Hat mich ebenfalls überrascht. Eben kam gerade die Nachricht per E-Mail.
Wisst ihr vielleicht mehr hierzu?
Grüße
Ja habe die E-Mail auch erhalten. Dann schauen wir mal wie schnell das mit der Erstattung der Einlagen klappt.
Habe die E-Mail gerade eben erst im Posteingang gesehen. Mein erster Gedanke: Oh, shit! Der zweite Gedanke: ich muss ins Forum posten. Aber wie ich sehe, wart ihr schon schneller. Cool und vielen Dank an alle, dass die Info hier so schnell geteilt wurde 🙂
Oops. Wieder mal ein Beispiel von: nicht alle Eier in einen Korb legen…
Oops. Wieder mal ein Beispiel von: nicht alle Eier in einen Korb legen…
Ja, und auch von "die Einschläge kommen oft von Seiten, von denen man es am wenigsten erwartet hätte". Immerhin war die Flowbank ein ganz heißer Tipp hier, aber auch an anderen Orten im Internet.
Weiß jemand was um die Hintergründe? Ist ja schon seltsam…
Wo lasst ihr euch denn das Geld hin erstatten?
Je nachdem welche Währung(en) man dort hält, idealerweise auf ein Multiwährungskonto. Es gab da hier in der Community noch eine andere Empfehlung für ein Multiwährungskonto. Siehe Yuh.
Immerhin war die Flowbank ein ganz heißer Tipp hier,
Absolut. Genauso hätte es CreditSuisse sein können. So etwas ist nicht vorhersehbar.
Daher:
1. Risikostreuung
2. Trennbankensystem (auch bei Brokern). Geld angelegt halten, Assets sind sicher
Was kommt als Nächstes?
Die FlowBank war ein Einzelrisiko. Verglichen mit der EU steht das Schweizer Bankensystem hervorragend da und die Eigenkapitaldecke ist viel höher (auch gesetzlich vorgegeben). Dazu die geringe Verschuldung der Schweiz.
Daher ist die Schweiz weiterhin erste Wahl. Das muss man ganz unaufgeregt sehen. Und sich an den Punkt Risikostreuung halten. Die Einlagensicherung greift und die Assets werden auf ein anderes Depot übertragen.
Für den Cash-Anteil könnte ich yuh nehmen. Für den Depotanteil kommt yuh vermutlich nicht in Frage, weil man über yuh nicht alles handeln kann, z.B. den Vanguard A2PKXG. D.h. ich werde eine neue Depotbank finden müssen. Vielleicht swissquote. Zurück nach DE eher nicht.
Bei Swissquote in Kombination mit yuh ist vielleicht zu bedenken, dass Swissquote hinter yuh steckt und dass das im Insolvenz-Fall als eine Bank zu betrachten ist?
Steckt darin Ironie oder gar Schadenfreude?
Überhaupt nicht, was unterstellst Du mir hier und warum?
Ich bin als direktes Ergebnis meiner langjährigen Communitymitgliedschaft und den damit einhergehenden Gedanken seit einiger Zeit bei yuh (wegen Fremdwährungen und außerhalb D), aber hatte schon länger überlegt, zusätzlich zur Flowbank zu gehen. Das hat hauptsächlich wegen meiner Wegzugspläne bisher nicht stattgefunden. Insofern: Vielleicht verspüre ich eine abstrakte Erleichterung. Mehr aber auch nicht. Und ganz sicher nichts von dem, was Du da auf mich projizierst.
Und jetzt frage ich mich natürlich, ob so ein „Einschlag“ Auswirkungen auf meine eigene Strategie haben muss. Nur mal so ins Blaue: in Deutschland wäre, angenommen die Einlagensicherung müsste einspringen, wahrscheinlich schnell eine populistische Debatte da, ob Gelder von ausländischen Kunden nicht nachrangig behandelt werden sollten. Dann frage ich mich, wie sehr man in so einem Fall gekniffen wäre, wenn man nur und ausschließlich bei der Flowbank wäre (solche Leute mag es ja durchaus geben?).
Schlussfolgerungen für mich bisher:
- Nie nur ein Konto haben, mit dem man den hauptsächlichen Zahlungsverkehr abwickeln kann (ich bin jetzt bei C24 zusätzlich zur DKB). Auch beim Zweitkonto auf hinreichende Mittelverfügbarkeit achten (für mindestens einen, besser zwei Monate Cashflow dort vorhalten).
- Immer auf Höchsteinlagen achten - und da spielt neben der Einlagensicherung auch der Anteil am Gesamtvermögen eine wichtige Rolle.
- Im Ausland: Rechtssicherheit prüfen und vor allem genau schauen, was das für Institute sind.
- Kostenlos ist nicht immer unbedingt das Beste.


