt massiv auf – vor allem dank ETF-Sparplänen (seit 2020/2021 explodiert), niedriger Gebühren und Apps wie Trade Republic/Scalable. Der Anstieg von ~12–13 % (2010er) auf nun 20 % ist beeindruckend.
Gutes Video - sehr plakativ und einprägsam. Es hat ein paar Schwächen, speziell rund um das Thema "Heizungsgesetz" und Instandhaltungsrücklage. Tendenziös finde ich die bildliche Untermalung mit den "Bruchbuden" und einstürzenden Decken, etc.
Ich hatte bereits an anderer Stelle erwähnt, dass ich mein Geld damit verdient habe und immer noch verdiene, den Menschen Häuser zu bauen. Die Argumente sind mir geläufig. Ebenso habe ich Gerd Kommer zu gleichem Thema gelesen. Sachlich betrachtet absolut richtig. Allerdings geht es bei diesem Thema so gut wie nie um Logik sondern um Emotionen. Das wird im letzten Viertel des Beitrages ja auch beschrieben; Luxus und Lifestyle.
Das größte Problem für all die Häuslebauer dürfte die Demographie werden; wer soll die Buden in Zukunft kaufen? Unabhängig davon ob jemand denkt die Republik wird an die Wand gefahren oder nicht, ist der zukünftige potentielle Käufer die große unbekannte Komponente. Es gibt bereits heute Gegenden in denen ein Hausverkauf schwierig bis unmöglich wird.
Einschränkend aus meiner Sicht möchte ich anmerken, dass Mieten am Ende doch nur ein schlechter Kompromiss ist. Klar der Vermögensaufbau wird besser gelingen, bei entsprechender Disziplin. Aber Mietobjekte sind zumeist nicht das, was der Mensch sich zum Wohnen wünscht. Für mich war die Entscheidung klar zugunsten Lifestyle und Luxus, das Haus welches ich bewohne gibt es nicht zu mieten oder anders, kein Mietobjekt hätte ich so ausstatten können. Ich habe allerdings auch erst nach Vermögensaufbau gebaut - ohne Bank.
Das größte Problem für all die Häuslebauer dürfte die Demographie werden; wer soll die Buden in Zukunft kaufen? Unabhängig davon ob jemand denkt die Republik wird an die Wand gefahren oder nicht, ist der zukünftige potentielle Käufer die große unbekannte Komponente. Es gibt bereits heute Gegenden in denen ein Hausverkauf schwierig bis unmöglich wird.
This⬆️⬆️⬆️ !!!
Und das:
Für mich war die Entscheidung klar zugunsten Lifestyle und Luxus, das Haus welches ich bewohne gibt es nicht zu mieten oder anders, kein Mietobjekt hätte ich so ausstatten können. Ich habe allerdings auch erst nach Vermögensaufbau gebaut - ohne Bank.
Bin voll dabei. Ich träume tatsächlich von einem Haus im Style einer kleinen Burg. Das gibt es nirgendwo so wie ich es will. Wäre vermutlich auch unverkäuflich. Sinn macht es auch keinen. Es wäre einfach (m)ein Traum. Und wenn, dann wird es im Ausland stehen, in Deutschland gäbe es dafür keine Genehmigung außer vielleicht in einem Gewerbegebiet. 🤣
Ich träume tatsächlich von einem Haus im Style einer kleinen Burg.
ohhh 😎
wie kann ich mir das vorstellen? 😁
Ich denke immer mehr dass ich eigentlich wenn ich passiv genug Geld verdiene zurück in meine Heimat will. Aber ich habe auch ein wenig Sorge. Meine Gegend ist weniger von Bomben von Israhell betroffen aber man weiss nie. Ich würde das Haus von Oma renovieren.
wie kann ich mir das vorstellen?
Nicht ganz. In etwa zur Auswahl steht:
Oder der orientalische Stil:
Das ist eigentlich kein Grund für eine niedrigere Altersarmut, auch wenn das immer gesagt wird. Erst dadurch, dass eben auch die Aktionärsquote extrem niedrig ist, wird das zum massiven Problem. Deutschland hat auch keine Aktienkultur. Nur ca. 20% der Bevölkerung investiert in Aktien/ETFs. Deutlich niedriger als in Skandinavien oder den USA (~50–60 % inkl. 401(k)/Pensionspläne).
Volle Unterstützung.
Gerd Kommer hat einen relativ neuen Blogartikel, wo er mit einigen "Lügen mit Statistik" aufräumt, mit denen der Immobilienerwerb schmackhaft gemacht werden soll:
https://gerd-kommer.de/blog/mythen-eigenheimbesitz/


