Wie findet ihr das Gold kaufen bei Revolut?
Also ich liebe Gold😂😂 und finde es schön dass man es so einfach jetzt kaufen kann. Für mich hat Gold etwas magisches und es sieht auch Hammer aus😍
Bei Revolut habe ich das als Erklärung gefunden :
Gold ist ein historischer sicherer Hafen für alle Revolut-Benutzer, wie es im Laufe der Geschichte der Fall war. Revolut führte Gold aufgrund seiner flexiblen und einzigartigen Vorteile ein:
- Revolut Gold ist handelbar und kann direkt über die Revolut-App gehandelt werden. Revolut Gold kann verwendet werden, um in den Revolut-Anlagefonds zu investieren, oder Sie können einfach physische Goldbarren zur Nachverkaufslagerung im Revolut-Tresor kaufen, der sich in der Schweiz befindet und Gold im Wert von über $20 Millionen birgt.
- Mit Revolut Gold können sich Revolut-Benutzer in Bezug auf ihre finanzielle Zukunft sicher fühlen und Zugang zu den einzigartigen Funktionen von Revolut wie Revolut Wealth und Revolut Trading erhalten.
- Revolut Gold ist die perfekte Möglichkeit für Revolut-Benutzer, ihr Revolt-Vermögensportfolio zu diversifizieren, mit Goldbarren zu hervorragenden Preisen von 0,1 g Gold bis zu 100 g Gold. Revolut Gold ist eine großartige Anlageoption für Revolut-Benutzer, die ein diversifizierteres Portfolio haben möchten.
Würdet ihr auch bei Revolut Gold kaufen oder lieber anders???

Magst mal das Video von Martin schauen?
Für mich hat Gold etwas magisches und es sieht auch Hammer aus😍Letztendlich ist dies nur Buchgold und kein Funkelzeugs um den Hals oder Finger.
Jemand, der in Deutschland steuerpflichtig ist, muss sich damit auseinandersetzen, dass Revolut-Gold alles andere als steuereinfach ist.
Sprich, die Wertsteigerungen sind beim Verkauf zu deklarieren (Anlage SO) und mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Das gilt unabhängig von der Haltedauer, wobei eine Freigrenze (nicht Freibetrag) von 600€/Jahr existiert.
Die Freigrenze entbindet m.W. nicht von der Pflicht auch Kleinstgewinne unterhalb der 600€ zu deklarieren.
So verlockend es auch sein mag, Kleinstbeträge in Gold umzuwandeln, ich würde die Finger davon lassen: zu viel Arbeit und zu viel Risiko, sich da steuerlich einen Klotz ans Bein zu binden.
Die Sache wäre anders, wenn es eine Möglichkeit zur Auslieferung des Goldes gäbe. Die Auslieferung kann ruhig teuer und kompliziert sein, sofern sie nur möglich ist. Dann wäre es ggfs steuerlich wie Xetra-Gold oder EUWAX2 zu behandeln.
Oder wenn man nicht in Deutschland steuerpflichtig ist.
Gold kommt mir nur in Form von Anlagemünzen oder vielleicht noch Barren ins Portfolio.
Gold kommt mir nur in Form von Anlagemünzen oder vielleicht noch Barren ins Portfolio.Doomer 😛
Ich habe keine Vorbehalte gegen größere Beträge an Xetra- oder Euwax-Gold im Portfolio.
Wobei ein bisschen Glitzerzeugs sollte man schon physisch haben, aber alles muß nicht in Barren oder Münzen gegossen sein.
Ich finde (fände) die Möglichkeit prima, Kleckerbeträge einfach in (Buch-)Gold umzuwandeln, zu akkumulieren und irgendwann entweder
- ausliefern zu lassen oder
- steuerfrei verkaufen zu können.
Revolut ist da gar nicht so weit entfernt davon ...
Party Pooper coming...
Mal abgesehen vom Aussehen: warum legt ihr euch Gold ins Depot? Dient es als Risikostreuung? Natürlich kenne ich diverse Geschichten über den manipulierten Goldpreis und das Gold angeblich nur noch nach oben steigen kann. Ich schwanke halt immer noch zwischen "greater fool theory" und sinnvollem Anteil am Portfolio.
