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Investments📊 EURUSD und die Aktienmärkte in der Krise

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(@geloeschter-nutzerf)
Mitglied Restricted
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 3120
 

Danke für die Erläuterung @ex-discordler

Veröffentlicht von: @exdiscordler

Nehmen wir als Beispiel ein Depot mit 100k, das monatlich um 2k wachsen soll. Investiert wird meinetwegen jeweils zum 15. eines Monats. Am 15.01. haben wir also ein Ziel von 102k, am 15.02. 104k, bis 124k am 15.12. bzw. Jahresende. Zum Stichtag wird einfach gekauft, bis das Ziel erreicht ist.

D.h. ich lege mir vorab fürs Jahr eine monatliche Sparrate fest, an welcher ich festhalte. Muss mal schauen, ob ich das so abbilden kann. Mitunter habe ich Sonderzahlungen oder einfach bessere und schlechtere Monate. Ein Jahresziel wäre aber ganz gut, d.h. das kann ich dann runterbrechen.

Das mit dem Jahresziel gefällt mir ganz gut. Somit hat man ein Ziel, welches man verfolgen kann.



   
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(@dunkelroterfaden)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 371
 

@weip321 

Ich nehme aus diesem Thread auch einiges mit. Das mit dem Jahresziel finde ich spannend und werde Mal schauen, ob ich das umsetzte. Bisher habe ich nicht mit Sparplan gearbeitet, da es in CH sowas bei meiner Bank nicht gab. Daher habe ich monatlich geschaut, wann es einen Tag mit fallenden Kursen gab, um dann den ETF nachzukaufen.

 



   
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Ex-Discordler
(@exdiscordler)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 347
 
Veröffentlicht von: @weip321

D.h. ich lege mir vorab fürs Jahr eine monatliche Sparrate fest, an welcher ich festhalte. Muss mal schauen, ob ich das so abbilden kann. Mitunter habe ich Sonderzahlungen oder einfach bessere und schlechtere Monate. Ein Jahresziel wäre aber ganz gut, d.h. das kann ich dann runterbrechen.

Im Prinzip ja, aber noch eine Ergänzung dazu: Das 100k Depot wächst ja von allein jährlich um (sagen wir) 6% also 6k. D. h. mit 2k monatlichem Wachstumsziel wäre die durchschnittliche Zuzahlung nur 1500.

Plant man das monatliche Wachstum zu niedrig, zahlt man quasi nie ein (weil das Depot das durch die eigene Rendite schon schafft). Plant man das Wachstum zu hoch, zahlt man immer voll oder bis zum Limit des monatlichen Einkommens ein.

Ich würde Value Averaging daher nicht empfehlen, wenn man nur das eine Depot hat und das Ziel eher eine maximale Wertsteigerung ist. Bei mir ist das Depot nur eine Komponente und ich kann überschüssiges Einkommen auch gut anderweitig unterbringen.



   
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(@dunkelroterfaden)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 371
 
Veröffentlicht von: @exdiscordler
Veröffentlicht von: @weip321

D.h. ich lege mir vorab fürs Jahr eine monatliche Sparrate fest, an welcher ich festhalte. Muss mal schauen, ob ich das so abbilden kann. Mitunter habe ich Sonderzahlungen oder einfach bessere und schlechtere Monate. Ein Jahresziel wäre aber ganz gut, d.h. das kann ich dann runterbrechen.

Ich würde Value Averaging daher nicht empfehlen, wenn man nur das eine Depot hat und das Ziel eher eine maximale Wertsteigerung ist. Bei mir ist das Depot nur eine Komponente und ich kann überschüssiges Einkommen auch gut anderweitig unterbringen.

Und meinst du damit, "überschüssiges Einkommen...anderweitig unterbringen", andere Assetklassen als Aktien/ETF oder unterschiedliche Depots mit anderen Investitionszielen/Schwerpunkten?

 



   
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Ex-Discordler
(@exdiscordler)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 347
 
Veröffentlicht von: @dunkelroterfaden

Und meinst du damit, "überschüssiges Einkommen...anderweitig unterbringen", andere Assetklassen als Aktien/ETF oder unterschiedliche Depots mit anderen Investitionszielen/Schwerpunkten?

Das hängt wirklich davon ab, wie man seine Anlageziele definiert. Bei reinem VA auf ein Portfolio ohne zusätzliche Anlagemöglichkeiten hat man u. U. einen großen Cashpuffer, der entsprechend nicht investiert ist. Andere Assetklassen lassen sich ggf. gemeinsam mit Aktien/ETF in Portfolios kombinieren und darauf VA anwenden, falls das gewünscht ist.



