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FlowBank - alles zur FlowBank

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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
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@ikigaimondai Beim Oder-Konto gilt das, beim Und-Konto natürlich nicht.

Aber: In der Praxis ist es so, dass beim Todesfall eines Oder-Konto Inhabers (sprich: die Bank erfährt es) ein Erbschein verlangt wird, wenn größere Verfügungen statt finden sollen. Diese Konten werden im Nachlass betreut.

Grundsätzlich ist es so, dass man ja meist selbst vor der Bank erfährt, dass der andere Kontoinhaber verstorben ist. Man sollte vor der Meldung an die Bank alles Geld so verschieben, wie man es angedacht hat.

Die Konten die im Nachlass betreut werden, werden von der Bank explizit überwacht. Zumindest ist das in Deutschland so.

Wegen Erbschaftsangelegenheiten und wie man praktisch vorgeht, können wir gerne einen neuen Thread aufmachen. Ich sags mal so: In dem Bereich habe ich einiges an "praktischen" Erfahrungen. 😉


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Chris
(@chris)
Müsli Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 16
 

@deepblackforest Darüber würde ich mich sehr freuen. Aktuell habe ich mit meiner Frau ein Gemeinschaftskonto bei der DKB mit Tagesgeld und Depot. Ist das grundsätzlich nicht zu empfehlen?


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
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Veröffentlicht von: @chris

@deepblackforest Darüber würde ich mich sehr freuen. Aktuell habe ich mit meiner Frau ein Gemeinschaftskonto bei der DKB mit Tagesgeld und Depot. Ist das grundsätzlich nicht zu empfehlen?

Doch natürlich - je nach Situation. Die DKB ist nach wie vor in Deutschland eine sehr gute Bank. Alleine die 1,50 EUR statt einer prozentualen Gebühr beim Kauf von Wertpapieren über einen Sparplan ist sehr gut. Ein weiterer Vorteil der DKB ist, dass man auch als Auslandsdeutscher das Konto nicht gekündigt bekommt.

Grundsätzlich wird sie nun wohl etwas die Preise anheben, wie alle anderen Banken in Deutschland auch.

Die FlowBank ist als Schweizer Bank einfach eine günstige und solide Einstiegsmöglichkeit und es ist sogar echtes Trading bei ihr möglich. (darüber werde ich noch schreiben) Und die Schweiz hat einfach einige sehr deutliche Vorteile in Punkto Sicherheit und Datenschutz beim Banking, die den Standort sehr attraktiv machen. Wenn die halbwegs clever sind - wovon ich ausgehe - werden sie das weiter ausbauen. Alleine schon deswegen, weil die die EU als Finanzplatz immer unattraktiver wird. Letztlich stehen Staaten einfach im Wettbewerb, so wie Unternehmen auch.


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1463
Themenstarter  

Über eine gute Bank macht es auch eher Sinn mal einen Artikel zu schreiben, bei den Fintechs habe ich das aufgegeben. Wenn sich alle 2 Wochen die Konditionen und Produktbezeichnungen ändern, kann man ein Unternehmen kaum sinnvoll beschreiben/empfehlen.

Wenn ich eine Bank empfehle, dann weil ich sie selbst nutze und überzeugt bin. Ihr werdet feststellen, dass die allermeisten Blogs einfach alles empfehlen was am meisten Kohle bringt, egal ob es für die Leser Sinn macht oder nicht. Aus dem Grund nehme ich an keinen Affiliate Programmen teil.


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Chris
(@chris)
Müsli Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 7 Monaten
Beiträge: 16
 

Danke Dir für die Rückmeldung.

Mir ging’s es aber um die Frage, ob ein Gemeinschaftskonto im Todesfall weniger vorteilhaft als ein Konto mit Vollmacht ist?

Dazu würde ich sehr gerne deine Meinung hören. Gerne auch in einem neuen Thread.


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1463
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@chris Achso, sorry Chris.

Veröffentlicht von: @deepblackforest

Aber: In der Praxis ist es so, dass beim Todesfall eines Oder-Konto Inhabers (sprich: die Bank erfährt es) ein Erbschein verlangt wird, wenn größere Verfügungen statt finden sollen. Diese Konten werden im Nachlass betreut.

Grundsätzlich ist es so, dass man ja meist selbst vor der Bank erfährt, dass der andere Kontoinhaber verstorben ist. Man sollte vor der Meldung an die Bank alles Geld so verschieben, wie man es angedacht hat.

Die Konten die im Nachlass betreut werden, werden von der Bank explizit überwacht. Zumindest ist das in Deutschland so.

Das ist der letzte Stand dazu. Ich schau mal...

