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Frage Wird Deutschland islamisiert?

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Weihnachtsstern
(@weihnachtsstern)
Half Bread Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 20
Themenstarter  

Hier bin ich auf die Meinungen der Community gespannt. Durch die Geburtenrate und die Einwanderung wird Deutschland m.E. in den nächsten Jahrzehnten islamisiert. Wie seht ihr das? Welche Folgen hat das??


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tugbaoezbek
(@tugbaoezbek)
Vollkorn-Member Blackwater Premium Rose
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 93
 

Was immer das heissen soll. Eher "türkisiert". Denn um islamisiert zu werden, müssten alle Türken hier deutlich islamisch sein, sind sie aber nicht. Die Mehrheit praktiziert nicht und trägt kein Hijab. Und gegen türkisiert hilft nur eines: Such dir eine Frau und mache mehr als 2 Kinder. Gib den Tipp an alle Freunde und Kollegen weiter. 😉 Ich hab schon zwei Mädels. Und für die wird später nur ein gut erzogener, gebildeter, netter junger Mann in Frage kommen, darauf wird Mama schon achten. Und wenn die dann mal schwanger werden, gibts türkische Babys. Aber nicht wegen der Islamisierung Deutschlands, sondern aus Liebe. 😍 


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mrsblackwater
(@mrsblackwater)
Bauernfrühstück Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 171
 

@weihnachtsstern erlaube bitte diese Frage:

Und wieviele Kinder hast du schon um Deutschland zu Christen zu radikalisieren? 🙂


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Aysel Bektas
(@ayselbektas)
Full Bread Blackwater Premium Rose
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 47
 

Wenn mit mir jemand Babys macht, islamisiert der dann Deutschland?

🤔


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franzllang
(@franzllang)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 175
 

@weihnachtsstern

Auch wenn man deine Frage lächerlich macht, hast du natürlich im Wortsinne recht: Je mehr Muslime in Deutschland wohnen, desto islamischer wird die Gesellschaft. 

Wie das dann aussieht, ist Kaffeesatzleserei. Es gibt sicherlich einige Szenarien:

- Brasilianisierung: Eine biodeutsche Oberschicht, die sich durch Tribute (aka Sozialleistungen) und Gated Communities die ausländische Unterschicht vom Leibe hält. Deutsche Unterschicht konvertiert. 

- Libanonisierung: (Kalter) Bürgerkrieg mit segregierten Regionen unterschiedlicher Kulturen. Deutsche darin mangels Wehrfähigkeit nicht als Akteur beteiligt. 

- Euroislam: Zunehmende bis vollständige Konversion von Einheimischen - Steigerung der Geburtenrate, Etablierung einer ethnisch einheimischen, aber muslimischen Gesellschaft. Synkretismus deutscher Traditionen mit dem Islam (Geschenke unter dem Zuckerfestbaum?). Was mit den schon anwesenden Ausländern passiert, keine Ahnung.

.... und viele weitere.

Wie werden sich beispielsweise eingewanderte Osteuropäer in diesen Szenarien verhalten? 

Was sicher nicht der Fall sein wird, ist dass es je ein Zurück zur "unbeschwerten" Bundesrepublik der Neunziger / frühen Zweitausender geben wird. 


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wuestenrose88
(@wuestenrose88)
Full Bread Blackwater Stammleser Rose
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 41
 

Wenn man Muslime einlädt zu kommen und sich nachher beschwert dass sie Muslime sind, klingt das schon komisch. Was wird denn erwartet? Dass wir nicht mehr Gott anbeten? Einfach arbeiten und einkaufen und ein mal im Jahr Weihnachtsbaum?


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nadiagy
(@nadiagy)
Half Bread Blackwater Premium Rose
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 22
 

So ganz verstehen kann ich die Sorge vor dem muslimischen nicht. Als Christin in einer muslimischen Gesellschaft kann ich sagen es gibt nur eine Gruppe vor der ich mich fürchte, dass sind extreme und gewaltbereite Menschen. Egal ob sie Christen oder Muslime sind. Als Christen rückend wir enger zusammen in einem nicht christlichen Land. Wir leben unseren Glauben aber auch richtig aus und haben ihn nicht abgegeben zugunsten von neuen Ideen wie in Europa. In Deutschland komme ich mir als Christin fremd vor. Nicht wegen Muslimen, die sind wie bei uns. Wegen anderen die sich Christen nennen, aber keine mehr sind.