PS: ich habe Gold in einem meiner Depots als kleine 10% Allokation mit drin (also 10% von diesem Kleindepot)
Revolut macht das insofern ganz gut, als dass man "aufrunden" kann (auch mit Faktor) und dann eben die Wahl hat ob man das in irgendeiner FIAT Währung macht, Kryptos oder in Edelmetallen wie Gold. Bei den Edelmetallen kommt es nach meinem Kenntnisstand zu einem physischen Kauf. Es sind KEINE Zertifikate oder ähnlicher Dreck. Also das ist schon mal richtig gut.
Vor allem aber hilft es Freude am Sparen zu haben. Gerade für junge Leute finde ich das richtig gut gemacht.
Also ich liebe Gold😂😂
Und wie ihr seht hat es bei ihr schon funktioniert.
Mal abgesehen vom Aussehen: warum legt ihr euch Gold ins Depot? Dient es als Risikostreuung? Natürlich kenne ich diverse Geschichten über den manipulierten Goldpreis und das Gold angeblich nur noch nach oben steigen kann. Ich schwanke halt immer noch zwischen "greater fool theory" und sinnvollem Anteil am Portfolio.
PS: ich habe Gold in einem meiner Depots als kleine 10% Allokation mit drin (also 10% von diesem Kleindepot)
Gute Frage. Das ist am Ende tatsächlich ein wenig Gefühl. Ich habe damals (TM), als ich mich mit dem Thema Assett-Allokation befasst habe, lange hin- und her überlegt: Gold ja oder nein, Krypto ja oder nein, Bondora Go & Grow ja oder nein... und statt daraus eine Wissenschaft zu machen (denn man findet ja für jede Aussage starke Für-Argumente und starke Gegen-Argumente) habe ich dann einfach gedacht: Ach komm, mit jeweils 1/30 vom Gesamtportfolio machst Du höchst wahrscheinlich nichts fundamental falsch, und so kam es dann.
Bei den Edelmetallen kommt es nach meinem Kenntnisstand zu einem physischen Kauf.Wenn ich die "Standards" vergleiche, dann bin ich immer beim Unterschied Euwax 1 und Euwax 2.
Euwax 1 zählt steuerlich nicht als Gold, weil man seine Anspräche nicht punktgenau ausliefern lassen kann.
Wenn ich das mit Revolut vergleiche: Man kann dort per "aufrunden" ein paar Atome Gold erwerben. Ich bezweifle aber, dass man sich die ausliefern lassen kann. Euwax 2 ist z.B. so gestrickt, dass die kleinste Einheit 1g Gold ist. Und diese Einheit ist auslieferbar. Sonst würde der Fiskus das nicht akzeptieren.
Es gibt Broker, die Euwax-Sparpläne mit Teileinheiten anbieten. Das ist ähnlich wie Teileinheiten beim Aktiensparen: der Broker kauft sich eine ganze Einheit und verteilt die Bruchteile auf seine Kunden. Man kann die Bruchteile wieder nur an den eigenen Broker zurückgeben, man hat auch keine Bruchteilstimme auf der Hauptversammlung.
Der Broker macht das alles auf eigene Rechnung, das tangiert das Konstrukt Aktie oder Euwax nicht.
Ich denke nicht, dass Revolut auf die steuerlichen Feinheiten in D achtet. Ich werde nicht derjenige sein, der Revolut-Gold mit dem Finanzamt ausdiskutiert.
warum legt ihr euch Gold ins Depot? Dient es als Risikostreuung?Ja.
Und weil (die Gewinne durch Verkäufe von) Gold nach einem Jahr steuerfrei sind.
Weil nur Gold Geld ist, alles andere ist Kredit (sagte seinerzeit JPM). Gold hat keinen Gegenpart der garantieren muß.
Weil Gold und wirtschaftliche Freiheit zusammen gehören (schrieb Grenspan).
Ich bin wahrscheinlich mehr Doomer als Iki 😉
Ach komm, mit jeweils 1/30 vom Gesamtportfolio
Aber lohnt sich diese Kleinsstückelung dann noch? Also z.B. 1/30 in Gold zu packen? Das lässt den Tanker dann doch auch nicht mehr in eine andere Richtung fahren am Ende 🤔
Und weil (die Gewinne durch Verkäufe von) Gold nach einem Jahr steuerfrei sind.