   
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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 765
 
Veröffentlicht von: @presskoppweck

@gold-oder-aktien 
Langfristig bleibe ich skeptisch. Der DAX war die letzten Jahre (Jahre? Jahrzehnte!) ein underperformer, meine Großhirn sagt dass es auch in Zukunft so sein wird. Weder wird SAP Google den Rang ablaufen, noch Zalando das neue Amazon. Bei den deutschen Autobauern wäre man doch schon froh, wenn man mit Tesla in einem Satz genannt würde. Erneuerbare Energien hätte ein deutsches Ding werden können, aber das kommt mittlerweile auch aus China. Ich sehe nicht, wie wir den Amis (oder dem Rest der Welt) die Wurst vom Brot ziehen können.

Liebe phantastische deutsche Firmen, zeigt mir dass ich falsch liege.

Ich mag deine Kommentare, vielleicht auch weil ich da oft "meinen Senf" dazugeben kann (ohne Anspruch auf Richtigkeit, nur meine Sichtweise) 🙂

Klar der DAX gegen S&P als Ganzes betrachtet hat es einfach schwerer (weniger Werte, zu viel Industrie, Finanzen, zu wenig Highflyer). Es gibt in beiden Indices Müll und Gold.

Nun investiere ich einerseits in Companys mit stabilen wachsende Dividenden (solide langweilige Basis, nicht zum traden, sondern bei Schwäche nachkaufen und liegenlassen) und andererseits in Sondersituationen und Technologie (aggressiver, chancenorientiert, abgesichert und bis auf ganz wenige Ausnahmen mit Ausstiegplan).

Dazu bin ich US & CDN Fan und habe einen starken Schwerpunkt bei diesen Werten (trotz der Quellensteuer). Also bin ich nicht unbedingt der Fürsprecher für den DAX, doch für einige starke Werte darin.

Deine beiden Vergleiche tun mir schon weh, SAP ist eine gute Company, doch ungleich kleiner und auf anderem Spielfeld als Alphabet (Google). Ich mag beide und würde auch beide kaufen zum behalten.

Zalando und Amazon, neee, einen Klamottenhändler der gerade mal seit kurzem Gewinne schreibt und den ich persönlich gar nicht mag, mit einem Buchhändler der einige kleine Nebenerwerbe hat zu vergleichen, nein das geht gar nicht 🙂 Auch Amazon ist etwas zum kaufen und behalten, ja auch auf dem aktuellen Niveau. Zalando muss ich absolut nicht haben, nicht mal als Tradingposition.

Deutsche Autobauer, tja eine spannende Geschichte, aktuell stark in Mitleidenschaft gezogen, wegen den Chips, den Lieferketten, dem Krieg und anderen Problemen, wie etwas längerer Winterschlaf 😉

Mercedes - weniger Probleme als VW, bessere Marge, bessere LKW-Tochter, schlechtere Finanz (Beteiligungs) manager, 

BMW - die Perle unter den deutschen Autobauern (aus Aktionärssicht) auch schön zu haben

VW - der Langweiler, Nachzügler, mit viel zu viel Verwaltung und Politik und damit zu träge bei allem, aber hier ist die Fantasie mit Porsche, später Lamborghini und die Hoffnung auf irgendwann bessere E-Autos, also eine Wette auf die Zukunft

Porsche - leider aktuell nur im VW Paket zu haben (die gleichnamige AG ist nur eine Beteiligungsgesellschaft), der Überflieger wenn er an die Börse kommt, muss man dann auf jeden Fall einige Stücke kaufen

Tesla, muss man ebenfalls haben, auch zum behalten, allerdings muss du hier eine 50% Schwankung ertragen können.

Nun kann man sich das Depot nicht nur mit Autowerten zuwerfen, ich persönlich habe aktuell nur VW drin, wegen der erwähnten Fantasie, obwohl mir die anderen Drei alle besser gefallen. Nach dem Porsche IPO bewerte ich neu und werden VW, sollten die unter 250€ stehen, rauswerfen. Bis dahin sammle ganz langsam einige Stücke dazu. Das Niveau finde ich attraktiv.

Erneuerbare Energien, hm da habe ich bisher in Deutschland noch keine einzige spannende Company gefunden, da gibt es nichts zum investieren, maximal zum zocken. 

Doch auch Deutschland hat einige Perlen, wenige im DAX, abseits davon einige mehr, doch viele weit unter dem Radar 😉



   
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