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franzllang
(@franzllang)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 175
 

@wuestenrose88 

Ich weiß nicht, ob diejenigen, die die Muslime einladen und die, die sich drüber beschweren, deckungsgleich sind. 

Veröffentlicht von: @nadiagy

So ganz verstehen kann ich die Sorge vor dem muslimischen nicht

Ich kann nur auf die muslimischen Gesellschaften schauen, die ja wahnsinnig unterschiedlich sind. In keiner einzigen davon möchte ich dauerhaft leben, in den meisten nicht einmal zeitweise. Das zusammenhängende Element scheint mir hier der Islam zu sein - da ist natürlich meine Befürchtung, dass sich zusätzlicher islamischer Einfluss auch auf meine eigene Gesellschaft negativ auswirkt.

Dass die Menschen in Deutschland nicht besonders christlich sind, ist mir da eigentlich nur recht: ich möchte auch in keiner erzchristlichen Gesellschaft leben. 


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wuestenrose91
(@wuestenrose91)
Bauernfrühstück Admin Rose
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 110
 
Veröffentlicht von: @franzllang

Dass die Menschen in Deutschland nicht besonders christlich sind, ist mir da eigentlich nur recht: ich möchte auch in keiner erzchristlichen Gesellschaft leben. 

Ich denke Muslime könnten sehr viel leichter in einer erzchristlichen Gesellschaft leben als in einer, naja, der heutigen westlichen: Wertevakuum.

Veröffentlicht von: @nadiagy
Veröffentlicht von: @nadiagy

So ganz verstehen kann ich die Sorge vor dem muslimischen nicht

Weil du mich kennst? 😉

Veröffentlicht von: @tugbaoezbek

Ich hab schon zwei Mädels. Und für die wird später nur ein gut erzogener, gebildeter, netter junger Mann in Frage kommen, darauf wird Mama schon achten.

Du musst mich ausgleichen.


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franzllang
(@franzllang)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 175
 
Veröffentlicht von: @wuestenrose91

Ich denke Muslime könnten sehr viel leichter in einer erzchristlichen Gesellschaft leben als in einer, naja, der heutigen westlichen: Wertevakuum.

Ja eben, deswegen wundere ich mich so oft über den Schulterschluss zwischen Muslimen und Progressiven!


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hesekiel58
(@hesekiel58)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 333
 
Veröffentlicht von: @wuestenrose91

Ich denke Muslime könnten sehr viel leichter in einer erzchristlichen Gesellschaft leben als in einer, naja, der heutigen westlichen: Wertevakuum.

Ich lebe nach meinen Werten. Schaue ich in meine Familie und meinen Bekanntenkreis, leben wir nach unseren (gemeinsamen) Werten, nach unserer Überzeugung. Das "Wertevakuum" der heutigen westlichen Welt lässt mir/uns diese Freiheit. Eine Gesellschaft, die mir ihre religiösen, konservativen, reaktionären Werte aufzwingen möchte, kann mir gestohlen bleiben.


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
 
Veröffentlicht von: @hesekiel58

Ich lebe nach meinen Werten. Schaue ich in meine Familie und meinen Bekanntenkreis, leben wir nach unseren (gemeinsamen) Werten, nach unserer Überzeugung.

Eben dieses, und ich kann da auch grundsätzlich nichts Schlechtes dran erkennen, solange die zugrunde liegende Ethik nicht vollkommen verquer ist.

Ich muss bei der Frage an meinen Onkel und meine Tante denken, die lange Jahre in Florida gelebt haben, und sich irgendwann „fremd im eigenen Bundesstaat“ gefühlt haben, weil immer mehr Hispanics zugezogen sind. Irgendwann wurden dann immer mehr Schilder und Durchsagen zweisprachig, und es kam vor, dass sie sich mit Leuten kaum noch unterhalten konnten, weil die kaum Englisch sprachen (oder zu sprechen bereit waren, wer weiß das schon), und sie selbst keine rechte Lust hatten, Spanisch zu lernen. Also sind sie fortgezogen und verstärken damit einen Effekt, den sie eigentlich nicht wollen.