Machst du ein jährliches Rebalancing? Ich hätte dann eher erwartet, dass es bis zum GAU-Tag einfach im Tresor liegen bleibt. Bzw. Korrektur: es bleibt so lange dort liegen, bis sich die Lage nach dem GAU wieder beruhigt hat.
Ich denke nicht, dass Revolut auf die steuerlichen Feinheiten in D achtet. Ich werde nicht derjenige sein, der Revolut-Gold mit dem Finanzamt ausdiskutiert.
Das glaube ich auch nicht. Die Frage ist natürlich, ob das beim "Kleingeldsparen" irgendeine Relevanz hat. Das muss man einfach abwägen. Ich habe da bezüglich der Schweiz Erfahrungen und ich sage mal so, sie kapieren es auch einfach nicht. Das muss eine Folge von Idiocracy und Personalmangel sein.
Ich bezweifle, dass Revolut und andere minuziös solche Assets korrekt melden. Sprich Wertzuwachs/Ertrag etc.
Ich mag Gold auch aber physisches Gold. Die Farbe ist in Wirklichkeit einfach unbeschreiblich schön 😍
Die Frage ist natürlich, ob das beim "Kleingeldsparen" irgendeine Relevanz hat.
Das doch Bagatelle wenn es überhaupt bearbeitet wird 😉 (oder gemeldet)
Machst du ein jährliches Rebalancing?Nein.
Ich hätte dann eher erwartet, dass es bis zum GAU-Tag einfach im Tresor liegen bleibt.Das physische: Ja.
Xetra-Gold: wenn steuerfrei und Preis ok = verkaufen.
Aber lohnt sich diese Kleinsstückelung dann noch? Also z.B. 1/30 in Gold zu packen?Es kommt darauf an, aus welchem Zweck man Gold hält.
Wer eine gewisse Versicherung gegen alles haben will, der hält ein paar Münzen. Ich hatte schon an anderer Stelle geschrieben, dass eine Unze nicht zu teuer ist um einen notfalls über Teich (oder zurück in die Heimat) zu schippern.
Wenn man sich den Arero anschaut, dann halten die einen gewissen Anteil Gold (und Rohstoffe), weil man damit eine breitere Basis hat. Genaueres kannste Prof Weber fragen.
xfklu im WPF macht z.B. regelmäßiges Reballancing auch mit Xetra-Gold.
Und bei mir ist der Goldklumpen ein bisschen der (psychologische?) Ausgleich für den (zu) großen Betonklumpen.
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Die Frage ist natürlich, ob das beim "Kleingeldsparen" irgendeine Relevanz hat.Nein, die Frage ist ob man sich der Gefahr aussetzen will, dass man irgendwann des Steuerhinterzuges bezichtigt werden könnte.
Warum sollte man so blöde sein, sich selbst den Kompromatkoffer um den Hals zu hängen? Vor allem wegen Kleckerbeträgen.
Immer an das Lied der Beamten denken: wir sind bestechlich, aber teuer.
Aber lohnt sich diese Kleinsstückelung dann noch? Also z.B. 1/30 in Gold zu packen? Das lässt den Tanker dann doch auch nicht mehr in eine andere Richtung fahren am Ende 🤔
Das ist natürlich die Gretchenfrage, und sicherlich nicht falsch. Uns Albert würde sagen: alles unter 10% ist nur Komplikation ohne Auswirkung. Aber will ich wirklich 10% in Krypto und Gold und …? Da bleibt ja am Ende nix mehr übrig für den A1JX52!
Also habe ich mir gedacht: 10% insgesamt für alternatives Zeugs, 90% R1/R3. Und das 90%-Klassik-Portfolio besteht nun zu 5/6 aus ETFs und 1/6 aus Geld, während das 10%-Alternativ-Portfolio eben zu gleichen Teilen aus „dem ganzen anderen Kram“ besteht. Rebalancing findet statt, aber durch Zukäufe und nicht mega streng.