Bei der DKB dürfte das weniger problematisch sein als bei einer Dorfbank vor Ort (die erfahren meist sehr schnell wenn jemand verstirbt).

Es gibt noch einen anderen Aspekt: Eure Gehaltsklasse. Gemeinschaftskonto bedeutet, 50/50 auch was den Besitz des Geldes angeht. Wenn ein Partner sehr gut verdient und im 10 Jahreszeitraum der Freibetrag der Erbschafts- und Schenkungssteuer überstiegen wird, dann sind Steuern zu bezahlen. Das dürfte die meisten nicht betreffen, aber es gibt einige Leser, denen ich das zutraue.

Bei einem Einzelkonto mit Vollmacht wird dieser Betrag natürlich schneller überschritten.

Einer der letzten Fälle in der Bank war übrigens der, dass eine Putzfrau mit Vollmacht das Konto einer Verstorbenen leer räumte. Dagegen kann die Bank wenig machen. Was die Reinigungskraft angeht: Sie hat die Erbschafts- und Schenkungssteuer vergessen. 🙂


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Chris
(@chris)
Müsli Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 7 Monaten
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@deepblackforest 

Danke Dir für die Rückmeldung.

Wo würdest du aktuell Devisen parken? Eine Empfehlung war ja von dir IC Markets dazu zu nutzen. Hat die Flowbank Vorteile oder Nachteile gegenüber IC?


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1463
Themenstarter  

@chris Also ich habe gar keine Bedenken bei IC wegen der Kapitalisierung und der Sicherheit. Das vorab.

Aber die FlowBank ist eben eine Schweizer Bank und unterliegt auch noch der Schweizer Einlagensicherung. Da ist ein faktischer Vorteil, auch wenn der sehr wahrscheinlich nie zum Tragen kommen wird.

Von der Geschwindigkeit kommt man bei beiden gleich schnell ran. Damit bleibt es aus meiner Sicht überwiegend eine Geschmacksfrage.

Eine kleine Sache noch: ICM meldet kein CRS. 😉


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nadiagy
(@nadiagy)
Full Bread Blackwater Premium Rose
Beigetreten: Vor 9 Monaten
Beiträge: 47
 

Hallo Martin, ich habe deinen neuen Artikel zur Flowbank gelesen und bin jetzt am überlegen, ob das auch für mich Sinn macht. Also ich bin jetzt bei fast 30 000 euro mit dem Sparen. Was meinst du? Oder gerne auch andere.

Ich finde die Flowbank sieht gut aus. Also wir Frauen brauchen auch Optik. Und mir gefallen die.


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1463
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@nadiagy Hallo Nadia, erst mal herzlichen Glückwunsch zu Deinem Sparen und dass Du schon so weit gekommen bist. Du kannst sehr stolz auf Dich sein.

Die Bankwahl ist ja eine sehr individuelle Sache, die nicht nur auf reinen Zahlen-Daten-Fakten basiert. Zumindest für die meisten Menschen nicht. Wenn Dir die FlowBank vom Design gefällt, ist das auch ein für Dich wichtiger Faktor.

Zu den Zahlen:

Wenn Du beispielsweise die 30.000,00 Euro dort in ETFs anlegst, zahlst Du 0,10 -0,15% Kommission (DE, CH, UK) für die Order, minimal 6,50 Euro bis 25,00 GBP.

Das Depot kostet Dich 0,1% vom Volumen, mindestens 10,00 CHF, maximal 50,00 CHF im Quartal.

Bei Dir wären das also bezogen auf die 30.000,00 Euro etwa 45,00 Euro Ordergebühren (wenn über LSE UK). Das sind einmalige Kosten.

Und Depotgebühren hättest Du 30,00 Euro (in CHF dann umgerechnet) im Quartal. Also 120,00 Euro im Jahr. Das wieder bezogen auf die Depotgröße ist absolut akzeptabel mit 0,4%.

Für die ganzen Konten bei der FlowBank zahlst Du nichts. Für Euro Transaktionen (In-Out) ebenfalls nicht. Das kann also durchaus Sinn machen, wenn Dir die FlowBank sonst zusagt und die Argumente für die FlowBank für Dich persönlich auch wichtig sind.

 


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Temlan
(@temlan85)
Half Bread Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 9 Monaten
Beiträge: 27
 

Wird die reine Existenz des Kontos bereits an deutsche Behörden gemeldet, oder erst dann wenn Kapitalerträge angefallen sind ?


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Gold-oder-Aktien
(@gold-oder-aktien)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 8 Monaten
Beiträge: 181
 
Veröffentlicht von: @temlan85

Wird die reine Existenz des Kontos bereits an deutsche Behörden gemeldet, oder erst dann wenn Kapitalerträge angefallen sind ?