Vielleicht ist ja die nächste Migration eine, in der sich freiheitliche Menschen vor reaktionären Fundamentalisten in Sicherheit bringen. Ich persönlich halte das jedoch aus zwei Gründen für unwahrscheinlich:

1. Vorgänge wie eine „Islamisierung“ gehen nicht schnell. Da kann ich @Weihnachtsstern beruhigen: Du wirst nicht morgen aufwachen, weil dich der Muezzin aus dem Bett gebetet hat, und deinen Hijab anziehen müssen. Ich gehe eher davon aus, dass sich eine Melange entwickeln wird, ein „angepasster“ Islam - und ja, wer weiß, vielleicht gibt es in 300 Jahren Bräuche in Deutschland, die christliche, islamische und heidnische Traditionen vereinen. Das ist dann 10 Generationen später, jede Menge Zeit also, sich aneinander anzupassen und an Änderungen zu gewöhnen. Ich meine mal ehrlich: schaut doch mal eine Generation zurück (30 Jahre) - seitdem hat sich so viel verändert! Und vieles ist heute besser als damals. Vieles natürlich auch anders schlecht. Der Optimist in mir sagt aber: Es wird schon gut gehen.

2. Es wird immer schnell so getan, als wären alle Muslime radikal, meistens irgendwie in Bezug auf Salafismus. Ich glaube, das ist absolut nicht der Fall. Ich halte eine breite Allianz über Religions- und Gesellschaftsgrenzen hinweg für möglich, wenn der Westen mal von seinem hohen Ross runterkäme und nicht immer alle Muslime über einen Kamm scheren würde. China auch, natürlich. Möglicherweise ist dann nämlich „der Feind meines Feindes mein Freund“.


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wuestenrose91
(@wuestenrose91)
Bauernfrühstück Admin Rose
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 110
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Es wird immer schnell so getan, als wären alle Muslime radikal, meistens irgendwie in Bezug auf Salafismus. Ich glaube, das ist absolut nicht der Fall.

as-salafiyya (nicht as-safiya! 😉  auch wenn es ähnlich aussieht) = geistige Rückbesinnung auf die „Altvorderen“ (Salaf ‚Vorfahre; Vorgänger)

Auch Wahabiten zählen zu den Salafisten. Es ist eine sehr konservative Denkweise, was aber nicht falsch sein muss. Aber es ist diese Prägung des Islams, die der Westen kennt, alles andere ist den meisten unbekannt.(weil die meisten Muslime auch eher sehr bescheiden und ruhig leben)

Islam ist eigentlich eine ganz persönliche Sache, das Individuum richtet sein Leben ganz auf Gott aus. Erst durch neuere Strömungen wurde es anders.


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wuestenrose91
(@wuestenrose91)
Bauernfrühstück Admin Rose
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 110
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Ich gehe eher davon aus, dass sich eine Melange entwickeln wird, ein „angepasster“ Islam - und ja, wer weiß, vielleicht gibt es in 300 Jahren Bräuche in Deutschland, die christliche, islamische und heidnische Traditionen vereinen.

Das kann sein, wäre aber nicht richtig aus Sicht derer, die ihre Religion ernst nehmen. Damit meine ich nicht nur Muslime.


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wuestenrose91
(@wuestenrose91)
Bauernfrühstück Admin Rose
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 110
 
Veröffentlicht von: @wuestenrose91
Veröffentlicht von: @wuestenrose91

Ich denke Muslime könnten sehr viel leichter in einer erzchristlichen Gesellschaft leben als in einer, naja, der heutigen westlichen: Wertevakuum.

Ja eben, deswegen wundere ich mich so oft über den Schulterschluss zwischen Muslimen und Progressiven!

Das sind nur einige "laute" Muslime die meinen für alle sprechen zu können die die Ahmadiyya oder türkische Islamverbände. Die sprechen aber sicher nicht für die Mehrheit des Muslime, vor allem nicht für konservative.


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