Als erster großer ETF-Anbieter verkauft der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt seine Indexfonds über eine eigene Plattform an deutsche Privatkunden. An die etablierten Banken und Broker ist das eine Kampfansage.
Jesper Wahrendorf, Head of Vanguard Invest, kommentiert den Start wie folgt:
„Seit dem Markteintritt in Deutschland Ende 2017 ist Vanguard führend, wenn es darum geht, Anleger*innen einen fairen Zugang zu günstigen, unkomplizierten und hochwertigen Anlagen zu ermöglichen. Heute gehen wir noch einen Schritt weiter: Der Vanguard Invest Anlageservice wird nun Anleger*innen helfen, sich in der komplexen deutschen Investmentlandschaft zurechtzufinden. Er wird ihnen Werkzeuge und Unterstützung bieten, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen und die besten Chancen auf Anlageerfolg zu gewährleisten.”
Über diese Meldung freue ich mich persönlich sehr und werde dazu auch bald selbst was schreiben!
Damit kann wirklich jeder was für sein Vermögen und die Altersvorsorge tun. Supereinfach und leicht zu nutzen.
Goodbye Riester und Bankfonds!
Gibt es dazu schon ein Portal o.Ä.? Hast du mal einen Link dazu?
Das klingt spannend.
Gibt es dazu schon ein Portal o.Ä.? Hast du mal einen Link dazu?
Ich glaube es gibt da noch nichts. Bisher ist das (noch) nur Marketing.
Hoffentlich bieten Sie dann auch Fonds ohne Robo-Advisor an. Die Original US-ETFs dürfen sie aufgrund der EU ja leider nicht vertreiben, sondern nur die teureren MiFID-konformen irischen Pendants (welche trotzdem sehr günstig sind im Vergleich zum Rest).
Goodbye Riester und Bankfonds!
Hoffentlich!
@pizzachino Noch nicht, soll in Kürze kommen.
Details bisher:
Eckdaten: digitale Vermögensverwaltung “Vanguard Invest Anlageservice”
Das bietet die digitale Vermögensverwaltung”Vanguard Invest Anlageservice”:
- Digitale Vermögensverwaltung mit einem globalen Anlageportfolio aus kostengünstigen Vanguard Indexfonds für Aktien- und Anleihenwerte
- Flexible und kostenlose Ein- und Auszahlungen (Mindestanlagebetrag von 5.000 Euro)
- Sparplanfunktion ab 25 Euro / Monat
- faire und transparente Gebührenstruktur: (0,65% All-in-Servicegebühr + durchschnittlich 0,15%Fondsgebühren
- Erstellung eines Anlagevorschlags auf Basis einiger Fragen zur Ermittlung des
persönlichen Risikoprofils - Automatisierte Portfolioüberwachung und Rebalancing
- Optionale Definition eines Anlageziels und einer Erfolgsprognose
- Optionale, schrittweise Risikoreduzierung bei Annäherung an das Ende des
Anlagehorizonts (Glide Path) - optional kann eine mobile App für Android- und iOS-Systeme genutzt werden
In den 0,65% p.a. All-in-Servicegebühren sind bereits Anlageservice wie Portfolioverwaltung und Kundenservice enthalten.
Ich mag Vanguard und nutze selbst die Fonds und ETFs, dieses Angebot ist mir aber zu teuer. Die Kosten liegen schon im Bereich eines Versicherungsmantels, dieser hätte aber den Vorteil von steuerneutralen Umschichtungen. Das ist in einem normalen Depot aber nicht fondsübergreifend möglich.
Gibt es dazu schon ein Portal o.Ä.? Hast du mal einen Link dazu?
Das klingt spannend.
Anlageplattform: https://www.de.vanguard/de/
Beschreibung: https://www.de.vanguard/de/anlegen-sparen/anlageservice
https://www.de.vanguard/de/anlegen-sparen/anlageservice/anlagekonzept
Ich persönlich empfinde die Konditionen von 0,65% + 0,15% jetzt nicht so spannend ...
@presskoppweck Für uns und alle inzwischen erfahrenen ETF Selbstanleger nicht. Aber es ist ein sehr günstiger und niederschwefliger Einstieg für alle die, die bei ihrer Bank oder Spasskass teure Fonds, Fonds- und Indexpolicen und den Riesterkram gekauft haben.
Ist schon eine kleine Revolution, jetzt wo Vanguard damit startet.
Mal sehen wie der "träge Michel" das aufnimmt.
Mal sehen wie der "träge Michel" das aufnimmt.
scheinbar gar nicht; soweit ich das gesehen habe, ist das Angebot schon wieder Geschichte... warum auch immer.
@bonvivant Schade eigentlich, da die in den USA gerade wieder an einer Preissenkung arbeiten.
Aber nach wie vor ist der Mehrheit der Deutschen das Thema ETF nicht vermittelbar. Und das selbst bei jüngeren Personen zwischen 20-30. Das erlebe ich auch selbst immer wieder. Und wir reden hier von Leuten, die durchaus gute Bildungsabschlüsse haben (stellt sich langsam die Frage, was das noch wert ist).