Eine reine Kontoverbindung kann gemeldet werden, ich denke das handhabt jede Bank außerhalb Deutschlands anders. Es gibt zwar Richtlinien, aber es werden eher die US-Meldungen befolgt (da Sanktionsbehaftet) als ein Austausch mit anderen Ländern. Insbesondere wenn es Aufwand verursacht (Aufwand = Kosten, wofür?) 

Wobei die Meldung der Existenz eines Kontos/Depots ist doch total egal. 

Es gibt nur wenige (legale) Gründe für diese Art der Geheimnisse: Erben, Steuern, Gläubiger, Sozialämter, habe ich etwas vergessen?

Da du in diesem Forum fragst, fällt aus meiner Sicht Steuern + Erben aus, denn bei dem Volumen wofür es sich lohnen kann diese Art von Risiken einzugehen, bezahlt man einer spezialisierten Kanzlei ein Honorar in sechsstelliger Höhe und lässt sich Konstruktionen und Konzepte maßgeschneidert ausarbeiten. 

Gegenüber Gläubigern / Sozialämtern finde ich diese Art nicht fair, dazu geht es hier nicht um wirkliche Summen für die man so einen Aufwand betreiben sollte. Da empfehle ich ehrlich zu bleiben.

Im Norden haben wir vieles per Handschlag geregelt, da gibt es wirklich noch die alte Kaufmannsehre. Gilt, sicher auch im restlichen Deutschland, nur kann ich das weniger beurteilen. 

Interessant wird es eher wenn du das Konto auffüllen möchtest. Wenn du eine deutsche Bankverbindung dafür nutzt, ist es im Datenbestand. Also macht es wenig Sinn, oder es verschafft dir nur ein längeres Zeitfenster. Dann musst du dich aber fragen, wofür und war es das wert?


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1463
Themenstarter  

@temlan85 Theoretisch wird im Rahmen des OECD CRS auch die reine Existenz des Kontos gemeldet. Der Datensatz enthält die Angaben zur Person, die Konten und Erträge darauf.

Aber in der Praxis ist das Verfahren sehr löchrig. Vermutlich ist das einer der Gründe, warum die Ampel das Thema auch in ihrem Koalitionsvertrag hat.

Viele Banken melden gar nicht oder unvollständig, Broker im pazifischen Raum sowieso nicht. (siehe ICM)

Man muss sich auch selbst einfach mal fragen: Welches Interesse haben die sowas zu melden? Theoretisch müssen sie es wegen den Verträgen auf staatlicher Ebene, aber gerade Staaten stehen international im Wettbewerb. Die sagen auch mal ja (um nicht auf die schwarze Liste der EU zu Steuerparadisen zu kommen), meinen aber eigentlich nein.

Wenn die EU nun weiter in die Bedeutungslosigkeit absteigt und Kapital abfliesst, haben die anderen kein Interesse daran selbstlos zu helfen. Die meisten internationalen Abkommen der EU beim Thema Finanzen kamen aus einer Zeit, als GB noch dabei war.

Mal sehen wie die Schweiz sich in Zukunft gegenüber der EU verhalten wird. Es gab eine Phase, da haben sie ungern Geld von EU/DE Kunden angenommen, die ist aber offenbar vorbei. 😉


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 1463
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @gold-oder-aktien

bezahlt man einer spezialisierten Kanzlei ein Honorar in sechsstelliger Höhe und lässt sich Konstruktionen und Konzepte maßgeschneidert ausarbeiten. 

Das kannst Du inzwischen auch deutlich günstiger haben. 😉

Aber es stimmt: Ab einer Million an Kapitalerträgen und wenn die sonstigen Lebensumstände passen, sollte man nicht in Deutschland leben.

Veröffentlicht von: @gold-oder-aktien

Dann musst du dich aber fragen, wofür und war es das wert?

Absolut. Am Ende Ärger wegen ein paar Tausendern zu haben lohnt sich nicht. Dann lieber die Energie in ein Konzept stecken was Potential hat und dann aus Deutschland abmelden. Das ist steuerehrlich und sauber und man hat kein schlechtes Gewissen.


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dunkelroterfaden
(@dunkelroterfaden)
Vollkorn-Member Blackwater Premium
Beigetreten: Vor 9 Monaten
Beiträge: 84
 

Ich habe jetzt mein Depot zur Flowbank transferiert und die Erstattung der Gebühren angefragt.

Der Depotübertrag hat funktioniert, die Einstandskurse sind die vom Tage des Depotübertrages.


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