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Breaking bunq Update: Finanzierung bunq


Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Internationaler Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 714
Themenstarter  

Durch einen treuen Leser habe ich heute einen Artikel gemailt bekommen. Den Inhalt kannte ich im groben schon, aber ich teile ihn hier mit euch.

bunq expandiert weiter und zum ersten Mal in seiner Geschichte wurde eine Finanzierungsrunde gestartet. Der Gründer von bunq, Ali Niknam, hatte selbst in den letzten 10 Jahren 100 Millionen!!! Euro Eigenkapital in bunq investiert und schiesst nun nochmal 25 Millionen Euro nach. Das ist Herzblut und ein echter Unternehmer, der an sein Projekt glaubt und dazu steht, auch wenn noch kein Geld verdient wurde. Denn auch bunq ist immer noch in der Wachstumsphase.

HIER ist der Artikel vom Handelsblatt.

Weitere 168 Millionen Euro werden von dem britischen Kapitalgeber Pollen Street Capital investiert. Die Bewertung von bunq steigt damit auf 1,6 Milliarden Euro. Schön, dass wir nun mal eine Zahl dazu haben, bisher waren diese Daten nur von N26 oder Revolut bekannt.


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Ex-Discordler
(@exdiscordler)
Vollkorn-Member Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 51
 

Wenn Bunq das mit dem "Bank of the free"-Blabla wirklich ernst meint, hätte sie ja vielleicht ihren Kunden Investments anbieten können. Und das in einer frühen Runde und nicht erst als Unicorn.


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Internationaler Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 714
Themenstarter  

@exdiscordler Ja, das ist leider was dran. Noch hat es immer noch keiner besser gemacht als bunq. Aus dem Grund sind wir aber auch auf "der Lauer" nach Anbietern wie "Yuh".

Die Wechselbereitschaft ist da, so ist es nicht.


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Knew2
(@knew2)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 155
 

Bin wirklich gespannt was aus Bunq wird. Mittlerweile ist es nur noch eine Verschlimmbesserung. Ich hoffe die bekommen noch die Kurve.


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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 69
 

Die "tolle" Geschichte um Bunq beginnt zu bröckeln, bzw. man sieht das Bunq auch nur mit Wasser kocht. Klar hat Bunq in einigen Dingen einige Innovationen angeschoben, doch leider haben sie ihr Preismodell auch nachhaltig verteuert.

Letztlich ist Bunq, wie viele andere Banken auch keine grüne Wohltätigkeitsveranstaltung, sondern ein Unternehmen das Geld verdienen muss. Das ist vollkommen in Ordnung, jeder sollte für seine Leistung bezahlt werden! Mich stört der grüne Deckmantel unter dem eine interessante Neobank versucht ihre immer teurer werdenden Kontomodelle zu verkaufen. 

Schaut man sich die aktuellen Transaktionen an, ist das aus Sicht Bunq kaum ein gutes Geschäft, oder doch ?   

Pollen Street Capital bekommt 10% an Bunq für 193 Mio € - klingt gut, Bunq bekommt fresh money und kann expandieren

Bunq kauft für 141 Mio € Capitalflow of Ireland - von wem nur? Oh, natürlich von Pollen Street Capital 😉

Es bleiben für Bunq 52 Mio € dafür hat Pollen Street Capital 10% erhalten und ist einen irischen Finanzierer losgeworden. Bunq hat jetzt diesen Finanzierer der dringend Geld braucht um Kredite ausreichen zu können, Bunq hat ca. 1 Mrd. Einlagen seiner Kunden und möchte einen Teil dieses Geldes "weiterschieben". 

Tja, das kann man jetzt tiefer recherchieren, leider fehlt mir die Zeit dafür. Wäre Bunq börsennotiert, würde ich mir die Zeit nehmen. Langfristig denke ich das Bunq auch an die Börse geht, der Investor möchte irgendwann seine Investition x Faktor 10 oder 20 wiedersehen. Wir werden es sehen.

Pollen Street Capital ist aus meiner Sicht jetzt schon der Gewinner. Bunq kann es auch werden, aber erst ab Börsennotiz. Aber der Kunde, welcher Kunde? Ach der der die Kontogebühren zahlt und Bunq sein Geld leiht - tja, der wird weiter Gebühren zahlen und vielleicht eine Option beim Börsengang auf einige Stücke bekommen. 🙂

Wie ist eure Sichtweise, was meint ihr zu diesem Hin-und hergeschiebe von Companys & Money bei Bunq?


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Ex-Discordler
(@exdiscordler)
Vollkorn-Member Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 51
 

Ja, zum IPO dürfen die eigenen Kunden gerne zu einer Bewertung von 10 Mrd. zugreifen. Daran stoßen sich dann die alten Investoren gesund.

Banken, die es wesentlich besser machen, gibt es vermutlich leider aktuell nicht. Vielleicht ist der Ansatz der Genossenschaft gar nicht so schlecht.


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 302
 

Was braucht man eigentlich, um eine Bank zu gründen? Oder anders gefragt: Könnten wir bunter Haufen hier eine Bank gründen?


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Knew2
(@knew2)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 155
 

@ikigaimondai 

Das schwierigste ist die Banklizenz. 

Dann musst du alle Regularien erfüllen, was gefühlt (Blackwater korrigiere mich wenn ich falsch liege) eine ganze Rechtsabteilung in Anspruch nimmt. 

 


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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 69
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Was braucht man eigentlich, um eine Bank zu gründen? Oder anders gefragt: Könnten wir bunter Haufen hier eine Bank gründen?

Im Grunde gar nicht so viel: 2-3 Menschen mit Expertise (einen Banker, reicht auch im Ruhestand) und das Haftungskapital, z.B. im Baltikum: Litauen, Lettland 10 Mio €, aha da hat doch Revolut seine europäische Banklizenz, tja in UK ist die um ein vielfaches teurer und mehr reguliert 😉

Hat man die Lizenz in einem EU-Land = Freibrief für die ganze EU 🙂

Dann kann man selbst Geld drucken, oh sorry, ich meinte von der EZB ausleihen und unter Menschen verteilen 😉


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Internationaler Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 714
Themenstarter  

@knew2 KWG Banklizenz und die Qualifizierung (dafür gibt es eine Menge "Scheinchenprüfungen", KWG Lizenz zum Führen einer Bank etc.), EK Anforderungen und und und...

In Deutschland sind schon viele an den enorm hohen Anforderungen gescheitert.

Aber auf einem Inselchen im Pazifik sieht das schon anders aus. 😉

Wenn man sowas macht, hängt es natürlich von den Gründen ab. Geht es um Eigenbedarf, würde ich das nie in Europa machen.


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Internationaler Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 714
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @exdiscordler

Banken, die es wesentlich besser machen, gibt es vermutlich leider aktuell nicht. Vielleicht ist der Ansatz der Genossenschaft gar nicht so schlecht.

Bisher sehe ich auch keine Alternative - noch nicht. Allerdings bin ich inzwischen auch an dem Punkt, an dem ich wechseln würde, wenn es woanders besser ist. Mal schauen wie es bei "Yuh" und anderen nun weiter geht.

Nicht EU-Standorte sind mir persönlich eh am liebsten.

Derzeit gefällt mir das wenig regulierte Wise auch ganz gut.


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